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Erster Klasse

Erster Klasse von Erhard,  Jan
Charlotte Menzius, beruflich wie privat gescheitert, erhält von ihrem ehemaligen Chefredakteur eine zweite Chance: Sie soll Rohmaterial recherchieren für eine neue Biografie über Dr. Richard Forster, den Bundeskanzler. Zunächst lernt sie einen ehrgeizigen, charismatischen, zur Not rücksichtslosen Mann kennen. Dann stößt sie in ein Dickicht vor, das nur aus Lügen und Halbwahrheiten zu bestehen scheint. Charlotte stellt immer gefährlichere Fragen, bis Unbekannte sie mit dem einzigen Druckmittel erpressen, das sie in die Knie zwingen kann – dem Leben ihrer Tochter.
Aktualisiert: 2020-01-02
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So heiss war der kalte Krieg

So heiss war der kalte Krieg von Dorn,  Wolfram
Fallex 66 Die Geheimdokumente zur NATO-Ubung Fallex 66 sind frei. Wolfram Dorn hat sie ausgewertet: Die damalige Bundesregierung hat die Parlamentarier belogen und so die Verabschiedung der Notstandsgesetze erreicht. Die Bundesrepublik Deutschland war nach ihrer Gründung viele Jahre Zuschauer der weltpolitischen Entwicklung. Aber sie wurde, durch ihre Bündnisbeteiligung in der NATO, auch Zielobjekt militärischer Gedankenspiele. Im Deutschen Bundestag standen die Abgeordneten 1966 vor der schwierigen Aufgabe, ein Notstandsrecht zu schaffen, das den Staat und seine Bürger wirksam gegen die Bedrohung von außen oder innen schützt; und das zugleich den Grundprinzipien des Grundgesetzes entspricht. Das Parlament beriet die erforderlichen gesetzlichen Regelungen in drei Legislaturperioden. Die Ausschussberatungen brachten eine Einigung darüber, dass ein "Notparlament" (Gemeinsamer Ausschuss) die letzte parlamentarische Instanz sein muss, wenn der Deutsche Bundestag nicht mehr funktionsfähig tagen kann. Weil Parlament und Regierung die Praktikabilität einer solchen Lösung ausprobieren wollten, nahmen die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses an der NATO-Stabsrahmenübung Fallex 66 im Regierungsbunker an der Ahr beratend und entscheidend teil. Während dieser Ubung stimmten nur zwei der Abgeordneten gegen einen Atomwaffeneinsatz gegen den Warschauer Pakt. Das Buch zeigt anhand der geheimen Dokumente der NATO und persönlicher Erinnerungen des Autors an diese Ubung, wie das Parlament irregeführt wurde. Assoziationen zum Golf-, Kosovo- und Afghanistankrieg drängen sich auf. "Ich habe die dramatischen Entwicklungen, die in der NATO-Planung für die Ubung Fallex 66 von Anfang an vorgesehen waren, in den Einzelheiten erst nach Kenntnisnahme des NATO Geheimmaterials erfahren. Es ist ein Tagebuch des Grauens, das Gott sei Dank nie Wirklichkeit wurde." Wolfram Dorn
Aktualisiert: 2020-01-01
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Monokultur. Alternative für Andi

