Ostwärts

Ostwärts von Biedermann,  Bernd
Der Europaradweg R1 ist der europäische Radweg schlechthin. Er verbindet West- und Osteuropa, führt auf mehr als 3.600 Kilometern durch 9 Länder zwischen Ärmelkanal und Finnischem Meerbusen. Über mehrere Jahre bereisen Uschi und Bernd Biedermann ihn ostwärts. Aus dem Inhalt: „Weltanschauung kommt auch von Welt anschauen“, ist einer der Wahlsprüche des Magdeburger Autors. Mit dem Fall der Mauer beginnt er mit seiner Familie zuerst den einst verbotenen Westen zu erkunden, bevor die Idee erwächst, quer durch Europa zu radeln. Obwohl die Auswahl an Radfernwegen groß ist, fällt schnell die Entscheidung für eine Route, die die Grenzen zwischen Ost und West überwindet. Dazu zählen die ehemaligen innerdeutschen Grenzen im bergigen Harz und in Berlin, streng bewachte wie die zur russischen Exklave Kaliningrad, Sprach-, Währungs-, Zeit- und Schmerzgrenzen. Im Osten locken Litauen, Lettland und Estland, wo frische Farben mehr und mehr das Einheitsgrau der Sowjetzeit verdrängen, aber auch St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches. Bernd Biedermann nimmt uns mit durch West-, Mittel- und Osteuropa, an die Gestade von Nord- und Ostsee, in große Städte und vergessene Orte; dies gewürzt mit persönlichen Erfahrungen, detailliertem Hintergrundwissen, einer gesunden Portion Humor und überraschenden velosophischen Anmerkungen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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GegenStandpunkt 4-15

GegenStandpunkt 4-15
Politik mit Flüchtlingen Deutsche Drangsale auf dem Weg zur globalisierten Nation Der anhaltende Zustrom und die Menge der schon angekommenen Flüchtlinge aus zahlreichen Kriegs- und Armutsregionen der Welt regt Deutschland ziemlich auf. Den Forderungen nach Schließung der Grenzen und Änderung der Asylpraxis, Ausweisung illegal Eingereister oder zumindest Einführung einer Höchstzahl für Einwanderer hält die Bundeskanzlerin seit Monaten ihren Standpunkt entgegen: Eine Abschottung der deutschen Grenzen sei praktisch nicht machbar und politisch nicht erwünscht, der auch von ihr als problematisch erachtete Massenzustrom müsse langfristig, mit den Partnerstaaten in und außerhalb der EU geregelt werden, eine Obergrenze für Zuwanderer könne und wolle sie deshalb derzeit nicht benennen; zumal sie weiterhin der Überzeugung sei, „dass wir das schaffen“. Stichwort: Gerechtigkeit Allgemein bekannt ist die Gepflogenheit unzufriedener Bürger, anlässlich eines erfahrenen Schadens die Klage zu führen, ungerecht behandelt worden zu sein, und die Politik zu beschuldigen, die Einlösung ihrer eigentlichen Versprechungen versäumt zu haben. Diese Klage zeugt von zweierlei: Erstens setzt sie als fraglos gültige Selbstverständlichkeit voraus, dass sich die Menschheit in gegensätzliche Positionen in einem Herrschaftsverhältnis auseinanderdividiert – Exekutoren herrschaftlicher Gewalt diktieren die Lebensbedingungen und -chancen, denen sich der Rest mit seiner Lebensführung zu unterwerfen hat. Bemerkenswert ist zweitens, dass Untertanen mit ihren Forderungen nach einer gerechten Behandlung durch die Obrigkeit sich nicht einfach lächerlich machen, sondern umgekehrt damit rechnen und rechnen können, zumindest auf Gehör zu stoßen. Das hat im bürgerlichen Staatswesen sicherlich seine besonderen Verlaufsformen, eint aber im Prinzip die Bürger mit ihren und den modernen Rechtsstaat mit seinen historischen Vorgängern: Weil die politische Gewalt den Anspruch einer gerechten Behandlung ihrer Untertanen an sich selbst stellt und ihre Gewaltanwendung daran misst, hat sie ein offenes Ohr, wenn derlei Klagen von „unten“ an ihre Adresse ergehen. Im Klagewesen von Untergebenen immerzu gegenüber ihrer Herrschaft in Anschlag gebracht wird die Gerechtigkeit, weil sie zuallererst eine Maxime herrschaftlicher Gewalt ist. Werdegang und Mission des frommen Anatoliers Recep Tayyip Erdogan Die Geschichte beginnt, glaubt man den vielen blumigen Schilderungen Erdogans und seiner Biographen, in einem