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Philosophische Grundprobleme in der Science Fiction III

Philosophische Grundprobleme in der Science Fiction III von Nielen,  Holger
Was hat Science Fiction mit Philosophie zu tun? Ist diese Literatur- und Filmgattung mit ihren allzu wilden Spekulationen und unglaubwürdigen Szenarien nicht viel zu weit von dem entfernt, womit sich eine ernüchterte Philosophie im 21. Jahrhundert auseinandersetzen müsste? Doch bei Lichte betrachtet könnte man auch sagen, dass sowohl die Science Fiction als auch die Philosophie Fragen stellen, die alle Menschen prinzipiell betreffen (Kant). Science Fiction wie Philosophie fragen etwa nach dem Sinn der Geschichte, nach einer moralischen Verantwortung in der Gesellschaft oder nach der Zukunft der Menschheit und ihren Möglichkeiten. Das auf drei Bände angelegte Werk Philosophische Grundprobleme in der Science Fiction geht von der These aus, dass die Science Fiction eine fiktionale Form des aufgeklärten Fortschrittsdenkens ist, womit sie sich intensiv mit der kommenden Zeit auseinandersetzt. In sechs Themenkreisen der Philosophie wird sich das Werk von der Geschichtsphilosophie über die Metaphysik (Band 1), über die Erkenntnistheorie, die Anthropologie, die Ethik (Band 2) und zuletzt über die Politische Theorie (Band 3) mit der Science Fiction als Metapher der Philosophie beschäftigen. Da mit der Politischen Theorie wiederum Fragen der Geschichtsphilosophie aufkommen, schließt sich hier ein Kreis. Der hier vorliegende dritte Band befasst sich einführend mit den Staatstheorien antiker und frühneuzeitlicher Philosophen und greift daran anknüpfend Ideen auf, die mit der Utopie, der Idee vom besten aller möglichen Staaten, verbunden werden: Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus. Es gibt darüber hinaus nicht einfach die Utopie schlechthin, sondern verschiedene Formen des Utopiediskurses, nämlich die Metautopie, die intentionale Utopie und die literarisch-fiktive Utopie. Auf letztere wird unser besonderes Augenmerk gelegt, indem wir die Vielfalt utopischer Literatur besprechen wollen: die klassische Utopie, die Dystopie, ökologische und feminstische Utopien sowie den Cyberpunk und die selbstkritische Utopie. Wir werden sehen, dass es vor allem die bedrängenden Fragen um die Ökonomie, die Unsterblichkeit und letztlich die Transzendentalität des Utopischen selbst sind, die die Bedeutung von Science Fiction und Utopie für die Philosophie fruchtbar machen.
Aktualisiert: 2021-07-15
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Wellhausens Wegbereiter

Wellhausens Wegbereiter von Gröger,  Martin
Julius Wellhausens (1844-1918) Untersuchungen zum Alten Testament, so genial sie in den konstruktiven Grundlinien sind, waren in vielerlei Hinsicht von den großen Vorläufern seiner Disziplin abhängig. Martin Gröger stellt in seiner Untersuchung sieben dieser Wegbereiter vor: Wilhelm Martin Leberecht de Wette und seinen historisch-ästhetischen Zugang, Leopold Georges Fest- und Kulttheorie, Heinrich Ewalds alttestamentliche Literaturgeschichte, Karl Heinrich Grafs Wende zur redaktionsgeschichtlichen Fragestellung, Wilhelm Vatkes spekulative Methode, Abraham Kuenens Versachlichung der Religionsgeschichtsschreibung und schließlich Abraham Geigers Hinterfragung christlicher Deutungsstereotypen aus der Position des liberalen Judentums. Martin Gröger rekonstruiert ihre theologisch-philosophischen Grundlagen und zeigt die Konsequenzen der jeweiligen 'historiographischen Hermeneutik' für die Interpretation des Alten Testaments auf. Diese Arbeit wurde mit dem Promotionspreis der Friedrich-Schiller-Universität Jena 2017 ausgezeichnet.
Aktualisiert: 2021-07-28
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Wellhausens Wegbereiter

Wellhausens Wegbereiter von Gröger,  Martin
Julius Wellhausens (1844-1918) Untersuchungen zum Alten Testament, so genial sie in den konstruktiven Grundlinien sind, waren in vielerlei Hinsicht von den großen Vorläufern seiner Disziplin abhängig. Martin Gröger stellt in seiner Untersuchung sieben dieser Wegbereiter vor: Wilhelm Martin Leberecht de Wette und seinen historisch-ästhetischen Zugang, Leopold Georges Fest- und Kulttheorie, Heinrich Ewalds alttestamentliche Literaturgeschichte, Karl Heinrich Grafs Wende zur redaktionsgeschichtlichen Fragestellung, Wilhelm Vatkes spekulative Methode, Abraham Kuenens Versachlichung der Religionsgeschichtsschreibung und schließlich Abraham Geigers Hinterfragung christlicher Deutungsstereotypen aus der Position des liberalen Judentums. Martin Gröger rekonstruiert ihre theologisch-philosophischen Grundlagen und zeigt die Konsequenzen der jeweiligen 'historiographischen Hermeneutik' für die Interpretation des Alten Testaments auf. Diese Arbeit wurde mit dem Promotionspreis der Friedrich-Schiller-Universität Jena 2017 ausgezeichnet.
Aktualisiert: 2021-07-31
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Seuchenjahr