Monokultur. Alternative für Andi von Finkbeiner,  Johannes
Spätsommer in Deutschland. Andi Locher kämpft mit dem Nieselregen und versucht, die Erinnerungen an seine gescheiterte Beziehung und die Frustration über sein Dasein als Wochenend-Papa in einer losen Affäre zu ertränken. Als Übersetzer verdient er kaum genug, um seine Miete zu bezahlen. Einzig das Feierabend-Bier mit seinem Nachbarn Rachid, einem geflohenen Marokkaner, bringt ein paar Lichtblicke in seinen Alltag. Unverhofft tut sich eine große Chance auf, als die rechtspopulistische Partei Direkte Demokratie ihm einen lukrativen Auftrag anvertraut. Er soll eine Präsentation der französischen Force Nationale übersetzen. Vom Geld geködert, engagiert Andi sich für die Sache der Extremisten. Widerstandslos lässt er sich vor den Karren der Flüchtlingshasser spannen und wird in einen Strudel aus Manipulation und Bestechung gezogen, der unweigerlich in die Katastrophe führen muss. Erst als es zu spät ist, erkennt Andi seinen Fehler. Ein gesellschaftspolitischer Roman über Schuld, Gleichgültigkeit und die leise Ahnung, dass der Nazi von heute Hawaii-Toast isst und sich IKEA-Duftkerzen aufs Sideboard stellt.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“

Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“ von Buchstab,  Günter
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 war nicht nur für die Unionsparteien und ihren Kanzlerkandidaten, den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, ernüchternd, sondern auch für Bundeskanzler Helmut Schmidt und die SPD/FDP-Koalition. Die SPD hatte an Stimmen verloren, die FDP durch Zweitstimmen aus dem Lager der Union um 2,7 Prozent zugelegt, was sie nach Einschätzung Kohls, dessen Autorität in seiner Doppelrolle von Partei- und Fraktionsvorsitz größer denn je war, zu einem „gefährlichen Koalitionspartner“ für die SPD machte. Tatsächlich schien nach „miserablem Start“ der Koalition und bei wachsenden Differenzen eine Koalitionsveränderung während der 9. Legislaturperiode möglich. Doch Kohl schwor seine Partei auch auf die Kärrnerarbeit der Opposition für vier volle Jahre ein. Sie sollte mit „Gelassenheit und Zuversicht“ eine Politik aus einem Guß vertreten und mit dem Anspruch auf geistig-politische Führung eine Wende der deutschen Politik erreichen. Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der Regierung und den zunehmend zerstrittenen Koalitionsparteien waren die schlechte Wirtschaftslage, die wachsende Arbeitslosigkeit, die Probleme der Energieversorgung und der Haushaltskonsolidierung sowie die Verschärfung des Ost-West-Konflikts, ja die Sicherheitspolitik insgesamt, vor allem die Behandlung des in der SPD höchst umstrittenen NATO-Doppelbeschlusses von 1979. Niederlagen der Koalitionsparteien bei Landtagswahlen führten schließlich zum Koalitionsbruch und zum Ende der Regierung Schmidt. Am 1. Oktober 1982 erreichten Kohl und die Union ihr Ziel der Regierungsübernahme durch ein konstruktives Misstrauensvotum und gingen angesichts der vorgefundenen „blanken Notlage“ mit einem Dringlichkeitsprogramm daran, die in der Opposition entwickelten Grundsätze und Lösungsvorstellungen in die Praxis umzusetzen. Die 24 Wortprotokolle des CDU-Bundesvorstands sind nicht nur für die parteiinterne Entwicklung, sondern auch für die schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1980 bis 1983 eine herausragende Quelle.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“

Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“ von Buchstab,  Günter
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 war nicht nur für die Unionsparteien und ihren Kanzlerkandidaten, den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, ernüchternd, sondern auch für Bundeskanzler Helmut Schmidt und die SPD/FDP-Koalition. Die SPD hatte an Stimmen verloren, die FDP durch Zweitstimmen aus dem Lager der Union um 2,7 Prozent zugelegt, was sie nach Einschätzung Kohls, dessen Autorität in seiner Doppelrolle von Partei- und Fraktionsvorsitz größer denn je war, zu einem „gefährlichen Koalitionspartner“ für die SPD machte. Tatsächlich schien nach „miserablem Start“ der Koalition und bei wachsenden Differenzen eine Koalitionsveränderung während der 9. Legislaturperiode möglich. Doch Kohl schwor seine Partei auch auf die Kärrnerarbeit der Opposition für vier volle Jahre ein. Sie sollte mit „Gelassenheit und Zuversicht“ eine Politik aus einem Guß vertreten und mit dem Anspruch auf geistig-politische Führung eine Wende der deutschen Politik erreichen. Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der Regierung und den zunehmend zerstrittenen Koalitionsparteien waren die schlechte Wirtschaftslage, die wachsende Arbeitslosigkeit, die Probleme der Energieversorgung und der Haushaltskonsolidierung sowie die Verschärfung des Ost-West-Konflikts, ja die Sicherheitspolitik insgesamt, vor allem die Behandlung des in der SPD höchst umstrittenen NATO-Doppelbeschlusses von 1979. Niederlagen der Koalitionsparteien bei Landtagswahlen führten schließlich zum Koalitionsbruch und zum Ende der Regierung Schmidt. Am 1. Oktober 1982 erreichten Kohl und die Union ihr Ziel der Regierungsübernahme durch ein konstruktives Misstrauensvotum und gingen angesichts der vorgefundenen „blanken Notlage“ mit einem Dringlichkeitsprogramm daran, die in der Opposition entwickelten Grundsätze und Lösungsvorstellungen in die Praxis umzusetzen. Die 24 Wortprotokolle des CDU-Bundesvorstands sind nicht nur für die parteiinterne Entwicklung, sondern auch für die schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1980 bis 1983 eine herausragende Quelle.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“

Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“ von Buchstab,  Günter
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 war nicht nur für die Unionsparteien und ihren Kanzlerkandidaten, den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, ernüchternd, sondern auch für Bundeskanzler Helmut Schmidt und die SPD/FDP-Koalition. Die SPD hatte an Stimmen verloren, die FDP durch Zweitstimmen aus dem Lager der Union um 2,7 Prozent zugelegt, was sie nach Einschätzung Kohls, dessen Autorität in seiner Doppelrolle von Partei- und Fraktionsvorsitz größer denn je war, zu einem „gefährlichen Koalitionspartner“ für die SPD machte. Tatsächlich schien nach „miserablem Start“ der Koalition und bei wachsenden Differenzen eine Koalitionsveränderung während der 9. Legislaturperiode möglich. Doch Kohl schwor seine Partei auch auf die Kärrnerarbeit der Opposition für vier volle Jahre ein. Sie sollte mit „Gelassenheit und Zuversicht“ eine Politik aus einem Guß vertreten und mit dem Anspruch auf geistig-politische Führung eine Wende der deutschen Politik erreichen. Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der Regierung und den zunehmend zerstrittenen Koalitionsparteien waren die schlechte Wirtschaftslage, die wachsende Arbeitslosigkeit, die Probleme der Energieversorgung und der Haushaltskonsolidierung sowie die Verschärfung des Ost-West-Konflikts, ja die Sicherheitspolitik insgesamt, vor allem die Behandlung des in der SPD höchst umstrittenen NATO-Doppelbeschlusses von 1979. Niederlagen der Koalitionsparteien bei Landtagswahlen führten schließlich zum Koalitionsbruch und zum Ende der Regierung Schmidt. Am 1. Oktober 1982 erreichten Kohl und die Union ihr Ziel der Regierungsübernahme durch ein konstruktives Misstrauensvotum und gingen angesichts der vorgefundenen „blanken Notlage“ mit einem Dringlichkeitsprogramm daran, die in der Opposition entwickelten Grundsätze und Lösungsvorstellungen in die Praxis umzusetzen. Die 24 Wortprotokolle des CDU-Bundesvorstands sind nicht nur für die parteiinterne Entwicklung, sondern auch für die schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1980 bis 1983 eine herausragende Quelle.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“

Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“ von Buchstab,  Günter
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 war nicht nur für die Unionsparteien und ihren Kanzlerkandidaten, den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, ernüchternd, sondern auch für Bundeskanzler Helmut Schmidt und die SPD/FDP-Koalition. Die SPD hatte an Stimmen verloren, die FDP durch Zweitstimmen aus dem Lager der Union um 2,7 Prozent zugelegt, was sie nach Einschätzung Kohls, dessen Autorität in seiner Doppelrolle von Partei- und Fraktionsvorsitz größer denn je war, zu einem „gefährlichen Koalitionspartner“ für die SPD machte. Tatsächlich schien nach „miserablem Start“ der Koalition und bei wachsenden Differenzen eine Koalitionsveränderung während der 9. Legislaturperiode möglich. Doch Kohl schwor seine Partei auch auf die Kärrnerarbeit der Opposition für vier volle Jahre ein. Sie sollte mit „Gelassenheit und Zuversicht“ eine Politik aus einem Guß vertreten und mit dem Anspruch auf geistig-politische Führung eine Wende der deutschen Politik erreichen. Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der Regierung und den zunehmend zerstrittenen Koalitionsparteien waren die schlechte Wirtschaftslage, die wachsende Arbeitslosigkeit, die Probleme der Energieversorgung und der Haushaltskonsolidierung sowie die Verschärfung des Ost-West-Konflikts, ja die Sicherheitspolitik insgesamt, vor allem die Behandlung des in der SPD höchst umstrittenen NATO-Doppelbeschlusses von 1979. Niederlagen der Koalitionsparteien bei Landtagswahlen führten schließlich zum Koalitionsbruch und zum Ende der Regierung Schmidt. Am 1. Oktober 1982 erreichten Kohl und die Union ihr Ziel der Regierungsübernahme durch ein konstruktives Misstrauensvotum und gingen angesichts der vorgefundenen „blanken Notlage“ mit einem Dringlichkeitsprogramm daran, die in der Opposition entwickelten Grundsätze und Lösungsvorstellungen in die Praxis umzusetzen. Die 24 Wortprotokolle des CDU-Bundesvorstands sind nicht nur für die parteiinterne Entwicklung, sondern auch für die schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1980 bis 1983 eine herausragende Quelle.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“

Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“ von Buchstab,  Günter
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 war nicht nur für die Unionsparteien und ihren Kanzlerkandidaten, den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, ernüchternd, sondern auch für Bundeskanzler Helmut Schmidt und die SPD/FDP-Koalition. Die SPD hatte an Stimmen verloren, die FDP durch Zweitstimmen aus dem Lager der Union um 2,7 Prozent zugelegt, was sie nach Einschätzung Kohls, dessen Autorität in seiner Doppelrolle von Partei- und Fraktionsvorsitz größer denn je war, zu einem „gefährlichen Koalitionspartner“ für die SPD machte. Tatsächlich schien nach „miserablem Start“ der Koalition und bei wachsenden Differenzen eine Koalitionsveränderung während der 9. Legislaturperiode möglich. Doch Kohl schwor seine Partei auch auf die Kärrnerarbeit der Opposition für vier volle Jahre ein. Sie sollte mit „Gelassenheit und Zuversicht“ eine Politik aus einem Guß vertreten und mit dem Anspruch auf geistig-politische Führung eine Wende der deutschen Politik erreichen. Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der Regierung und den zunehmend zerstrittenen Koalitionsparteien waren die schlechte Wirtschaftslage, die wachsende Arbeitslosigkeit, die Probleme der Energieversorgung und der Haushaltskonsolidierung sowie die Verschärfung des Ost-West-Konflikts, ja die Sicherheitspolitik insgesamt, vor allem die Behandlung des in der SPD höchst umstrittenen NATO-Doppelbeschlusses von 1979. Niederlagen der Koalitionsparteien bei Landtagswahlen führten schließlich zum Koalitionsbruch und zum Ende der Regierung Schmidt. Am 1. Oktober 1982 erreichten Kohl und die Union ihr Ziel der Regierungsübernahme durch ein konstruktives Misstrauensvotum und gingen angesichts der vorgefundenen „blanken Notlage“ mit einem Dringlichkeitsprogramm daran, die in der Opposition entwickelten Grundsätze und Lösungsvorstellungen in die Praxis umzusetzen. Die 24 Wortprotokolle des CDU-Bundesvorstands sind nicht nur für die parteiinterne Entwicklung, sondern auch für die schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1980 bis 1983 eine herausragende Quelle.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“

