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Julius von Jan

Julius von Jan von Stährmann,  Martin
Der württembergische Pfarrer Julius von Jan (1897 – 1964) war ein Kind seiner Zeit – konservativ und national gesinnt. Es war nicht abzusehen, dass dieser stille und friedliebende Mann über sich hinauswachsen und den Nationalsozialisten die Stirn bieten würde. Er folgte, als es darauf ankam, seinem Gewissen und seinen christlichen Werten und nannte das Unrecht gegen die jüdische Bevölkerung laut beim Namen. Dafür zahlte er mit seiner Familie einen hohen Preis. Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat Julius von Jan als einen „Gerechten unter den Völkern“ ausgezeichnet. Die Biografie über Julius von Jan ist ein Appell der Angst nicht nachzugeben, dem Hass etwas entgegenzusetzen, zu reden und zu handeln, wo es das Gewissen verlangt.
Aktualisiert: 2020-09-25
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„… nur, weil wir Juden sind.“

„… nur, weil wir Juden sind.“ von Gelderblom,  Bernhard
Die einst bedeutende Teppichfirma Otto Kuhlmann (oka) ist im Gedächtnis der Stadt allein mit dem Namen ihres Gründers Otto Kuhlmann verbunden. Die viel wichtigere Rolle, die Albert Blank und Ernst Josephs gespielt haben, ist hingegen vergessen. 23 Jahre lang führten sie die Firma mit Erfolg. Dann wurden ihnen ihr Glaube und ihre Abstammung zum Verhängnis. Unter dem Druck der nationalsozialistischen Verfolgung „verkaufte“ Albert Blank die Teppichfabrik 1934 an Hans Preis und ging mit seiner Familie in die Emigration. Den größten Teil des Kaufpreises blieb Hans Preis schuldig. Auch nach dem Krieg widerfuhr Albert Blank keine Gerechtigkeit. Der „Ariseur“ Hans Preis ging unbelastet aus dem Entnazifizierungsverfahren heraus. Familie Blank hingegen schlug anstelle von Empathie Zweifel an der Berechtigung der Rückerstattungsforderung entgegen. Für die Blanks kam eine Rückkehr nach Deutschland nicht mehr infrage. Erstmals für Hameln beleuchtet der Historiker Bernhard Gelderblom im Detail den Vorgang der „Arisierung“ eines bedeutenden jüdischen Unternehmens und die psychosozialen Folgen dieses Gewaltaktes.
Aktualisiert: 2020-09-17
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Jüdisches Bamberg

Jüdisches Bamberg von Beisbart,  Ortwin, Daniel,  Rudolf, Deusel,  Antje Yael
Das Büchlein möchte einen besonderen Blick auf Bamberg richten, den Blick auf Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in der Stadt. Es möchte - den vielen Besuchern aus aller Welt die noch vorhandenen Spuren sichtbar machen - den jüdischen Reisenden die Orte ihrer Vorfahren zeigenden Bambergern einen oft übersehenen Teil der Geschichte ihrer Stadt in Umrissen erklären - den heutigen jüdischen Bürgern der Stadt die oft schwierige Lebenswelt früherer Generationen anschaulich machen. Eine bebilderte Führungslinie in 11 Stationen zeigt den Weg durch die Stadt und zu zwei Außenstationen, zu den sichtbaren Spuren der Vergangenheit und zur jetzigen Synagoge. Ein kurzer Abriss skizziert den historischen Zusammenhang.
Aktualisiert: 2020-09-17
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Ignoranten und Rassisten

