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Selbstinszenierung durch Fotografie

Selbstinszenierung durch Fotografie von Balsam,  Rebekka
Das Thema der optimalen Selbstpräsentation spielt seit jeher eine besondere Rolle für den Einzelnen in der Gesellschaft. Ihr Kern ist allerdings nicht die vermeintlich eigene Vorstellung des perfekten Auftretens, sondern vielmehr die Vorstellung der Blicke von anderen, denen sich der Einzelne vorteilhaft präsentieren will. Damit geht es letztlich weniger um eigene Vorlieben, sondern um die Orientierung an kulturell kodierten Vorstellungen von einer „hübschen“, „intelligenten“, „sexy“ usw. Selbstdarstellung. Ein Mittel, diese Idealvorstellungen mit dem eigenen Körper in Szene zu setzen, ist die fotografische Pose auf einem Bild, in der eine bestimmte Körperhaltung mit der Positionierung zum vorgestellten Betrachterblick zusammenfließt. Diesen kodierten Selbstrepräsentationen in der fotografischen Pose geht das Buch anhand verschiedenster wissenschaftlicher Perspektiven nach, die in zentralen Punkten immer wieder zur Deckung gebracht werden. In unorthodoxer Weise wird der theoretische Rahmen dann auf das sehr aktuelle und lebendige Feld der Social Communities im Internet angewandt. Ziel ist es, in den Profilbildern Posen der Selbstpräsentation und damit aktuelle, kulturell lesbare Muster der Selbstdarstellung auszumachen und zu untersuchen. Dabei wird auch der Frage nach typischen Männer- bzw. Frauenposen nachgegangen, ob diese, im Anschluss an gängige Stereotypen, als „stark“ oder „schwach“ gelesen werden können und wie durchlässig eventuell bestehende Grenzen sind.
Aktualisiert: 2020-01-15
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Intertextualität in der lusophonen Literatur

Intertextualität in der lusophonen Literatur von Piechocki,  Claudia
Fernando Pessoa und Clarice Lispector werden im Hinblick auf ihre modernen Eigenschaften untersucht und verglichen. Der Fokus richtet sich auf Lispectors . Die intertextuelle Analyse bezieht sich auf die Protagonisten aus Lispectors Roman und Pessoas Heteronyme. Der methodologische Rahmen richtet sich dabei auf Gérard Genette.
Aktualisiert: 2022-12-19
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Die Stellung Dritter im europäischen Wettbewerbsverfahren

Die Stellung Dritter im europäischen Wettbewerbsverfahren von Fischer,  Claudia
Wesensmerkmal jeder Wettbewerbsbeschränkung ist ihre Wirkung auf Dritte. Diesen betroffenen Dritten stellt das Gemeinschaftsrecht mit Art. 3 VO 17 ein Antragsrecht zur Verfügung, das darauf gerichtet ist, ein Verfahren der Kommission gegen Wettbewerbsbeeinträchtigungen einzuleiten und ein Verbot dieser Praktiken zu erreichen. Die Abhandlung enthält eine ausführliche Untersuchung der inhaltlichen Bedeutung des Antragsrechts sowie seiner Durchsetzung vor dem Europäischen Gerichtshof. Dabei ergibt sich, daß im Kartellrecht - wie auch sonst im Gemeinschaftsrecht und in nationalen Rechtsordnungen - das Antragsrecht mehr als eine Anregung darstellt und mit den vom EWG-Vertrag bereitgestellten Rechtsschutzmitteln durchsetzbar ist.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Berlin ist zu groß für Berlin

