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Berliner Ausgabe / Willy Brandt – Die Entspannung unzerstörbar machen

Berliner Ausgabe / Willy Brandt – Die Entspannung unzerstörbar machen von Brandt,  Willy, Fischer,  Frank, Grebing,  Helga, Schöllgen,  Gregor, Winkler,  Heinrich A
Dem Rücktritt Willy Brandts als Bundeskanzler im Mai 1974 folgte ein verblüffendes Comeback des international hoch angesehenen Staatsmannes. Der Band dokumentiert für die Jahre 1974?1982 das Bemühen Brandts, die Entspannungspolitik während einer Phase zunehmender Spannungen in der Weltpolitik 'unzerstörbar' zu machen. Das internationale Umfeld für die Entspannungspolitik wurde ab der zweiten Hälfte der 70er Jahre immer schwieriger. Die Konfrontation der Supermächte spitzte sich zu. Die amerikanisch-sowjetische Détente und Brandts Ostpolitik, die mit der Helsinki-Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) und den Wiener Abrüstungsverhandlungen (MBFR) multilateral fortgesetzt werden sollten, gerieten dadurch in Gefahr. Die über 80 Dokumente dieses Bandes – Reden, Artikel, persönliche Vermerke, Protokolle, Interviews und Briefe – zeigen, wie der SPD-Parteivor-sitzende sein großes Ansehen in die Waagschale warf und der weltpolitischen Trendwende mit einer 'aktiven Friedenspolitik' zu begegnen suchte. Besonders intensiv gestaltete sich dabei der Gedankenaustausch mit dem sowjetischen Generalsekretär Leonid Breschnew: Briefwechsel und Gesprächsnotizen im Zeitraum von 1974 bis 1982 werden hier erstmals zugänglich gemacht. Neben den Erfolgen werden auch die Grenzen des Brandtschen Dialoges mit den östlichen Machthabern erkennbar, z.B. im Zusammenhang mit dem NATO-Doppelbeschluss 1979. In der Debatte um die Stationierung amerikanischer Raketen in der Bundesrepublik richteten sich die Erwartungen großer Teile der SPD und in der Friedensbewegung auf Willy Brandt. In schwierigsten Zeiten verkörperte er Versöhnung, Frieden und Vertrauen und hatte seinen Anteil daran, dass das mit den Ostverträgen gelegte Fundament erhalten blieb.
Aktualisiert: 2022-03-22
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Das diplomatische Protokoll im Wandel

Das diplomatische Protokoll im Wandel von Wohlan,  Martina
Im Zentrum der Arbeit steht die Systematisierung von Regelungen, die vorgeben, wie sich Repräsentanten von Völkerrechtssubjekten, insbesondere von Staaten, bei öffentlichen Anlässen im internationalen Verkehr zwischen den einzelnen Völkerrechtssubjekten zu verhalten haben. Anders ausgedrückt könnte man diese speziellen Regelungen auch als eine international gebräuchliche "Zeichensprache" charakterisieren. Das diplomatische Protokoll im Wandel gibt Antwort auf die Frage, aus welchen Bestandteilen sich das diplomatische Protokoll zusammensetzt. Zudem erfolgt eine dezidierte Auseinandersetzung mit seinem Umfang, den Akteuren, seinen verschiedenen Geltungsgründen sowie Sinn und Zweck des Protokolls. Die gegenständliche Materie wird auch praxisnah beleuchtet. So konnte die Autorin in den Abschnitten über das diplomatische Protokoll der Gegenwart und über Besuche ausländischer Staatsgäste der Bundesrepublik Deutschland ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Assecuratio Pacis