heruntergekommenen Stadtteil von Istanbul, in dem er als Angehöriger des Volksteils der „schwarzen Türken“ aufwächst und ortsüblich politisiert wird. Die „schwarzen Türken“ sind im wesentlichen Anatolier, die entweder auf dem Land ein kärgliches Dasein fristen oder sich in den mit den Jahrzehnten des Bestehens der modernen Türkei immer größer werdenden slumartigen Vorstädten wiederfinden, um irgendein in aller Regel ärmliches Einkommen zu ergattern, das am Rande und in den Nischen der türkischen Ökonomie anfällt, deren Betreiber, Verwalter und Nutznießer die „weißen Türken“ genannt werden. Die „schwarzen Türken“ sind anatolisch, islamisch, ‚ungebildet‘ und vor allem mehrheitlich ziemlich arm; die „weißen Türken“ bereichern sich am „schwarzen“ Volksteil, schließen ihn zugleich aus der Gestaltung von Staat und allen Lebensverhältnissen aus, ignorieren, unterdrücken und verachten ihn, insbesondere das, was ihm vor allem heilig ist, seine angestammte islamische Religion: Das ist die gängige Fassung der Unzufriedenheit, die in Erdogan den Beschluss reifen lässt, Politiker zu werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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GegenStandpunkt 4-15

GegenStandpunkt 4-15
Politik mit Flüchtlingen Deutsche Drangsale auf dem Weg zur globalisierten Nation Der anhaltende Zustrom und die Menge der schon angekommenen Flüchtlinge aus zahlreichen Kriegs- und Armutsregionen der Welt regt Deutschland ziemlich auf. Den Forderungen nach Schließung der Grenzen und Änderung der Asylpraxis, Ausweisung illegal Eingereister oder zumindest Einführung einer Höchstzahl für Einwanderer hält die Bundeskanzlerin seit Monaten ihren Standpunkt entgegen: Eine Abschottung der deutschen Grenzen sei praktisch nicht machbar und politisch nicht erwünscht, der auch von ihr als problematisch erachtete Massenzustrom müsse langfristig, mit den Partnerstaaten in und außerhalb der EU geregelt werden, eine Obergrenze für Zuwanderer könne und wolle sie deshalb derzeit nicht benennen; zumal sie weiterhin der Überzeugung sei, „dass wir das schaffen“. Stichwort: Gerechtigkeit Allgemein bekannt ist die Gepflogenheit unzufriedener Bürger, anlässlich eines erfahrenen Schadens die Klage zu führen, ungerecht behandelt worden zu sein, und die Politik zu beschuldigen, die Einlösung ihrer eigentlichen Versprechungen versäumt zu haben. Diese Klage zeugt von zweierlei: Erstens setzt sie als fraglos gültige Selbstverständlichkeit voraus, dass sich die Menschheit in gegensätzliche Positionen in einem Herrschaftsverhältnis auseinanderdividiert – Exekutoren herrschaftlicher Gewalt diktieren die Lebensbedingungen und -chancen, denen sich der Rest mit seiner Lebensführung zu unterwerfen hat. Bemerkenswert ist zweitens, dass Untertanen mit ihren Forderungen nach einer gerechten Behandlung durch die Obrigkeit sich nicht einfach lächerlich machen, sondern umgekehrt damit rechnen und rechnen können, zumindest auf Gehör zu stoßen. Das hat im bürgerlichen Staatswesen sicherlich seine besonderen Verlaufsformen, eint aber im Prinzip die Bürger mit ihren und den modernen Rechtsstaat mit seinen historischen Vorgängern: Weil die politische Gewalt den Anspruch einer gerechten Behandlung ihrer Untertanen an sich selbst stellt und ihre Gewaltanwendung daran misst, hat sie ein offenes Ohr, wenn derlei Klagen von „unten“ an ihre Adresse ergehen. Im Klagewesen von Untergebenen immerzu gegenüber ihrer Herrschaft in Anschlag gebracht wird die Gerechtigkeit, weil sie zuallererst eine Maxime herrschaftlicher Gewalt ist. Werdegang und Mission des frommen Anatoliers Recep Tayyip Erdogan Die Geschichte beginnt, glaubt man den vielen blumigen Schilderungen Erdogans und seiner Biographen, in einem heruntergekommenen Stadtteil von Istanbul, in dem er als Angehöriger des Volksteils der „schwarzen Türken“ aufwächst und ortsüblich politisiert wird. Die „schwarzen Türken“ sind im wesentlichen Anatolier, die entweder auf dem Land ein kärgliches Dasein fristen oder sich in den mit den Jahrzehnten des