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Berghain, Techno und die Körperfabrik

Berghain, Techno und die Körperfabrik von Robin,  Guillaume
»Morgen ist die Frage«: so steht es auf dem Banner, das seit dem Lockdown an der imposanten Fassade des Berghains hängt. Der berühmte Techno-Club in Berlin Friedrichshain ist wegen der Pandemie vorübergehend in ein Museum verwandelt worden. Was bedeutet diese Entwicklung für Berlin? Was, wenn die von Gentrifizierung und Gesundheitskrise bedrohten Clubs zu Museen würden? Das Berghain ist in der Techno-Kultur eine Weltreferenz und pflegt sein Mysterium. Es rüttelt an den Normen und bricht mit dem üblichen Zeitablauf: so wird der Tag zur Nacht und der Montag – der Tag des Closings – zum Ruhetag, während den TänzerInnen am Sonntag die Puste ausgeht. In einer Ethnographie des Stammpublikums erforscht Guillaume Robin die Techno-Szene als Ort der Befreiung der Körper. Inwieweit erlaubt es dieser ›andere Ort‹ im Sinne Foucaults, uns von sozialen Normen und Geschlechterrollen zu befreien? Was steckt hinter dem Verlangen nach Ekstase und Exzess? An der Schnittstelle von Kulturgeschichte und Körperanthropologie taucht die Studie in die körperliche Erfahrung des Berghains ein –Techno als Modus des Resist-Dance, aber auch als Ort der Selbstdisziplin und Überwachung.
Aktualisiert: 2021-07-08
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Berghain, Techno und die Körperfabrik

Berghain, Techno und die Körperfabrik von Robin,  Guillaume
»Morgen ist die Frage«: so steht es auf dem Banner, das seit dem Lockdown an der imposanten Fassade des Berghains hängt. Der berühmte Techno-Club in Berlin Friedrichshain ist wegen der Pandemie vorübergehend in ein Museum verwandelt worden. Was bedeutet diese Entwicklung für Berlin? Was, wenn die von Gentrifizierung und Gesundheitskrise bedrohten Clubs zu Museen würden? Das Berghain ist in der Techno-Kultur eine Weltreferenz und pflegt sein Mysterium. Es rüttelt an den Normen und bricht mit dem üblichen Zeitablauf: so wird der Tag zur Nacht und der Montag – der Tag des Closings – zum Ruhetag, während den TänzerInnen am Sonntag die Puste ausgeht. In einer Ethnographie des Stammpublikums erforscht Guillaume Robin die Techno-Szene als Ort der Befreiung der Körper. Inwieweit erlaubt es dieser ›andere Ort‹ im Sinne Foucaults, uns von sozialen Normen und Geschlechterrollen zu befreien? Was steckt hinter dem Verlangen nach Ekstase und Exzess? An der Schnittstelle von Kulturgeschichte und Körperanthropologie taucht die Studie in die körperliche Erfahrung des Berghains ein –Techno als Modus des Resist-Dance, aber auch als Ort der Selbstdisziplin und Überwachung.
Aktualisiert: 2021-06-16
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Fromme Wölfe

Fromme Wölfe von Junk,  Kevin
Jetzt, wo die Clubs geschlossen sind, kommt Kevin Junks Debütroman Fromme Wölfe uns vor wie eine Geschichte aus einer vergangenen Ära. Gekonnt erzählt der Berliner Autor die Geschichte von fünf Millennials, die sich wagemutig in die Nacht stürzen. Sie nehmen Drogen, tanzen um- und miteinander, verlieben sich und analysieren ihre unmittelbare Gegenwart in einer gestochen scharfen Sprache in lebensnahen Dialogen. Eine Nacht, die alles verändert. Eine Nacht, nach der alles anders ist, alles im Rausch verschwimmt. Doch was, wenn alle wieder nüchtern sind? Neben den Protagonist*innen wird die Stadt in diesem Episodenroman zu einer der Hauptfiguren. Ein Berlin-Roman, der uns authentisch durch das Nachtleben führt, als wären wir dabei auf den Toiletten und im bass-schweren Club. Ein Roman wie ein Manifest für eine Generation. Rave on.
Aktualisiert: 2021-03-01
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Schönheit & Vergänglichkeit

