Weiterbeschäftigung durch Arbeitsplatzverschaffung.

Weiterbeschäftigung durch Arbeitsplatzverschaffung. von Fischer,  Cornelia
Unter welchen Voraussetzungen kann ein Arbeitnehmer verlangen, dass der Arbeitgeber ihm einen anderen Arbeitsplatz verschafft und an seiner Stelle einen anderen kündigt? Bei der traditionellen Sozialauswahl geht es um die Verteilung der Arbeitsplätze innerhalb der Gemeinschaft des Betriebes. Problematisch wird es jedoch, wenn dem Arbeitgeber aufgegeben wird, Arbeitsplätze über den Betrieb hinaus zu berücksichtigen. Mit diesem Problem sowie dem "Freikündigungsanspruch" sondergeschützter Arbeitnehmer befasst sich die Autorin. Nach einer allgemeinen Systembetrachtung des KSchG wird zunächst der Frage der Funktionalität der Arbeitsplatzverschaffung im Gemeinschaftsbetrieb nachgegangen. Entscheidendes Kriterium für einen arbeitgeberübergreifenden Kündigungsschutz im Gemeinschaftsbetrieb ist dessen Vollziehbarkeit, welche jedoch nur dann gewährleistet ist, wenn die Arbeitgeber sich auch hinsichtlich der Anwendung des KSchG auf den gesamten Gemeinschaftsbetrieb einer erzwingbaren Verhaltensabstimmung durch eine einheitliche Leitung unterworfen haben. Auch im Konzern gibt es keinen Verschaffungsanspruch - gleich ob auf individual- oder kollektivrechtlicher Grundlage. Ein derartiger Anspruch ließe sich auch nicht durchsetzen, denn der Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber nicht verlangen, den Abschluss eines Arbeitsvertrages bei einem Drittunternehmen zu erzwingen. Im letzten Teil der Arbeit wird nachgewiesen, dass auch bei Vorliegen eines Sonderkündigungsschutzes keine Obliegenheit des Arbeitgebers zur Arbeitsplatzverschaffung durch Freikündigung besteht. Die Verdrängung des einen Arbeitnehmers durch einen anderen ist im KSchG ausschließlich durch die Sozialauswahl vorgesehen. Das KSchG hat den Wettbewerb um Beschäftigung abschließend geregelt.
Aktualisiert: 2023-06-15
> findR *

Weiterbeschäftigung durch Arbeitsplatzverschaffung.

Weiterbeschäftigung durch Arbeitsplatzverschaffung. von Fischer,  Cornelia
Unter welchen Voraussetzungen kann ein Arbeitnehmer verlangen, dass der Arbeitgeber ihm einen anderen Arbeitsplatz verschafft und an seiner Stelle einen anderen kündigt? Bei der traditionellen Sozialauswahl geht es um die Verteilung der Arbeitsplätze innerhalb der Gemeinschaft des Betriebes. Problematisch wird es jedoch, wenn dem Arbeitgeber aufgegeben wird, Arbeitsplätze über den Betrieb hinaus zu berücksichtigen. Mit diesem Problem sowie dem "Freikündigungsanspruch" sondergeschützter Arbeitnehmer befasst sich die Autorin. Nach einer allgemeinen Systembetrachtung des KSchG wird zunächst der Frage der Funktionalität der Arbeitsplatzverschaffung im Gemeinschaftsbetrieb nachgegangen. Entscheidendes Kriterium für einen arbeitgeberübergreifenden Kündigungsschutz im Gemeinschaftsbetrieb ist dessen Vollziehbarkeit, welche jedoch nur dann gewährleistet ist, wenn die Arbeitgeber sich auch hinsichtlich der Anwendung des KSchG auf den gesamten Gemeinschaftsbetrieb einer erzwingbaren Verhaltensabstimmung durch eine einheitliche Leitung unterworfen haben. Auch im Konzern gibt es keinen Verschaffungsanspruch - gleich ob auf individual- oder kollektivrechtlicher Grundlage. Ein derartiger Anspruch ließe sich auch nicht durchsetzen, denn der Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber nicht verlangen, den Abschluss eines Arbeitsvertrages bei einem Drittunternehmen zu erzwingen. Im letzten Teil der Arbeit wird nachgewiesen, dass auch bei Vorliegen eines Sonderkündigungsschutzes keine Obliegenheit des Arbeitgebers zur Arbeitsplatzverschaffung durch Freikündigung besteht. Die Verdrängung des einen Arbeitnehmers durch einen anderen ist im KSchG ausschließlich durch die Sozialauswahl vorgesehen. Das KSchG hat den Wettbewerb um Beschäftigung abschließend geregelt.
Aktualisiert: 2023-05-20
> findR *

Weiterbeschäftigung durch Arbeitsplatzverschaffung.