Assecuratio Pacis von Braun,  Guido
Wie sichert man den Frieden? Diese Frage bewegt nicht nur die Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Angesichts vielfältiger Konflikte im europäischen Staatensystem trieb sie bereits die Zeitgenossen des Dreißigjährigen Krieges und der folgenden eineinhalb Jahrhunderte des „Ancien Régime“ sowie der Französischen Revolution und des Napoleonischen Zeitalters um. Je unsicherer die Zeiten waren, umso eindringlicher artikulierte sich der Wunsch der Menschen nach einem „ewigen Frieden“. Während der Friedensstiftung in der Historiographie traditionell große Aufmerksamkeit zuteilwurde, war das ambitioniertere Ziel der „Kunst des Verhandelns“, die Friedenssicherung, bislang noch nicht Gegenstand einer systematischen Untersuchung. Im 17. Jahrhundert bezeichnete man diese Stabilisierung des Friedens als „assecuratio pacis“. Obwohl den Diplomaten die Etablierung einer dauerhaften Friedensordnung letztlich nicht gelang, war der praktische und theoretische Beitrag der frühneuzeitlichen Außenpolitik und Philosophie zur Entwicklung von Konzepten und Mechanismen der Friedenssicherung – gerade aus unserer heutigen Sicht – sehr beachtlich. Dabei nahmen Frankreichs Diplomatie und Philosophie seit den Vorbereitungen zum Westfälischen Frieden von 1648 in Europa eine Spitzenstellung ein. Besonders intensiv war der Austausch französischer Philosophen und deutscher Denker. Der interdisziplinäre Sammelband untersucht diese Transfers und die Entwicklung der französischen Politik hinsichtlich des Friedensproblems in Europa vomWestfälischen Frieden bis zumWiener Kongress. Dabei kommen deutsche und französische Historiker und Philosophen zuWort.
Aktualisiert: 2023-01-11
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Japanische Jahre

Japanische Jahre von Trapp,  Hans-Georg
Nach seinem ersten Buch „Immer auf Empfang“, Episoden aus dem diplomatischen Dienst, mit einem Vorwort von Hans-Dietrich Genscher, ist das zweite Buch von Hans-Georg Trapp „Japanische Jahre“ praktisch die Fortsetzung. Der Autor schildert seine Zeit in Japan, einem Land der Gegensätze und Geheimnisse. Der agressive Wirtschaftsriese mit kompromißloser Atomenergiepolitik und riesigen Ballungszentren stößt an seine Wachstumsgrenzen und lässt die wunderbare Ruhe der Natur des Landes vergessen. Vom äußersten Norden auf Hokkaido mit seinem im Winter sibirischen Klima bis in den tropischen Süden von Okinawa erstreckt sich die Inselwelt über 2500 km und bietet eine einmalige Pflanzen- und Tierwelt, ein Paradies für den interessierten Menschen. Die Kultur auf allen Gebieten ist weltberühmt. Ein Ikebana-Blumengesteck auf einem schönen Möbelstück mit erlesenem Porzellan und gut beleuchtet macht aus einer Diele einen Eingangstempel. Jedes Essen ist ein Kunstwerk und die Gartenkunst begeistert in aller Welt. Teezeremonie, Sumo, Erdbeben, Walfang, Delphinsterben, Höflichkeit, Tradition, aber auch ungeheure Grauen in der Vergangenheit zeigen, wahrhaftig ein Land der Gegensätze. Wer länger hier gelebt hat kann sich dem einfach auch nach vielen Jahren nicht mehr entziehen.
Aktualisiert: 2020-01-24
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Ein Irrweg zur deutschen Einheit?

Ein Irrweg zur deutschen Einheit? von Senoo,  Tetsuji
Die Arbeit untersucht anhand neuer Quellen zunächst, inwieweit Egon Bahrs gesamteuropäische Konzeptionen in der Ostpolitik Willy Brandts eine Rolle gespielt haben und den Weg zur Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) bereiteten. Dabei wurde berücksichtigt, wie bei Bahrs gesamteuropäischen Vorstellungen die westeuropäische Kooperation bzw. die engen Beziehungen zu den USA bewertet wurden. Weiterhin wurde analysiert, inwieweit sowohl die Verhandlungen der Bundesrepublik mit der Sowjetunion, mit Polen und mit der DDR bis 1972 als auch der Meinungsaustausch mit den drei Westmächten, insbesondere den USA, für die Entstehung der KSZE entscheidend waren und unter welchen Umständen und wie die Bundesrepublik im Rahmen der KSZE ihre nationalen Interessen verfolgte. Außerdem wird mit Hilfe von neu zugänglich gewordenen oder erst kürzlich veröffentlichten Dokumenten verfolgt, wie die Bundesrepublik bei den KSZE-Verhandlungen bis zur Unterzeichnung der Schlussakte unter den Bedingungen der Supermächtepolitik durch die Abstimmungsprozesse mit ihren westlichen Partnern ihre Interessen vertrat. Dabei werden u. a. die besonders bedeutenden Fragen der Unverletzlichkeit der Grenzen, der vertrauensbildenden Maßnahmen und der menschlichen Kontakte berücksichtigt, die bei den KSZE-Verhandlungen sehr kontrovers diskutiert wurden. Aus diesen Bereichen wurden die wesentlichen Elemente Bahrs außenpolitischer Ideen bei der operativen KSZE-Politik zusammengesetzt. Am Beispiel dieser Verhandlungen wird deutlich, inwieweit Bahrs außenpolitische Vorstellungen durch innerwestliche Abstimmungsprozesse über bilaterale Verträge auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt wurden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Krieg – Diplomatie – Ideologie