Schönheit & Vergänglichkeit von Hendel,  Annekatrin
Schon vor dem Mauerfall porträtiert der gelernte Fotograf Sven Marquardt, heute auch durch sein markantes Aussehen als Türsteher des legendären Technoclub Berghain weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, die subkulturelle Ost-Berliner Szene in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien. Nach 25 Jahren Unterbrechung seines künstlerischen Schaffens erfindet sich Marquardt heute noch einmal neu und erlangt mit seinen Ausstellungen, Publikationen und Auftragsarbeiten Weltruhm. Nacht, Rausch, Exzess und Dunkelheit strahlen seine Werke aus, obwohl sie meist bei Tageslicht entstehen. Die Porträts seiner DJs, Musiker, Türsteherkollegen sind erotisch, lässig, schmutzig und existenziell. »Es geht um die letzte Erwachsenengeneration der DDR.« In ihrem neuen, wieder sehr persönlichen Film begegnet die Regisseurin Annekatrin Hendel, Sven Marquardt und zwei seiner Weggefährten aus der gemeinsamen Ostberliner Punkzeit: Robert Paris und Dominique „Dome“ Hollenstein. Der Film erzählt von drei Freunden mit einer gemeinsamen Jugend, deren Werdegang geprägt ist von ihrem künstlerischen Blick auf die Welt, von Radikalität und Offenheit, von zwei unterschiedlichen deutschen Werte-Systemen. Dabei werden der Vergänglichkeit immer wieder Momente und Bilder vom unbeschwerten Leben im Ostberlin der 80er Jahre entrissen. »Eine Art filmische Dekonstruktion zur Mainstream-Meinung über die DDR-Bevölkerung.« So zeigt sich in „Schönheit der Vergänglichkeit“ nicht nur die zarte, sensible, künstlerische Seite des Türstehers Sven Marquardt, sondern auch ein subversiver, zugespitzter Individualismus in einer Kultur, die heute pauschalisierend als „uniform“ bezeichnet wird. Und wir erfahren, wie unterschiedlich die „schrägen Vögel“ der letzten Erwachsenen-Generation der DDR auf ihr Leben schauen und wie selbstbestimmt sie heute leben. Annekatrin Hendel ist in Berlin geboren. Nach Designstudium, freiberuflicher Arbeit als Szenenbildnerin für Theater und Film, gründet sie 2004 die Filmproduktionsfirma IT WORKS! Medien GmbH und produziert dort erfolgreich Filme. Seit 2011 führt die mehrfache Grimme-Preisträgerin auch selbst Regie unter anderem bei: FAMILIE BRASCH, FASSBINDER, ANDERSON, VATERLANDSVERRÄTER, FLAKE. Uraufführung zur 69. Berlinale 2019, Berlinale Panorama | Heiner-Carow-Preis der 69. Berlinale für Annekatrin Hendel | Weltpremiere bei Hot Docs – Canadian International Documentary Filmfestival „Eine bildgewaltige Chronik von Wandel und Verfall.“ (3sat Kulturzeit) „Annekatrin Hendel hat keinen Film gemacht, der gute alte Zeiten heraufbeschwört, das tut keiner ihrer Filme. Sie will es sich nur nicht nehmen lassen, ihre Geschichte selbst zu erzählen, mit aller Ambivalenz, die in dieser Geschichte, in jeder Geschichte stecken. (Frankfurter Rundschau) Wenn von der avantgardistischen Kultur und der kreativ inspirierenden Atmosphäre Berlins die Rede ist, denkt kaum jemand an die Wurzeln aus der Ost-Vergangenheit der Stadt. Der Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel blickt mit dem Fotografen Sven Marquardt und zwei seiner Jugendfreunde auf die Punkszene im Ostberlin der 1980er Jahre zurück. In ihr fanden die unangepassten jungen Künstler eine Form der Gegenkultur zum Establishment, die sie dazu beflügelte, sich die Stadt auf ihre Weise zu erobern. Im Rückblick setzen sich die drei Freunde auch mit der eigenen Veränderung auseinander und regen die Zuschauer zum Nachdenken an über das Wechselspiel von Alt und Neu im persönlichen und kollektiven Bewusstsein.“ (Spielfilm.de) SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT ist ein Film, der berührt. Annekatrin Hendel kommt ihren Protagonisten mit einer besonderen Leichtigkeit nahe, gibt ihnen Raum, betrachtet sie zärtlich und lässt sich dennoch nicht blenden. Der Titel ist Programm und trotzdem überrascht der Film: Es geht ums Altern, um die Vergänglichkeit – Themen, die gerade in der hedonistischen, im Aufbruch befindlichen Welt, in der sich ihre Protagonisten in den 1980er Jahren in Ostberlin begegneten, kein Thema waren. Sie lebten radikal im Jetzt - und tun das noch immer. (Laudatio Heiner Carow-Preis)
Aktualisiert: 2021-01-15
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No Photos on the Dance Floor!