Berlin ist zu groß für Berlin von Zischler,  Hanns
Hanns Zischler über eine Stadt, die so rasend wuchs, so oft zerstört und wiederaufgebaut wurde wie keine andere. Von Havarien, Architekturgeheimnissen, von Spaziergängern wider Willen und von der Eroberung des Grunewalds durch eine Herde Wildschweine Seit gut vierzig Jahren bewegt sich Hanns Zischler fast ausschließlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der S-Bahn durch Berlin. Kein Wunder, dass er einen ganz eigenen Blick auf die Stadt und ihre Geschichte entwickelt hat.Da ist vor allem eine Beobachtung: Zu der Stadt, die einst auf Sand und Sumpf gebaut wurde, gehört seit je eine gewisse Mischung aus Ausdehnungshunger, Größenwahn und Lust an der Selbstzerstörung.Oder wie anders soll man es bezeichnen, wenn den Plänen des Architekten Schinkel fast alle vorhandenen barocken Ensembles Unter den Linden zum Opfer fallen?Oder die Bürogemeinschaft Hitler/Speer und der Germania-Plan: Wäre der Krieg den beiden nicht zuvorgekommen, hätte in ihrem Auftrag die Abrissbirne fast genauso schlimm gewütet.Hanns Zischler entführt seine Leser in ein weniger bekanntes Berlin, wenn er seine Spaziergänge mit denen des Stadtgeografen Friedrich Leyden, der Dichterin Gertrud Kolmar und des Passfälschers Oskar Huth verschränkt und dank der Aufzeichnungen der drei Stadtwanderer ein untergegangenes Berlin aufspürt. Er macht den Geist und die Geschichte der Stadt spürbar, wenn er auf den Teufelsberg im Grunewald wandert, an dessen Erde man nur leicht graben muss, um auf Scherben, Zinkblech und Klinker zu stoßen – Reste von Berliner Mietshäusern. Wer weiß schon, dass im Inneren des Teufelsbergs ein noch viel größeres Geheimnis schlummert?
Aktualisiert: 2021-03-22
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Gesundheitsschutz und Lebensmittelstrafrecht

Gesundheitsschutz und Lebensmittelstrafrecht von Domeier,  Danja
Die mit einer hochindustrialisierten Gesellschaft einhergehenden Risiken haben in den letzten Jahren zu einer Intensivierung des Verbraucherschutzes durch Legislative, Exekutive und Judikative geführt. Vor diesem Hintergrund befaßt sich die Autorin mit dem durch das komplexe Lebensmittel(-straf)recht gewährleisteten Verbraucher-Gesundheitsschutz. Unter Berücksichtigung von nationaler Rechtsprechung und europarechtlichen Vorgaben werden sowohl die in 51 ff. Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz geregelten Blankettstrafgesetze wie auch die diese konkretisierenden Verkehrsverbote der 8 ff. LMBG auf ihre Verfassungskonformität hin überprüft. Im Ergebnis verstoßen die 8 ff. und 51 ff. LMBG sowie deren Auslegung durch die Rechtsprechung in vielfacher Hinsicht gegen geltendes Verfassungsrecht. Die Arbeit endet mit Vorschlägen für ein verfassungskonformes Lebensmittel(-straf)recht.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Das Unbehagen in der Ästhetik

Das Unbehagen in der Ästhetik von Engelmann,  Peter, Rancière,  Jacques, Steurer-Boulard,  Richard
Damit es Kunst gibt, genügt es nicht, dass es Maler oder Musiker, Tänzer oder Schauspieler gibt. Damit es ästhetisches Empfinden gibt, genügt es nicht, dass wir Vergnügen daran finden, sie zu sehen oder zu hören. Damit es Kunst gibt, braucht es einen Blick und ein Denken, die sie identifizieren. Ästhetik ist der Name eines spezifischen Regimes der Identifizierung von Kunst.Man klagte gestern die Ästhetik an, die kulturellen Spiele der gesellschaftlichen Unterscheidung zu verdecken. Man möchte heute die künstlerischen Praktiken von ihrem parasitären Diskurs befreien. Aber die Ästhetik ist kein Diskurs, sie ist ein historisches Regime der Identifizierung von Kunst. Dieses Regime ist paradox, denn es begründet einerseits die Autonomie der Kunst und löst andererseits ihre Grenzen zu den Gegenständen des gewöhnlichen Lebens auf. In dieser unaufgelösten Spannung von zwei Politiken ist die Ästhetik nicht zufällig politisch, sondern ihrem Wesen nach. Die Aufarbeitung dieser konstitutiven Spannung erlaubt zu verstehen, wie die Aufrufe, die Kunst von der Ästhetik zu befreien, heute dazu führen, sie mitsamt der Politik in ethischer Ununterschiedenheit zu ertränken.
Aktualisiert: 2022-01-14
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Treuhandrecht im Umbruch?

