Zerrissenes Bewusstsein

Zerrissenes Bewusstsein von Müller,  Simone
Anfang der 1920er Jahre, ausgelöst durch das Aufkommen einer sozialistischen Bewegung nach der russischen Oktoberrevolution, entstand in Japan ein Diskurs über die sozialpolitische Rolle des Intellektuellen, der sich bis in die 1970er Jahre hineinzog. Angeführt wurde er von marxistisch und humanistisch orientierten Literaturkritikern und Schriftstellern, die sich Fragen nach der sozialen Verantwortung der Literatur und der diesbezüglichen Rolle der Intelligenz stellten. Der japanische Intellektuellenbegriff ist im Rahmen dieses Diskurses vor dem geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Kontext sukzessiv neu geformt worden. Er ist Zeugnis einer steten Auseinandersetzung, gespiegelt in differenzierten Begriffen, was ein Intellektueller sei, und welchen Platz dieser in der Gesellschaft einnehmen solle. Anhand einer Diskursanalyse repräsentativer Debatten zwischen 1920 und 1970 unter Einbezugnahme von Bourdieus Theorie des literarischen Feldes wird die Entwicklung, die Rolle und die Selbstwahrnehmung des modernen japanischen Intellektuellen in der Zwischen- und Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts gezeichnet und ein Profil des Schriftstellers als Intellektueller definiert.
Aktualisiert: 2019-10-20
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Autobiographische Schriften

Autobiographische Schriften von Koenig,  Oliver, König,  Mario
Geboren im Kaiserreich, aufgewachsenen in der Weimarer Republik, geprägt vom Widerstand gegen den Nationalsozialismus und den Jahren der Emigration in der Schweiz, kehrte René König 1953 nach Deutschland zurück und wurde zu einem der Wiederbegründer der deutschen Soziologie. Die 1980 zuerst veröffentlichte Autobiographie "Leben im Widerspruch" beschreibt die einzelnen Etappen dieses Lebensweges, die Schulzeit in Danzig mit seinem polnischen Hinterland, die Studienjahre in Wien, Berlin und Paris und die vielfältige Tätigkeit als akademischer Lehrer in Europa, Amerika und Asien, die Reisen des jungen Studenten in die Länder des Nahen Ostens, die Begegnung mit der Kultur Siziliens, Erfahrungen als Betreuer eines bundesdeutschen Entwicklungshilfeprojektes in Afghanistan und die Auseinandersetzung mit den indianischen Kulturen im Südwesten der USA. Der zweite, bisher unveröffentlichte Text entstammt einer im Nachlass befindlichen unvollendeten Autobiographie, die mehr persönlich gehalten werden sollte und den Charakter von "Erinnerungen" hat. An ihr hat René König bis ungefähr 1990 gearbeitet. Der Titel "Nebenbei geschehen" stammt von ihm. Behandelt werden in diesen Kapiteln die Lebensabschnitte in Danzig, Berlin und in Zürich.
Aktualisiert: 2019-10-02
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Autobiographische Schriften

Autobiographische Schriften von Koenig,  Oliver, König,  Mario
Geboren im Kaiserreich, aufgewachsenen in der Weimarer Republik, geprägt vom Widerstand gegen den Nationalsozialismus und den Jahren der Emigration in der Schweiz, kehrte René König 1953 nach Deutschland zurück und wurde zu einem der Wiederbegründer der deutschen Soziologie. Die 1980 zuerst veröffentlichte Autobiographie "Leben im Widerspruch" beschreibt die einzelnen Etappen dieses Lebensweges, die Schulzeit in Danzig mit seinem polnischen Hinterland, die Studienjahre in Wien, Berlin und Paris und die vielfältige Tätigkeit als akademischer Lehrer in Europa, Amerika und Asien, die Reisen des jungen Studenten in die Länder des Nahen Ostens, die Begegnung mit der Kultur Siziliens, Erfahrungen als Betreuer eines bundesdeutschen Entwicklungshilfeprojektes in Afghanistan und die Auseinandersetzung mit den indianischen Kulturen im Südwesten der USA. Der zweite, bisher unveröffentlichte Text entstammt einer im Nachlass befindlichen unvollendeten Autobiographie, die mehr persönlich gehalten werden sollte und den Charakter von "Erinnerungen" hat. An ihr hat René König bis ungefähr 1990 gearbeitet. Der Titel "Nebenbei geschehen" stammt von ihm. Behandelt werden in diesen Kapiteln die Lebensabschnitte in Danzig, Berlin und in Zürich.
Aktualisiert: 2019-10-02
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Briefwechsel