Bestehens der modernen Türkei immer größer werdenden slumartigen Vorstädten wiederfinden, um irgendein in aller Regel ärmliches Einkommen zu ergattern, das am Rande und in den Nischen der türkischen Ökonomie anfällt, deren Betreiber, Verwalter und Nutznießer die „weißen Türken“ genannt werden. Die „schwarzen Türken“ sind anatolisch, islamisch, ‚ungebildet‘ und vor allem mehrheitlich ziemlich arm; die „weißen Türken“ bereichern sich am „schwarzen“ Volksteil, schließen ihn zugleich aus der Gestaltung von Staat und allen Lebensverhältnissen aus, ignorieren, unterdrücken und verachten ihn, insbesondere das, was ihm vor allem heilig ist, seine angestammte islamische Religion: Das ist die gängige Fassung der Unzufriedenheit, die in Erdogan den Beschluss reifen lässt, Politiker zu werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Johannes Block

Johannes Block von Geiß-Wunderlich,  Jürgen, Gummelt,  Volker
Der Barther Reformator Johannes Block ist einer der wichtigsten Köpfe der Frühreformation in Nordosteuropa. Von ihm sind keine eigenen Schriften überliefert, so dass sein Leben und Wirken weitestgehend unbekannt sind. Aus seiner Büchersammlung, die Block der Barther Marienkirche vermacht hat, lässt sich jedoch ein von geistigen Aufbrüchen und Schicksalsschlägen gezeichnetes Lebensbild herauslesen. Für den Humanisten und Wanderprediger führte der Weg um 1510 aus Hinterpommern über Livland und Finnland zurück in seine pommersche Heimat, wo er 1534 Teil von Bugenhagens Fürstenreformation wurde. Die Publikation beleuchtet die historisch-kulturellen Hintergründe von Blocks Wirken, die 2015 auch auf einer internationalen Fachtagung am Barther Bibelzentrum diskutiert wurden. Zusätzlich erschließt ein wissenschaftlicher Katalog erstmals Blocks Predigerbibliothek, wodurch ein einzigartiger Schatz der ersten Reformatorengeneration greifbar wird. [Johannes Block. The Pomeranian Reformer and his Library] Johannes Block, reformer of Barth, Pomerania, has to be counted among the most important figures of the early Reformation in north-eastern Europe. Since he left no writings of his own, little is known of his life and impact. But we can trace Block’s biography by means of his private library donated by him to the Church Library of St. Mary’s at Barth. With regard to this collection we are able to identify a singular life characterized by spiritual recommencements on the one hand and several strokes of fate on the other. As a humanist and itinerant preacher, Block left his native country, Lower Pomerania, about the year 1510, and worked in Livonia and Finland. On his return to Pomerania he took part in the Prince’s Reformation organized by the Wittenberg Lutheran Bugenhagen (1534). This publication gives insight into the socio-historical roots of Block’s activities, compiling papers discussed by an international group of scholars at the Barth Bible Centre in 2015. Furthermore, Block’s itinerant preacher’s library is made accessible by a scholarly catalogue for the first time. Thus, Block’s book collection can be rediscovered as a unique treasure of the first generation of reformists.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Politik mit Flüchtlingen Deutsche Drangsale auf dem Weg zur globalisierten Nation Der anhaltende Zustrom und die Menge der schon angekommenen Flüchtlinge aus zahlreichen Kriegs- und Armutsregionen der Welt regt Deutschland ziemlich auf. Den Forderungen nach Schließung der Grenzen und Änderung der Asylpraxis, Ausweisung illegal Eingereister oder zumindest Einführung einer Höchstzahl für Einwanderer hält die Bundeskanzlerin seit Monaten ihren Standpunkt entgegen: Eine Abschottung der deutschen Grenzen sei praktisch nicht machbar und politisch nicht erwünscht, der auch von ihr als problematisch erachtete Massenzustrom müsse langfristig, mit den Partnerstaaten in und außerhalb der EU geregelt werden, eine Obergrenze für Zuwanderer könne und wolle sie deshalb derzeit nicht benennen; zumal sie weiterhin der Überzeugung sei, „dass wir das