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Das Vermächtnis der Sidhe

Das Vermächtnis der Sidhe von Rieß,  Sylvia, Schuh,  Sabrina
In "Das Vermächtnis der Sidhe" stellen sich die Autorinnen Sylvia Rieß und Sabrina Schuh der großen Herausforderung, das Märchen der Gänsehirtin am Brunnen zu adaptieren und aus zwei völlig verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Während Rieß dem König aus dem Original eine neue Geschichte verleiht, entführt uns Schuh in die Fußstapfen der verstoßenen Prinzessin. Ihr Geschichten sind zwei und doch eins – unabhängig lesbar und in sich abgeschlossen, ergeben sie dennoch erst gemeinsam ein Gesamtbild. Die Tränen der Sidhe - Sylvia Rieß Seit Jahren erhebt die Klatschpresse schwere Vorwürfe gegen Arthur König. Angeblich soll er seine jüngste Tochter aus dem Haus geworfen haben. Dabei weiß Arthur selbst nicht, was zum Bruch zwischen ihnen führte. Nur eins ist sicher: Flora kann oder will nicht gefunden werden. Doch als Arthur eine fatale Diagnose gestellt wird, begreift er, dass er nicht sterben kann, ohne Flora zumindest einmal wiederzusehen. Wie jedoch soll er sich diesen letzten Wunsch erfüllen, der selbst die Polizei seit sieben Jahren vor ein unlösbares Rätsel stellt? Das Herz der Sidhe - Sabrina Schuh An Floras 25. Geburtstag offenbaren ihre Onkel ihr ein unglaubliches Familiengeheimnis und drohen, sie umzubringen, wenn sie sich nicht für die Familie entscheidet. Völlig aufgelöst flieht Flora und läuft dabei Graf Theobald von Wasserfeld in die Arme, der ebenfalls auf der Abschussliste ihrer Onkel steht. Schon bald finden sich die beiden auf einer Flucht quer durch Europa wieder, die nur ein einziges Ziel hat: gegen unsterbliche Wesen bestehen und überleben.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Zwischen Morphologie und Biomedizin

Zwischen Morphologie und Biomedizin von Mechler,  Ulrich
Karl Lennerts Fallsammlung und die Etablierung biowissenschaftlicher Forschung in der Medizin: Ein unscheinbarer Karteikasten als wissenschaftsgeschichtlicher Akteur. Die Diagnostik tumorbildender Krankheiten per mikroskopischer Gewebeuntersuchung gehört zu den Kernaufgaben in der Pathologie. In den 1960er Jahren entwickelte sich dieses Gebiet unter dem Einfluss biologischer Grundlagenforschung und moderner klinischer Krebsforschung zu einem Hotspot bei der Herausbildung und Durchsetzung biowissenschaftlicher Forschung in der Medizin. Ulrich Mechler untersucht diesen tiefgreifenden Wandel medizinischer Krankheitsforschung anhand eines ungewöhnlichen Akteurs: Im Zentrum steht der Karteikasten des Pathologen Karl Lennerts, einem der weltweit führenden Experten für Tumorerkrankungen der Lymphknoten (1921-2012). Diese Sammlung besteht aus 5.400 Krankheitsfällen, zusammengetragen in 45 Jahren Forschungstätigkeit. In ihr manifestierte sich eine medial-strukturierte Arbeitsroutine, mit der Lennert seine facettenreiche Forschung organisierte und stabilisierte. Anhand dieses Beispiels erforscht Mechler nicht nur die Durchsetzung der biowissenschaftlichen Forschung in der Medizin, sondern auch, wie die Medien der Forschung eine Eigendynamik entfalten, die Ergebnisse mitschreiben und sogar ihre Reichweite begrenzen.
Aktualisiert: 2021-01-25
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Kripper Schriften

Kripper Schriften von Krebs,  Horst
Ein alter Nachen, der zu einem geschichtsträchtigen Symbol des Treidelortes Kripp am Rhein wurde. Kriegsberichte 1918 und 1945. Auch die Ortsgeschehen 2008 sind in Erinnerung geblieben. Die erste Gierponte über den Rhein, von Kripp nach Linz, sorgfältigst recherchiert von Alex Bohrer. Kripp aktuell 2015 gibt einen kleinen Einblick in ein rheinisches Dorf.
Aktualisiert: 2021-01-26
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Ypsilons Rache

Ypsilons Rache von Bihl,  Lou
Freundschaftlich geschieden, zwei erwachsene Töchter, Erfolg im Beruf und bei Frauen – keine schlechte Bilanz, wäre da nicht das Gefühl, im falschen Körper zu stecken. „Transtendenzen“ nennt Kris seine Transsexualität, die er nur sporadisch und im Verborgenen auslebt. Mit Mitte Fünfzig beginnt der Pathologie-Professor ein Sabbatjahr, um endlich seine Identität zu finden und sich zu entscheiden, wie weit er Innen und Außen zum Einklang bringen will. Doch seine männliche Biologie bremst ihn brutal aus, als ihn bei einer Routineuntersuchung eine niederschmetternde Diagnose überrascht: Prostatakrebs. Zwischen Coming-Out und Therapiewahl hin-und hergerissen, bricht Kris zu einer Reise auf, um Klarheit in sein Seelenchaos bringen. Der Road-Trip beschert ihm überraschende und gegensätzliche Erfahrungen; den perplexen Bruder, einen überraschend feinseligen Studienfreund, Unterstützung seiner Transidentität durch ein Escort-Girl, das zur Freundin wird. Vor allem die Begegnung mit Chloé, die früher Leopold hieß, wirbelt seinen Kosmos durcheinander. Sie schenkt ihm als Mentorin, in die er sich obsessiv verliebt, eine Perspektive der Hoffnung, bis ein einschneidendes Ereignis erneut alles ändert. Ypsilons Rache ist ein Plädoyer für Diversität und macht in der turbulenten Innenschau eines transidenten Menschen deutlich, dass das Selbst nicht primär von den Chromosomen bestimmt wird.
Aktualisiert: 2021-01-28
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