Die Konferenz der Tiere

Die Konferenz der Tiere von Kaestner,  Erich, Trier,  Walter
Wenn sich Löwe Alois mit Oskar, dem Elefanten, und der Giraffe Leopold zum Abendschoppen am Tschadsee trifft, kommt über kurz oder lang die Sprache auf die Menschen, und über die ist man schnell einer Meinung: Schreckliche Leute sind das, die mit ihrer Tüchtigkeit nichts anzufangen wissen. Zwar können sie tauchen wie die Fische, fliegen wie die Adler und klettern wie die Gämsen, doch bringen sie nichts anderes zustande als Kriege, Revolutionen und Hungersnöte. Sie haben ihr Unglück verdient. Nur um die Kinder ist es schade. Die tun den Tieren so Leid, dass sie endlich etwas unternehmen wollen. Die erste "Konferenz der Tiere" wird einberufen und aus der ganzen Welt strömen sie zusammen, um den Frieden unter den Menschen durchzusetzen. Bald wird den Konferenzteilnehmern klar, dass sie ein paar Tricks anwenden müssen, damit die Menschen sie auch ernst nehmen... Zum E-Book
Aktualisiert: 2019-07-01
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Wenn der Kapitän als Erster von Bord geht

Wenn der Kapitän als Erster von Bord geht von Kraus,  Josef, Voß,  Burkhard
Klassisches Heldentum steht im Widerspruch zur Gleichheitsideologie. Der klassische Held, also der, der für andere oder eine Idee die Schädigung seiner Gesundheit zumindest billigend in Kauf nimmt und den Tod einkalkuliert, ist für den hedonistischen Mainstream eine suspekte Figur. In der Gegenwart hat der klassische Held nichts mehr zu suchen, ein solcher Widerspruch zur Gleichheitsideologie kann nicht geduldet werden. Denn in dieser soll trotz anderslautender Lippenbekenntnisse niemand positiv diskriminiert werden, also besonders und damit wahrhaft individuell sein. Auch gibt es keine Feinde mehr, alles kann schließlich durch Gespräche, Kompromisse, Diplomatie und Psychotherapie gelöst werden. Auf dem Boden der säkularen Überflussgesellschaften des Spätkapitalismus gedeihen eher die Antihelden. So wie Francesco Schettino, der Kapitän des durch sein Verschulden havarierten Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia, der zuerst von Bord ging. Später stilisiert sich der Täter aus Verantwortungslosigkeit als Opfer - eine beliebte Methode der Antihelden, um Verantwortung von sich zu weisen. Überhaupt wird Erwachsenwerden als Zumutung erlebt, man bevorzugt lieber das Stadium lebenslanger Adoleszenz und das Antiheroische, ja das Opfersein wird geradezu zelebriert. Denn Opfer sind harmlos. Helden könnten widerständig und damit gefährlich werden. Burkhard Voß verdeutlicht, wie der Postheroismus unsere Gesellschaft immer mehr schwächt, indem das Leistungsprinzip, für das prototypisch Helden stehen, immer mehr erodiert. Kann es da noch eine Chance für neue Helden geben?
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Summe unseres Glücks

Die Summe unseres Glücks von Ranke,  Elsbeth, Roux,  François
Francois Roux erzählt wie die großen Amerikaner: von Illusionen und Wahrheiten, von Träumen und Kompromissen und der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. – Der glänzende Schüler Rodolphe sieht seine Zukunft in der Politik, hier möchte er seine Ideale verwirklichen. Auch seine Freunde Paul, Benoît und Tanguy haben große Pläne für die Zukunft....
Aktualisiert: 2019-10-28
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Das haben wir nicht gewollt!

Das haben wir nicht gewollt! von Derschka,  Peter, Rehberger,  Reinold
Mit ihrer Revolte von 1968 beeinflussten die damaligen Studenten die politische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands maßgeblich. Viele Politiker haben sich in den darauffolgenden Jahren auf die linksliberalen Ideale berufen. Doch was ist letztlich aus den Forderungen und Zielen der Studentenbewegung geworden? Nicht viel, zeigen Peter Derschka und Reinold Rehberger, manches hat sich sogar ins Gegenteil verkehrt. Die beiden Autoren haben sich nicht nur intellektuell mit der 68er-Bewegung beschäftigt, sie haben sie selbst erlebt. In diesem Buch erinnern sie an Ideale und Forderungen der 68er und hinterfragen kritisch, was aus dem Wunsch nach mehr Teilhabe und Transparenz, dem permanenten Ringen um Verbesserungen und dem Protest gegen das System geworden ist. Das Ergebnis: eine subjektive, aber wohlbegründete Abrechnung mit der politischen Kultur der Gegenwart.
Aktualisiert: 2019-12-06
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Das haben wir nicht gewollt!

