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words & sounds

words & sounds von Pisano,  Hortense
vorherige ISBN 978-3-86895-323-7 In den Neunzigerjahren löste die so genannte „Crossover“-Bewegung eine Flut an Ausstellungen zum Thema Kunst und Musik in Deutschland aus. So schnell das „Crossover“-Fieber die Kunstvereine und Ausstellungshäuser erfasst hatte, so schnell verschwand es nach dem Jahrtausendwechsel auch schon wieder aus dem Blickfeld des Kunstgeschehens. Ausgehend von diesem Phänomen beschäftigte sich die ein Jahr lang im Hafen 2 Kunstraum stattgefundene Themenreihe „words&sounds“ mit der Frage, welche Entwicklungen die eingeladenen Medienkünstler – Annja Krautgasser, Karl Kliem, Dani Gal, Paul Kramer, Bastian Braun/ Gabriel Hensche, Marc Nothelfer und deafstar – im Vergleich zu ihrer Vorgängergeneration durchlaufen haben? Einblick in diese Prozesse geben die im Anschluss an die Ausstellungsreihe mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern geführten Interviews, publiziert in dem gerade erschienenen gleichnamigen Interviewbuch. Kuratiert wurde die Ausstellungsreihe von Hortense Pisano. Autoren: Buket Altinoba, Volker Lang, Dietmar Mezler, Hortense Pisano.
Aktualisiert: 2021-08-02
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Einladung zum Wassertreten

Einladung zum Wassertreten von Goldmann,  Bernd, Metten,  Liesel
Der Katalog ist anlässlich einer Ausstellung in der Universitätsbibliothek Bamberg 2011 erschienen und umfasst Abbildungen von 58 künstlerisch gestalteten Briefumschlägen, die Liesel Metten an Bernd Goldmann versandt hat. Er enthält außerdem einen Orginaltext "Briefe sehen - Bilder sehen" von Anne Duden. Liesel Metten lebt als Künstlerin in Nieder-Olm bei Mainz. Mit ihren witzigen, erfindungsreichen bildhauerischen Arbeiten, die von Tieren und Menschen in der Fabelwelt berichten, ist sie weit über ihren regionalen Wirkungskreis beachtet worden. Ihre Phantasie lässt sie dauernd Grenzen überschreiten, die sie beispielsweise zu einer fast literarischen Konzeptkunst führt. So hat sich Liesel Metten intensiv mit Bacharach und dessen Bedeutung in der Romantik auseinandergesetzt. Seit vielen Jahren erweiterte sie den Begriff Künstlerbrief, der in mehreren Ausstellungen präsentiert wurde, um die Gestaltung von Briefumschlägen. Sie transponiert ihre dreidimensionale Kunst in eine zweidimensionale und erweitert ihre Botschaft mittels Sondermarken der Post.
Aktualisiert: 2021-02-09
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Wieland Förster – Jahrhundertbilanz

Wieland Förster – Jahrhundertbilanz von Förster,  Wieland, Glaser,  Gerhard, Matschie,  Jürgen, Nielsen,  Astrid, Rietz,  Tobias, Sieber,  Uljana, Wagner,  Herbert
'Wieland Förster – Jahrhundertbilanz' ist der Titel der Ausstellung mit 15 Arbeiten des Bildhauers in ausgewählten Räumen der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, vor allem im kargen sowjetischen Haftkeller und im bedrückenden Hafthaus. Tiefes Leid soll nachempfunden werden, Repression spürbar sein, existenzielle Bedrohung und Willkür von Diktaturen sollen ebenso wirken wie der lichte Ausblick der Befreiung. Der Rundgang führt den Besucher durch ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, in welchem auch Künstler persönlich drangsaliert, verfolgt und behindert wurden.
Aktualisiert: 2019-01-01
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Waage und Mass

Waage und Mass von Hempel,  Gudrun
Dieser Ausstellungskatalog gibt einen Einblick in die Vorgänge und Gewohnheiten, die in der Vergangenheit selbstverständlich waren und die das Alltagsgeschehen, in welches unsere Vorfahren integriert waren, nochmals spürbar machen sollen. Alle ausgestellten Objekte, von denen ein Teil in diesem Band auch abgebildet sind, gehören in den Bereich des Wägens, des Messens und des Vergleichens. Martin Kupf war eine unerläßliche Hilfe für das Gelingen dieser Ausstellung.
Aktualisiert: 2019-05-24
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Mit Chemnitz ist zu rechnen. Von der Rechenmaschine zum Supercomputer

