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An den Ufern des Amur

An den Ufern des Amur von Urbansky,  Sören
Am Amur stoßen auf einer Länge von knapp 2000 Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom "Schwarzen Drachen", wie die Chinesen den riesigen Strom nennen, versteht er es meisterhaft, an unscheinbaren Begebenheiten, vorerst noch kleinen Beben und Brüchen, die großen tektonischen Verschiebungen der Großmächte abzulesen. Wo der Nordosten Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg kämpften hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst "Moskau des Ostens", und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Länder und ihr spannungsvolles Verhältnis.
Aktualisiert: 2021-01-19
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An den Ufern des Amur

An den Ufern des Amur von Urbansky,  Sören
Am Amur stoßen auf einer Länge von knapp 2000 Kilometern China und Russland aufeinander. Sören Urbansky ist vom Baikalsee bis zum Japanischen Meer durch die abgelegene Grenzregion gereist. In seiner fesselnden Reportage vom "Schwarzen Drachen", wie die Chinesen den riesigen Strom nennen, versteht er es meisterhaft, an unscheinbaren Begebenheiten, vorerst noch kleinen Beben und Brüchen, die großen tektonischen Verschiebungen der Großmächte abzulesen. Wo der Nordosten Chinas sibirisch wird und der Südosten Russlands zunehmend chinesisch, stehen die beiden autoritären Imperien Rücken an Rücken zueinander. Bis zum Zweiten Weltkrieg kämpften hier die Sowjetunion und Japan um die Vorherrschaft. Auf der Suche nach Spuren der Geschichte ist Sören Urbansky auf eine erstaunliche chinesisch-russische Gegenwart gestoßen. In seinem wunderbar anschaulich erzählten Buch berichtet er von prosperierenden chinesischen Metropolen und erstarrten russischen Orten auf der anderen Seite des Flusses – vor wenigen Jahrzehnten war das Gefälle noch umgekehrt. Er besucht Städte wie Harbin im Nordosten Chinas, einst "Moskau des Ostens", und Wladiwostok, das erträumte russische San Francisco, und ist zu Gast bei einfachen Menschen, die fließend Chinesisch und Russisch sprechen und ihre Soljanka mit Stäbchen schlürfen. Sein einfühlsamer Bericht kommt den Profiteuren und Verlierern der Grenze ganz nahe und erlaubt gerade dadurch ungewöhnliche Einblicke in den Zustand der beiden Länder und ihr spannungsvolles Verhältnis.
Aktualisiert: 2021-01-19
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Es war einmal … in Lütkenwisch

Es war einmal … in Lütkenwisch von Beck,  Kerstin
Nichts erinnert mehr daran, dass das gegenüber dem niedersächsischen Schnackenburg gelegene ehemalige 500-Meter-Sperrzonen-Dorf Lütkenwisch - welches inzwischen mitten im geplanten Nationalmonument des „Grünen Bandes“ liegt - zu DDR-Zeiten auf der „Abschussliste“ stand: Für 1992 war die endgültige Vernichtung des kleinen Ortes vorgesehen. Eine Lütkenwischerin hat bereits als Kind angefangen, ihre Umgebung genau zu beobachten, hat ein verdecktes Tagebuch geführt, akribisch Fotos, geheime Dokumente und über 300 Briefe aus ihrer Verwandtschaft gesammelt. Natürlich sind auch eigene Fotos entstanden - aber in aller Heimlichkeit, denn Fotografieren war dort selbstverständlich verboten. Herausgekommen ist dabei ein Manuskript für ein 186-seitiges Buch, welches in kindlich-naiver Form das triste, eintönige, langweilige und einsame Leben in dem ehemals reichsten Dorf der Westprignitz beschreibt, in das nur „ausgewählte“ Leute wie Grenzer, Polizisten, Tier- und „normale“ Ärzte, LPG-Mitarbeiter, Milch- und Konsumauto sowie die allseits gefürchtete Stasi Zugang hatten. So gibt es Ausführungen über das Dorf selbst, über dessen im Winter unpassierbare Straße, den Dorfkonsum, die merkwürdigen Angewohnheiten der Grenzer, die Essgewohnheiten der Lütkenwischer, über Westpakete, Westverwandtschaft und das Westfernsehen sowieso. Und im Kapitel „Wie es ganz früher bei uns war“ gibt es eine launige Auflistung all dessen, was bereits zu DDR-Zeiten längst Vergangenheit war: Fähre und Feuerwehr, Schmiede und zwei Gastwirtschaften - und den „Pumpenaufsichtsratsvorsitzenden“ Hernach, der aber ganz anders hieß. Und wenn sich das Kind mitten in seinen Aufzeichnungen mit verstecktem Humor immer wieder ganz naive Fragen stellt, sind es die Leser, die sich - innerlich laut schmunzelnd - diese selbst beantworten können. Dazwischen gibt es Zeitensprünge, die in der Zukunft beginnen und in der Gegenwart enden, und am Ende bekennt die Autorin: „Ich glaube, ich schreibe alles einmal auf, was hier alles so passiert ist!“ Fazit: Das Buch ist völlig anders, als alles, was bisher über die Teilung Deutschlands und über die Wiedervereinigung geschrieben wurde. Dazu der bekannte Journalist und Stern-Reporter Gerd Heidemann: „Ich habe die Fassung in einem Ruck durchgelesen und danach auch meine Frau, die brauchte nur zwei Stunden. Und dann wollten wir unbedingt nach Lütkenwisch. All das Alltägliche ist so gekonnt geschildert, dass es einfach faszinierend und alles andere als langweilig ist!“
Aktualisiert: 2020-12-24
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Leben im Osten