schaffen“. Stichwort: Gerechtigkeit Allgemein bekannt ist die Gepflogenheit unzufriedener Bürger, anlässlich eines erfahrenen Schadens die Klage zu führen, ungerecht behandelt worden zu sein, und die Politik zu beschuldigen, die Einlösung ihrer eigentlichen Versprechungen versäumt zu haben. Diese Klage zeugt von zweierlei: Erstens setzt sie als fraglos gültige Selbstverständlichkeit voraus, dass sich die Menschheit in gegensätzliche Positionen in einem Herrschaftsverhältnis auseinanderdividiert – Exekutoren herrschaftlicher Gewalt diktieren die Lebensbedingungen und -chancen, denen sich der Rest mit seiner Lebensführung zu unterwerfen hat. Bemerkenswert ist zweitens, dass Untertanen mit ihren Forderungen nach einer gerechten Behandlung durch die Obrigkeit sich nicht einfach lächerlich machen, sondern umgekehrt damit rechnen und rechnen können, zumindest auf Gehör zu stoßen. Das hat im bürgerlichen Staatswesen sicherlich seine besonderen Verlaufsformen, eint aber im Prinzip die Bürger mit ihren und den modernen Rechtsstaat mit seinen historischen Vorgängern: Weil die politische Gewalt den Anspruch einer gerechten Behandlung ihrer Untertanen an sich selbst stellt und ihre Gewaltanwendung daran misst, hat sie ein offenes Ohr, wenn derlei Klagen von „unten“ an ihre Adresse ergehen. Im Klagewesen von Untergebenen immerzu gegenüber ihrer Herrschaft in Anschlag gebracht wird die Gerechtigkeit, weil sie zuallererst eine Maxime herrschaftlicher Gewalt ist. Werdegang und Mission des frommen Anatoliers Recep Tayyip Erdogan Die Geschichte beginnt, glaubt man den vielen blumigen Schilderungen Erdogans und seiner Biographen, in einem heruntergekommenen Stadtteil von Istanbul, in dem er als Angehöriger des Volksteils der „schwarzen Türken“ aufwächst und ortsüblich politisiert wird. Die „schwarzen Türken“ sind im wesentlichen Anatolier, die entweder auf dem Land ein kärgliches Dasein fristen oder sich in den mit den Jahrzehnten des Bestehens der modernen Türkei immer größer werdenden slumartigen Vorstädten wiederfinden, um irgendein in aller Regel ärmliches Einkommen zu ergattern, das am Rande und in den Nischen der türkischen Ökonomie anfällt, deren Betreiber, Verwalter und Nutznießer die „weißen Türken“ genannt werden. Die „schwarzen Türken“ sind anatolisch, islamisch, ‚ungebildet‘ und vor allem mehrheitlich ziemlich arm; die „weißen Türken“ bereichern sich am „schwarzen“ Volksteil, schließen ihn zugleich aus der Gestaltung von Staat und allen Lebensverhältnissen aus, ignorieren, unterdrücken und verachten ihn, insbesondere das, was ihm vor allem heilig ist, seine angestammte islamische Religion: Das ist die gängige Fassung der Unzufriedenheit, die in Erdogan den Beschluss reifen lässt, Politiker zu werden.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Johannes Block

Johannes Block von Geiß-Wunderlich,  Jürgen, Gummelt,  Volker
Der Barther Reformator Johannes Block ist einer der wichtigsten Köpfe der Frühreformation in Nordosteuropa. Von ihm sind keine eigenen Schriften überliefert, so dass sein Leben und Wirken weitestgehend unbekannt sind. Aus seiner Büchersammlung, die Block der Barther Marienkirche vermacht hat, lässt sich jedoch ein von geistigen Aufbrüchen und Schicksalsschlägen gezeichnetes Lebensbild herauslesen. Für den Humanisten und Wanderprediger führte der Weg um 1510 aus Hinterpommern über Livland und Finnland zurück in seine pommersche Heimat, wo er 1534 Teil von Bugenhagens Fürstenreformation wurde. Die Publikation beleuchtet die historisch-kulturellen Hintergründe von Blocks Wirken, die 2015 auch auf einer internationalen Fachtagung am Barther Bibelzentrum diskutiert wurden. Zusätzlich erschließt ein wissenschaftlicher Katalog erstmals Blocks Predigerbibliothek, wodurch ein einzigartiger Schatz der ersten Reformatorengeneration greifbar wird. [Johannes Block. The Pomeranian Reformer and his Library] Johannes Block, reformer of Barth, Pomerania, has to be counted among the most important figures of the early Reformation in north-eastern Europe. Since he