Hilbigs Bilder

Hilbigs Bilder von Braun,  Peter, Pabst,  Stephan
Wolfgang Hilbig zählt sicher zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen der deutsch-deutschen Literaturgeschichte am Ende des 20. Jahrhunderts. Er war ein Dichter, der in der Traditionslinie Novalis - Rimbaud - Trakl - Kafka steht und zugleich lange Jahre in den Braunkohlerevieren Sachsens als Heizerarbeitete. Kein Autor hat eine derart schwarze Sprache für die DDR gefunden. Hilbig hat immer wieder über Bilder geschrieben, zu denen er sich hingezogen fühlte, ebenso über Künstler, mit denen er befreundet war. Und andersherum hat seine gewaltige Bildsprache bedeutende bildende Künstler zu eigenen Arbeiten inspiriert. Der Band "Hilbigs Bilder" dokumentiert dieses Wechselspiel. Er bringt die Gedichte und Prosatexte Hilbigs über Bilder - z. B. von Ernst Barlach, Gerhard Altenbourg und Gil Schlesinger - mit den Bildern zusammen. Zudem beschreiben Freunde und Schriftstellerkollegen wie Uwe Kolbe, Andreas Koziol und Gert Neumann ihre Leseerfahrungen mit den Texten von Wolfgang Hilbig. Schließlich spüren junge Lyriker wie Nancy Hünger und Jan Röhnert, seiner eigentümlichen Bildlichkeit nach und verschiedene Literaturwissenschaftler reflektieren deren poetische Implikationen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Gesammelte Schriften

Gesammelte Schriften von Bekker,  Paul
Die drei Bände der Gesammelten Schriften Paul Bekkers erschienen Anfang der 1920er-Jahre in rascher Folge. Paul Bekker (1882-1937) war zwischen 1910 und 1925 der einflussreichste deutschsprachige Musikpublizist. Die sprachliche Brillanz seiner Texte, die Plastizität und Unkonventionalität seiner Thesen erschlossen sich einen Leserkreis, der weit über das engere musikalische Fachpublikum hinausging. Bekkers publizistische Aktivitäten fallen in eine Zeit, die sich als gravierende kulturelle Umbruchsphase des frühen 20. Jahrhunderts darstellt. Theodor W. Adorno bezeichnete ihn als den gescheitesten Musikkritiker in Deutschland zwischen den beiden Kriegen. Bekker prägte während seiner Tätigkeit an der Frankfurter Zeitung (1911–1924) maßgeblich das Berufsbild des professionellen Musikkritikers, und er setzte sich nicht nur emphatisch für die neue Musik – für Mahler, Hindemith, Krenek, Schönberg, Schreker ein, sondern stellte als Publizist, enger Berater Kestenbergs und Intendant zweier Preußischer Staatstheater (Kassel, Wiesbaden) seine ganze Persönlichkeit in den Dienst des Aufbaus moderner, demokratischer Strukturen für die Kultur. Bekker war eine zentrale Figur im Musikleben der Weimarer Republik. Nach seiner Entlassung aufgrund der jüdischen Herkunft im Jahre 1933 emigrierte er in die USA. Geistig fühlte er sich zeitlebens dem ethisch-humanitären Gedankengut der Aufklärung verbunden. Die beiden ersten Bände, Kritische Zeitbilder und Klang und Eros, enthalten bis auf wenige Ausnahmen Feuilletons, die zwischen 1911 und 1922 für die Frankfurter Zeitung geschrieben wurden. Der dritte Band, Neue Musik, vereinigt größere Essays, von denen „Die Sinfonie von Beethoven bis Mahler“ (1918) der folgenreichste war. Bekkers These von der „gesellschaftsbildenden“ Kraft der Beethovenschen Sinfonik wurde vielfältig rezipiert, auch kritisch. Sie wirkte beispielsweise bei Adorno nach wie auch bei Carl Dahlhaus.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Gute an der Mafia ist, dass sie sich gegenseitig umlegen

Das Gute an der Mafia ist, dass sie sich gegenseitig umlegen von D'Orta,  Marcello, Marzolff,  Sophia, Merola,  Don Luigi
Ermuntert von einem jungen Anti-Camorra-Pfarrer und einem Lehrer erzählen Kinder und Jugendliche aus Neapel von ihrem Alltag und ihren Erfahrungen mit der Mafia, von ihren Hoffnungen und Träumen. Ihre Texte zu den drastischen Zuständen in ihrer Stadt verblüffen und berühren umso mehr, als sie so authentisch und fröhlich daherkommen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Neue Musik

