Hochseefischer – wer war mehr?

Hochseefischer – wer war mehr? von Bonkewitz,  Heinz
Von Waren/Müritz in die weite Welt: Kindheit und Jugend verbrachte Heinz Bonkewitz in der wunderschönen Stadt am Nordrand der Müritz. Mit viel Liebe erzählt er von Land und Leuten und vom schweren Anfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Seeschifffahrt war in der DDR ein Jugendtraum vieler Männer und Frauen. Heinz Bonkewitz erfüllte sich diesen Wunsch. Er wurde Hochseefischer, brachte es bis zum Kapitän und erlebt die 40 Jahre der DDR aus der Perspektive des welt- und marktwirtschaftlich erfahrenen Seemannes. Er schildert den harten wie spannenden Arbeitsalltag auf den Schiffen der Fischereiflotte der DDR. Die Fischindustrie des ostdeutschen Staates war trotz der erheblichen Defizite der Planwirtschaft vor allem in den 1960iger und 1970iger-Jahren sehr leistungsfähig. Gut ausgebildete Fischer und das auf Werften der Ostseeküste gebaute, technisch robuste Gerät bildeten die Basis für diesen Erfolg, der allerdings durch überforderte politische Verantwortliche, systeminterne Mängel und fehlenden Wettbewerb zunichte gemacht wurde. Auch die Folgen der innen- und außenpolitischen Entwicklungen bezieht er in seine Erinnerungen ein. Vor diesem Hintergrund schildert der Autor mit Witz gewürzt Aufstieg und Niedergang der gesellschaftlichen Anerkennung der Hochseefischer der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).
Aktualisiert: 2019-12-18
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Zwei Brüder – Zwei Kriege

Zwei Brüder – Zwei Kriege von Wiedland,  Wolfgang
Dreimal muss sich Herrmann Passerel zum Kriegsdienst melden. Dreimal hat er überlebt! Vielleicht liegt das Glück in der englischen Münze, die er seit dem Ersten Weltkrieg bei jedem Schicksalsschlag in der linken Hand hält? Sein Bruder Ernst überlebt schwerverletzt diesen Krieg als Matrose. Doch es folgt der Zweite Weltkrieg … Das Geschehen ist eingebettet in ein Jahrhundert voller Kriege, Krisen, Diktaturen und Demagogie; immer wieder erhellt durch authentische Gegebenheiten sowie persönliche und politische Lichtblicke. Wolfgang Wiedland stemmt sich gegen das Vergessen und spannt einen Bogen über die wechselvolle deutsche Geschichte.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wer Beine hat, der laufe

Wer Beine hat, der laufe von Scherer,  Heide
"Am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen 14 Millionen Menschen aus dem Osten des damaligen Deutschen Reiches nach Westdeutschland. Wie war die Flucht 1945 durch zerbombte Städte, Kraterlandschaften und Trümmerwüsten bei minus 20 Grad? Wie war sie für Kinder? Wie für Mütter mit kleinen Kindern? Lange Jahre wurden diese existenziellen Erschütterungen, die Gewalterfahrungen, die eine Flucht bedeutet, in unserem Land zugedeckt. Heide Scherer hat Kriegskinder und Kriegsmütter nach ihren Fluchterlebnissen befragt. Das Ergebnis: sechs bewegende Zeitzeugenberichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs. Die aktuelle Flüchtlingskatastrophe ruft bei vielen Menschen in Deutschland tiefe Erinnerungen wach. Ihre Bilder sind 70 Jahre alt: endlose Kolonnen flüchtender Frauen und Kinder auf eisigen Straßen und Wegen, ein zusammengebrochenes Schienennetz, verzweifelt wartende Menschen an überfüllten Notunterkünften. Heide Scherer hat Kriegsmütter und Kriegskinder nach ihren Fluchterlebnissen aus dem Winter 1945 befragt. Einige Interviewpartner sprechen zum ersten Mal außerhalb ihrer Familie über ihre Flucht. Sie denken zurück, werden noch einmal zu den Flüchtenden von damals. Die Erinnerungen zuzulassen kostete sie viel Kraft. Doch sie haben es geschafft. Sie haben die Schrecken des Krieges überlebt."
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Heimat der Wölfe

