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Versetzt die ganze Staatsmaschinerie ins Museum der Altertümer, neben das Spinnrad und die bronzene Axt!

Versetzt die ganze Staatsmaschinerie ins Museum der Altertümer, neben das Spinnrad und die bronzene Axt! von Gruppe internationaler Kommunisten, Lueer,  Hermann
1930 erschien als Kollektivarbeit der Gruppe Internationaler Kommunisten (Holland) die inzwischen legendäre Schrift »Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung«. Die darin ausgeführte Kritik der verschiedenen Theorien und Praktiken, die sich auf den Marxismus, den Anarchismus oder ganz allgemein den Sozialismus berufen, bezog sich auf die Schwachstelle der Arbeiterbewegung, die sich zum Ziel setzte, die Produktionsmittel in Gemeinschaftsbesitz zu bringen und nicht ahnte, dass mit dem Übergang zum »Gemeinschaftsbesitz« das Problem einer neuen Produktionsweise erst gestellt ist. Verbunden mit ihrer Kritik war das Bemühen, die Lohnabhängigen zu ermutigen, an die Stelle der Regierung über das Volk ihre eigene unabhängige Verwaltung und Leitung der Produktionsprozesse zu setzen. Die Gruppe Internationaler Kommunisten führte diese Bemühungen während des gesamten Jahrzehnts fort – von 1934 bis 1937 in ihrem theoretischen Diskussionsorgan für die Rätebewegung, der Internationalen Rätekorrespondenz, und dann von 1938 bis 1940 in der marxistischen Monatsschrift Radencommunisme, die auf Niederländisch erschien. Die in dem hier vorliegenden Reader zusammengestellten Texte – u.a. zu Partei und Arbeiterklasse, zu Staatskapitalismus und Kommunismus, zu Anarcho-Syndikalismus und Rätebewegung – haben bis zum heutigen Tage nichts von ihrer damaligen Aktualität verloren. Die in ihnen ausgeführten Argumente werden in der kommenden sozialen Revolution von entscheidender Bedeutung sein – wenn es darum geht, die Klasse der Lohnabhängigen zu ermutigen, die Leitung und Verwaltung von Produktion und Verteilung selbst zu übernehmen, indem sie die individuelle Arbeitszeit als Maß für den Anteil am Produkt der gesellschaftlichen Arbeitszeit durchsetzt.
Aktualisiert: 2021-09-24
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Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung

Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung von Ulfig,  Alexander
Die europäische Aufklärung des 18. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten kulturellen und gesellschaftspolitischen Strömungen der westlichen Zivilisation. Sie stellt Weichen für die Herausbildung des modernen Menschen- und Weltbildes. Die in ihr vertretenen Werte sind grundlegend für die Entstehung von freiheitlichen und demokratischen Staatsgebilden. Es sind universelle Werte wie Menschenwürde, Freiheit, Selbstbestimmung (Autonomie) und Unabhängigkeit. Die menschliche Vernunft und nicht eine göttliche Instanz gilt für die Aufklärung als das Richtmaß des Denkens und Handelns. Erwachsen aus der Aufklärung sind die moderne Wissenschaft, der Individualismus, die moderne Religionskritik sowie die universellen Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit. Doch die Werte der Aufklärung werden in der Gegenwart zunehmend verletzt und ihre Errungenschaften rückgängig gemacht. Zwei „Kräfte“ tun sich im Kampf gegen die Aufklärung besonders hervor: einerseits die von der philosophischen Postmoderne beeinflussten neuen Ideologien wie Politische Korrektheit, Gender und Diversity, andererseits der politische Islam, der in der westlichen Welt verstärkt an Bedeutung gewinnt. Beide verursachen krisenhafte Phänomene wie Einschränkungen von Rechten, Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Konflikte. Der Autor ruft die wichtigsten Werte der Aufklärung in Erinnerung und zeigt, wie sie in der heutigen Gesellschaft und Politik verletzt werden. Eine Rückbesinnung auf diese Werte und ihre Verteidigung helfen uns, einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise zu finden. Der Autor macht die Aktualität der Aufklärung sichtbar. Sie kann uns immer noch eine kulturelle und gesellschaftspolitische Orientierung geben.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Karl Marx in der Geschichte

Karl Marx in der Geschichte von Krüger,  Doris Maja
Ebenso wie sich die Geschichte ins Werk von Karl Marx eingeschrieben hat, hat auch Marx' Werk Spuren in der Geschichte hinterlassen. Um dessen Erkenntnisgehalt für die Gegenwart beurteilen zu können, muss sein »Zeitkern« herausgeschält werden: Erst im Antlitz der historischen Erfahrungen, die das Denken von Marx und seine Rezeption prägten, scheinen jene Anteile auf, die bis heute nicht abgegolten sind. Die Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes nehmen sowohl das Marx'sche Werk als auch dessen geschichtlichen Kontext und sein Nachleben in den Blick.
Aktualisiert: 2021-09-24
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Karl Marx in der Geschichte

