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Interexistenzialität und Unverfügbarkeit

Interexistenzialität und Unverfügbarkeit von Demuth,  Constanze, Schneidereit,  Nele
Menschliches Leben ist unhintergehbar ein Leben in einer gemeinsamen Welt. Doch wie kann die Aufgabe, ein (gutes) Leben mit anderen zu realisieren, verstanden werden? Die Aspekte der fundamentalen Sozialität und der Unverfügbarkeit der Sinnbedingungen einer menschlichen Welt werden in Grenzanalysen von Sozialphilosophie, Religionsphilosophie und Moralphilosophie diskutiert. Mit Beiträgen von Maeve Cooke, Christoph Demmerling, Constanze Demuth, Rico Gutschmidt, Christoph Henning, Rudolf Langthaler, Ludwig Nagl, Theda Rehbock, Hans Julius Schneider, Nele Schneidereit, Claudia Schumann, Pirmin Stekeler-Weithofer und Philipp Thomas.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Die Fülle des Nichts

Die Fülle des Nichts von Forster,  Iris
Es ist immer auch anders möglich, vor allem anders als man denkt. So müsste ein Leitsatz Dadas heißen, wenn es denn einen gegeben hätte. Nicht Logik, Verstand und Weitblick, schon gar nicht Regeln oder Ideale bestimmen Dadas Weltsicht, es ist die Kontingenz und mit ihr die Hingabe an das Nichts als einen Zustand völliger Wertfreiheit und Indifferenz. Dieser birgt, so offenbart es die dadaistische Anti-Kunst, eine Fülle an Möglichkeiten, die bisher Undenkbares, Unsagbares und Unfassbares in Beziehung zueinander setzen kann – ganz nach dem Prinzip des Zufalls, der Intuition und der Spontaneität des Einzelnen und ganz entgegen der traditionellen Forderung nach dauerhafter Bedeutung und Sinnhaftigkeit der Kunst für die Allgemeinheit. Der künstlerische Ausdruck des Dadaisten steht für sein innerstes Empfinden und für sich selbst, keinesfalls aber für eine allgemeine Sehnsucht nach einem einheitsstiftenden Ideal, worauf die Moderne doch allzu gerne vertrösten wollte. Die vorliegende Arbeit versucht eben dieses Moment der Inversion genauer zu fassen. Verschiedenen einheitsorientierten Weltordnungsmodellen des 19. Jahrhunderts stellt sie Dada als ein Phänomen gegenüber, das stattdessen für das Erleben der Vielheit im Hier und Jetzt plädiert.
Aktualisiert: 2022-10-13
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Statistik verstehen und sinnvoll nutzen

Statistik verstehen und sinnvoll nutzen von Meißner,  Jörg-D.
das Buch ist als einführendes Lehrbuch konzipiert. Hauptadressaten sind Studierende wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge und Praktiker aus der Wirtschaft, die sich mit grundlegenden Arbeits- und Methodengebieten der quantitativen Datenanalyse vertraut machen wollen. Häufig ist beiden Zielgruppen die Statistik nicht leicht zugänglich. Hier setzt das vorliegende Lehrbuch an, das den Lernprozess durch eine Reihe von Maßnahmen gezielt erleichtern soll: Stoffauswahl: für Wirtschaftler typische Anwendungsgebiete und in der Praxis verwendete und bewährte statistische Methoden. Kapitelgliederung: systematisch mit Einführung, typischem Praxisbeispiel, Lösungsansätze, Methodenbeschreibung, Ergebnisinterpretation, Würdigung, Formelzusammenstellung, Übung. Methodenbeschreibung: systematisch mit Konzept (in Worten), Operationalisierung und Formalisierung (in Symbolen), Durchführung am Einführungsbeispiel (in Zahlen). Formeln: Entwicklung von Formeln aus Methodenbeschreibung, mathematische Ableitungen nur dort, wo unverzichtbar. Abbildungen : Tabellen, Diagramme und Bilder zur Veranschaulichung. Übungen: kapitelweise mit Fragen, Aufgaben und Musterlösungen. Aus dem Inhalt: Beschreibende Statistik mit Grundlagen, Aufbereitung, Präsentation und Auswertung (Kenngrößen) univariater Querschnittdaten, Konzentrationsanalyse, Längsschnittdatenanalyse mit Maß- und Indexzahlen, mehrdimensionale Analyse. Analysierende Statistik mit Regression, Korrelation, Kontingenz, Zeitreihenanalyse und zeitreihenbasierter Prognoserechnung. Wahrscheinlichkeitsanalyse mit Grundlagen, Zufallsgrößen und Wahrscheinlich-keitsverteilungen sowie wichtigen diskreten und stetigen Verteilungsmodellen. Schließende Statistik mit Stichprobenstatistik, Schätzen und Testen bei univariaten Verteilungen und von Zusammenhängen.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Bauleitung im Wandel