Seuchenjahr von Trüper,  Henning
„Theorie“ spricht gerne im Präsens. Allein, es handelt sich um ein unechtes Präsens, das über der Zeit zu stehen beansprucht. Die Ausnahmesituation der Pandemie lädt dazu ein, dieses Präsens zu überdenken und die unvermeidlichen Bindungen der Theorie an gegenwärtiges Geschehen sichtbar zu machen. Durch die klaustrophobische Situation des Lockdown ist eine unheimliche Korrelation von Theorie und Phobie kenntlich geworden. Beide suchen nachträgliche Bestätigung durch die Wirklichkeit. Durch diese Parallele wird auch der Lockdown, in dem das kulturtheoretische Denken ohnehin feststeckte, für sich selbst sichtbar wie in einem Spiegel. Unter dem Stichwort einer „Geschehensethik“ erstellen Henning Trüpers Betrachtungen eine Inventur der Probleme und Lektionen, denen sich insbesondere die Theorie der Moral und verwandter Gebiete in der Schule der Pandemie ausgesetzt sehen.
Aktualisiert: 2021-06-10
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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Georg Wilhelm Friedrich Hegel von Niji,  Yoshihiro
Es handelt sich um die Transkription der Faksimile-Ausgabe (978-3-89966-831-5) der Vorlesungsmitschriften Jan Ackersdijcks. Aufgezeichnet sind G. W. F. Hegels Vorlesungen zur Philosophie der Geschichte aus den Jahren 1830/31. Geboren 1943 ist Yoshihiro Niji emeritierter Profesor an der Hannan Universität in Osaka. Er gehört zu den international anerkannten Hegelforschern Japans und kann auf eine langjährige Vorlesungs- und Vortragstätigkeit zurückgreifen. Darüber hinaus hat er sich als Übersetzer und Herausgeber von Hegels Vorlesungen zur Rechtsphilosophie große Verdienste um die Hegelforschung, nicht nur in Japan, erworben.
Aktualisiert: 2021-06-08
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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Georg Wilhelm Friedrich Hegel von Niji,  Yoshihiro
Es handelt sich um die Faksimile-Ausgabe der Vorlesungsmitschriften Jan Ackersdijcks. Aufgezeichnet sind G. W. F. Hegels Vorlesungen zur Philosophie der Geschichte aus den Jahren 1830/31. Prof. Niji gibt in einem separaten Band (9783899668322) die Transkription heraus. Geboren 1943 ist Yoshihiro Niji emeritierter Profesor an der Hannan Universität in Osaka. Er gehört zu den international anerkannten Hegelforschern Japans und kann auf eine langjährige Vorlesungs- und Vortragstätigkeit zurückgreifen. Darüber hinaus hat er sich als Übersetzer und Herausgeber von Hegels Vorlesungen zur Rechtsphilosophie große Verdienste um die Hegelforschung, nicht nur in Japan, erworben.
Aktualisiert: 2021-06-08
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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Georg Wilhelm Friedrich Hegel von Niji,  Yoshihiro
Zwei Bände, gebundene Ausgabe mit Goldprägung, Lieferung zusammen in geprägtem Schuber. Die beiden vorliegenden Bände enthalten 1. die Faksimile-Ausgabe und 2. die Transkription der Vorlesungsmitschriften von Jan Ackersdijck, der die Vorlesungen zur Philosophie der Geschichte bei G. W. F. Hegel besuchte. Beide Teilbände sind auch einzeln bestellbar: Faksimile: 978-3-89966-831-5 Transkription: 978-3-89966-832-2 Geboren 1943 ist Yoshihiro Niji emeritierter Profesor an der Hannan Universität in Osaka. Er gehört zu den international anerkannten Hegelforschern Japans und kann auf eine langjährige Vorlesungs- und Vortragstätigkeit zurückgreifen. Darüber hinaus hat er sich als Übersetzer und Herausgeber von Hegels Vorlesungen zur Rechtsphilosophie große Verdienste um die Hegelforschung, nicht nur in Japan, erworben.
Aktualisiert: 2021-06-08
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pleroma

pleroma von Hamacher,  Werner, Ottenburger,  Shinu Sara, Trawny,  Peter
Als Werner Hamacher Anfang der siebziger Jahre bei Peter Szondi am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Berlin studiert, bildet sich in dem kleinen neu gegründeten Institut eine Gruppe von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die das aus Paris und den USA nach Deutschland kommende Denken der Dekonstruktion in ihre eigene Arbeit übernehmen. Hamacher gehört nicht nur zu ihnen, sondern wird recht schnell eine Galionsfigur dieser Denkart. Seine Dissertation „pleroma — zum Begriff der Lektüre bei Hegel“ aus dem Jahr 1976 zeigt, wie eigenständig und originell er sie sich aneignet. Selbstbewusst veröffentlicht er sie 1978 mit verändertem Untertitel als eine Art von gigantischer Einführung in eine Edition von Hegel’schen Texten. Nun erscheint dieser bemerkenswerte Text mit begleitenden Dokumenten als Einzelausgabe in "Klostermann Rote Reihe". In the early 1970s, a group of scholars with the late Peter Szondi at its center formed at the small, newly founded institute for comparative literary studies in Berlin. Together, they adopted the thinking of deconstruction, which had only recently made its way to Germany from Paris and the United States. Werner Hamacher was not only one of them, but quickly became a figurehead of this way of thinking. His 1976 dissertation "pleroma – on the concept of reading in Hegel" shows how independently and originally he appropriates it. Quite self-confidently, he published it in 1978 with an altered subtitle as a kind of gigantic introduction to an edition of Hegel's texts. Now, this text, an extraordinary feat of philosophical scholarship, is for the first time available as a single edition, enhanced by accompanying documents, in the series "Klostermann Rote Reihe".
Aktualisiert: 2021-05-13
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