Karl Marx in der Geschichte von Krüger,  Doris Maja
Ebenso wie sich die Geschichte ins Werk von Karl Marx eingeschrieben hat, hat auch Marx' Werk Spuren in der Geschichte hinterlassen. Um dessen Erkenntnisgehalt für die Gegenwart beurteilen zu können, muss sein »Zeitkern« herausgeschält werden: Erst im Antlitz der historischen Erfahrungen, die das Denken von Marx und seine Rezeption prägten, scheinen jene Anteile auf, die bis heute nicht abgegolten sind. Die Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes nehmen sowohl das Marx'sche Werk als auch dessen geschichtlichen Kontext und sein Nachleben in den Blick.
Aktualisiert: 2021-09-24
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„Mit Belgien ist das so eine Sache …“

„Mit Belgien ist das so eine Sache …“ von Bischoff,  Sebastian, Jahr,  Christoph, Mrowka,  Tatjana, Thiel,  Jens
Anlässlich der Debatte um die neue Bezeichnung Ostbelgien für die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens wurde 2017 in der Tagespresse eine Einwohnerin der ostbelgischen Stadt Eupen mit dem Stoßseufzer zitiert, dass es mit Belgien „so eine Sache“ sei. In dieser komplizierten „Sache“ wurde vor gut einhundert Jahren, nach dem Ersten Weltkrieg, ein neues Kapitel der deutsch-belgischen Geschichte aufgeschlagen und die VorausSetzungen für die Entstehung der heutigen Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien geschaffen. Die Geschichte Ostbelgiens sowie die Besonderheiten der Beneluxforschung bilden einen Schwerpunkt dieses Bandes, der die Beiträge einer Tagung des Arbeitskreises Historische Belgienforschung in Eupen 2019 der Öffentlichkeit zugänglich macht. Daneben wird das Zeitalter der Weltkriege intensiv und aus verschiedenen Perspektiven behandelt, doch auch das 19. und das 21. Jahrhundert sind vertreten. Mit Beiträgen von Sebastian Bischoff, Max Bloch, Christoph Brüll, Andrea Ilona Debes, Klaas de Boer, Ulrich Dibelius, Winfried Dolderer, Andrea Hurton, Christoph Jahr, Carlo Lejeune, Bernd Liemann, Tatjana Mrowka, Jakob Müller, Peter Quadflieg, Christina Reimann, Ilona Riek, Christoph Roolf, Moritz Sorg, Adrian Stellmacher, Jens Thiel und Änneke Winckel.
Aktualisiert: 2021-09-08
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Herren tut es leid, Knechten tut es weh

Herren tut es leid, Knechten tut es weh von Schuett,  Rolf Friedrich
Das zweifelhafte plebejische Individuum und die Unterschicht unter Mittelstand und Oberschicht Essays und Aphorismen zur ´sozialen Frage´ : Proletarier aller Länder, vereinzelt euch! Reiche Weltreiche oder geistreiche Unterarme? Der Sklave ist die Wahrheit seines Herrn Keine Revolution ohne Religion, keine Religion ohne ´Exodus aus dem Sklavenhaus´ Sozialpartner, Prekarier oder Proleten? `Ich bin kein Marxist.´ Die Heilige Familie des Mohren Oben und Unten Drecksarbeiter aller Länder, zerstreut euch! Plädoyer für die utopische Hochrisikogruppe plebejischer Intellektueller Der intellektuelle Arbeiter
Aktualisiert: 2021-07-28
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Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!

Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen! von Gruppe internationaler Kommunisten
Die meisten Marxisten mögen Marx nicht. Zumindest mögen sie die ökonomischen Prinzipien der kommunistischen Gesellschaft nicht, die Marx aus seiner Kritik am Kapitalismus abgeleitet hat. Aber die meisten Marxisten kritisieren Marx auch in dieser Hinsicht nicht, sie ziehen es vor, ihn zu interpretieren. Die "Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung", die 1930 erschienene, inzwischen legendäre Schrift der Gruppe Internationaler Kommunisten, war sowohl eine detaillierte Darstellung der kommunistischen Produktionsweise, die Marx und Engels nur skizziert hatten, als auch eine fundamentale Kritik am Revisionismus der politischen Parteien, die sich auf Marx beriefen. Das vorliegende Buch enthält eine Auswahl von Artikeln, die von den Mitgliedern der Gruppe Internationaler Kommunisten zwischen 1925 und 1936 in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht wurden und deren Kritik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
Aktualisiert: 2021-07-01
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