Kohl: „Gelassenheit und Zuversicht“ von Buchstab,  Günter
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 war nicht nur für die Unionsparteien und ihren Kanzlerkandidaten, den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, ernüchternd, sondern auch für Bundeskanzler Helmut Schmidt und die SPD/FDP-Koalition. Die SPD hatte an Stimmen verloren, die FDP durch Zweitstimmen aus dem Lager der Union um 2,7 Prozent zugelegt, was sie nach Einschätzung Kohls, dessen Autorität in seiner Doppelrolle von Partei- und Fraktionsvorsitz größer denn je war, zu einem „gefährlichen Koalitionspartner“ für die SPD machte. Tatsächlich schien nach „miserablem Start“ der Koalition und bei wachsenden Differenzen eine Koalitionsveränderung während der 9. Legislaturperiode möglich. Doch Kohl schwor seine Partei auch auf die Kärrnerarbeit der Opposition für vier volle Jahre ein. Sie sollte mit „Gelassenheit und Zuversicht“ eine Politik aus einem Guß vertreten und mit dem Anspruch auf geistig-politische Führung eine Wende der deutschen Politik erreichen. Schwerpunkte der Auseinandersetzung mit der Regierung und den zunehmend zerstrittenen Koalitionsparteien waren die schlechte Wirtschaftslage, die wachsende Arbeitslosigkeit, die Probleme der Energieversorgung und der Haushaltskonsolidierung sowie die Verschärfung des Ost-West-Konflikts, ja die Sicherheitspolitik insgesamt, vor allem die Behandlung des in der SPD höchst umstrittenen NATO-Doppelbeschlusses von 1979. Niederlagen der Koalitionsparteien bei Landtagswahlen führten schließlich zum Koalitionsbruch und zum Ende der Regierung Schmidt. Am 1. Oktober 1982 erreichten Kohl und die Union ihr Ziel der Regierungsübernahme durch ein konstruktives Misstrauensvotum und gingen angesichts der vorgefundenen „blanken Notlage“ mit einem Dringlichkeitsprogramm daran, die in der Opposition entwickelten Grundsätze und Lösungsvorstellungen in die Praxis umzusetzen. Die 24 Wortprotokolle des CDU-Bundesvorstands sind nicht nur für die parteiinterne Entwicklung, sondern auch für die schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1980 bis 1983 eine herausragende Quelle.
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Die Rede des Kanzlers

Die Rede des Kanzlers von Stüwe,  Klaus
Die Amtszeit einer Bundesregierung beginnt mit einem Ritual: Nach seiner Vereidigung gibt der Bundeskanzler im Deutschen Bundestag eine Große Regierungserklärung ab. Seit den Tagen Konrad Adenauers enthält die Rede eine Analyse der aktuellen Situation und Ankündigungen zur künftigen Regierungspolitik. Schon aus diesem Grund gehört sie zu den wichtigsten Reden eines jeden Amtsinhabers. Erstmals werden in diesem Buch die Großen Regierungserklärungen der deutschen Bundeskanzler von Adenauer bis Schröder systematisch untersucht. Schwerpunkte sind die verfassungsrechtlichen Grundlagen, der Entstehungsprozess, Funktionen, Ablauf und Inhalte der Reden seit 1949. Die Untersuchung werte umfangreiche empirische Daten und Interviews mit beteiligten Akteuren aus und schließt eine Lücke in der politikwissenschaftlichen Forschung.
Aktualisiert: 2020-01-01
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