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Die italienische Armee im Ersten Weltkrieg

Die italienische Armee im Ersten Weltkrieg von Frizzera,  Francesco, Zendri,  Davide
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 zählte die italienische Armee knapp 300.000 Soldaten. Vier Jahre später waren mehr als 5,9 Millionen Männer für die verschiedenen Fronten mobilisiert worden. Einige militärische Operationen in der Besatzungszone dauerten sogar bis 1919 an. Der italienische Militärapparat zog allerdings nur bedingt vorbereitet in den Krieg. Zwar hatten die Einführung einer neuen Felduniform im Jahr 1909 und auch die jüngsten Erfahrungen aus dem Italienisch-Türkischen Krieg (1911–12) gegen das Osmanische Reich die Modernisierung der Ausrüstung beschleunigt, doch gemessen an den militärischen Kapazitäten der europäischen Großmächte war die Schlagkraft des italienischen Heeres bescheiden. Die begrenzten Fähigkeiten der heimischen Industrie zeigten sich den Erfordernissen eines Massenkrieges nicht gewachsen. Auf allen Ebenen herrschte Mangel und rasche Innovation war gefragt – von der Heranbildung neuer Führungskräfte bis hin zur sicheren Versorgung mit qualitativ hochwertigen Textilien. Dieser Bildband zeigt anhand von über 350 Uniformen, Käppis, Hüten und Helmen die Veränderungen, denen das italienische Heer im Laufe des Krieges unterlag. Die im Band vorgestellten Stücke aus den Sammlungen des Museo Storico Italiano della Guerra (Italienisches Kriegshistorisches Museum) sowie anderen öffentlichen und ­privaten Sammlungen illustrieren die Bekleidung der klassischen Truppen (Infanterie, Granatieri, Alpini, Bersaglieri, Artillerie, Kavallerie, Carabinieri, Finanzwache, Genietruppe, Sanitäts- und Verpflegungstruppen) ebenso wie jene der neuen Truppengattungen, deren Entstehung der moderne Krieg bedingte (Mörsertruppe, Maschinengewehrtruppen, Arditi, Fliegertruppe). Zahlreiche Objekte vermitteln zudem ein umfassendes Bild der diversen Sonderformationen, die dem italienischen Heer angegliedert waren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Freiwilligenverbänden liegt (Garibaldini, Radfahrer- und Automobilkorps, tschechoslowakische Legionäre, irredentistische Freiwillige im „Fernen Osten“). Das vorliegende, reich illustrierte Werk beinhaltet Uniformen, Mützen und Stahlhelme und zeigt sämtliche Muster der Felduniformen des Heeres vom Zeitpunkt der Einführung der neuen Bekleidung bis zum Ende des Krieges. Zeitgenössische Fotografien veranschaulichen, wie die Bekleidungsstücke im Einsatz getragen wurden. Zudem finden sich in diesem Doppelband zahlreiche Kurzbiografien und Objekte aus den Nachlässen bedeutender Persönlichkeiten wie Luigi Cadorna, Armando Diaz, Gabriele d’Annunzio, Cesare Battisti, Damiano Chiesa, Fabio Filzi, Ettore Lajolo oder den Gebrüdern Calvi. Auch Truppenteile wie die 87. Flieger-Staffel „Serenissima“, die im August 1918 in einer waghalsigen Aktion das feindliche Wien überflog, werden thematisiert. Die musealen Sammlungen und das größtenteils unveröffentlichte Archivmaterial vermitteln der Leserschaft ein realistisches Bild sowohl von der Zusammensetzung und Uniformierung des italienischen Heeres während des Krieges als auch von den Entwicklungen und Defiziten seiner facettenreichen Ausstattung.
Aktualisiert: 2022-06-02
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Schuschas Vermächtnis