Ignoranten und Rassisten von Walden,  Günter
Das Buch gibt für den historisch interessierten Leser in einer leicht zugänglichen und kompakten Darstellung einen Überblick zu den Ursachen der nationalsozialistischen Machtübernahme und des Einflusses antisemitischer Strömungen in Deutschland. Das zentrale Merkmal des Nazi-Regimes war ein abgrundtiefer Hass auf die Juden. Sie wurden nach der Machtübernahme bald ausgegrenzt, entrechtet und vertrieben. Im zweiten Weltkrieg entlud sich der Judenhass der Nazis schließlich im Holocaust, dem Massenmord an den europäischen Juden. Was waren aber die Gründe, warum ein fanatischer Antisemit wie Hitler 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde und in kurzer Zeit die Weimarer Republik demontieren konnte? Welche Rolle spielte hierbei der Antisemitismus? Waren die Wähler Hitlers vor allem Antisemiten und gaben ihm deshalb ihre Stimme? Im ersten Teil des Buches wird in einem historischen Rückblick die Entstehungsgeschichte der Judenfeindschaft von der Antike bis zur Herausbildung des modernen Antisemitismus im 19. Jahrhundert beschrieben. Dabei wird gezeigt, dass es sich beim modernen Antisemitismus keineswegs um eine geschlossene Ideologie, sondern um ein Sammelsurium unterschiedlicher judenfeindlicher Aussagen und Begründungen handelte. Die Elemente des Rassenantisemitismus, die sich die Nazis später zu Eigen machten, waren bereits vor dem ersten Weltkrieg voll entwickelt. Im zweiten Teil des Buches wird der Aufstieg der NSDAP in der Weimarer Republik nachgezeichnet, und es werden die Gründe untersucht, die der Antisemitismus hierbei gespielt hat. Dabei wird ein differenziertes Bild antisemitischer Haltungen in der Weimarer Gesellschaft gezeigt und untersucht, welche Gruppen in besonderer Weise durch antisemitische Haltungen in Erscheinung traten. Im Hinblick auf die Reichstagswahlen seit 1928 wird untersucht, welche Motive vor allem zur Wahl einer extrem antisemitischen Partei wie der NSDAP geführt haben. Im Mittelpunkt steht hierbei die Frage, welche Verbindungen sich zwischen Wahlmotiven und antisemitischen Haltungen ableiten lassen. In einer Zeit des wiedererstarkenden Antisemitismus kann das Buch durch die Schilderung historischer Fakten auch Fehleinschätzungen historischer Vergleiche der Weimarer Republik mit dem heutigen Deutschland vorbeugen und hierdurch Maßnahmen zur Verteidigung der Demokratie auf eine bessere Grundlage stellen.
Aktualisiert: 2020-09-17
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Ich war eine Ärztin in Auschwitz

Ich war eine Ärztin in Auschwitz von Perl,  Gisella, Rudorff,  Andrea, Ruschkowski,  Klaudia
»Niemand, der lebend aus einem deutschen Vernichtungslager herauskam, wird je das Bild vergessen, das uns in Auschwitz empfing. Wie große, schwarze Wolken hing der Rauch des Krematoriums über dem Lager.« Gisella Perl Nur drei Jahre nach ihrer Befreiung veröffentlichte die jüdische Frauenärztin Gisella Perl einen Bericht von ihrer Internierung in Auschwitz. Im Mai 1944 wurde sie im Rahmen der Judendeportationen aus Ungarn und den ungarisch besetzten Gebieten mit ihrer Familie nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Als Gynäkologin wurde sie als Lagerärztin im Frauenlager eingesetzt. Die Aufgaben, die auf sie zukamen, widersprachen jeglichen humanen und medizinischen Werten. Die menschenverachtenden Experimente des Lagerarztes Josef Mengele unter anderem an schwangeren Frauen waren Folter und führten zu qualvollem Tod. Perl leistete Widerstand, indem sie die Frauen durch heimliche Abtreibungen vor den sadistischen Übergriffen bewahrte. Präzise beschreibt sie das unentwegte Ringen um Menschenwürde angesichts der perfiden Bestialität des Nazi-Regimes.
Aktualisiert: 2020-09-25
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Die Löws: Die Nottaufe

Die Löws: Die Nottaufe von Weiss,  Ruth
Dieser Roman erzählt die Geschichte der Nachfahren von Daniel Löw, dessen Leben im Der Judenweg geschildert wurde. Im Mittelpunkt von diesem Band stehen Daniel Löws Enkel, der Arzt Menachem und seine Schwester Hannah, die als Kind von einem Priester entführt wurde und in einem Kloster aufwächst. Erst als erwachsene Frau wird Hannah die Flucht und die Rückkehr zum Judentum gelingen. Auch wenn die Nachkommen von Daniel Löw wohlhabend und damit nicht ganz so rechtlos sind wie die arme jüdische Bevölkerung, so sind die Familienmitglieder doch der Macht der Kirche, der Willkür der Herrscher und den immer aufflammenden Hass der Bevölkerung gegen die Juden ausgesetzt.
Aktualisiert: 2020-09-03
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