Bauleitung im Wandel von Syben,  Gerhard
Die Arbeit der Bauleitung ist Handeln in hochgradig kontingentem Umfeld. Die Bedingungen der Bauproduktion wie Boden und Wetter, neue Wünsche des Bauherrn im laufenden Bauprozess, Fehler in Plänen, verzögerte Materiallieferungen sowie unvorhergesehene Ereignisse führen dazu, dass immer wieder etwas anders kommt als erwartet: Auf einer Baustelle ist niemals alles voraussehbar oder gar beherrschbar. Trotzdem muss entschieden und gehandelt werden, oberste Priorität hat der Fertigstellungstermin. Anhand von 13 Fallstudien demonstriert Syben in diesem Band, mit welchen Strategien die Akteure die Kontingenz bewältigen und sicherstellen, dass das gebaut wird, was gebaut werden soll, und das möglichst termingerecht. Er analysiert zudem eine neue Arbeitsteilung in der Bauleitung, neue Anforderungen an die Kompetenz der Beschäftigten sowie die paradoxen Folgen der mobilen Kommunikation auf Baustellen: War Erreichbarkeit früher ein Problem, ist sie mittlerweile zu einer neuen sozialen Norm geworden. Die Untersuchung verdeutlicht, dass die Bewältigung von Kontingenz ein zentrales Merkmal der Arbeit der Bauleitung ist – das macht sie arbeitssoziologisch auch branchenübergreifend aufschlussreich.
Aktualisiert: 2021-06-01
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Boreale Geltung

Boreale Geltung von Ferretti,  Victor Andrés
. Entlang eines diskursanalytischen Leitfadens versucht diese Studie, der Nördlichkeit im Werk des argentinischen Jorge Luis Borges näher zu kommen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was für Norden in Borges‘ Œuvre entworfen wird, sondern insbesondere wie sich ebendieser als Diskursgefüge konstituiert. Die implizite These lautet hierbei, dass Borges südlich des Südens keinen Norden, sondern eine bestimmte Nördlichkeit verortet, deren Ordnungslinien jedoch Leerstellen des Diskurses sind. Und damit laden sie zu Grenzüber ein, die ganz im Sinne einer Poetik des Imaginären sowohl die Kontingenz des Wissens als auch die Fiktionalität von Wirklichkeit ausspielen. Borges’ vielfältige boreale Räumlichkeit lässt sich mithin als ein genuiner Ausdruck dieses Ineinanderwirkens von Nördlichkeit und Imaginärem ergründen.
Aktualisiert: 2022-10-13
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Kulturkalkül

