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Jüdische Literaturgeschichte in Schwaben

Jüdische Literaturgeschichte in Schwaben von Fassl,  Peter, Harzer,  Friedmann, Herrmann,  Berndt
Persönlichkeiten und Ereignisse der jüdischen Kulturgeschichte sind wiederkehrende Motive in Erzählungen, Dramen, Gedichten, Autobiographien und Filmen schwäbischer und schwäbisch-alemannischer Autoren. Das Spektrum dieser thematischen Auseinandersetzung reicht von antisemitischen Stereotypen in Erzählungen des 18./19. Jahrhunderts über Empathie mit dem historischen und zeitgenössischen Judentum bei Johann Peter Hebel bis hin zu Jakob Picards Trauer über den Verlust der Heimat oder Bertolt Brechts »Schweigen über den Holocaust«. Anhand literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen begibt sich dieser Band in epochenübergreifender Perspektive auf Spurensuche nach Selbst- und Fremdwahrnehmungen jüdischer Identität in der schwäbischen Literatur. Der regionale Fokus eröffnet den Blick auf bisher unbeachtete Formen der Erinnerung und Repräsentation, ermöglicht Differenzierungen und bewahrt vor vorschnellen Verallgemeinerungen. Die Vielfalt der Beiträge führt mitten hinein in literarische Strategien der Verdrängung und Bewältigung der Shoa, in Diskussionen um eine angemessene Darstellung des Unaussprechlichen und in Gespräche über die deutsch-jüdische Geschichte der Gegenwart.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Krieg

Krieg von Hildebrandt,  Jens, Wachter,  David
Noch bis vor wenigen Jahren prägte das atomare Patt der Supermächte USA und UdSSR das Verständnis der Weltöffentlichkeit von bewaffneten Konflikten. Doch seit dem Zusammenbruch des Ostblocks entstehen dezentrale Formen des Krieges wie etwa der virtuelle Cyber-War im Kampf gegen Terrornetzwerke. Bürgerkriege destabilisieren ganze Regionen, und das staatliche Gewaltmonopol löst sich vielerorts auf. Was aber ist Krieg überhaupt? In unübersichtlicher Lage empfiehlt sich eine erneute Lektüre klassischer Texte, die über Ursachen, Dimensionen und Grenzen des Krieges reflektieren. So versammelt diese Anthologie zwölf bedeutende Stationen in der Geschichte des Kriegsdenkens - von Thukydides über Thomas Hobbes oder Friedrich Nietzsche bis Hans Magnus Enzensberger. An ihnen lässt sich erkennen, wie Ansätze zum Verständnis des Krieges die historische Veränderung ihres Gegenstandes spiegeln und doch immer wieder nach neuen Antworten auf gleich bleibende Grundfragen suchen. Die Herausgeber geben in der Einführung einen Überblick zum Stand der Forschung. Die dargebotenen Texte werden jeweils mit einem Kommentar eingeleitet und mit Forschungsfragen und einer Auswahlbibliografie ergänzt.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Krieg

Krieg von Hildebrandt,  Jens, Wachter,  David
Noch bis vor wenigen Jahren prägte das atomare Patt der Supermächte USA und UdSSR das Verständnis der Weltöffentlichkeit von bewaffneten Konflikten. Doch seit dem Zusammenbruch des Ostblocks entstehen dezentrale Formen des Krieges wie etwa der virtuelle Cyber-War im Kampf gegen Terrornetzwerke. Bürgerkriege destabilisieren ganze Regionen, und das staatliche Gewaltmonopol löst sich vielerorts auf. Was aber ist Krieg überhaupt? In unübersichtlicher Lage empfiehlt sich eine erneute Lektüre klassischer Texte, die über Ursachen, Dimensionen und Grenzen des Krieges reflektieren. So versammelt diese Anthologie zwölf bedeutende Stationen in der Geschichte des Kriegsdenkens – von Thukydides über Thomas Hobbes oder Friedrich Nietzsche bis Hans Magnus Enzensberger. An ihnen lässt sich erkennen, wie Ansätze zum Verständnis des Krieges die historische Veränderung ihres Gegenstandes spiegeln und doch immer wieder nach neuen Antworten auf gleich bleibende Grundfragen suchen. Die Herausgeber geben in der Einführung einen Überblick zum Stand der Forschung. Die dargebotenen Texte werden jeweils mit einem Kommentar eingeleitet und mit Forschungsfragen und einer Auswahlbibliografie ergänzt.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Titanic – Der Untergang einer Welt

