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Gorbatschow

Gorbatschow von Wettig,  Gerhard
Vor 30 Jahren wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Die NATO verblieb als einziger militärischer Block in Europa. Die Sowjetunion verzichtete auf die jahrzehntelang ausgeübte politische Kontrolle weiter Teile Mittelost- und Osteuropas. Moskau ermöglichte damit die Beendigung des Kalten Krieges – ohne Gewalt. Diese Entwicklung ist dem Wirken Michail Gorbatschows geschuldet, der in der Erkenntnis der systembedingten Schwäche seines Landes eine politische Wendung versuchte. Ausgangspunkt war ein Zugehen auf den Westen: von der Konfrontation zur Kooperation. Die Art und Weise, wie er diese Kehrtwende vollzog, führte einerseits zur Befriedung der Beziehungen zu den NATO-Staaten, andererseits aber entglitt ihm damit die Kontrolle über das Imperium, im Inneren wie nach außen. Der überaus komplexe und sich auf mehreren Ebenen vollziehende Verlauf dieser Entwicklung wird auf Basis umfangreicher Recherchen in russischen Archiven von Gerhard Wettig, Altmeister der deutschen Sowjetunionforschung, detailliert dargelegt.
Aktualisiert: 2021-01-30
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Dresden

Dresden von Göring,  Michael
Fabian reist 1975 zum ersten Mal nach Dresden. Er kommt bei Freunden der Eltern unter. Der Student aus Köln will sehen, ob das Leben in der »Ostzone« wirklich so schlecht ist, wie sein Vater immer behauptet. Fabian freundet sich schnell mit Gleichaltrigen in Sachsen an und verliebt sich Hals über Kopf in Anne. Diese Verwirrung der Gefühle wird rasch eingeholt vom Alltag im geteilten Deutschland, und als Fabian ein Jahr später erneut nach Dresden reist, ist Anne verheiratet und hat ihren Sohn Leo zur Welt gebracht. Was trotz des Eisernen Vorhangs eine große Liebe hätte werden können, entwickelt sich über die Jahre zu einer tiefen Freundschaft. Fabian kommt fast jedes Jahr, sucht Annes Nähe, erlebt, wie ihr Bruder Kai durch die Elbe schwimmend in den Westen will und scheitert. Während Kai sich im Hass auf das DDR-Regime der Familie entzieht, ist dessen Vater Ekki weiterhin davon überzeugt, dass die DDR reformfähig ist. Am 1. Oktober 1989 sitzt Kai im Zug von Prag nach Hof, und Fabian trifft sich mit Anne in Ostberlin. Michael Göring schreibt eine Liebeserklärung an eine Dresdener Familie und erzählt von den entscheidenden Jahren von 1975 bis 1989. Eine bewegende Familiengeschichte, in der auch beim Westbesucher einiges in Unordnung gerät.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Jede Menge Perspektiven. Der Regisseur Herrmann Zschoche

