Versionen des Denkens

Versionen des Denkens von Kupke,  Christian
Versionen des Denkens stellt ein dreiteiliges Buchprojekt des Berliner Philosophen Christian Kupke dar, das Versionen des Denkens einerseits im Sinne unterschiedlicher Arten des Denkens und andererseits im Sinne von Wendungen des (eigenen) Denkens in den Blick nimmt. Der erste Band kreist um das Thema Enttäuschung („Enttäuschendes Denken“), die beiden Folgebände werden sich den Themen Widerstand („Widerständiges Denken“) und Hoffnung („Utopisches Denken“) widmen. Im ersten Band werden die Enttäuschungen des Denkens im Denken selbst vorgestellt: z.B. als Enttäuschung darüber, dass es nicht Gegebenes gibt: verlorene Freunde, vergangene Zeiten oder verpasste Gelegenheiten; dass es keinen Sinn in der Geschichte gibt, aber dass das Ende der Geschichte auch kein Ende findet; dass das letzte Wort im Denken nicht das Denken selber hat, sondern das Sein, nicht die Kultur, sondern die Natur, nicht die Dauer, sondern das Vergehen, nicht die lebendige Welt, sondern die Dingwelt, nicht das Leben, sondern der Tod. Anders als in der akademischen Philosophie üblich geht es also nicht um eine Meta-Analyse enttäuschenden Denkens, son­dern um text- und sprachpraktische Formen solchen Denkens selbst, und zwar in unterschiedlichen Textarten und Sprachstilen, die oft überraschende Wendungen nehmen. Da stehen persönliche biographische Skizzen neben kulturtheoretischen Reflexionen, der Bericht von einer Reise neben existenzphilosophischen Betrachtungen, Aphorismen neben essayistischen Versuchen und literarische Entwürfe neben dialektischen Analysen. So verknüpfen sich verschiedene Ebenen der Enttäuschung – etwa die alltäglich-psychologische, die kognitive, die existenzielle und metaphysische – zu einem Netz von Bezügen, dessen Zentrum Kupkes überraschend einfache, aber grundlegende These bildet: „Philosophen, die nicht auch von sich selbst sprechen, sind keine.“ In der Vielsprachigkeit seiner Enttäuschungen reflektiert sich die Vielsprachigkeit des Lebens.
Aktualisiert: 2019-12-13
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Worüber man als Jude nicht schreiben sollte

Worüber man als Jude nicht schreiben sollte von Maani,  Sama
Psychoanalyse wird in der Öffentlichkeit als Therapiemethode neben anderen wahrgenommen – mit höchst umstrittener therapeutischer Effizienz. In seinem neuen Essayband macht Sama Maani auf das unerschöpfte gesellschaftskritische Potential der Freud’schen Psychoanalyse aufmerksam. Warum wir, die wir angeblich von Hedonismus und Materialismus durchdrungen sind, diesen – uns angeblich durchdringenden – Hedonismus und Materialismus ausnahmslos schlecht finden, warum sich hinter dem Antirassismus vieler Liberaler und Linker rassistische Positionen verbergen, warum wir moderne Literatur nicht verstehen (sollten), warum es einen historischen Wiederholungszwang gibt... Ohne Rückgriff auf Methoden und Theorien der Psychoanalyse, so Maanis provokante Grundthese, lassen sich diese und andere kulturelle und gesellschaftliche Rätsel nicht lösen.
Aktualisiert: 2019-12-14
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Die Deutschen vor ihrer Zukunft

Die Deutschen vor ihrer Zukunft von Krockow,  Christian Graf von
Christian Graf von Krockow plädiert 1993 in seinem historischen Essay dafür, den offenen Augenblick der deutschen Geschichte zu nutzen für ein neues Selbstbewußtsein. Die Deutschen in Ost und West, Linke wie Rechte, haben, so scheint es, mit ihren Utopien und Feindbildern auch ihre Identität verloren. Sind wir unfähig, uns ohne Angst der Zukunft zuzuwenden?
Aktualisiert: 2019-12-14
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Die Wiederholung. Zeitschrift für Literaturkritik. Nr. 9