Schuschas Vermächtnis von Heß,  Michael Reinhard
Das zunächst zu Ehren seines Gründers unter dem Namen Pәnahabad bekannte Schuscha (Şuşa) ist für die Kulturgeschichte Aserbaidschans in etwa das Gleiche wie Weimar für die Deutschen. Nicht umsonst hat Präsident İlham Әliyev am 5. Januar 2022 anlässlich des 270. Gründungsjubiläums der Stadt das offizielle Schuscha-Jahr mit umfangreichen Feierlichkeiten ausgerufen. Die „Kulturhauptstadt Aserbaidschans“, auch dessen „Perle“ und „Kunsttempel“ genannt, brachte zahlreiche der größten aserbaidschanischen Schriftsteller, Dichter, Musiker und sonstigen Künstler hervor. Ende des 19. Jahrhunderts gab es in dieser „Wiege der aserbaidschanischen Kultur“ 95 Dichter und Schriftsteller, 38 Sänger, 22 Musikwissenschaftler und 19 Kalligraphen. Schuscha war außerdem seit dem 18. Jahrhundert Hauptstadt des international bedeutenden aserbaidschanischen Khanats von Karabach. „Schuschas Vermächtnis“ rekapituliert wesentliche Stationen der Entwicklung dieser faszinierenden Stadt und damit ganz Aserbaidschans. Es zeigt, wie Kultur und Politik einander wechselseitig durchdrangen. Schuschas einzigartige kulturgeschichtliche Stellung machte die Stadt wiederholt zum Fokus politischer Konflikte. Sie erklärt zum Teil die starken und systematischen Zerstörungen seitens der Besatzer zwischen Mai 1992 und November 2020. Genau vor diesem Hintergrund besitzt die Befreiung und Restaurierung der Stadt für Aserbaidschan eine so immense faktische, symbolische und politische Wichtigkeit. Das Buch bietet nach einer Einführung in die Geschichte Schuschas Einblick in im Westen vielfach unbekannte Errungenschaften seiner aserbaidschanischen Kulturgeschichte. Es stellt sich gegen Versuche, diese zu verdrängen und zu negieren und so ein quasi vom aserbaidschanischen Beitrag losgelöstes Bild der Geschichte Schuschas und Karabachs zu fabrizieren.
Aktualisiert: 2022-05-19
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Bildkultur und Mission in China 1882-1914

Bildkultur und Mission in China 1882-1914 von Herpich,  Roland, Krogel,  Wolfgang, Theilemann,  Christof
Der Bildband lenkt den Blick auf das China des 19. Jahrhunderts und die Geschichte der Berliner Mission in den Jahren 1882 bis 1914. Die Bilder aus dem missionarischen Alltag, aber auch aus vielen anderen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Kultur und Technik trugen zur Vermittlung von kulturellen Beziehungen zwischen China und Deutschland bei. Das Berliner Missionswerk hat seinen 120.000 Objekte umfassenden Fotobestand erschlossen, 30.000 Fotos digitalisiert. Mehr als 3000 Fotos davon betreffeb die Mission in China. Sie stehen der Forschung und der politischen Bildung jetzt zur Verfügung. In diesem Band werden mehr als 150 Fotografien vorgestellt und von Expertinnen und Experten quellenkritisch analysiert und erläutert. Der Band leistet einen Beitrag zur Aufarbeitung der Berliner Missionsgeschichte und der Kolonialgeschichte Deutschlands.
Aktualisiert: 2022-05-19
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Städtische Verwaltung und Justiz in der Frühen Neuzeit

Städtische Verwaltung und Justiz in der Frühen Neuzeit von Haug,  Tilman, Worm,  Peter
In Münsters Stadtarchiv liegen mehrere Quellentypen in nahezu ungebrochener Reihe für die Zeit nach dem Ende der Täuferherrschaft bis zum 19. Jahrhundert vor. Rats- und Gerichtsprotokolle, Kämmerei- und Grutamtsrechnungen, Schatzungs- und Einwohnerlisten enthalten Antworten auf eine Vielzahl an Forschungsfragen und -perspektiven für alle diejenigen, die Lust haben, sich auf das Quellenstudium einzulassen. Um die auf den ersten Blick spröden oder schwer verständlichen archivalischen Quellen nutzen zu können, muss man einerseits die Schrift und Sprache lesen und verstehen können. Deshalb enthält das Studienbuch viele Abbildungen mit Beispielseiten aus den historischen Originalen, zu denen die ersten Zeilen als „Anreißer“ und Lesehilfe in buchstabengenauer Abschrift (Transkription) abgedruckt sind. Am Ende des Bandes finden Interessierte fünf vollständig transkribierte Originale aus vier Jahrhunderten, um ihre Lesefähigkeit zu üben. Andererseits ist es für die Interpretation nötig, den Entstehungszweck und den Aufbau der Quellen und die vorkommenden handelnden Personen und Amtsträger zu kennen. Hierzu erhalten die Lesenden eine Kurzeinführung pro Quellentyp und Literaturhinweise als Einstieg für eine vertiefte Forschung. Ein Glossar mit Quellenbegriffen rundet das Studienbuch ab.
Aktualisiert: 2022-05-16
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Der Siebenjährige Krieg