Jede Menge Perspektiven. Der Regisseur Herrmann Zschoche von Kiss,  Anna Luise
Die Filme von Herrmann Zschoche (*1934) zogen ein Millionenpublikum in die Kinos der DDR. Dabei lässt sich sein Œuvre nicht auf einen homogenen Inszenierungsstil, bestimmte inhaltliche Motive, wiederkehrende Figurenkonstellationen oder eindeutige Genrepräferenzen festlegen. Der Perspektivwechsel ist die Kontinuität in Zschoches Schaffen: Die kindliche Sicht auf die Welt (u.a. Philipp der Kleine 1976) vermochte er ebenso nachzuvollziehen und zu gestalten wie die Probleme von Teenagern und die Lebenskrisen der Erwachsenen (u. a. Sieben Sommersprossen 1978; Glück im Hinterhaus 1980). „Weibliche“ und „männliche“ Geschichten wurden mit tiefer Menschenkenntnis und künstlerischer Souveränität in Szene gesetzt (u.a. Bürgschaft für ein Jahr 1981; Weite Straßen – Stille Liebe 1969). Herrmann Zschoches Interesse galt nicht nur der Gegenwart, auch historische und utopische Filmwelten wurden von ihm geschaffen (Hälfte des Lebens 1985; Eolomea 1972). Und schließlich verstand er es, mit den unterschiedlichen Schwierigkeiten des Filmemachens in der DDR und (später) in der Bundesrepublik umzugehen. Ralf Schenk, Tobias Ebbrecht-­Hartmann, Stella Donata Haag, Wolfgang Thiel, Dorett Molitor, Marius Böttcher, Anna Luise Kiss und Dieter Chill nehmen in diesem Band unterschiedliche Aspekte von Zschoches Schaffen in den Blick. Auf die Betrachtung der Studienzeit an der damaligen Deutschen Hochschule für Filmkunst folgen Untersuchungen über die Zusammenarbeit des Regisseurs mit seinen Kostümbildnerinnen und Filmkomponisten. Ferner erfolgt ein Einblick in den Bestand der Sammlung Herrmann Zschoche des Filmmuseums Potsdam. Weitere Themen sind die Poetik der Baustelle in Insel der Schwäne (1983) und die wiederholte Arbeit mit Laiendarstellern. Der abschließende Beitrag geht auf den Wechsel des Regisseurs von der DEFA in die Fernsehlandschaft des wiedervereinigten Deutschlands ein. Im Zentrum des Bandes steht ein Interview mit Herrmann Zschoche und einigen seiner wichtigsten künstlerischen Wegbegleiter (Christa Kožik, Drehbuch; Monika Schindler, Montage; und Günter Jaeuthe, Kamera). Das Gespräch wurde von Studierenden der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf konzipiert und geführt. Jede Menge Perspektiven also – sowohl im als auch auf das Werk des Regisseurs Herrmann Zschoche.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Auf der Suche nach Kulturgutverlusten

Auf der Suche nach Kulturgutverlusten von Blum,  Ralf, BStU, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Heidemeyer,  Helge, Polzin,  Arno
Provenienzforschung zu Kunst- und Kulturgegenständen aller Art erlebt in den letzten Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit. Nicht nur während des Nationalsozialismus wurden wertvolle Kunstobjekte ihren ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzern unter Druck entzogen, sondern auch in der Nachkriegszeit in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR. Das hier dokumentierte Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste Magdeburg und des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen geht auf Spurensuche nach Belegen für solche Kulturgutentziehungen und -transfers in den Stasi-Unterlagen. Ziel war es dabei, einen verlässlichen Zugang zu den entsprechenden Aktenbeständen des MfS zu ermöglichen und so weitergehender Forschung die Türen zu öffnen. Neben einer Beschreibung der Zugangswege zu den Beständen und einer ersten Einschätzung ihrer Aussagekraft umfasst die vorliegende Veröffentlichung auch eine Auflistung der Dokumente, die im Zuge dieser Spurensuche gesichtet wurden, und ein Verzeichnis der Unterlagen, deren Aktentitel und Enthält-Vermerke Hinweise auf mögliche Kulturgutentziehungen geben. Dieses Verzeichnis wird als Download zur Verfügung gestellt.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Gorbatschow

Gorbatschow von Wettig,  Gerhard
Vor 30 Jahren wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Die NATO verblieb als einziger militärischer Block in Europa. Die Sowjetunion verzichtete auf die jahrzehntelang ausgeübte politische Kontrolle weiter Teile Mittelost- und Osteuropas. Moskau ermöglichte damit die Beendigung des Kalten Krieges – ohne Gewalt. Diese Entwicklung ist dem Wirken Michail Gorbatschows geschuldet, der in der Erkenntnis der systembedingten Schwäche seines Landes eine politische Wendung versuchte. Ausgangspunkt war ein Zugehen auf den Westen: von der Konfrontation zur Kooperation. Die Art und Weise, wie er diese Kehrtwende vollzog, führte einerseits zur Befriedung der Beziehungen zu den NATO-Staaten, andererseits aber entglitt ihm damit die Kontrolle über das Imperium, im Inneren wie nach außen. Der überaus komplexe und sich auf mehreren Ebenen vollziehende Verlauf dieser Entwicklung wird auf Basis umfangreicher Recherchen in russischen Archiven von Gerhard Wettig, Altmeister der deutschen Sowjetunionforschung, detailliert dargelegt.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Deckname „Vergeltung“