Neue Musik von Bekker,  Paul
Paul Bekker (1882-1937) war zwischen 1910 und 1925 der einflussreichste deutschsprachige Musikpublizist. Die sprachliche Brillanz seiner Texte, die Plastizität und Unkonventionalität seiner Thesen erschlossen sich einen Leserkreis, der weit über das engere musikalische Fachpublikum hinausging. Bekkers publizistische Aktivitäten fallen in eine Zeit, die sich als gravierende kulturelle Umbruchsphase des frühen 20. Jahrhunderts darstellt. Theodor W. Adorno bezeichnete ihn als den gescheitesten Musikkritiker in Deutschland zwischen den beiden Kriegen. Bekker prägte während seiner Tätigkeit an der Frankfurter Zeitung (1911–1924) maßgeblich das Berufsbild des professionellen Musikkritikers, und er setzte sich nicht nur emphatisch für die neue Musik – für Mahler, Hindemith, Krenek, Schönberg, Schreker ein, sondern stellte als Publizist, enger Berater Kestenbergs und Intendant zweier Preußischer Staatstheater (Kassel, Wiesbaden) seine ganze Persönlichkeit in den Dienst des Aufbaus moderner, demokratischer Strukturen für die Kultur. Bekker war eine zentrale Figur im Musikleben der Weimarer Republik. Nach seiner Entlassung aufgrund der jüdischen Herkunft im Jahre 1933 emigrierte er in die USA. Geistig fühlte er sich zeitlebens dem ethisch-humanitären Gedankengut der Aufklärung verbunden. Für seine Schriftensammlung "Neue Musik" hat Bekker einen thematischen Kern benannt, nämlich die Auseinandersetzung mit der Romantik. Unter den Aufsätzen des Bandes war der Essay „Die Sinfonie von Beethoven bis Mahler“ (1918) der folgenreichste. Bekker ging es dabei nicht um einen historischen Überblick, sondern sein Ziel war es, das „Wesen der sinfonischen Gattung“ zu bestimmen. Bekkers These von der „gesellschaftsbildenden“ Kraft der Beethovenschen Sinfonik wurde vielfältig rezipiert, auch kritisch. Sie wirkte beispielsweise bei Adorno nach wie auch bei Carl Dahlhaus.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Drei Sensationen und zwei Katastrophen

Drei Sensationen und zwei Katastrophen von Peschina,  Helmut, Roth,  Joseph, Siegel,  Rainer-Joachim
Eine Vermessung der Welt des Kinos mit den Mitteln des Feuilletons. Joseph Roth zählte in der Weimarer Republik zu den angesehensten Feuilletonisten im deutschen Sprachraum. Neben seinen Reportagen, Reiseberichten, Buchrezensionen und Theaterkritiken, die er für die wichtigsten deutschsprachigen Blätter schrieb, etablierte er sich auch als Filmkritiker. In den knapp hundert, teilweise erstmals in Buchform veröffentlichten Texten dieses Bandes findet sich eine Fülle sehr unterschiedlicher Blicke auf das Phänomen Kino: Roth schreibt über Filmpremieren, setzt sich mit der »Kinodramatik« auseinander, besucht Drehorte und berichtet über die Filmbranche und den neu entstehenden Starkult. Die cineastische Tagesware der Weimarer Zeit wird ebenso kritisch durchleuchtet wie spätere Klassiker des Genres Stummfilm, etwa »Der letzte Mann« von Alfred Murnau oder Fritz Langs »Nibelungen« - Momentaufnahmen aus der Frühzeit des Mediums Film, entstanden in der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm, dem Roth keine große Zukunft prophezeite. Ergänzt wird der Band durch drei Filmentwürfe, mit denen sich Roth im Exil allein bzw. in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Leo Mittler in dieser Branche versuchte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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BAHÖ

BAHÖ von Amon,  Michael
Eine wütende Abrechnung mit Wirtschaftskrisen, Sparen, guten Ratschlägen und vor allem mit Sprichtwörtern. Anhand von 50 Redensarten wird gezeigt, wie man uns systematisch belügt und dazu bringt, uns fremden Interessen - sei es der Staat, Banken, Unternehmen, Religionen oder Politik - unterzuordnen. Überraschende Einsichten und Erkenntnisse erwarten die Leserschaft. Und eine ordentliche Portion Witz garniert mit böser Ironie. Eine böse Abrechnung mit dem neoliberalen Mainstream.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Werkausgabe Jiří Gruša / Essays und Studien ab 1990