Die Heimat der Wölfe von Unger,  Raymond
Eine Familienchronik und Autobiografie von großer emotionaler Wucht. Die Auswirkungen von verdrängten traumatischen Erfahrungen sind vielen Menschen nicht bewusst, doch sie vererben sich auf die nächste Generation und üben bis in die Gegenwart einen starken Einfluss auf die persönliche Biografie aus. Sehr oft sind sie der Schlüssel, um das eigene Leben besser zu verstehen. Raymond Unger legt in Die Heimat der Wölfe offen, worüber in den meisten Familien nicht gesprochen wurde und wonach man heute kaum noch fragen kann, da es bald niemanden mehr gibt, der die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, Flucht und Vertreibung selbst erlebt hat. Eindringlich schildert er anhand seiner eigenen Familiengeschichte, wie die Generation der Kriegskinder traumatisiert wurde und dadurch ihren eigenen Kindern – die heute zwischen 40 und 65 Jahre alt sind – häufig nur verschlossen, körperlich/seelisch unnahbar und wenig empathisch begegnen konnte. »Wenn du hervorbringst, was in dir ist, wird dich, was du hervorbringst, erretten. Bringst du nicht hervor, was in dir ist, wird dich, was du nicht hervorbringst, zerstören. « Aus dem gnostischen Thomas-Evangelium Erste literarische Auseinandersetzung mit der Thematik Kriegsenkel Haben die traumatischen Erlebnisse von Eltern und Großeltern Einfluss auf die nachfolgende Generation? Gibt es ein transgenerationales Erbe? Raymond Unger, angesehener Berliner Künstler und Therapeut, hat sich anhand von persönlichen Erinnerungen, Tagebüchern und Tonbandaufzeichnungen intensiv mit der Chronik seiner Familie und den Kriegstraumata seiner Eltern auseinandergesetzt. Es ist ihm gelungen, das Schicksal der Kriegsenkel in literarischer Form zu verarbeiten und seinen Lesern damit einen Spiegel für die eigene Reflexion anzubieten. Seine glänzend erzählte Familienchronik verdichtet er zu einem Gesamtbild großer Themen des 20. Jahrhunderts. Ein psychologisch differenzierter Blick in die Schatten deutscher Geschichte und auf die Kraft, die aus der ungeschönten Konfrontation mit.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Johann Friedrich Cotta

Johann Friedrich Cotta von Fischer,  Bernhard
Man nannte ihn den »Napoleon des deutschen Buchhandels«. Johann Friedrich Cotta, ein Jurist mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Interesse und Talent, war ein Quereinsteiger: 1787 kaufte er die Tübinger J. G. Cotta`sche Buchhandlung von seinem Vater und machte in wenigen Jahren mit Genie und Tatkraft aus einem provinziellen Universitätsverlag den bedeutendsten Universalverlag seiner Zeit. Herzstück war der »Klassikerverlag« mit den Werken Goethes und Schillers, dazu verlegte er über 60 Zeitungen und Zeitschriften und betrieb einen Kunst- und Landkartenverlag. Mit großzügigen Honoraren und zukunftsweisenden Verträgen war er ein Vorkämpfer der Autorenrechte. Er wirkte für Reformen des Buchhandels und agierte als »Deputierter« des deutschen Buchhandels auf dem Wiener Kongress gegen den »Nachdruck« und für »Pressfreiheit«. Cottas Biographie wird hier zum ersten Mal umfassend aus den Quellen erzählt. Sie zeigt mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen den Verleger, Unternehmer und Politiker als exemplarische Gestalt in einer Umbruchszeit, in der so gut wie alle Institutionen und Traditionen ins Wanken kamen und auf allen Gebieten Neuland betreten wurde. Cotta war ein Pionier der öffentlichen Meinung, der deutschen »Nationalliteratur« wie der wissenschaftlichen und industriellen Revolution. Gleichzeitig wird aber auch ein kritischer Blick auf Cottas komplizierten, von Eitelkeit und mancher inneren Unsicherheit geprägten Charakter geworfen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Deutschen vor ihrer Zukunft

Die Deutschen vor ihrer Zukunft von Krockow,  Christian Graf von
Christian Graf von Krockow plädiert 1993 in seinem historischen Essay dafür, den offenen Augenblick der deutschen Geschichte zu nutzen für ein neues Selbstbewußtsein. Die Deutschen in Ost und West, Linke wie Rechte, haben, so scheint es, mit ihren Utopien und Feindbildern auch ihre Identität verloren. Sind wir unfähig, uns ohne Angst der Zukunft zuzuwenden?
Aktualisiert: 2019-12-14
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Die Deutschen vor ihrer Zukunft

Die Deutschen vor ihrer Zukunft von Krockow,  Christian Graf von
Christian Graf von Krockow plädiert 1993 in seinem historischen Essay dafür, den offenen Augenblick der deutschen Geschichte zu nutzen für ein neues Selbstbewußtsein. Die Deutschen in Ost und West, Linke wie Rechte, haben, so scheint es, mit ihren Utopien und Feindbildern auch ihre Identität verloren. Sind wir unfähig, uns ohne Angst der Zukunft zuzuwenden?
Aktualisiert: 2019-12-18
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