Weiterbeschäftigung durch Arbeitsplatzverschaffung. von Fischer,  Cornelia
Unter welchen Voraussetzungen kann ein Arbeitnehmer verlangen, dass der Arbeitgeber ihm einen anderen Arbeitsplatz verschafft und an seiner Stelle einen anderen kündigt? Bei der traditionellen Sozialauswahl geht es um die Verteilung der Arbeitsplätze innerhalb der Gemeinschaft des Betriebes. Problematisch wird es jedoch, wenn dem Arbeitgeber aufgegeben wird, Arbeitsplätze über den Betrieb hinaus zu berücksichtigen. Mit diesem Problem sowie dem "Freikündigungsanspruch" sondergeschützter Arbeitnehmer befasst sich die Autorin. Nach einer allgemeinen Systembetrachtung des KSchG wird zunächst der Frage der Funktionalität der Arbeitsplatzverschaffung im Gemeinschaftsbetrieb nachgegangen. Entscheidendes Kriterium für einen arbeitgeberübergreifenden Kündigungsschutz im Gemeinschaftsbetrieb ist dessen Vollziehbarkeit, welche jedoch nur dann gewährleistet ist, wenn die Arbeitgeber sich auch hinsichtlich der Anwendung des KSchG auf den gesamten Gemeinschaftsbetrieb einer erzwingbaren Verhaltensabstimmung durch eine einheitliche Leitung unterworfen haben. Auch im Konzern gibt es keinen Verschaffungsanspruch - gleich ob auf individual- oder kollektivrechtlicher Grundlage. Ein derartiger Anspruch ließe sich auch nicht durchsetzen, denn der Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber nicht verlangen, den Abschluss eines Arbeitsvertrages bei einem Drittunternehmen zu erzwingen. Im letzten Teil der Arbeit wird nachgewiesen, dass auch bei Vorliegen eines Sonderkündigungsschutzes keine Obliegenheit des Arbeitgebers zur Arbeitsplatzverschaffung durch Freikündigung besteht. Die Verdrängung des einen Arbeitnehmers durch einen anderen ist im KSchG ausschließlich durch die Sozialauswahl vorgesehen. Das KSchG hat den Wettbewerb um Beschäftigung abschließend geregelt.
Aktualisiert: 2023-05-15
> findR *

Antidiskriminierungsrecht versus Kündigungsschutzrecht

Antidiskriminierungsrecht versus Kündigungsschutzrecht von Kasım,  Ceren
Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über das Verhältnis von Antidiskriminierungsrecht und Kündigungsschutzrecht zu geben und hierbei vor allem das deutsche das türkische Recht in den Blick zu nehmen. Dazu werden zunächst die theoretischen Grundlagen dargestellt, indem die Entwicklung, Ziele und Kritikpunkte des Antidiskriminierungs- und des Kündigungsschutzrechts analysiert werden. Es folgt eine Untersuchung des internationalen und supranationalen Arbeitsrechts im Hinblick auf den Schutz vor diskriminierenden Arbeitgeberkündigungen. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden der Vergleich der Rechtsordnungen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik der Türkei in Bezug auf das Antidiskriminierungs- und das Kündigungsschutzrecht sowie die spannungsreiche Wechselbeziehung der beiden Rechtsgebiiete, zu der es bei diskriminierenden Kündigungen kommt.
Aktualisiert: 2023-04-19
> findR *

Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. 5: Schuldrecht – Besonderer Teil II §§ 535-630h, BetrKV, HeizkostenV, WärmeLV, EFZG, TzBfG, KSchG, MiLoG

Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. 5: Schuldrecht – Besonderer Teil II §§ 535-630h, BetrKV, HeizkostenV, WärmeLV, EFZG, TzBfG, KSchG, MiLoG von Artz,  Markus, Berger,  Klaus Peter, Bieber,  Hans-Jürgen, Engshuber,  Reinhard, Harke,  Jan Dirk, Häublein,  Martin, Henssler,  Martin, Hergenröder,  Curt Wolfgang, Krueger,  Wolfgang, Müller-Glöge,  Rudi, Spinner,  Günter, Wagner,  Gerhard, Zehelein,  Kai
Vorteile auf einen Blickelementares Handwerkszeug eines jeden Juristen zur vertieften Problemlösunghoher Praxisnutzenwissenschaftliche Reputationverlässliche Zitatquelle Zur Neuauflage von Band 5 Erstmals kommentiert ist in dieser Auflage das WBVG mit Regelungen zu den Heimverträgen und Pflegeverträgen. Das betreute Wohnen ist umfassend dargestellt, indem allgemein die rechtlichen Besonderheiten zum altersgerechten Wohnen herausgearbeitet wurden. Die Verbraucher, die in den Anwendungsbereich des WBVG fallen, sind in der Regel besonders schutzbedürftig. Im Mietrecht wurde das Gesetz zur Reform des Mietspiegelrechts eingearbeitet. Besonders bei den qualifizierten Mietspiegeln fehlten bisher verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Konkretisierung soll durch eine Mietspiegelverordnung erfolgen. Ferner sind enthalten die jüngsten Entscheidungen des BGH zum Mietrecht, insbesondere zur Miethöhe, zur Kündigung und zu Betriebskostenabrechnungen. Das Arbeitsrecht wurde unter Auswertung der reichhaltigen Rechtsprechung gründlich aktualisiert. Berücksichtigt sind ferner die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung und das Entgelttransparenzgesetz. Auf die gesonderte Kommentierung zum Mindestlohngesetz (MiLoG) ist besonders hinzuweisen. Auf die rechtlichen Besonderheiten der Pandemie-Gesetzgebung (COVID-19) wurde durchgängig an den jeweils einschlägigen Passagen hingewiesen. Zielgruppe Für Richterschaft, Rechtsanwaltschaft, Notariate, Behörden, Unternehmen.
Aktualisiert: 2023-04-04
> findR *

KSchR – Kündigungsschutzrecht

KSchR – Kündigungsschutzrecht von Däubler,  Wolfgang, Deinert,  Olaf, Zwanziger,  Bertram
Wer Arbeitnehmern beim Kündigungsschutz kompetent zur Seite stehen will, wird auf diesen Kommentar zum Kündigungsschutzrecht nicht verzichten. Gut verständlich erläutert er alle Gesetze, die Kündigungenverhindern sollen. Dazu gehören neben dem KSchG auch zahlreiche Bestimmungen des Sonderkündigungsschutzes. Das Sozialversicherungs- und das Steuerrecht sind durchgehend einbezogen. Die Autoren schöpfen alle Argumentationsmöglichkeiten aus, welche die Rechtsprechung für einen besseren Schutz der betroffenen Arbeitnehmer lässt. Dabei wird auch die Meinung des BAG kritisch hinterfragt. Neu in dieser Auflage:Eine zusammenhängende Darstellung des Kündigungsschutzrechts im öffentlichen Dienst und des Aufhebungsvertrages. Kommentar mit Online-Ausgabe Die Online-Ausgabe umfasst den gesamten Kommentar-Text und die dort zitierten Urteile im Volltext. Der Vorteil: Über die Volltextsuche erschließt sich der Inhalt noch schneller – jederzeit und überall. Im Mittelpunkt stehen diese Themen: Neue Entwicklung zur Kündigung wegen Beleidigung in sozialen Netzwerken Rechtsprechung zur Kündigung wegen Verlangen des Mindestlohns Umfassende Neukommentierung zu § 626 BGB (außerordentliche Kündigung) Neue Rechtsprechung zur Altersdiskriminierung, Urlaubsabgeltung und zum Umgang mit Massenentlassungen Kündigung wegen ausländerfeindlicher Aktivitäten Kündigungsschutz für Whistleblower Weiterentwicklung der Anforderungen bei Wiedereinstellungsansprüchen Emmely-Folgeentscheidungen Neue Rechtsprechung zum Befristungsrecht Neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz Die Autorinnen und Autoren: Dr. Holger Brecht-Heitzmann, Professor für Arbeits- und Sozialrecht an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Schwerin | Dr. Raphaël Callsen, Rechtsanwalt in Berlin | Dr. Wolfgang Däubler, Professor für Deutsches und Europäisches Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Universität Bremen | Dr. Olaf Deinert, Professor für Bürgerliches Recht und Arbeits- und Sozialrecht, Universität Göttingen, ehrenamtlicher Richter | Dr. Katja Nebe, Professorin für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit an der Universität Halle-Wittenberg | Uwe Söhngen, Richter am Bundessozialgericht in Kassel | Andrej Wroblewski, Jurist beim Vorstand der IG Metall | Dr. Bertram Zwanziger, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht in Erfurt
Aktualisiert: 2020-01-27
> findR *

Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. 5: Schuldrecht – Besonderer Teil II §§ 535-630h, BetrKV, HeizkostenV, WärmeLV, EFZG, TzBfG, KSchG, MiLoG

Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. 5: Schuldrecht – Besonderer Teil II §§ 535-630h, BetrKV, HeizkostenV, WärmeLV, EFZG, TzBfG, KSchG, MiLoG von Artz,  Markus, Berger,  Klaus Peter, Bieber,  Hans-Jürgen, Harke,  Jan Dirk, Häublein,  Martin, Henssler,  Martin, Hergenröder,  Curt Wolfgang, Hesse,  Dirk, Krueger,  Wolfgang, Müller-Glöge,  Rudi, Spinner,  Günter, Wagner,  Gerhard, Zehelein,  Kai
Vorteile auf einen Blick - elementares Handwerkszeug eines jeden Juristen zur vertieften Problemlösung - hoher Praxisnutzen - wissenschaftliche Reputation - verlässliche Zitatquelle Zur Neuauflage von Band 5 Das Mietrechtsanpassungsgesetz 2018/2019 sowie das Gesetz zur Einführung einer Brückenteilzeit werden berücksichtigt. Ferner sind enthalten die jüngsten Entscheidungen des BGH zu Angehörigenmietverträgen, zu Annahmefristen für Mietverträge, zur Zwischenvermietung, zu Aufrechnungsverboten, zum Vertragseintritt des Mieters, zum Vorkaufsrecht des Mieters und zur Fristenberechnung. Auch Leistungsstörungen und Fragen der Betriebskostenabrechnung (Gartenpflege, "Mülltourismus") beschäftigten die Gerichte, ferner die Zulässigkeit von Mieterhöhungen und das Vorliegen von Kündigungsgründen (vorgetäuschter Eigenbedarf). Das Arbeitsrecht wurde unter Auswertung der reichhaltigen Rechtsprechung gründlich aktualisiert. Die Änderung des § 611a BGB mit der Definition des Arbeitsvertrages ist eingearbeitet. Berücksichtigt sind ferner die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung und das neue Entgelttransparenzgesetz. Auf die gesonderte Kommentierung zum Mindestlohngesetz (MiLoG) ist besonders hinzuweisen. Zielgruppe Für Richter, Rechtsanwälte, Notare, Behörden, Unternehmen.
Aktualisiert: 2022-10-27
> findR *

