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Telemann und Händel – Musikerbeziehungen im 18. Jahrhundert

Telemann und Händel – Musikerbeziehungen im 18. Jahrhundert von Lange,  Carsten, Reipsch,  Brit
Als allgemein geschätzte musikalische Instanz stand Georg Philipp Telemann mit bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit im fachlichen Gedankenaustausch. Nur wenig bekannt ist, zu welchen Kollegen er darüber hinaus auch freundschaftliche Kontakte unterhielt. Zweifellos aber gehörte (zumindest zeitweise) Georg Friedrich Händel zu diesem Kreis. Von beiden Komponisten sind eindrucksvolle Selbstäußerungen überliefert, die über ihre persönliche und künstlerische Verbundenheit berichten. Ihr kreativer Umgang mit dem Werk des anderen scheint die Bedeutung von Künstlerfreundschaften als Motivation eigenen Schaffens zu unterstreichen. Andererseits aber verlaufen persönliche Beziehungen stets dynamisch und sind außermusikalischen Faktoren unterworfen. Wie konkret also können sich Musikerfreundschaften oder -beziehungen auf bestimmte Kompositions- oder auch Rezeptionsmodelle auswirken? Welche Dokumente und Methoden stehen der Wissenschaft zur Verfügung, um primär künstlerische Folgen von persönlich oder beruflich bedingten Musikerbeziehungen aufzuzeigen? Wie sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede kompositorischer, musiktheoretischer und ästhetischer Äußerungen zu bewerten? Welches Werkzeug steht zur Klärung der Echtheit von Kompositionen bereit? Beeinflussten Musikerbeziehungen den individuellen und professionellen Musikalienvertrieb? Aus diesen Fragen erwuchsen vielfältige Themenstellungen der Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz, die anlässlich der 19. Magdeburger Telemann-Festtage stattfand und deren Beiträge der Band vereint. *** As a respected musical authority, Georg Philipp Telemann exchanged ideas on a professional basis with important figures of his time. We know less about which of these colleagues he also corresponded with with as a friend. However, Georg Friedrich Handel was undoubtedly one of the latter. Surviving documents by both composers speak of their personal and artistic closeness. Their creative interaction with each other’s works seems to emphasise the importance of artistic friendship as a motivation for an artist’s own work. On the other hand, personal relationships have their own dynamic and are subject to factors beyond music. So how definitely can relationships between musicians influence specific models of composition? What documents and methods are available for researchers to demonstrate the primarily artistic consequences of personal or professional relationships between musicians? How can we evaluate the similarities and differences in compositional, theoretical and aesthetic statements? These and other questions informed the many themes of the papers published here from an international academic conference.
Aktualisiert: 2022-05-12
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Johann Martin Spieß (1691-1772)

Johann Martin Spieß (1691-1772) von Schelkes,  Dorothea
Johann Martin Spieß ist der bedeutendste Vertreter reformierter Kirchenmusik im deutsch-sprachigen Raum des 18. Jahrhunderts. Der kurpfälzische Zeitgenosse von J.S. Bach ist jedoch bislang kaum beachtet worden. Spieß wirkte in einer Zeit und an Orten, in denen Kriege und Religionsstreitigkeiten für einen schmerzlichen Niedergang der Kirchenmusik gesorgt hatten. Mit seinen für den Gottesdienst, die häusliche Andacht oder den Unterricht bestimmten Werken erlangte Spieß Ansehen weit über seine Wirkungsstätten Bergzabern, Heidelberg und Bern hinaus. Diese Arbeit erscheint als erste geschlossene Monographie von Johann Martin Spieß mit umfassendem Werkverzeichnis. Exemplarische Analysen veranschaulichen das vielseitige, musikalisch hochinteressante und in seiner Art einzigartige Werk des Komponisten.
Aktualisiert: 2022-10-13
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Andreas Romberg (1767-1821)