left no writings of his own, little is known of his life and impact. But we can trace Block’s biography by means of his private library donated by him to the Church Library of St. Mary’s at Barth. With regard to this collection we are able to identify a singular life characterized by spiritual recommencements on the one hand and several strokes of fate on the other. As a humanist and itinerant preacher, Block left his native country, Lower Pomerania, about the year 1510, and worked in Livonia and Finland. On his return to Pomerania he took part in the Prince’s Reformation organized by the Wittenberg Lutheran Bugenhagen (1534). This publication gives insight into the socio-historical roots of Block’s activities, compiling papers discussed by an international group of scholars at the Barth Bible Centre in 2015. Furthermore, Block’s itinerant preacher’s library is made accessible by a scholarly catalogue for the first time. Thus, Block’s book collection can be rediscovered as a unique treasure of the first generation of reformists.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Drei baltische Wege

Drei baltische Wege von Lucius,  Robert von
Litauen, Lettland und Estland sind nach einem halben Jahrhundert als Sowjetrepubliken wieder unabhängig. Und auf dem Vormarsch: Tallinn ist Kulturhauptstadt Europas 2011. Von Lucius erinnert an die Aufbruchsstimmung nach 1990, erzählt vom gesellschaftlichen Wandel und Begegnungen mit Prominenten. Dabei geht es weniger um Tagespolitik oder wirtschaftliche Analysen: Licht fällt u. a. auf das Selbstverständnis der Balten, aber auch auf deutsche Wurzeln, die Nachbarländer, neuerliche Brüche und die Chancen, die die neue Zeit den 'baltischen Tigern' bietet.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Ostwärts

Ostwärts von Biedermann,  Bernd
Der Europaradweg R1 ist der europäische Radweg schlechthin. Er verbindet West- und Osteuropa, führt auf mehr als 3.600 Kilometern durch 9 Länder zwischen Ärmelkanal und Finnischem Meerbusen. Über mehrere Jahre bereisen Uschi und Bernd Biedermann ihn ostwärts. Aus dem Inhalt: „Weltanschauung kommt auch von Welt anschauen“, ist einer der Wahlsprüche des Magdeburger Autors. Mit dem Fall der Mauer beginnt er mit seiner Familie zuerst den einst verbotenen Westen zu erkunden, bevor die Idee erwächst, quer durch Europa zu radeln. Obwohl die Auswahl an Radfernwegen groß ist, fällt schnell die Entscheidung für eine Route, die die Grenzen zwischen Ost und West überwindet. Dazu zählen die ehemaligen innerdeutschen Grenzen im bergigen Harz und in Berlin, streng bewachte wie die zur russischen Exklave Kaliningrad, Sprach-, Währungs-, Zeit- und Schmerzgrenzen. Im Osten locken Litauen, Lettland und Estland, wo frische Farben mehr und mehr das Einheitsgrau der Sowjetzeit verdrängen, aber auch St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches. Bernd Biedermann nimmt uns mit durch West-, Mittel- und Osteuropa, an die Gestade von Nord- und Ostsee, in große Städte und vergessene Orte; dies gewürzt mit persönlichen Erfahrungen, detailliertem Hintergrundwissen, einer gesunden Portion Humor und überraschenden velosophischen Anmerkungen.
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Der redliche Ostpreuße – Ein Kalenderbuch für 2021

Der redliche Ostpreuße – Ein Kalenderbuch für 2021 von Osman,  Silke
Die Fortsetzung des illustrierten Familienkalenders „Der redliche Preuße und Deutsche“, nun „Der redliche Ostpreuße“ genannt, begleitet auch im 184. Jahrgang noch zuverlässig durch das Jahr. Im Jahr 1830 gab Carl Ludwig Rautenberg das erste Kalender-Jahrbuch heraus, das – nur durch die Jahre des Krieges unterbrochen – bis heute erscheint. Im handlichen Format, mit neuem festem Einband und ausführlichem Kalendarium erinnert er auf 160 Seiten an die alte Heimat Ostpreußen. Zahlreiche Abbildungen, Geschichten, Anekdoten und Gedichte von Ostpreußen für Ostpreußen erhalten das Andenken an die alte Heimat Ostpreußen.
Aktualisiert: 2019-12-17
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