Handbuch Kündigungsrecht

Handbuch Kündigungsrecht von Becker,  Susanne A., Beckmann,  Helmut, Besgen,  Nicolai, Brenner,  Barbara, Czinczoll,  Rupert, Friedhofen,  Peter, Goebel,  Frank-Michael, Hemmerling,  Helmut, Kleinmann,  Christof, Kühnel,  Artur, Osnabrügge,  Stephan, Pauly,  Stephan, Pawlak,  Klaus, Peter,  Jürgen, Pühler,  Karl-Peter, Rinck,  Klaus, Ruge,  Jan, Sadtler,  Susanne, Stümper,  Anja, Vahle,  Oliver
Rund 40 % der beim Bundesarbeitsgericht eingehenden Verfahren beruhen auf Kündigungen, Mandate zu diesem Thema bleiben daher die mit Abstand häufigsten. Um Ihre Mandanten rechtssicher beraten zu können, sind Sie auf aktuelle und umfassende Informationen angewiesen. Hierfür ist das "Handbuch Kündigungsrecht" Ihr ideales Hilfsmittel. Denn mit dem Handbuch in der umfassend aktualisierten 5. Auflage und den enthaltenen zahlreichen Praxistipps, Formulierungsbeispielen, Mustern und Checklisten auf dem Schreibtisch haben Sie den nötigen Vorsprung bei der Beratung und Vertretung Ihrer Mandanten und das ideale Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit. Die Neuauflage berücksichtigt Änderungen der Gesetzgebung sowie zahlreiche höchstrichterliche Entscheidungen u.a. zu folgenden Themen: - Klageverzicht in Abwicklungsvereinbarungen - Kündigung während des Mutterschutzes und Elternzeit - Änderungskündigung - Personen- und verhaltensbedingte Kündigung - Massenentlassung - Abfindungen Die Neuauflage des Handbuches ist noch praxistauglicher, denn die diversen bewährten Muster erhalten Sie nun auch auf CD-ROM zur sofortigen Verwendung. Damit haben Sie nicht nur die fachliche Unterstützung in Form der einzelnen Kapitelkommentierungen, sondern zudem direkt praktische Hilfe bei der Formulierung Ihrer Schriftsätze. Das Werk wendet sich an alle Anwälte, die sich auf Arbeitsrecht spezialisiert haben und ebenso an alle Allgemeinanwälte, bei denen arbeitsrechtliche Spezialfälle nicht auf dem Schreibtisch liegen, die aber, wenn sie ein arbeitsrechtliches Problem lösen müssen, am ehesten eine Beratung im Rahmen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung durchführen werden.
Aktualisiert: 2019-05-28
> findR *

Die betriebsbedingte Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz

Die betriebsbedingte Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz von Temme,  Jens
Die betriebsbedingte Kündigung ist in der Praxis ein bedeutsamer Fall bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber. Sie ist deswegen regelmäßig Gegenstand einer Kündigungsschutzklage. Der Autor befasst sich mit der Darlegungs- und Beweislast im Kündigungsschutzprozess bei einer betriebsbedingten Arbeitgeberkündigung. Es werden sowohl die Position des Arbeitgebers als auch diejenige des Arbeitnehmers, unter Auswertung der Rechtsprechung und Literatur, beschrieben und untersucht. Zunächst werden die Grundsätze der Darlegungs- und Beweislastverteilung im Kündigungsschutzverfahren erläutert und der Kündigungsschutzprozess kurz dargestellt. Im Anschluss erfolgt eine Erörterung der allgemeinen Anforderungen an eine ordentliche Arbeitgeberkündigung, wobei die wesentlichen Grundzüge der Kündigungserklärung, der Kündigungsfrist und des Zugangs der Kündigung wiedergegeben werden. Sodann werden im Kern der Arbeit die Anforderungen an eine betriebsbedingte Kündigung dargestellt. Neben der Erörterung der jeweiligen Voraussetzungen findet eine Zuweisung der Darlegungs- und damit schlussendlich auch der Beweislast statt. Darüber hinaus wird ausgeführt, welche Anforderungen an die jeweiligen Vorträge der Parteien zu stellen sind. Der Praxisbezug wird dabei insbesondere durch Bezugnahmen auf einschlägige Entscheidungen hergestellt. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung bildet die Sozialauswahl. In diesem Abschnitt werden neben der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Darlegungs- und Beweislast alternative Ansätze zur Verteilung der Darlegungs- und Beweislast aus der Literatur aufgezeigt. Darüber hinaus werden die Ansichten des Autors aufgeführt, um neue Möglichkeiten zur Verteilung der Darlegungs- und Beweislast im Rahmen der Sozialauswahl aufzuzeigen. Es werden die jeweiligen Vor- und Nachteile diskutiert und die gefundenen Ergebnisse bewertet.
Aktualisiert: 2021-12-03
> findR *

Der vermittlungsorientierte Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung in der Personal-Service-Agentur (PSA)