Treuhandrecht im Umbruch? von Wolter,  Gerhard
Bis Ende der 70er Jahre war die Treuhand eine in Frankreich fast unbekannte Rechtsfigur. Dann begann allmählich ein Prozeß des Kennenlernens und schließlich des Umdenkens. Anfang der 90er Jahre versuchte sich der französische Gesetzgeber an einem Gesetzentwurf zum Treuhandrecht - und scheiterte. Dennoch geht die wissenschaftliche Diskussion um diese faszinierende Rechtsfigur bis heute weiter und trägt erste Früchte. Die Nachbarn Frankreichs hingegen sind längst bei der Ernte. Das gilt insbesondere für Luxemburg, das sich mit Hilfe seines Teuhandgesetzes, des berühmten «règlement grand-ducal», zu einem führenden Bankenstandort entwickelt hat. Das luxemburgische Treuhandrecht wird stetig ausgebaut und animiert weitere Staaten, etwa die Schweiz, die eigenen Positionen zu überdenken. Selbst der Libanon versucht heute, sich am luxemburgischen Erfolg zu orientieren. Der Autor erläutert die Treuhandrechte dieser Staaten, ihre Geschichte und die aktuelle Lage. Er weist darauf hin, daß deutsche Unternehmen, insbesondere Banken, Gefahr laufen, bei internationalen Anlagegeschäften benachteiligt zu werden, sollte man in Deutschland auf das Geschehen bei den Nachbarn nicht rechtzeitig reagieren.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Sehnsucht zu sehen

Die Sehnsucht zu sehen von Richterich,  Uwe
Spätestens seit den 60er Jahren muß die Theaterkunst als Kraftfeld betrachtet werden, in dem die Beschäftigung mit der bildenden Kunst und den visuellen Medien zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Theaterwissenschaft benötigt zur Diskussion der daraus resultierenden Infragestellung der klassischen Konstituenten des Dramas neue, interdisziplinäre Ansätze. Die vorliegende Studie bietet in der Analyse des «filmischen Blicks» und seiner ästhetischen Auswirkungen auf die Organisation und Rezeption der visuellen Sphäre des Theaters einen solchen Beschreibungsrahmen. Sie besteht zum einen aus dem metatheatralen theoretischen Diskurs über das Sehen in Film und Theater, zum anderen aus der konkreten theaterwissenschaftlichen Anwendung der so gewonnenen Erkenntnisse. Die durch die Dekonstruktion der konventionellen Theatermittel vom Zuschauer geforderte vom Zuschauer geforderte «re-konstruktive» Wahrnehmungsweise im zeitgenössischen Theater wird, in der Inszenierungsanalyse von Robert Wilsons , beispielhaft dargelegt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Konturen einer neuen Aktionsforschung

Konturen einer neuen Aktionsforschung von Merz,  German
In den siebziger Jahren avancierte Aktionsforschung zu einer bedeutenden Forschungsstrategie in der Pädagogik - heute beginnt man sich enttäuscht von ihr abzuwenden. Die vorliegende Untersuchung geht davon aus, dass Aktionsforschung ihre grundlagentheoretischen Annahmen präzisieren bzw. durch weniger voraussetzungsvolle substituieren müsste, um unabhängig von der Kurzatmigkeit forschungspolitischer Modetrends als praxisrelevante sozialwissenschaftliche Strategie anerkannt zu werden. Angesichts dieses Desiderates arbeitet der Verfasser in kritischem Anschluss an Luhmann einen Neuansatz heraus.
Aktualisiert: 2019-12-19
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