Briefwechsel von Koenig,  Oliver, König,  Mario
Von René König liegt ein umfangreicher Briefwechsel vor, der von den 20er bis 90er Jahre reicht. Er verdeutlicht die Vielfalt der persönlichen, intellektuellen und beruflichen Freundschaften und Kontakte, die mit dem ebenso umfangreichen wie vielseitigen wissenschaftlichen, literarischen und journalistischpopulären Werk verbunden sind. Die Schriftenreihe legt eine Auswahl dieses Briefwechsels in zwei Bänden vor. Der erste Band umfasst den gegenseitigen Briefverkehr von René König mit zentralen Vertretern der Soziologie in der Gründungsphase nach dem 2. Weltkrieg: Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Helmut Schelsky, Otto Stammer, Leopold von Wiese. Die Zeit der Neubegründung der Soziologie in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg ist nicht nur fachsoziologisch, sondern auch zeitgeschichtlich von Interesse, da die exponierten Vertreter der Soziologie in diesen Jahren wesentliche gesellschaftliche und kulturelle Positionen repräsentierten und auch gesellschaftlich auf die Entwicklung der Bundesrepublik Einfluss zu nehmen versuchten. Der vorliegende Briefwechsel beschäftigt sich mit inhaltlich-fachlichen, universitäts- sowie institutionspolitischen Fragen im Zusammenhang mit der 1946 wiedergegründeten Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).
Aktualisiert: 2019-10-02
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Briefwechsel

Briefwechsel von Koenig,  Oliver, König,  Mario
Von René König liegt ein umfangreicher Briefwechsel vor, der von den 20er bis 90er Jahre reicht. Er verdeutlicht die Vielfalt der persönlichen, intellektuellen und beruflichen Freundschaften und Kontakte, die mit dem ebenso umfangreichen wie vielseitigen wissenschaftlichen, literarischen und journalistischpopulären Werk verbunden sind. Die Schriftenreihe legt eine Auswahl dieses Briefwechsels in zwei Bänden vor. Der erste Band umfasst den gegenseitigen Briefverkehr von René König mit zentralen Vertretern der Soziologie in der Gründungsphase nach dem 2. Weltkrieg: Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Helmut Schelsky, Otto Stammer, Leopold von Wiese. Die Zeit der Neubegründung der Soziologie in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg ist nicht nur fachsoziologisch, sondern auch zeitgeschichtlich von Interesse, da die exponierten Vertreter der Soziologie in diesen Jahren wesentliche gesellschaftliche und kulturelle Positionen repräsentierten und auch gesellschaftlich auf die Entwicklung der Bundesrepublik Einfluss zu nehmen versuchten. Der vorliegende Briefwechsel beschäftigt sich mit inhaltlich-fachlichen, universitäts- sowie institutionspolitischen Fragen im Zusammenhang mit der 1946 wiedergegründeten Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).
Aktualisiert: 2019-10-02
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Klumpeffekte

Klumpeffekte von Blech,  Christine
Jedes Stück Mohnkuchen fördert den Realitätssinn. Eigentlich ist der sensible Eigenbrötler Anselm als Heidelberger Chemiestudent in seinem Element. Als ihn aber der aufmüpfige Jürgen mit seinem geliebten Kraftrad fast über den Haufen fährt, geraten Einsiedlertum und Studiererei ins Wanken. Jürgen hingegen wurmen finanzielle Sorgen: »Ich habe ein Motorrad mitzuversorgen.« Und auch der verträumte Pizzakellner Niccolo - der Dritte im Bunde - hat es nicht einfach: Bei ihm stehen »Antidepressiva statt Antipasti« auf dem Speiseplan. Die Sehnsucht, dem ernsten und öden Alltag zu entfliehen, macht die drei zu Freunden und mündet in einen konkreten Plan: In einer schäbigen, abgelegenen Kellerwohnung in Ziegelhausen bastelt das Trio an einem flugtauglichen Motorrad. Klotzen statt Kleckern ist die Devise!
Aktualisiert: 2019-09-17
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Klopf-Klopf-Witze für Intellektuelle