Andreas Romberg (1767-1821) von Blindow,  Martin
Die hier vorgelegte Arbeit stellt die Vita von Andras Romberg in einen größeren historischen Zusammenhang und dokumentiert in erster Linie zeitgenössische Quellen in Text und Bild, besonders Berichte der Fachzeitschriften aus der Wirkungszeit des Komponisten. Selbst bei Berücksichtigung moderner Betrachtungsweise und der wohl teilweise subjektiven Urteile der Zeitgenossen, zeigen die hier vorgestellten - teils erstmals veröffentlichten Texte zum Wirken Rombergs - in überraschender Weise die verbreitet große Bedeutung des Virtuosen und Komponisten. Uneingeschränkt wird Romberg von seinen zeitgenössischen Musikkollegen und -Liebhabern, den Kritikern und selbst den Verlegern [die Mehrzahl seiner Kompositionen wurde schon zu Lebzeiten bei den namhaften Verlagen N. Simrock, C. F. Peters und Breitkopf & Härtel verlegt] zu den bedeutendsten Komponisten gezählt und stets in einer Reihe mit Haydn, Mozart und Beethoven genannt.
Aktualisiert: 2018-07-18
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Gustav Jacobsthal – Ein Musikologe im deutschen Kaiserreich

Gustav Jacobsthal – Ein Musikologe im deutschen Kaiserreich von Sühring,  Peter
Diese erste Biographie Gustav Jacobsthals (1845–1912), eines der Begründer der neueren Musikwissenschaft, ist ideen- und kulturgeschichtlich orientiert. Die Darstellung basiert auf bisher nicht erschlossenen Quellen, so u. a. auf Briefen Jacobsthals und den Lebenserinnerungen seines Sohnes Erwin Jacobsthal. Leben und Wirken des Musikwissenschaftlers, Chorleiters und Komponisten werden erhellt im Umfeld der jüdischen Familie, der akademischen Institutionen in Berlin vor und nach der Reichsgründung, der „Berliner Schule der Musikwissenschaft“, der Verhältnisse an den Universitäten in Wien und besonders Straßburg. Die Verbindungen zu akademischen Kollegen, Freunden und Schülern, wie Heinrich Bellermann, Wilhelm Scherer, Albert Schweitzer u.a. erhalten ihre Gewichtung. Im zweiten Teil der Biographie wird Jacobsthals Haltung als Forscher, nämlich die Aktualität seiner empirischen und skeptischen Methode für eine moderne Musikwissenschaft beschrieben. Jacobsthal sah sich der Pluralität der Geisteswissenschaften seiner Zeit verpflichtet und nahm Anregungen von Philipp Jaffé, Hermann Graßmann, Carl Stumpf u.a. auf. Gustav Jacobsthal ging zwischen den widersprüchlichen Traditionen der Berliner Vokalschule, des Judentums, des Kulturprotestantismus, der katholischen Choralrestauration, des Klassizismus und der ihm nachfolgenden, sich fälschlicherweise auf ihn berufenden Schule einen eigenständigen Weg. Der Autor: Peter Sühring, geb. 1946 in Berlin, studierte Musik- und Literaturwissenschaft sowie Philosophie in Tübingen und Berlin. Er publizierte mit Bezug auf Jacobsthals Nachlass Studien zum Rhythmus der Trobadors (2003) und zu Mozarts frühesten Opern (2006) und edierte zwischen 2001 und 2010 Teile aus Jacobsthals Nachlass, zuletzt aus dessen Straßburger Vorlesungsskizzen und Studien (2010). Er lebt als Musikhistoriker und -schriftsteller in Berlin. *** This first biography of Gustav Jacobsthal (1845-1912), one of the founders of modern musicology, is focused on the history of ideas and of culture. It is based on previously unexamined sources including Jacobsthal’s letters and the memoirs of his son Erwin. The life and work of the musicologist, choirmaster and composer are revealed in the contexts of his Jewish family, of the academic institutions in Berlin and of conditions at the universities of Vienna and Strassburg. Contacts with colleagues, friends and pupils including Heinrich Bellermann, Wilhelm Scherer and Albert Schweitzer are given their due emphasis. The second part of the biography describes Jacobsthal’s attitudes as a researcher, in particular the relevance of his empirical and sceptical method for modern musicology. Jacobsthal was committed to the plurality of the humanities in his time and took inspiration from, among others, Philipp Jaffé, Hermann Grassmann and Carl Stumpf. Gustav Jacobsthal went his own way between the contradictory traditions of the Berlin vocal school, Judaism, cultural Protestantism, the restoration of the Catholic choral tradition, classicism and the school that followed it and wrongly invoked its name.
Aktualisiert: 2022-05-12
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Cats & Co.