No Photos on the Dance Floor! von Hoffmann,  Felix, Hoffmann,  Heiko
Kaum war 1989 die Mauer gefallen, füllten sich in Berlin leerstehende Gebäude, Fabriken und Flächen mit neuem Leben. Überall entstanden Clubs, Bars, Galerien, Ateliers und Studios. Diese junge Club- und Kulturszene entwickelte sich zum Motor für die Wiederbelebung der Stadt und die Neuausrichtung einer ganzen Generation junger Kreativer. Die Berliner Szene hat Techno zwar nicht erfunden, dennoch lässt sich das, was auf Veranstaltungen wie Tekknozid und in Clubs wie dem Ufo, Tresor und Planet ab 1989 geschah, rückblickend als Urknall und Wegbereitung für die bislang letzte große europäische Jugendkultur beschreiben. Mit visuellen und künstlerischen Ansätzen bewegte sich das Berliner Clubleben im Grenzbereich zwischen Video, Film, Projektion und Musik und bot vielen aufstrebenden Künstler*innen neue Perspektiven und Räume für Austausch, Begegnung und gemeinsames Feiern. Um die Jahrtausendwende lockte eine neue Generation von Clubs mit nie enden wollenden Partys Wochenende für Wochenende tausende von Technofans aus der ganzen Welt in die Hauptstadt und gab dem Sound der Stadt stetig neue Impulse – ein Prozess, der bis heute anhält.
Aktualisiert: 2020-06-30
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OMG, diese Aisling!

OMG, diese Aisling! von Breen,  Sarah, König,  Barbara, McLysaght,  Emer
#completeaisling Auf den ersten Blick führt Aisling ein beschauliches Leben. Mit 28 wohnt sie noch bei ihren Eltern in ihrem Heimatort Ballygobbard und träumt, wovon man in dieser verschlafenen Kleinstadt so träumen kann: einem Ring am Finger und der ganz großen Liebe. Doch selbst ein gefangener Brautstrauß und ein romantischer Trip nach Teneriffa bewirken bei ihrem Freund nichts. Kurzerhand nimmt Aisling ihr Glück selbst in die Hand. Sie macht Schluss mit John und zieht nach Dublin zu ihrer hippen Kollegin Sadhbh. Die Folgen: neue, glamouröse Freundinnen (mit durchaus unglamourösen Problemen), ein Finanzskandal (mit dem sie hoffentlich nichts zu tun hat) und ein turbulentes Liebesdreieck (das in einem Viereck zu münden droht). Klingt nach Chaos? Klingt ganz nach Aisling!
Aktualisiert: 2021-05-20
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Die Nacht ist Leben

Die Nacht ist Leben von Marquardt,  Sven, Strittmatter,  Judka
Viele Leben in einem – das kommt zusammen, wenn man Fotograf und Türsteher ist. Und in der DDR aufwuchs. Und Zwänge hasst. Ob als Punk im Prenzlauer Berg der Achtziger, als Arrangeur verstörender Fotos vor und nach der Wende oder als Einlasser im Berliner Club Berghain – Sven Marquardt ist immer tief abgetaucht ins Leben. Manchmal ist er auch untergetaucht, um wieder aufzutauchen. Dabei hat er Geschichten und Motive gesammelt, die viel erhellen. Über eine Stadt und ihre Menschen, ihre Lichtblicke und Abgründe. Über eine Liebe, die Glück und Schmerz bedeutet und für ein ganzes Leben reicht: die zu Berlin.
Aktualisiert: 2021-07-23
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