Klopf-Klopf-Witze für Intellektuelle von Balder,  Hugo Egon, Dreksler,  Jacky
Liebe Intellektuelle! „Knock-Knock“ – „Klopf-Klopf“! Metrisch ein Jambus! Oder gar einer der wenigen genuinen autochtonen Spondeen? Wie Blutwurst. Gleichviel, „Klopf-Klopf“ ist ad omnes casus ein Inflektiv onomatopoetischer Provenienz. – Genug Feuilleton-Jargon? Danke, das hätten wir auch nicht viel länger durchgehalten. Es sind nur Klopf-Klopf-Witze, aber wir mögen sie. Deutsche knock-knock jokes. Wortspiel-Gags, die nur einen Sinn haben: ein bisschen Spaß zu haben. Es gibt sie für Kinder … Klopf-Klopf! Wer's da? Kaninchen! Welches Kaninchen? Kaninchen Stück Kuchen haben? Und für Intellektuelle, die sich mit Shakespeare und Tonarten mit drei B-chen auskennen … Klopf-Klopf! Wer's da? As-Dur! Welches As-Dur? As-Dur zur Nacht gebetet, Desdemona? Aber auch für Ratsuchende … Klopf-Klopf! Wer's da? Kanu! Welches Kanu? Kanu mir mal erklären, was ein Klopf-Klopf-Witz ist? Danke, dass du fragst: Klopf-Klopf-Witze sind lustige Frage- und Antwortspiele auf der Basis von Wortspielen. Du beginnst immer mit … Klopf-Klopf Dein Partner muss automatisch fragen … Wer’s da? Dann sagst du ein Stichwort. Einfaches Beispiel … Der Bär! Dein Partner muss jetzt automatisch fragen … Welcher Bär? Und jetzt kommt die Pointe … Der Hubschrau-Bär! Klopf-Klopf-Witze sind in allen englischsprachigen Ländern beliebt. In amerikanischen oder englischen Filmen oder Fernsehserien hörst du sie häufig. Bei uns sind sie fast unbekannt. Manche der Klopf-Klopf-Witze in diesem Buch basieren auf vorhandenen Wortspielen; andere haben wir selber gebastelt. Klopf-Klopf! Wer’s da? Anke! Welche Anke? Anke, dass du mitspielst! Vielleicht bist du nach der Lektüre dieses Büchleins einer Meinung mit uns und sagst: Ich weiß, es sind nur Klopf-Klopf-Witze. Aber ich mag sie. Jacky & Hugo
Aktualisiert: 2019-10-14
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Klopf-Klopf-Witze für Intellektuelle

Klopf-Klopf-Witze für Intellektuelle von Balder,  Hugo Egon, Dreksler,  Jacky
Liebe Intellektuelle! „Knock-Knock“ – „Klopf-Klopf“! Metrisch ein Jambus! Oder gar einer der wenigen genuinen autochtonen Spondeen? Wie Blutwurst. Gleichviel, „Klopf-Klopf“ ist ad omnes casus ein Inflektiv onomatopoetischer Provenienz. – Genug Feuilleton-Jargon? Danke, das hätten wir auch nicht viel länger durchgehalten. Es sind nur Klopf-Klopf-Witze, aber wir mögen sie. Deutsche knock-knock jokes. Wortspiel-Gags, die nur einen Sinn haben: ein bisschen Spaß zu haben. Es gibt sie für Kinder … Klopf-Klopf! Wer's da? Kaninchen! Welches Kaninchen? Kaninchen Stück Kuchen haben? Und für Intellektuelle, die sich mit Shakespeare und Tonarten mit drei B-chen auskennen … Klopf-Klopf! Wer's da? As-Dur! Welches As-Dur? As-Dur zur Nacht gebetet, Desdemona? Aber auch für Ratsuchende … Klopf-Klopf! Wer's da? Kanu! Welches Kanu? Kanu mir mal erklären, was ein Klopf-Klopf-Witz ist? Danke, dass du fragst: Klopf-Klopf-Witze sind lustige Frage- und Antwortspiele auf der Basis von Wortspielen. Du beginnst immer mit … Klopf-Klopf Dein Partner muss automatisch fragen … Wer’s da? Dann sagst du ein Stichwort. Einfaches Beispiel … Der Bär! Dein Partner muss jetzt automatisch fragen … Welcher Bär? Und jetzt kommt die Pointe … Der Hubschrau-Bär! Klopf-Klopf-Witze sind in allen englischsprachigen Ländern beliebt. In amerikanischen oder englischen Filmen oder Fernsehserien hörst du sie häufig. Bei uns sind sie fast unbekannt. Manche der Klopf-Klopf-Witze in diesem Buch basieren auf vorhandenen Wortspielen; andere haben wir selber gebastelt. Klopf-Klopf! Wer’s da? Anke! Welche Anke? Anke, dass du mitspielst! Vielleicht bist du nach der Lektüre dieses Büchleins einer Meinung mit uns und sagst: Ich weiß, es sind nur Klopf-Klopf-Witze. Aber ich mag sie. Jacky & Hugo
Aktualisiert: 2019-10-14
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Der Extremismus der Neuen Rechten

Der Extremismus der Neuen Rechten von Pfahl-Traughber,  Armin
Dieses behandelt die Neue Rechte, eine lose Gruppe von Intellektuellen, die sich auf die Konservative Revolution der Weimarer Republik berufen und durch eine „Kulturrevolution von rechts“ eine „Umwälzung“ vorantreiben wollen. Dabei liefert der Autor zunächst einige Basisinformation zur Definition, zu den politischen Klassikern, aber auch zu Organisation und Strategie. Dem folgt eine Fallstudie, die sich auf das „Institut für Staatspolitik“ und deren Zeitschrift „Sezession“ bezieht. Es werden Diskurse analysiert und deren Extremismusgehalt bewertet. Abschließend gibt es eine Einschätzung hinsichtlich des Stellenwertes, welchen die gemeinten Intellektuellen im Kontext des gegenwärtigen „Rechtsrucks“ einnehmen.
Aktualisiert: 2019-10-17
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