Titanic – Der Untergang einer Welt von Höges,  Clemens
In der finsteren Neumond-Nacht des 14. April 1912 rammte der Luxus-Liner "RMS Titanic" auf seiner Jungfernfahrt einen Eisberg im Nordatlantik. Zwei Stunden und vierzig Minuten später versank das größte Schiff, das bis dahin gebaut wurde. Rund 1500 Menschen starben. Es war aber auch die Geburtsstunde eines Mythos, der viele bis heute fasziniert. Tausende von Büchern wurden im Lauf der Jahrzehnte geschrieben, viele Filme und Dokumentationen veröffentlicht. Es gab weitaus schlimmere Schiffskatastrophen seither – warum wurde ausgerechnet die Titanic zur Legende? Seit Jahrzehnten versuchen Forscher und Abenteurer, alle Rätsel zu lösen, alle Geheimnisse zu lüften, die sich um die "Titanic" ranken. DER SPIEGEL hat immer wieder über neue Erkenntnisse berichtet, die wichtigsten dieser Texte liegen nun als E-Book vor. Es geht beispielsweise darum, wie es überhaupt zum Untergang kommen konnte: War ein geheim gehaltenes Feuer in einem Kohlenbunker der Grund? Wollte der Kapitän einen Rekord brechen? Hatte die Werft aus Profitsucht gepfuscht? Es geht aber auch um Schicksale, Mut, Verzweiflung, um menschliche Dramen auf den Decks des untergehenden Schiffes. Und es geht um die Bedeutung der Katastrophe, das Symbolhafte. Denn der Untergang der "Titanic" läutete das Ende einer Epoche ein, einer Technik-gläubigen Zeit, in der Stahlbarone und Kaufhaus-Magnaten gigantische Vermögen anhäufen konnten, während die Armen in Fabriken schufteten. Und doch herrschte ein ungezügelter Optimismus – nichtsahnend fuhren denn auch arme Auswanderer und Multimillionäre an Bord des vermeintlich unsinkbaren Schiffs auf den Atlantik hinaus. Zwei Jahre später versanken dann ihre Völker, versank ihre ganze Welt im furchtbaren Chaos des Ersten Weltkriegs.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Formen des Politischen

Formen des Politischen von Abbt,  Christine, Schnyder,  Peter
Denis Diderots Entwicklung als Schriftsteller ist geprägt von einer permanenten formalen Überbietung. Diese unablässige Suche nach immer wieder neuen Schreibweisen ist nicht nur Ausdruck einer beeindruckenden künstlerischen Raffinesse, sondern auch ein konstitutives Element seiner zum Teil dezidiert politischen Anliegen. Der Band lenkt das Augenmerk auf die politischen Dimensionen von Diderots schriftstellerischer Virtuosität und fragt insbesondere nach deren produktiver Rezeption im deutschsprachigen Raum.
Aktualisiert: 2019-12-31
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Celans Zerrissenheit

Celans Zerrissenheit von Böttiger,  Helmut
Ein explosives Buch öffnet ein neues Kapitel der Beschäftigung mit Paul Celan. Zum 50. Todestag Celans am 20. April wirft Helmut Böttiger einen ganz neuen Blick auf den Dichter und räumt mit vielen Mythen und Vorurteilen rund um Celan auf. Von den Rechten, die ihn faszinierten, abgelehnt; von Linken bewundert, die ihn missverstanden. An kaum einem Autor der Nachkriegszeit zeigen sich die Verwerfungen der Nachkriegszeit deutlicher als an Celan. Während mit Heidegger, Jünger et al. die konservativen Vertreter des Deutschen Geists Celan ablehnten, waren dessen Verehrer Böll, Grass, Enzensberger dem Dichter fremd. Auf Knüppelpfaden und Holzwegen war er unterwegs, der Ausnahmedichter Paul Celan. Bis heute ist das Bild, das man sich von ihm macht, geprägt von Missverständnissen, falschen Vorstellungen und heroischen Romantisierungen. Zum “Schmerzensmann” und in die Rolle des “jüdischen Opfers” stilisiert; wurde der Dichter auf vertrackte Weise ein “ideales Vehikel für die allgemeine Verdrängung”, so Helmut Böttiger, seine Todesfuge avancierte zum Schulgedicht, der Rest des Werks trat dagegen zurück. Dass Celans Suche nach einer neuen dichterischen Sprache ihn paradoxerweise (vergeblich) die Nähe von Ernst Jünger, des von Celan “Denk-Herrn” genannten Martin Heidegger oder sogar Figuren wie Rolf Schroers suchen ließ, während er mit der Sprach Haltung seiner Förderer Böll und Grass wenig anfangen konnte, wurde dabei oft übersehen oder passte nicht ins Bild. Helmut Böttiger zeichnet Leben und Werk Celans auf dem Hintergrund des literarischen Betriebs seiner Zeit. Heraus kommt dabei ein ganz neuer Blick auf Celan.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Celans Zerrissenheit

