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Kriminalität und Recht in frühneuzeitlichen Nachrichtendrucken

Kriminalität und Recht in frühneuzeitlichen Nachrichtendrucken von Kraus,  Daniela
In ihrer Dissertation zur frühneuzeitlichen Kriminalberichterstattung analysiert die Autorin die vielfältigen Vermittlungsstrategien der frühen Massenmedien und kommt dabei zu neuen Einsichten, die gängige Vorstellungen von einer bloßen „Sensationspresse“ relativieren. Unter Heranziehung umfangreichen Quellenmaterials und anhand detaillierter Fallbeispiele wird der Frage nachgegangen, ob frühneuzeitliche Kriminalberichterstattung primär genrespezifischen Konventionen oder der territorialen Rechtsrealität folgt. Aufgrund des langen Untersuchungszeitraums sowie der Einbeziehung sämtlicher Gattungen frühneuzeitlicher Nachrichtendrucke (Einblattdrucke, Flugschriften und Zeitungen) gelingt es der Autorin, Wandlungsprozesse in der Berichterstattung nachzuvollziehen und die Vielfalt der frühneuzeitlichen Medienlandschaft aufzuzeigen.
Aktualisiert: 2020-10-01
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Modernisierung durch Beschleunigung

Modernisierung durch Beschleunigung von Cvetkovski,  Roland
Russland zeichnet sich durch sein riesiges Territorium aus. Diesen Raum überwinden und kontrollieren zu können, war Ziel einer Modernisierung des Verkehrswesens, die keineswegs nur im Westen Europas stattfand. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts führten die russische Post und später die Eisenbahn zu einer Beschleunigung, durch die das Reich leichter zu beherrschen war. Die Menschen im Lande allerdings maßen der Geschwindigkeit keine große Bedeutung bei. Roland Cvetkovski zeigt, dass sie dennoch und trotz starker Widerstände einen der wichtigsten Faktoren für die Modernisierung Russlands und seines Raumes darstellte.
Aktualisiert: 2022-05-10
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Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts

Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts von Dörner,  Gerald, Sehling,  Emil, Wolgast,  Eike
Mit der Einführung der Reformation in einem Territorium oder einer Reichsstadt waren die Landesherren und Magistrate gezwungen, ihren Gemeinwesen für zahlreiche Bereiche des kirchlichen Lebens neue Ordnungen zu geben, auch weil sie die päpstliche Obedienz und die bischöfliche Jurisdiktion nicht mehr anerkannten. Die erlassenen Ordnungen wirkten dabei oft weit über den Rahmen des kirchlichen Lebens hinaus auf das politische und rechtliche Geschehen in den Territorien. Zu den kirchenordnenden Texten zählen Agenden, Liturgien, Gebetsformulare, Vorschriften zur Anstellung von Pfarrern und Diakonen sowie Richtlinien zu ihrer Tätigkeit, Instruktionen für Visitationen, aber auch Armen-, Ehe- und Zuchtordnungen. Der vorliegende zweite Teilband zum Elsass enthält die Kirchenordnungen der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, der Herrschaften Fleckenstein und Rappoltstein sowie der Reichsstädte Colmar, Hagenau, Mülhausen, Münster im Münstertal und Weißenburg bis zum Jahr 1618. Entsprechend der Prägung durch die reformatorischen Zentren Basel, Straßburg und Württemberg zeigen sich bei ihnen sehr unterschiedliche Modelle der kirchlichen Organisation und der Ausgestaltung gemeindlichen Lebens.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Johann Valentin Andreae: Gesammelte Schriften / Band 16: Theophilus

Johann Valentin Andreae: Gesammelte Schriften / Band 16: Theophilus von Andreae,  Johann Valentin, Benes,  Jiri, Matlová,  Jana, Oehler,  Viktor, Schmidt-Biggemann,  Wilhelm
This is the first complete text-critical edition and translation of the ›Theophilus‹. The introduction provides information on Andreae’s relationship to Comenius, among other things. The dialogue reveals a comprehensive political, religious and educational reform program. It was written in 1622 with youthful and optimistic verve, was a harsh attack on church administration of piety and on the other hand defended Johann Arndts theology of an inner piety. For this reason permission to have the work printed was refused to begin with. Andreae’s manuscript was lost in the Calw fire. Comenius provided his copy for the first printing in 1649.
Aktualisiert: 2019-07-02
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»Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan …« – Das Weilheimer Heilig-Geist-Spital als Beispiel privater und kommunaler Sozialfürsorge in Mittelalter und Neuzeit (um 1328 bis 1943)

»Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan …« – Das Weilheimer Heilig-Geist-Spital als Beispiel privater und kommunaler Sozialfürsorge in Mittelalter und Neuzeit (um 1328 bis 1943) von Heberlein,  Joachim
Knapp 620 Jahre erfolgreiche Sozialgeschichte – mit diesen doch recht dürren Worten lässt sich das Wirken der Heilig-Geist-Spital-Stiftung Weilheim wohl am besten umreißen. Die großzügige Dotation eines Einzelnen – des Münchner Patriziers Ludwig Pütrich des Älteren – legte um das Jahr 1328 den Grundstein für das Heilig-Geist-Spital und somit zu einer zunächst privaten Sozialfürsorge. In einer Gesellschaft, in der das soziale Netz äußerst weitmaschig war, erhielt diese Stiftung eine besondere Bedeutung – Arme und Alte, jene Randpersonen der mittelalterlichen städtischen Gesellschaft – bekamen eine neue Perspektive, eine Hoffnung auf menschenwürdiges Leben. Auch wenn die Stiftung 1405 in städtische Verwaltung überging und sich somit von einer privaten zu einer kommunalen Einrichtung wandelte, blieb der Stifterwille doch fortbestehen. Die einmal begonnene Sozialfürsorge, nun auch ausgedehnt auf andere Bereiche, die unter die städtischen Aufgaben fielen, wurde erfolgreich weitergeführt. Der Aufruf Jesu, sich seines Nächsten anzunehmen und ihn in seiner Not zu unterstützen, wurde hier zur Tat. Wenn auch im Laufe der Jahrhunderte dieser Aufruf immer wieder durch das Profitstreben der Verantwortlichen verdunkelt wurde, erfüllte die Heilig-Geist-Spital-Stiftung, die größte und wirkmächtigste Sozialstiftung der kleinen Stadt, unvermindert ihren Auftrag. 1943 bannte eine Unterschrift zur Auflösung die Gefahr, dass die Stiftung durch eine nationalsozialistische Organisation übernommen wurde. Damit endete nach über einem halben Jahrtausend die Geschichte des Heilig-Geist-Spitals, das seither als Städtisches Bürgerheim Weilheim fortlebt.
Aktualisiert: 2023-01-25
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Bucolica – Fünf Eklogen

Bucolica – Fünf Eklogen von Lemnius,  Simon, Mundt,  Lothar
Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient der Grundlagenforschung in Gestalt von Editionen, Monographien und Sammelbänden. Sie strebt nicht die großräumige Überschau an, die vorschnelle Synthese oder prätentiöse Konstruktion, sondern nimmt den Umweg über die Arbeit am Detail und die Erkundung verschütteter Traditionszusammenhänge. Ein besonderer Akzent liegt auf Untersuchungen, welche die Grenzen der Fachdisziplin überschreiten.
Aktualisiert: 2023-01-02
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Kartographie der Frühen Neuzeit

Kartographie der Frühen Neuzeit von Bischoff,  Michael, Lüpkes,  Vera, Wolfgang,  Crom
Frühneuzeitliche Karten sind einzigartige Geschichtsquellen. Sie verdeutlichen nicht nur die Entwicklung von Land, Erd- und Himmelsvermessung. Als Herrschaftsdokumente und Wissensspeicher zeigen sie zudem, wie sich kartographische Abbilder zu Weltbildern formieren.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Der Reichsvizekanzler Georg Sigmund Seld im Dienst der Kaiser Karl V. und Ferdinand I.

Der Reichsvizekanzler Georg Sigmund Seld im Dienst der Kaiser Karl V. und Ferdinand I. von Laubach,  Ernst
Wie groß war in der Frühen Neuzeit der Einfluss bestimmter Berater auf den jeweils regierenden Fürsten?Ernst Laubach konkretisiert diese Frage am Beispiel Georg Sigmund Selds, der als Reichsvizekanzler zunächst zum Beraterkreis Kaiser Karls V. gehörte und später dessen Bruder und Nachfolger Ferdinand I. in derselben Funktion zur Seite stand. Dabei leitet ihn die Frage, inwieweit sich eigene reichs- und religionspolitische Vorstellungen bei Seld erkennen lassen und inwieweit diese sich gegebenenfalls auch unter beiden Herrschern voneinander unterscheiden.Eine aufschlussreiche Studie über einen Politiker aus der „zweiten Reihe“.
Aktualisiert: 2023-01-01
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Melanchthonpreis

Melanchthonpreis von Frank,  Günter, Ludin,  Emil, Metzger,  Paul, Moeller,  Bernd, Neumayer,  Peter, Priebe,  Walter, Rabenau,  Konrad von, Rhein,  Stefan, Scheible,  Heinz, Selderhuis,  Hermann J, Uhlig,  Eckehard, Wiedenhofer,  Siegfried
In celebration of the first presentation of the Melanchthon Award to the Catholic theologian Siegfried Wiedenhofer, well-known scholars dealt with fundamental problems of the historical conflicts between denominations in lectures and discussion groups. The essays in this volume study the relationship between the humanists and the reform movement and the various ways of drawing on church tradition, a recourse based on denomination. The authors examine the discussions between Melanchthon and the Old Catholics. They explore Melanchthon‹s relevance today as the greatest ecumenical figure of the Reformation and give examples of Melanchthon‹s reception among the people. This book, which contains many illustrations, sheds light on a diversity of subjects in the life and work of an influential man whom his contemporaries called »the teacher of Germany.»
Aktualisiert: 2022-05-12
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