Leben im Osten von Eckert,  Rainer
Das Leben eines Unangepassten als Spiegel einer vergangenen Gesellschaft Rainer Eckert, bekannter Historiker und Politikwissenschaftler, beschreibt in seinen Erinnerungen ein ebenso typisches wie untypisches »Leben im Osten«, eine spannende Vita, die sich an den gesellschaftlichen Zwängen reibt. Zäsuren sind etwa Eckerts Engagement in der Jungen Gemeinde, die Zerstörung der Familie durch die Grenzschließung 1961, der Protest gegen die Sprengung der Potsdamer Garnisonkirche. Sein Studium endet 1972 mit der Relegierung und »Bewährung in der Produktion«. Die Staatssicherheit ermittelt gegen ihn und versucht, ihn zur Mitarbeit zu erpressen. Daneben gibt es auch privates Lebensglück. Mit der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung ergeben sich neue Lebenswege.
Aktualisiert: 2021-01-20
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Dresden

Dresden von Göring,  Michael
Fabian reist 1975 zum ersten Mal nach Dresden. Er kommt bei Freunden der Eltern unter. Der Student aus Köln will sehen, ob das Leben in der „Ostzone“ wirklich so schlecht ist, wie sein Vater immer behauptet. Fabian freundet sich schnell mit Gleichaltrigen in Sachsen an und verliebt sich Hals über Kopf in Anne. Diese Verwirrung der Gefühle wird rasch eingeholt vom Alltag im geteilten Deutschland, und als Fabian ein Jahr später erneut nach Dresden reist, ist Anne verheiratet und hat ihren Sohn Leo zur Welt gebracht. Was trotz des Eisernen Vorhangs eine große Liebe hätte werden können, entwickelt sich über die Jahre zu einer tiefen Freundschaft. Fabian kommt fast jedes Jahr, sucht Annes Nähe, erlebt, wie ihr Bruder Kai durch die Elbe schwimmend in den Westen will und scheitert. Während Kai sich im Hass auf das DDR-Regime der Familie entzieht, ist dessen Vater Ekki weiterhin davon überzeugt, dass die DDR reformfähig ist. Am 1. Oktober 1989 sitzt Kai im Zug von Prag nach Hof, und Fabian trifft sich mit Anne in Ostberlin. Michael Göring schreibt eine Liebeserklärung an eine Dresdener Familie und erzählt von den entscheidenden Jahren von 1975 bis 1989. Eine bewegende Familiengeschichte, in der auch beim Westbesucher einiges in Unordnung gerät.
Aktualisiert: 2021-01-11
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Schienenwege gestern und heute – Zeitreise durch Berlin

Schienenwege gestern und heute – Zeitreise durch Berlin von Fleischer,  Korbinian, Wollny,  Burkhard
Berlin hat seit dem Zweiten Weltkrieg dramatische Veränderungen beim schienengebundenen Verkehr erlebt. Die geteilte Stadt entwickelte sich völlig unterschiedlich – bis 1990, als sich das Bild erneut wandelte. Einst und jetzt: Namhafte Fotografen und Verkehrshistoriker haben eindrucksvolle Bildvergleiche für dieses Buch gesammelt oder erstellt und mit fundierten Texten versehen. Teil 1 des dreibändigen Werkes widmet sich dem Eisenbahn-Reise- und Güterverkehr.
Aktualisiert: 2020-12-22
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Mauern

Mauern von Eichhorn,  Peter
Mauern prägen unser Zusammenleben und bestimmen den Alltag jedes Einzelnen. Doch entscheidend ist die Perspektive: Mauern gewähren Freiheit, aber auch Unfreiheit. Anhand von konkreten und sinnbildlichen Mauern zeigt der Autor, wie sich Macht und Ängste manifestierten und bis heute bestehen. Und wie sich freiheitliche Spielräume bewahren lassen.
Aktualisiert: 2021-01-07
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Braucht Schlesien Grenzen?

Braucht Schlesien Grenzen? von Scholz,  Erich
Der bekannte oberschlesische Autor Erich Scholz erlebt nach fünfundvierzig Jahren zum ersten Mal seit seiner Vertreibung aus der alten Heimat das heutige Schlesien. So entstanden erschütternde Erinnerungen, die Neueindrücken gegenübergestellt werden. Trotz bestehender persönlicher Kontakte zu heute dort lebenden Menschen widerstand Erich Scholz bisher jeder Verlockung, Schlesien und Oberschlesien wiederzusehen.
Aktualisiert: 2020-11-29
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