Deckname „Vergeltung“ von Koop,  Volker
Der Band ist ein weiterer in der seit der Wende sich rasch fortsetzenden Reihe von Publikationen, die sich der Aufarbeitung vergangenen DDR-Unrechts widmen. Anlaß und Gegenstand dieses Buches sind die Geschehnisse in einem kleinen Ort bei Fürstenberg an der Havel am 11. Juni 1987 und danach. Damals erschoß ein sowjetischer Soldat zwei jugendliche Brüder am Rande seiner Kaserne. Der Täter wurde nicht zur Rechenschaft gezogen, denn die sowjetische Besatzungsmacht und die Staatssicherheit der DDR legten schützend ihre Hände über ihn. Eigentlich hätte der Todesschütze nach DDR-Recht belangt werden müssen, aber statt dessen wurden die Geschehnisse verfälscht und festgestellt, daß eine Notwehrsituation vorgelegen habe.
Aktualisiert: 2021-01-26
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Große Fuge

Große Fuge von Braun,  Volker
»Was haben Sie 2020 gemacht?« In dem Jahr, in dem die Welt »bewegt ist, miteinmal, stillezustehn«. Als die Straßen »entmenscht« sind, die Stadt ruhiggestellt ist und »die Logik der Rettung« lautet: »Nicht vor Publikum, nicht in dieser Saison«. Während »Wetterwandel« und »Weltenaufruhr« andernorts weitertoben: Im Anthropozän findet der Mekong sein Delta nicht mehr, fressen sich Brände in den trockenen Wald, herrscht ein »Krieg der Landschaften«. Und inmitten all dessen wir – der so moderne, aber doch vergängliche Mensch, der »Mensch der Katastrophe«, zu allem fähig, im Guten wie im Schlechten, stets menschlich.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Zeitsprung

Zeitsprung von Benser,  Günter, Hofmann,  Jürgen, Johne,  Marc, Kouschil,  Christa
Professor Dr. Günter Benser, marxistischer Geschichtwissenschaftler, legt mit diesem Buch ein ganz persönliches politisches Zeitdokument vor: eine Gegenüberstellung seiner Tagebuchaufzeichnungen als Siebzehnjähriger aus dem Jahre 1948 und seiner Notizen aus dem Jahre 2018. Die Sicht des an der Schwelle des Erwachsenenlebens stehenden verbindet sich unmittelbar mit den Erfahrungen und Einsichten eines Mannes, der nun im Jahre 2020 auf ein reiches Leben zurückblicken kann. Was 1948 festgehalten wurde, steht – fern jedes Gedankens an eine Veröffentlichung – in jugendlicher Unbekümmertheit mehr oder weniger spontan mit Tinte niedergeschrieben unverrückbar auf dem Papier. Was 2018 dazu gesetzt wird, schreibt ein im Zeitalter der Extreme und Umbrüche gereifter Mann, noch dazu ein Historiker, der sein Wissen um Zusammenhänge und Hintergründe nicht ausklammern und die Naivität seiner Jugendjahre nicht zurückholen kann. Günter Benser nimmt uns bei diesem Zeitsprung mit, Vergängliches und Bleibendes, Erhofftes und Ausgebliebenes, ursprünglich Unvorstellbares und real Eingetretenes zu überdenken.
Aktualisiert: 2021-01-26
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