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Angelo

Angelo von Schleinzer,  Markus
Anfang des 18. Jahrhunderts: Als eine Gruppe junger versklavter Männer aus Afrika nach Europa verschleppt wird, ist unter ihnen auch ein zehnjähriger Knabe. Von einer Comtesse zum Studienobjekt auserkoren, wird dieser Knabe auf den Namen Angelo getauft und erhält eine umfangreiche sprachlichmusische Ausbildung. Schnell wird er im Europa der beginnenden Aufklärung herumgereicht, von Adelshaus zu Adelshaus, bis an den kaiserlichen Hof in Wien ... Markus Schleinzers zweiter Spielfilm nach seinem vielbeachteten Debüt MICHAEL basiert auf historischen Begebenheiten. In der Figur des Angelo Soliman werden Sehnsüchte und Zuschreibungen sichtbar, die aus der Historie stammen, aber bis heute den Umgang Europas mit Menschen aus anderen Weltgegenden bestimmen. „Wenn große Schönheit und große Klugheit zwei Stunden lang Funken miteinander schlagen, entsteht daraus die aufregendste Energieform, die es im Kino gibt. Das ist ANGELO: ein abendfüllender Lichtblitz.“ ALEXANDER HORWATH Ö 2018 REGIE: Markus Schleinzer DREHBUCH: Markus Schleinzer, Alexander Brom PRODUZENT(INN)EN: Alexander Glehr, Franz Novotny, Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Markus Schleinzer IN-HOUSE PRODUCER: Johanna Scherz BILDGESTALTUNG: Gerald Kerkletz SZENENBILD: Andreas Sobotka, Martin Reiter BILDSCHNITT: Pia Dumont KOSTÜMBILD: Tanja Hausner MIT: Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko, Gerti Drassl, Michael Rotschopf, Jean-Baptiste Tiémélé, Nancy Mensah-Offei, Olivier Baume, Martine Schambacher, u.v.a.
Aktualisiert: 2021-10-12
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Verzweiflung im 18. Jahrhundert

Verzweiflung im 18. Jahrhundert von Kauer,  Katja
Verzweiflung ist ein Thema, das für die Wende zur Moderne eine entscheidende Rolle spielt. Seit der Frühen Neuzeit wird ›Verzweiflung‹ als Krisensymptom neuzeitlicher Subjektivität in Philosophie, Anthropologie und Literatur kontrovers verhandelt. Unter Verzweiflung versteht man ganz allgemein einen ›Zustand der Hoffnungslosigkeit‹, von dem das Subjekt übermannt wird und der seine Handlungsfähigkeit stark beeinträchtigt und zu unterwandern droht. Diese allgemeine Definition ist jedoch historisch zu präzisieren: In dieser Studie soll gezeigt werden, wie sich im 18. Jahrhundert eine Umcodierung herausbildet, die dazu führt, dass Verzweiflung nicht mehr nur als eine rein negative, aktionshemmende Emotion verstanden wird. Die hier ins Zentrum der Studie gestellte Verzweiflung ist eine rationalistisch modernisierte Begriffsvariante, welche sich nicht als äquivalent zu der des Mittelalters oder der Frühen Neuzeit erweist. Sie weicht auch von unserem heutigen Begriffsverständnis ab, denn sie bezeichnet in vielen Texten des 18. Jh. keinen negativen Affekt bzw. ein unklares, lähmendes Gefühl, sondern zeigt sich dort als positiv bewertbare Verstandesleistung eines zum Handeln fähigen, vernünftigen Subjekts innerhalb einer rationalistisch geprägten Weltauffassung.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Das Winterwunder an der Saale

Das Winterwunder an der Saale von Loertzer,  Christiane, Wippermann,  Moritz Jason
Eine anrührende Weihnachtserzählung im historischen Halle - Winter 1781: Die Wege zweier Kinder kreuzen sich tragisch an der vereisten Saale in Halle. Jahre später begegnen sie sich in der Weihnachtszeit erneut, doch ohne sich wiederzuerkennen. Drei Weihnachtsbäume, die Freude eines Waisenkindes, die Hoffnung eines einsamen Herrn und ein geheimnisvolles Medaillon verändern ihr Leben. Damit alle vier in den unberechenbaren Verwicklungen des Schicksals ihr Glück finden, muss in der tief verschneiten Stadt ein Weihnachtswunder geschehen. In ihrer bezaubernden Weihnachtswundergeschichte führt Christiane Loertzer ihre Figuren durch das historische Halle – von Moritz Jason Wippermann stimmungsvoll in Szene gesetzt– und erinnert dabei an alte Weihnachtsbräuche, die wir bis heute pflegen.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Der König und sein Richter

Der König und sein Richter von Schultz,  Uwe
Als Ludwig XVI den Thron bestieg, war die Staatsverschuldung Frankreichs bereits katastrophal. In dieser Situation hoffte das Volk auf den jungen Monarchen und nannte ihn Le Désiré. Doch der Ersehnte wirkte keine Wunder – und so brach 1789 die Revolution aus. Der schwache König vermochte weder die Monarchie noch sich selbst zu retten, denn jetzt vertrauten die radikalsten Kräfte des Volkes lieber einem jungen, ehrgeizigen Rechtsanwalt namens Maximilien de Robespierre. Dieser aber verfolgte eine mörderische Politik der Tugend, der Abertausende zum Opfer fielen – darunter der König und bald darauf auch er selbst.
Aktualisiert: 2021-10-14
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Wegbereiter der deutschen Demokratie

Wegbereiter der deutschen Demokratie von Steinmeier,  Frank-Walter
Der Bundespräsident würdigt erstmals große Wegbereiterinnen und Wegbereiter der deutschen Demokratie. Dieses Buch porträtiert Frauen und Männer, die für die Freiheit, für Menschen- und Bürgerrechte in Deutschland gekämpft haben. Zu ihrer Zeit oft unterdrückt, waren sie doch zukunftsweisend und schufen das politische Fundament unserer Republik. Es sind bewegende Biographien – erzählt von bekannten Autorinnen und Autoren –, die zusammen ein lebendiges Panorama der Demokratiegeschichte in Deutschland von der Französischen Revolution bis zur Gründung der Weimarer Republik ergeben. «Ohne den Blick auf den Abgrund der Schoah zu verdrängen, können wir stolz sein auf die Traditionen von Freiheit und Demokratie.» Das «Nie wieder» ist nach Vernichtungskrieg und Schoah zu Recht der Kern der deutschen Erinnerungskultur. Aber die Bundesrepublik erklärt sich nicht allein ex negativo. Wer verstehen will, wie Deutschland nach dem Zivilisationsbruch von 1933 bis 1945 zur Demokratie zurückgefunden hat, muss auch seine Demokratiegeschichte kennen. Ihr fehlt bis heute der Platz, der ihr im kollektiven Gedächtnis der Deutschen und im Traditionsverständnis der Republik gebührt. Dieses Buch macht auf spannende Weise deutlich, wie reich und vielfältig, auch widersprüchlich unsere eigene demokratische Vergangenheit ist. Mit Beiträgen von Barbara Stollberg-Rilinger, Norbert Lammert, Barbara Sichtermann, Christopher Clark, Hedwig Richter, Herfried Münkler, Ute Gerhard, Dietmar Süß, Heribert Prantl und vielen anderen.
Aktualisiert: 2021-10-16
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