Mit Chemnitz ist zu rechnen. Von der Rechenmaschine zum Supercomputer von Naumann,  Friedrich
Mit der industriellen Tradition von Chemnitz verbindet man in der Regel zuerst die Textilindustrie sowie den Maschinen- und Fahrzeugbau. Erst auf den zweiten Blick entdeckt der Betrachter die Bedeutung der Bürotechnik, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Stadt nicht nur viele Tausende Arbeitsplätze schuf, sondern auch ein verlässliches Rückgrat der regionalen Exportwirtschaft darstellte. Was mit Schreibmaschinen begann, entwickelte sich bald zu einer breiten Palette der Rechentechnik - mechanisch, elektrisch und zuletzt elektronisch. Die Marke Robotron verdankte Karl-Marx-Stadt mehr als es den Anschein hat, nur weil der Kombinatssitz seinerzeit an Dresden ging.
Aktualisiert: 2019-01-22
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Leitlinien

Leitlinien von Kunz,  Stephan
Werke von René Auberjonois, James Bishop, Arnold Böcklin, Pierre Bonnard, Antonio Calderara, Dan Flavin, Eva Hesse, Ferdinand Hodler, Donald Judd, Käthe Kollwitz, Sol LeWitt, Robert Mangold, Agnes Martin, Otto Meyer-Amden, Henri Michaux, Louis Moilliet, Giorgio Morandi, Claes Oldenburg, Giulio Paolini, Richard Tuttle, Félix Vallotton, Jacques Villon, Ruth Vollmer, Robert Zünd, u.a.
Aktualisiert: 2018-07-12
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Victor Brauner – Der phantastische Bilderbogen