Kulturkalkül von Baecker,  Dirk
Der Kulturbegriff ist notorisch diffus. Doch der Grund für diese Unklarheit ist einfach. Der Begriff verweist auf ein 'komplexes Ganzes', wie bereits Edward B. Tylor festgestellt hat. In jeder Kultur verschränken sich körperliche Haltungen, mentale Befindlichkeiten und soziale Verhältnisse. Und jede Kultur vergleicht sich in dieser Verschränkung mit anderen Kulturen. Schlimmer noch, die Verschränkung fällt erst auf, wenn eine Kultur im Kulturkontakt auf sich aufmerksam wird. In dem Moment wird kontingent, was gerade noch selbstverständlich war. Wie formuliert man den Zusammenhang von Körper, Geist und Gesellschaft, wenn jedes dieser Elemente zu einer Variablen wird und jede dieser Variablen in einem eingeschränkten Funktionsbereich operiert? Die Kultur nimmt Maß an Natur, Geschichte und Technik, doch auch diese weichen aus in die Kontingenz. Dirk Baecker greift auf George Spencer-Browns Formkalkül zurück, um zu rekonstruieren, wie verschiedene kulturtheoretische Zugänge die Komplexität kultureller Phänomene als Formen der Selbstbeschreibung von Gesellschaft im Modus von Kritik und Affirmation, Tradition und Innovation, Identität und Diversität erfassen. Kultur ist reflektierte Selbstbeschreibung der Gesellschaft. Nichts daran ist beliebig.
Aktualisiert: 2020-02-02
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Jenseits des Zufalls

Jenseits des Zufalls von Morris,  Simon Conway
Verläuft die Evolution ziellos? Ist der Homo sapiens in seiner heutigen Gestalt nur das Ergebnis eines dramatischen biologischen Zufalls? Nein, wir sind unvermeidlich! Die vielen Wege der Naturgeschichte haben nur ein Ziel: die menschliche Intelligenz. Jenseits des Zufalls ist die herausfordernde Antwort des Paläobiologen Simon Conway Morris auf die berühmte Behauptung von Stephen Jay Gould, dass die Evolution zufallsbestimmt sein. Temperamentvoll belegt Morris, dass die Entstehung von Leben unvermeidlich zu intelligenten Lebewesen führt: Wir sind eingeschrieben in die Gesetze des Universums. Das Leben filtert die optimalen Lösungen so heraus, dass auch die unterschiedlichsten biologischen Organisationen bei der jeweils gleichen Lösung zu einer besonderen Notwendigkeit gelangen.
Aktualisiert: 2018-03-21
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Humanismus und Kontingenz

Humanismus und Kontingenz von Radermacher,  Hans
In der vorliegenden Studie wird ein dissentiver Humanismus vorgeschlagen. Die Bedeutung von Erasmus, Montaigne, Kant war hierbei zu betonen. Des weiteren wird das Thema Atheismus/Nihilismus im Anschluß an Mackie artikuliert. Pascal gilt als der wichtigste Autor bei der Neufassung des Wissens. Die Transzendentalpragmatik von Apel wird verworfen, der Regelskeptizismus von Kripke favorisiert. Kontingenzphänomene sind u.a. im Zusammenhang mit Valéry diskutiert. Die Reflexionen über de Maistre sind ohne die Arbeiten von I. Berlin nicht möglich gewesen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Zukunft der Cultural Studies

Die Zukunft der Cultural Studies von Winter,  Rainer
In der ersten Dekade des dritten Jahrtausends zeigen sich die Cultural Studies als eine umstrittene, aber gleichzeitig vielschichtige und die Komplexität des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens erhellende intellektuelle Formation. Die Vielfalt der theoretischen Paradigmen, intellektuellen Perspektiven und empirischen Zugänge verbindet ihre Verpflichtung zur kritischen Analyse der Gegenwart. Ausgehend von der zentralen Relevanz von Kultur in der sich herausbildenden globalen Gesellschaft thematisieren und analysieren die Cultural Studies Machtverhältnisse in unterschiedlichen Kontexten und zeigen die Kontingenz und Relationalität gesellschaftlicher Praktiken auf. Der Band trägt zur kritischen Analyse des Verhältnisses von Theorie, Kultur und Gesellschaft im 21. Jahrhundert bei.
Aktualisiert: 2023-01-06
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