Celans Zerrissenheit von Böttiger,  Helmut
Ein explosives Buch öffnet ein neues Kapitel der Beschäftigung mit Paul Celan. Zum 50. Todestag Celans am 20. April wirft Helmut Böttiger einen ganz neuen Blick auf den Dichter und räumt mit vielen Mythen und Vorurteilen rund um Celan auf. Von den Rechten, die ihn faszinierten, abgelehnt; von Linken bewundert, die ihn missverstanden. An kaum einem Autor der Nachkriegszeit zeigen sich die Verwerfungen der Nachkriegszeit deutlicher als an Celan. Während mit Heidegger, Jünger et al. die konservativen Vertreter des Deutschen Geists Celan ablehnten, waren dessen Verehrer Böll, Grass, Enzensberger dem Dichter fremd. Auf Knüppelpfaden und Holzwegen war er unterwegs, der Ausnahmedichter Paul Celan. Bis heute ist das Bild, das man sich von ihm macht, geprägt von Missverständnissen, falschen Vorstellungen und heroischen Romantisierungen. Zum “Schmerzensmann” und in die Rolle des “jüdischen Opfers” stilisiert; wurde der Dichter auf vertrackte Weise ein “ideales Vehikel für die allgemeine Verdrängung”, so Helmut Böttiger, seine Todesfuge avancierte zum Schulgedicht, der Rest des Werks trat dagegen zurück. Dass Celans Suche nach einer neuen dichterischen Sprache ihn paradoxerweise (vergeblich) die Nähe von Ernst Jünger, des von Celan “Denk-Herrn” genannten Martin Heidegger oder sogar Figuren wie Rolf Schroers suchen ließ, während er mit der Sprach Haltung seiner Förderer Böll und Grass wenig anfangen konnte, wurde dabei oft übersehen oder passte nicht ins Bild. Helmut Böttiger zeichnet Leben und Werk Celans auf dem Hintergrund des literarischen Betriebs seiner Zeit. Heraus kommt dabei ein ganz neuer Blick auf Celan.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Dichter! Dichter!

Dichter! Dichter! von Friedrich,  Brigitte, Gröhler,  Harald
Dichter, hautnah! Besuche, Treffen, Heimsuchungen, Fototermine – zusammen mit der Fotografin Brigitte Friedrich –, und immer wieder Gespräche. Leichtes Parlando, oder Streitgespräche, und manchmal schwere, ja bösartige Auseinandersetzungen. Eine Stippvisite, sich weiter entwickelnd, in den Privaträumen von Walter Kempowski. Ein Fotoshooting mit Rolf Dieter Brinkmann auf dem Bürgersteig vorm Haus. Eine skurrile Autofahrt mit Günter Wallraff. Oder der Rauswurf bei Alexander Lernet-Holenia in der Wiener Hofburg. Gelegentlich spitzte sich das persönliche Kennenlernen absolut zu. Harald Gröhler teilt fast nur konkret erlebte Vorkommnisse mit. Und im Nachhinein zeigt sich: Auf solche informellen Netzwerke von Kommunikation kann man nicht verzichten, – wenn man den Tatsächlichkeiten von Autorinnen, Autoren nahekommen will. Den Versuchungen zu übertreiben hat Gröhler dabei widerstanden. Die oft fragwürdigen Darstellungen gerade auch im Internet sind seine Sache nicht. Gröhler sagt: sie vernichten die Beurteilungskompetenz der Leser. U.a. begegnete Harald Gröhler: Hans Carl Artmann, Thomas Bernhard, Wolf Biermann, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hans Magnus Enzensberger, Rainer Werner Fassbinder, Erich Fried, Barbara Frischmuth, Lars Gustafsson, Peter Handke, Ernst Jandl, Marie Luise von Kaschnitz, Walter Kempowski, Thomas Kling, Wolfgang Koeppen, Stanislaw Lem, Reinhard Lettau, Friederike Mayröcker, Peter Rühmkorf, Wolfdietrich Schnurre, Günter Wallraff, Gabriele Wohmann, Gerhard Zwerenz.
Aktualisiert: 2019-11-30
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