Das haben wir nicht gewollt! von Derschka,  Peter, Rehberger,  Reinold
Mit ihrer Revolte von 1968 beeinflussten die damaligen Studenten die politische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands maßgeblich. Doch was ist letztlich aus den Visionen der Achtundsechziger geworden? Nicht viel, zeigen Peter Derschka und Reinold Rehberger. Sie sind auf halbem Wege steckengeblieben oder haben sich gar in ihr Gegenteil verkehrt. Ein halbes Jahrhundert nach 1968 liegt über dem Land das Leichentuch des politisch Korrekten. In der Politik wurstelt man sich lieber oberflächlich und planlos durch, anstatt Debatten über grundlegende Zukunftsfragen zu führen. Derweil zerfällt die Gesellschaft in einen unbeweglichen Kern, der sich ins Private zurückgezogen hat, und zwei Extreme an den Rändern: ökofundamentalistische Scharfmacher auf der einen, neonazistische Fanatiker auf der anderen Seite. Nein, das haben die Achtundsechziger gewiss nicht gewollt! In diesem Buch blicken zwei 68er-Zeitgenossen auf die heutigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Das Ergebnis: eine subjektive, aber wohlbegründete Abrechnung mit der politischen Kultur der Gegenwart.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Utopia

Utopia von Michael,  Siefener Siefener, Morus,  Thomas
In der Utopia nimmt Thomas Morus, gelehrter Diplomat und scharfsinniger Humanist des 16. Jahrhunderts, den Leser mit auf die Reise zu einer wundersamen Insel, deren Bewohner in großer Zufriedenheit leben. Sie tragen gleiche Kleidung, wohnen in gleich gebauten Häusern und arbeiten nur sechs Stunden am Tag. Den Rest der Zeit verbringen sie damit, sich zu bilden sowie Kultur und Familienleben zu genießen. Morus' phantasievoller und spannender Bericht über eine Gesellschaft, in der Reichtum und Protzerei verpönt sind, ist gerade in unserer Zeit aktueller denn je und bietet einen Alternativentwurf zum gegenwärtigen Turbokapitalismus. Die vorliegende, dem modernen Sprachgebrauch angepasste Übersetzung erschließt diesen Klassiker für neue Leserschichten.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Bodies

Bodies von Holfelder-von der Tann,  Cornelia, Orbach,  Susie
Der Maßstab ist die von Kopf bis Fuß renovierte Frau." Susie Orbach "Praktisch die gesamte Debatte über Körper-Bilder und Schönheits(wahn)vorstellungen verdankt ihre Existenz den beharrlich entlarvenden Formulierungen von Susie Orbach." Naomi Wolf, Autorin von "Der Mythos Schönheit Nicht erst seit sie Lady Di wegen deren Bulimie behandelte, ist Susie Orbach eine der bekanntesten Psychotherapeutinnen unserer Zeit. Seit Jahrzehnten zeigt sie in ihren Büchern auf, wie unser Selbstwertgefühl durch unseren Körper geprägt und häufig destabilisiert wird. Einen entscheidenden Anteil hat daran die Schönheits-, Pharma- und Diätindustrie, deren Gewinn in dem Maße wächst, in dem wir unseren Körper als "nicht richtig" wahrnehmen. Der Körperfetischismus, der schnell zum Körperhass werden kann, ist längst kein Problem der Frauen mehr, Bulimie, Anorexie sind immer weiter verbreitete Phänomene bei Männern und auch Kindern. Und wenn sich - um nur ein Beispiel zu nennen - 50% der koreanischen Frauen ihre Augenlider so operieren lassen, dass sie "westlich" aussehen, dann ist der Körperhass der industrialisierten Welt ein heimlicher Exportschlager in Zeiten der Globalisierung. Susie Orbach zeigt auf, wodurch unser Körper geprägt wird. Welchen Einfluss haben kulturelles Umfeld, die Familie, der gesellschaftliche Zusammenhang, in dem wir uns bewegen? Welche Auswirkungen hat es, wenn wir pro Woche durchschnittlich mit 2000 bis 5000 Bildern digital manipulierter Körper konfrontiert werden? Aufrüttelnd, provokativ, engagiert und temperamentvoll. Susie Orbach hat ein fundiertes Buch vorgelegt, das von der amerikanischen und britischen Presse hoch gelobt wird. Ein Buch, das uns angeht.
Aktualisiert: 2019-05-25
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Die Geheimbünde

Die Geheimbünde von Frenschkowski,  Marco
Seit den Mysterienvereinen der Antike haben geheime Gesellschaften und Bünde Eingeweihte und Außenstehende fasziniert. Das Spektrumist breit: Illuminaten, Freimaurer, Rosenkreuzer, daneben politische (Carbonari) und kriminelle (Yakuza, Triaden, Mafia) Gruppen. Geheimgesellschaften wurden als ideale Orden verehrt, oder als Bedrohung gefürchtet. Wichtig ist die Trennung von Fakten und Spekulationen. Aber auch fiktive Geheimbünde wie die Rosenkreuzer des 17. Jahrhunderts sind ein Stück Kulturgeschichte. Der Band vermittelt solide Fakten, referiert neuere Forschungen, blickt aber auch auf Verschwörungstheorien und analysiert positive und negative Bilder geheimer Bünde als ein Stück Kulturgeschichte. Mit reichen Literaturangaben.
Aktualisiert: 2019-10-30
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Was ich liebte

Was ich liebte von Aumüller,  Uli, Fischer,  Erica, Hustvedt,  Siri, Osterwald,  Grete
„Romantisch, gefühlvoll und zugleich verstörend unheimlich“ (Salman Rushdie) Zwei befreundete Künstlerfamilien im New Yorker Stadtteil SoHo, zwischen 1975 und der Jahrtausendwende: Siri Hustvedt erzählt vom Aufbrechen und Ankommen, von Idealen und Lebensentwürfen, von Eltern und Kindern – und davon, wie ein tragischer Unfall ein sorgsam geplantes Glück jäh zerstört. „Was ich liebte“ ist ein Buch über das Erwachen aus der selbst verschuldeten Naivität und über das Ende der Träume einer Generation.
Aktualisiert: 2019-12-10
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