Werkausgabe Jiří Gruša / Essays und Studien ab 1990 von Gruša,  Jiří
Dieser Band versammelt die wichtigsten Essays und Studien, die Jiří Gruša von 1990 bis zu seinem Tode 2011 verfasste. Nach der Wende hatte er gehofft, in seine Heimat zurückkehren zu können und in seiner Muttersprache wieder publizieren zu können. Es kam anders. Sein Freund Václav Havel bat ihn, Botschafter in Deutschland zu werden. So kam es, dass Gruša keine längeren Texte mehr verfassen konnte, eben wegen seiner diplomatischen Tätigkeit als Botschafter in Bonn und dann in Wien und schließlich als Direktor der dortigen Diplomatischen Akademie. In dieser Zeit sind aber viele kürzere und längere eindrucksvolle Texte entstanden, die mit seiner Tätigkeit der Vermittlung zwischen Tschechien und den deutschsprachigen Ländern zu tun haben, Texte, in denen er die politische und kulturelle Konstellation Mitteleuropas analysiert und deutet, immer getragen vom Wunsch nach Versöhnung und Verständigung. Die deutsch-tschechische Erklärung, die einen Schlussstrich unter das Vergangene ziehen sollte, ist nicht zuletzt sein Werk. Was er zu sagen hat zur politischen und geistigen Situation in Europa, hat seine Gültigkeit nicht verloren. Seine eigenen Erfahrungen, die ihn zum Schreiben drängten, formulierte er in seiner Dresdner Poetik-Vorlesung, es sind die Erfahrungen eines Mitteleuropäers. Bewundernswert sind die Klarheit und die Unabhängigkeit seines Urteils. Nach 2009 blieb ihm nur kurze Zeit für umfassendere Texte. Was uns entgangen ist, belegt der Anfang seiner Erinnerungen an seine Zeit als Botschafter, sie zeigen ihn als witzigen und scharfsinnigen Beobachter, ein Schriftsteller und Diplomat, ein Stilist und Realist zugleich.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Essays und Reden I – 1955-1979

Essays und Reden I – 1955-1979 von Grass,  Günter
Von den poetologischen Texten des jungen Autors bis zu den Wahlkampfreden 2007 spannt sich der Bogen dieser Essays und Reden. Damit zeichnet er zugleich die Entwicklung nach, die Grass seit 1955 genommen hat: Begriff der Bildhauerschüler und Nachwuchsdramatiker Freiheit zunächst allein als eine der Kunst, wurde ihm mehr und mehr die Unmöglichkeit einer Existenz im Elfenbeinturm bewusst. Wachsendes gesellschaftliches Engagement führte ihn deshalb mitten hinein in das politische Alltagsgeschäft. Die Absage an jegliche Heilslehre, komme sie von rechts oder von links, ließ ihn jene Position zwischen allen Stühlen einnehmen, die ihm bis heute zu eigen ist.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Fühlen im Denken und im Gehen

Das Fühlen im Denken und im Gehen von Alam,  Homayun
Aus dem Vorwort Mein Treffen mit Homayun Alam ist einer dieser überraschenden Begegnungen, eine dieser trefflichen Nebenerscheinungen, die das Leben uns schenkt, um uns dazu zu ermuntern, nicht doch noch das Vertrauen in Menschen zu verlieren. Dieses Treffen ereignete sich der Worte wegen, konkret ging es um die Dichtung: Ein großartiger Schriftsteller Irans, der in der Stadt Frankfurt für zwei Jahre residierte. Diese Gelegenheit des „geistigen Wortenaustausches“ erfolgte durch Florian Koch und Peter Ripken, die die Initiative ergriffen hatten, drei Schriftsteller für eine gemeinsame öffentliche Lesung in der Fabrik in Frankfurt zusammenzubringen – nämlich Rosa Ribas, Mohammad Baharloo, und schließlich meine Wenigkeit. So bemerkten Mohammad Baharloo und ich nach der Lesung, dass Wir uns durchaus für die Geschichte unserer beiden Länder (Kongo und Iran) interessiert hatten. Daraufhin wurde eine weitere Verabredung vereinbart, um Uns und unsere Werke näher kennenzulernen. Bis zum Ende seines Aufenthaltes trafen Wir uns häufig – Mohammad Baharloo, Homayun Alam und ich.
Aktualisiert: 2019-12-18
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