Die Wiederholung. Zeitschrift für Literaturkritik. Nr. 9 von Eickmeyer,  Jost, Keidel,  Leonard, Knopf,  Alexander
Lesekunst (Auszug): Die prinzipielle Zweidimensionalität des Lesens – Günter Bader – – eingeführt von Leonard Keidel – Unten und Außen. Drittes Bündel Marginalien zu Marcel Beyers »Graphit« – von Jost Eickmeyer – Irgendwie am Ende. Zu »allen« Essays von David Forster Wallace. Zweiter Teil – von Nataniel Christgau – Erzählen und Quälen. Zur narrativen Sado/Masochistik in Helmut Kraussers »Schmerznovelle« – von Thomas Merklinger –
Aktualisiert: 2019-12-12
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Hamburg. Sex City

Hamburg. Sex City von Bessing,  Joachim, Werner,  Christian
Hamburg, das scheint aus Berliner Perspektive heute nur noch schwer vorstellbar, war zur Erzählzeit, den frühen Neunzigerjahren, das popkulturelle Zentrum Deutschlands. Hier saßen die wichtigen Verlage und Werbeagenturen, die es damals tatsächlich noch gab. Vor allem aber die Musikindustrie – und unterhalb dieser Corporate Culture war in St. Pauli aus dem Erbe von Hafenstraße, Punk und Roter Flora eine die deutsche Musiklandschaft prägende Subkultur entstanden: die sogenannte Hamburger Schule. Radikal feministische Diskurse, Gender Trouble, Riot Girls und die ständige Sorge, wie man von Hamburg aus mit kulturellen Mitteln dem wütenden Mob in der ehemaligen DDR, zwei Jahre nach dem Mauerfall, begegnen könnte; also all das, worum es in der Berliner Republik 27 Jahre später noch immer geht. Im Hamburg der frühen Neunziger wurde all dies bereits durchlebt – und ausgiebig diskutiert. Die Bilder, die Christian Werner in einem Visual Essay beiträgt, zeigen beide Seiten dieser Stadt: das bürgerlich-saturierte der libertären Hanse und das harte Pflaster des Milieus; das ist der Humus, auf dem einst, es ist noch gar nicht lange her, eine der wichtigsten kulturellen Strömungen des 20. Jahrhunderts entstanden ist.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Brot statt Spiele. Am Beispiel Trump

Brot statt Spiele. Am Beispiel Trump von Naef,  Adrian
"Es geht hier nicht um Trump. Auch wenn es mir unumgänglich sein wird, ihn ständig beim Namen zu nennen. Es geht auch nicht darum, ob man ihn als Irren, Kranken oder bloß "bösen Menschen" sehen soll, selbst wenn davon die Rede sein muss. Dieser um jeden Preis nach Aufmerksamkeit gierende Mensch ist vor allem ein Kind geblieben und für mich nicht mehr und nicht weniger als nur das aktuellste Beispiel in einer langen Reihe von Kindmännern, die bis zurück zu Nero oder Caligula reicht, dem "Stiefelchen", wie ihn die römischen Soldaten nannten. Es geht hier vielmehr um die Frage, ob wir, die wir auf einem unvergleichlich größeren gesellschaft-lichen und technologischen Pulverfass sitzen als alle Generationen vor uns, uns noch heimlich rauchende Kinder in power leisten können, und warum wir sie immer wieder in Führerstände heben, in die Kinder nicht gehören. Und vor allem geht es hier darum, warum wir das Spektakel wählen, das sie uns zwangsläufig durch ihr chaotisches Verhalten im Glashaus der Politik garantieren, und nicht die bestmögliche Versorgung für uns alle."
Aktualisiert: 2019-12-10
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