Der Siebenjährige Krieg von Füssel,  Marian
Marian Füssel bietet eine informative und gut lesbare Darstellung der Geschichte des Siebenjährigen Krieges (1756 - 1763). Vom Preußen Friedrichs des Großen über das britische Empire bis hin zu den Indianern Nordamerikas werden die unterschiedlichen Akteure vorgestellt, ihre Interessen erläutert und die Ursachen jedes frühmodernen Weltkrieges erhellt. Der Autor skizziert die militärischen Allianzen, erläutert wichtige Schlachten und erklärt die Friedensschlüsse von Paris und Hubertusburg. Ein Ausblick auf die globalen Folgen und die erinnerungsgeschichtliche Bedeutung diese Krieges beschließt den Band.
Aktualisiert: 2022-04-30
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Der Siebenjährige Krieg

Der Siebenjährige Krieg von Füssel,  Marian
Marian Füssel bietet eine informative und gut lesbare Darstellung der Geschichte des Siebenjährigen Krieges (1756 - 1763). Vom Preußen Friedrichs des Großen über das britische Empire bis hin zu den Indianern Nordamerikas werden die unterschiedlichen Akteure vorgestellt, ihre Interessen erläutert und die Ursachen jedes frühmodernen Weltkrieges erhellt. Der Autor skizziert die militärischen Allianzen, erläutert wichtige Schlachten und erklärt die Friedensschlüsse von Paris und Hubertusburg. Ein Ausblick auf die globalen Folgen und die erinnerungsgeschichtliche Bedeutung diese Krieges beschließt den Band.
Aktualisiert: 2022-04-30
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Mit der Augusta Victoria ins Mittelmeer

Mit der Augusta Victoria ins Mittelmeer von Bunnenberg,  Christian
Im Januar 1891 beginnt in Cuxhaven eine Schiffsreise, die Tourismusgeschichte schreiben soll. Für die als »Excursion nach Italien und dem Mittelmeer« angekündigte achtwöchige Rundreise nutzt die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien- Gesellschaft (HAPAG) mit dem Doppelschrauben-Schnelldampfer Augusta Victoria ihr modernstes Schiff. Die Reise kostet bis zu 2.400 Mark – immerhin das Drei- bis Vierfache eines durchschnittlichen Jahresverdienstes. In den kleinen Kabinen mit Doppelbelegung gibt es fließendes Wasser und elektrisches Licht – 1891 purer Luxus! An Bord: das gehobene Bürgertum. Juristen, Offiziere, Kaufleute, Unternehmer, Architekten und Kommerzienräte; meistens Herren, einige Ehepaare, kaum allein reisende Damen, dafür aber mehrere Väter mit Töchtern im heiratsfähigen Alter. Die Touristen besuchen Alexandria und Kairo, Jerusalem, Damaskus, Konstantinopel, Athen, Neapel und Lissabon. Auf Landausflügen besichtigen sie die Akropolis, reiten auf Eseln durch Ägypten, besteigen die Pyramiden, sehen den Tempelberg und Pompeji. An Bord vertreibt man sich die Zeit mit gutem Essen, Tanzabenden im Salon und der Suche nach einer »guten Partie« oder einem Flirt. Die Reise ist ein Erfolg: Vier Journalisten telegraphieren ihre Reiseberichte an überregionale Zeitungen und nach der Rückkehr schickt Kaiser Wilhelm II. seine Glückwünsche an die Reederei. Den etwa 240 Reisenden von 1891 folgen heute Millionen Kreuzfahrttouristen, allein in Deutschland buchen 2019 mehr als 2,5 Millionen Menschen eine Kreuzfahrtreise.
Aktualisiert: 2022-05-10
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Die Erfindung der Eleganz

Die Erfindung der Eleganz von Knipp,  Kersten
Was heute als Höflichkeit oder gute Manieren gilt, geht auf die Salons um 1700 zurück. Denn dort plauderte und flirtete nicht nur der Adel, sondern bald auch das Bürgertum. Und so entstanden viele Umgangsformen und Konventionen, die uns heute selbstverständlich erscheinen. Was ist Höflichkeit? Wie lässig darf man sich geben? Wie begegnen sich Mann und Frau? Was sagt man, wenn man einander nichts zu sagen hat? Und wie lässt sich ein Mensch am besten beeinflussen? Baltasar Gracián, Jean-Jacques Rousseau und berühmte Gastgeberinnen wie Madame de Rambouillet sind nur einige der Persönlichkeiten, die uns auf diesem vergnüglichen Gang durch die Wohnzimmer Europas begegnen. Kersten Knipp vermittelt anschaulich die Atmosphäre jener geselligen Zeit und zeigt, wie nah uns die Welt der Salons noch heute ist.
Aktualisiert: 2022-05-05
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