Victor Brauner – Der phantastische Bilderbogen von Brauner,  Victor, Dancer,  Martine, Franzke,  Andreas, Husslein-Arco,  Agnes, Zuckriegl,  Margit
Magie und Verwandlung – Der zeichnerische Schwerpunkt im Werk von Victor Brauner In Victor Brauners Schaffen begegnet uns als unverkennbares Merkmal eine geheimnisvolle, rätselhafte Bildwelt. Sie beruht im Frühwerk auf einer somnambulen Figuration in unwirklichem Ambiente. Bei den späteren Arbeiten überwiegen zu figürlichen Chiffren stilisierte Mischwesen. Offensichtlich mit emblematischen Anspruch entwickelt, wirken sie nicht nur verschlüsselt, sondern geradezu magisch. Denn es ist die Absicht des Künstlers, dem »Unbewussten« im Bild Ausdruck zu verleihen. In seinen Arbeiten wird »die ständige Pilgerschaft des Unbewussten unauflöslich in den Lauf des sinnlichen Wahrnehmungsvermögens eingraviert«. Während die Menschen- und Tiergestalten der frühen Zeichnungen und Gemälde noch einen Bezug zu Anatomie, zu vorstellbaren Situationen und traumhafter Ereignishaftigkeit auszeichnet und dieses in den Gemälden von einer weichen, diffus angelegten Malweise unterstrichen ist, gilt das nicht mehr für Brauners Werk seit Beginn der vierziger Jahre. Der Künstler formalisiert sein Wiedergaberepertoire mit einer strengen Konturierung. Seine Gestalten sind zu flächigen Bildzeichen verdichtet. In ihnen bleibt die Suggestion von Raum und Volumen – zumindest bei der Mehrzahl der Beispiele – ausgeschlossen. Gerade in den Zeichnungen wird besonders gut anschaulich, wie der Künstler schrittweise zu den mysteriös wirkenden »Hieroglyphen« seiner nicht selten janusköpfigen Zwittergestalten gelangt. Dass die verblüffende Unverwechselbarkeit der Kunst Brauners mit Malern der Zeit so einprägsam ist und dabei von der Zeichnung über Gemälde bis zu Skulpturen und Objekten reicht, verdankt sie keineswegs einer Einseitigkeit weder der formalen oder technischen Anlage noch beschränkter Inhaltlichkeit, sondern der konsequenten Strategie ihres Erfinders, wie Gestalterisches und Thematisches aufeinanderbezogen und miteinander zu einer anschaulichen Symbiose finden. Unübersehbar ist, welches enorm breitgefächerte Spektrum materieller ebenso wie gestalterischer Modi dem Künstler zur Verfügung steht. Das äußert sich allein schon im Bereich der Zeichnungen. Brauner weiß nicht nur Bleistift, Feder, Tusche, Gouache, Wachs sowie Monotypie sehr einfallsreich einzusetzen, sondern nutzt das Medium äußerst brillant. Hierin liegt die Voraussetzung, die es ihm erlaubt, seine überbordende Phantasie überzeugend zu visualisieren. Indem er die intendierte Wiedergabe mit einer für die Motivwahl adäquaten graphischen Pointierung ausstattet, erreicht er eine faszinierende Komplexität. Sie ist Garant einer elektrisierenden Wirkung auf den Betrachter, den es beunruhigt, sich so unausweichlich unbekannten Traumwelten konfrontiert zu sehen. Brauners Figuren wirken auf ihn wie Inkarnationen von Wach- und Albträumen. In dem gleichen Maße, wie sie ihn fesseln, gibt ihm ihre offensichtliche Symbolhaltigkeit Rätsel auf. Ihr Motiv-Alphabet zu entschlüsseln und seinem Geheimnis zumindest auf die Spur zu kommen, reizt ihn zwar, er muss sich jedoch eingestehen, dass seine Kenntnis in Bezug auf Geheimwissenschaften, Zahlenmystik, Esoterik, alchimistische sowie astrologische Zeichen ebenso wie das Wissen um die Freud’schen Deutungskategorien des Unterbewussten nicht ausreichen, sie in ihrer vom Künstler praktizierten Kombinatorik zu lesen. Wie ein Alchimist hat Brauner Okkultes, Spekulatives, Kabbalistisches und Symbolisches miteinander amalgamiert. Er löst damit ein Gefühl des Überfordertseins beim Rezipienten aus. Indem er aus dem Un- und Unterbewussten gespeiste Motive sich gleichnishaft in seinen Arbeiten auskristallisieren lässt, erreicht er zwar, dass der Außenstehende seine figürlichen Phantome im Bildkontext als konkrete Gestalten erfährt und von ihrer visuellen Formulierung überzeugt ist, jedoch der Künstler nicht verhindern kann, dass der innere Kern der Darstellungen sein Geheimnis nicht preisgibt. Dem Betrachter wird vielmehr bewusst, dass er auf Vermutungen angewiesen ist, die letztendlich kaum einer befriedigenden Interpretation standhalten. Das rührt nicht zuletzt daher, dass der Künstler wie in einem Kaleidoskop, Magie, Alchimie, kabbalistische Symbolik, astrologische Zeichen, psychoanalytische Traumdeutungen ebenso wie Märchenmetaphern der von ihm verehrten deutschen Romantiker – etwa Novalis – wie selbstverständlich nutzt. Dieses betrifft die inhaltliche Ebene. Hinzu kommt, dass seine Auseinandersetzung mit Masken und Figuren außereuropäischer Ethnien, mit ihren Idolen und Fetischen zweifellos eine Rolle spielt. Darüber hinaus sind es dekorative Muster volkskundlicher Objekte und Bildtraditionen seiner rumänischen Heimat, die seine Bildsprache im Formalen unübersehbar prägen. In seiner Phantasie hat der Maler all dieses und viele Eindrücke mehr gespeichert, reflektiert, kombiniert, von unnützem Beiwerk gereinigt und sie schließlich in seinen Arbeiten den Erfordernissen seiner Bildvision angepasst. Besonders effektiv funktioniert Brauners Umgang mit diesem höchst differenziert verästelten Imaginationsgewebe, wenn er seine emblemartigen stilisierten Mischwesen als schablonenartige Zeichen definiert. Davon beziehen seine ab 1940 entwickelten raffinierten Erfindungen prototypischer Sinnfiguren ihre Eindringlichkeit. Dabei überrascht nicht wenig, welchen Wandlungen er sein Vokabular unterwirft und wie er nie außer Acht lässt, es für vielschichtige Metamorphosen verfügbar zu halten. Denn er »nutzt viel zwangloser als jeder die unbegrenzten Möglichkeiten von Metamorphosen. Nie zuvor war man so weit mit der dramatischen Praxis der verborgenen Dämonologie des Menschen gegangen … Sein Werk ist der Beweis dafür, dass ein Mensch alle Möglichkeiten in sich hat (der Widerspruch zu sich selbst sowie das Prinzip der Identität) und dass er mit allem, was ihn durchdringt, welche Richtung auch immer vorgegeben sein mag, in Harmonie leben kann.« Unzweifelhaft ähnelt Victor Brauner als Künstler einem Proteus, der sich in die von ihm erfundenen Gestalten verwandelt. Er spiegelt sich gerade auch dort in ihnen wieder, wenn menschliche Körper mit Tierleibern, seltener mit Pflanzen oder Dingen verschmelzen. Das treibt er zum Teil so weit, dass die Grenzen zwischen Tier und Mensch verschwimmen. Folglich erlebt der Betrachter absurde Zwitterwesen, die eine überwirkliche (surreale) Präsenz besitzen und doch zugleich anspielungsreiche Sinnhaltigkeit verkörpern.
Aktualisiert: 2020-10-05
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