Krieg – Diplomatie – Ideologie von Koehn,  Clemens
Die Studie analysiert die auswärtige Politik mittlerer Mächte – Aitoler- und Achäerbund, Rhodos, Pergamon – in hellenistischer Zeit unter systematischen Gesichtspunkten. Im Mittelpunkt stehen dabei ideologische Aspekte der Kriegführung und Bündnisdiplomatie. Diese Mächte, die nicht über die Ressourcen der großen Diadochenmonarchien verfügten, aber in dauernder machtpolitischer Konkurrenz zu ihnen standen, mussten ihre Politik in einem sehr hohen Maß ideologisieren, um bei potentiellen Bündnispartnern auf größtmögliche Akzeptanz für ihr Handeln zu treffen. So ergibt sich in den Quellen das Bild einer totalen Gegensätzlichkeit zwischen machtpolitischen Ambitionen und ideologischer Selbstdarstellung, die doch in Wahrheit in einem engen Zusammenhang standen.
Aktualisiert: 2022-12-21
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Der weite Blick Il pensiero libero

Der weite Blick Il pensiero libero von Hartung von Hartungen,  Christoph, Michael-Gaismair-Gesellschaft
Christoph Hartung von Hartungen war ein vielseitiger Historiker, der zu verschiedenen Epochen geforscht hat. Neben der Wirtschafts-, Sozial- und Alltagsgeschichte Südtirols beschäftige er sich auch mit der Diplomatie- und Militärgeschichte und verfolgte dabei stets einen interdisziplinären sowie sprachgruppenübergreifenden Ansatz. Er schrieb über das Bozner Stadtbürgertum ebenso wie über die Tiroler Standschützen während des Ersten und die Südtiroler Polizeiregimenter während des Zweiten Weltkriegs. Zudem setzte er sich mit historischen Persönlichkeiten wie Michael Gaismair, Sepp Innerkofler oder Josef Noldin auseinander. Die vorliegende Auswahl seiner in deutsch- und italienischsprachigen Zeitschriften und Sammelbänden erschienenen Aufsätze und Abhandlungen wird ergänzt durch einen bis dato unveröffentlichten Beitrag zur Schulgeschichte.
Aktualisiert: 2021-02-08
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„Lieber rasch zugrunde gehen“

„Lieber rasch zugrunde gehen“ von Hannig,  Alma
Die österreichischungarische Kriegserklärung an Serbien vom 28. Juli 1914 wird zumeist als der entscheidende Schritt auf dem Weg zur »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« betrachtet. Was veranlasste die k. u. k. Führung, Serbien den Krieg zu erklären? Handelte es sich dabei um einen lang gehegten Plan oder eine übereilte Reaktion auf das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand? Seit fast hundert Jahren wird über die Verantwortung der einzelnen europäischen Staaten für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges diskutiert. Alma Hannig stellt in ihrem neuen Buch zu dessen Vorgeschichte die handelnden Akteure der Habsburgermonarchie in lebendigen biografischen Skizzen vor, deckt die damaligen diplomatischen Netzwerke auf und rekonstruiert anhand von neuen Quellen das Handeln der österreichischungarischen Entscheidungsträger während der großen Krisen von 1912 bis zum Kriegsausbruch 1914. Zum ersten Mal wird hier ein umfassendes Bild der k. u. k. Diplomatie präsentiert und die Frage nach deren Verantwortung für den Kriegsausbruch neu aufgeworfen.
Aktualisiert: 2020-03-09
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