Cats & Co. von Jansen,  Wolfgang
Alles über Musicals im deutschsprachigen Raum: Ein Überblick über die bekanntesten Stücke beschreibt kenntnisreich den Erfolgsweg des Musicals in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1945, mit allen wichtigen Informationen zu jedem Musical: Inhalt, Künstler, Daten, Spielorte. Das Musical boomt. Seit der deutschen Erstaufführung von "Cats" 1986 wurden zahllose neue Spielstätten errichtet, die Produktionen haben sensationelle Laufzeiten und erreichen ein Millionenpublikum. Eine Erfolgsgeschichte ohne Beispiel im Musiktheater, die von Wolfgang Jansen in 'Cats & Co.' erstmals nachgezeichnet wird. Ein Blick hinter die Kulissen und eine vollständige Übersicht über die großen Erfolge, die seit 1945 in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt wurden, mit allen Informationen zu den Stücken und ihren Akteuren.
Aktualisiert: 2021-10-13
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Helmut Lachenmann

Helmut Lachenmann von Tadday,  Ulrich
Die musikalische Poetik Lachenmanns beruht auf einem vielschichtigen Strukturkonzept. Es bezieht sich zunächst allgemein auf Fragen der kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen des Komponierens, des Hörens und der Reflexion der musikalischen Erfahrung. Lachenmann geht nicht nur davon aus, dass die massenkulturelle Dynamik die Kunstproduktion und Wahrnehmung zutiefst durchdrungen hat, sondern er bezieht den Umstand mit ein, dass sich die Musik der europäischen Neuzeit im Zuge ihrer Autonomisierungsgeschichte stets in den Geflechten symbolischer und ideologischer Macht befunden und entwickelt hat. So ist das musikalische Material Träger eines historischen Erbes, dem die Spuren seines Gebrauchs in ganzer Breite anhaften: die strukturellen Sachverhalte ebenso wie die geschichtlich erworbenen Semantiken. Lachenmann behandelt das musikalische Material darum als Wissensform, dessen auratische und magische Erscheinungs- und Wirkweisen zu überdenken seien.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Lortzing und Leipzig. Musikleben zwischen Öffentlichkeit, Bürgerlichkeit und Privatheit

Lortzing und Leipzig. Musikleben zwischen Öffentlichkeit, Bürgerlichkeit und Privatheit von Schipperges,  Thomas
Leipzig war die Stadt, in der Albert Lortzing (1801–1851) die längste Zeit seines Lebens verbrachte. Von November 1833 bis Mai 1844 sowie noch einmal 1849/50 wirkte er hier als vielseitig einsetzbarer Schauspieler und Sänger am Stadttheater sowie kurzzeitig auch als Theaterkapellmeister. Und am Leipziger Stadttheater legte er als Komponist und Opernlibrettist (auch in Zusammenarbeit mit Robert Blum) die Mehrzahl seiner eigenen abendfüllenden komischen und romantischen Opern vor. Dieses Kapitel der Musikgeschichte zu erhellen, war Anliegen der Tagung, denn in der Musikstadt Leipzig spielt heute die Erinnerung an Lortzing nur eine eher marginale Rolle. Zu Lortzing als Künstler seiner Gegenwart und der Gesellschaft seiner Zeit äußern sich Vertreterinnen und Vertreter von Kulturinstitutionen der Stadt Leipzig – Musikhochschule, Universität, Gewandhaus, Oper, Stadtgeschichtliches Archiv – und weitere internationale Wissenschaftler und Künstler. Thematische Schwerpunkte sind das bürgerliche und politische Umfeld Lortzings, sein künstlerisches Wirken in Leipzig, seine Werke und seine Rezeption.
Aktualisiert: 2022-05-12
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Transformationen

Transformationen von Hiekel,  Jörn-Peter, Müller,  Patrick
Klaus Huber (1924–2017), 2009 mit dem begehrten Siemens-Musikpreis ausgezeichnet, zählt zu den renommiertesten Schweizer Komponisten des 20./21. Jahrhunderts. Unter dem Titel «Transformationen» veranstaltete das Studio Neue Musik der Züricher Hochschule der Künste im März 2010 ein internationales Symposion zur Musik des Komponisten. Der Band versammelt die Beiträge dieses Symposiums. AutorInnen sind Thomas Gartmann, Jörn Peter Hiekel, Sibylle Kaiser, Till Knipper, Susanne Kogler, Claus-Steffen Mahnkopf, Max Nyffeler, Christian Utz, Martin Zenck und Heidy Zimmermann.
Aktualisiert: 2022-11-30
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