Der vermittlungsorientierte Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung in der Personal-Service-Agentur (PSA) von Müller,  Gerald Peter
Mit dem Instrument der Personal-Service-Agentur (PSA) soll Arbeitnehmerüberlassung in den Dienst der Arbeitsförderung gestellt werden, um auf diese Weise die Vermittlung Arbeitsloser zu beschleunigen. Dem für die Arbeitnehmerüberlassung kennzeichnenden Drei-Personen-Verhältnis zwischen Verleiher, Entleiher und Leiharbeitnehmer tritt dabei die Bundesagentur für Arbeit als vierte, quasi übergeordnete Partei hinzu. Dies ist nicht ohne Folgen für die Rechtsbeziehungen der Beteiligten. Es ergeben sich Modifikationen der einzelnen Rechtsbeziehungen. Insbesondere diese Abweichungen von der üblichen Arbeitnehmerüberlassung – sichtbar etwa bei der Anwendung des Kündigungs- und Betriebsverfassungsrechts – werden in dieser Arbeit untersucht.
Aktualisiert: 2023-04-19
> findR *

Die tarifvertragliche Unkündbarkeit

Die tarifvertragliche Unkündbarkeit von Pape,  Robert
Die Abdingbarkeit des arbeitgeberseitigen ordentlichen Kündigungsrechts gehört zu den nahezu unwidersprochenen Lehren im Arbeitsrecht. Das verbleibende Kündigungsrecht aus wichtigem Grund ist allerdings nicht geeignet, alle weiterhin auftretenden Kündigungssituationen angemessen zu lösen. Die Rechtsprechung ist dazu übergegangen, den normativen Gehalt des § 626 BGB durch eine Relativierung des wichtigen Grundes immer weiter aufzulösen. Zudem werden die formalen Schranken der ordentlichen Kündigung im Wege der Analogie auf die außerordentliche Kündigung übertragen. Der Versuch, wichtigen Grund, Kündigungsfrist und Kündigungserklärungsfrist miteinander in der Figur der außerordentlichen fristgebundenen Kündigung zu vereinen, erzeugt indes ein schwer handhabbares System von Widersprüchen. Daneben kommt es für den Arbeitgeber zu einer kaum mehr zu durchschauenden Durchmengung von Elementen zweier verschiedener Kündigungsinstitute. Die Arbeit zeigt, daß aus Gründen der Sachgerechtigkeit und Wertungswiderspruchsfreiheit im Kündigungsschutzrecht den auftretenden Schwierigkeiten besser über einen zumindest partiell unabdingbaren Bereich der ordentlichen Kündigung Rechnung getragen werden kann.
Aktualisiert: 2019-12-19
> findR *

Abfindungsorientierte Kündigungsschutzmodelle

Abfindungsorientierte Kündigungsschutzmodelle von Sandmaier,  Matthias
Der Kündigungsschutz in Deutschland ist seit jeher Gegenstand der politischen und wissenschaftlichen Diskussion. Dabei fällt insbesondere auf, dass trotz des im Kündigungsschutzgesetz angelegten Bestandsschutzprinzips in der Praxis Kündigungsschutzverfahren regelmäßig mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Abfindung enden, obwohl dies im Gesetz nur ausnahmsweise vorgesehen ist. Im Sinne einer Annäherung von Praxis und Gesetz entwickelt der Autor auf Basis einer Analyse des gegenwärtigen Rechts ein Modell für die Umorientierung des Kündigungsschutzrechts hin zu einer abfindungsorientierten Grundstruktur, in der die Zahlung einer Abfindung zur regelmäßigen Rechtsfolge sozial nicht gerechtfertigter Kündigungen wird.
Aktualisiert: 2019-12-19
> findR *

Constructive dismissal

Constructive dismissal von Amschler,  Stephanie
Beendet ein Arbeitnehmer den Arbeitsvertrag aufgrund von Umständen, die im Verhalten des Arbeitgebers begründet sind und eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, wird eine arbeitgeberseitige Kündigung fingiert (sog. ). Der Arbeitnehmer kann folglich trotz Eigenkündigung eine Kündigungsschutzklage erheben.
Aktualisiert: 2023-04-06
> findR *

Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. 4: Schuldrecht – Besonderer Teil II

Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch Bd. 4: Schuldrecht – Besonderer Teil II von Artz,  Markus, Berger,  Klaus Peter, Bieber,  Hans-Jürgen, Harke,  Jan Dirk, Häublein,  Martin, Henssler,  Martin, Hergenröder,  Curt Wolfgang, Hesse,  Dirk, Krueger,  Wolfgang, Müller-Glöge,  Rudi, Schmid,  Michael J., Wagner,  Gerhard, Zehelein,  Kai
Der Großkommentar zum BGB Zur Neuauflage von Band 4 In die 7. Auflage wurde die als so genannte "Mietpreisbremse" bekannte Gesetzesreform eingearbeitet. Die wichtigsten Änderungen durch das Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten und zur Stärkung des Bestellerprinzips bei der Wohnungsvermittlung (Mietrechtsnovellierungsgesetz) sind: - Bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen darf die zulässige Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete zuzüglich 10% steigen. - In das Gesetz werden Indikatoren aufgenommen, die dafür sprechen, dass ein angespannter Wohnungsmarkt vorliegt. - Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet werden, sind von der Mietpreisbegrenzung ausgenommen. Ebenfalls ausgenommen ist die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung. - Eine zulässig vereinbarte Miete darf auch bei Wiedervermietung weiter verlangt werden. - Modernisierungen vor Wiedervermietung erlauben eine erhöhte Miete nach den Regeln einer Modernisierung im bestehenden Mietverhältnis. - Bei Staffelmietverträgen gelten die vorbezeichneten Regelungen für jede Mietstaffel, bei Indexmieten für die vereinbarte Ausgangsmiete. - Beanstandungen der vereinbarten Miete muss der Mieter qualifiziert rügen, um Rückforderungsansprüche für künftig fällige Mieten zu erhalten. - Der Mieter hat gegenüber dem Vermieter einen gesetzlichen Auskunftsanspruch zu den preisbildenden Tatsachen, soweit er diese nicht selbst ermitteln kann, z.B. mit Hilfe des örtlichen Mietspiegels. - Wohnungsvermittlungsverträge müssen in Textform (z.B. E-Mail) geschlossen werden. - Vereinbarungen zwischen Vermieter und Makler, um die Zahlungspflicht für die Maklervergütung auf den Mieter abzuwälzen, sind unwirksam. Band 4 enthält das reformierte Mietrecht und berücksichtigt das als so genannte "Mietpreisbremse" bekannte Gesetz. Das Arbeitsrecht wurde unter Auswertung der reichhaltigen Rechtsprechung gründlich aktualisiert. Aus dem Bereich des Arbeitsrechts ist insbesondere auf die Neukommentierung zum Mindestlohngesetz (MiLoG) hinzuweisen. Zu den Autoren von Band 4 Die Bearbeiter des vierten Bandes: Prof. Dr. Markus Artz, Prof. Dr. Klaus Peter Berger, Hans-Jürgen Bieber, Vors. Richter am KG a.D., Prof. Dr. Jan Dirk Harke, Richter am OLG; Prof. Dr. Martin Häublein; Prof. Dr. Martin Henssler; Prof. Dr. Curt Wolfgang Hergenröder, Dirk Hesse, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht, Dr. Rudi Müller-Glöge, Vizepräsident des Bundesarbeitsgerichts, Dr. Michael J. Schmid, Richter am BayObLG a.D.; Dr. Kai Zehelein, Richter am Amtsgericht. Zielgruppe Für Richter, Rechtsanwälte, Notare, Behörden, Unternehmen.
Aktualisiert: 2019-10-08
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Bücher zum Thema Kündigungsschutzrecht

Sie suchen ein Buch über Kündigungsschutzrecht? Bei Buch findr finden Sie eine große Auswahl Bücher zum Thema Kündigungsschutzrecht. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr hat zahlreiche Bücher zum Thema Kündigungsschutzrecht im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das passende Buch für Ihr Lesevergnügen. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zum Thema Kündigungsschutzrecht einfach online und lassen Sie es sich bequem nach Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch.

Kündigungsschutzrecht - Große Auswahl Bücher bei Buch findr

Bei uns finden Sie Bücher beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher zum Thema Kündigungsschutzrecht, die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Autoren bei Buchfindr:

Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien zu finden. Unter Kündigungsschutzrecht und weitere Themen und Kategorien finden Sie schnell und einfach eine Auflistung thematisch passender Bücher. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.