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Werben für Metropolis

Werben für Metropolis von Rössler,  Patrick
Als innovatives PR-Instrument wandte sich der wöchentliche Rundbrief „Neues von der ­Parufamet“ ab 1926 sowohl an die Filmtheaterbesitzer als auch an die Feuilletons im Lande. Das Zirkular, in geringer Auflage produziert, lieferte aktuelle Nachrichten aus den Studios, informierte über Filmstarts und Publikumsresonanz – und stellte Reproduktionen des erhältlichen Werbematerials vor. Aus dieser materialreichen Quelle zu vielen Detailfragen der Ufa-Geschichte in einer bewegten Periode lassen sich auch Aufschlüsse zum Wechselverhältnis zwischen deutschem und amerikanischem Einfluss auf die Filmproduktion gewinnen. Der Band reproduziert die ersten 60 Nummern dieses Periodikums, das in keinem der einschlägigen Archive überliefert ist, und ordnet deren Inhalte in das Filmgeschehen jener Zeit ein.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Jede Menge Perspektiven. Der Regisseur Herrmann Zschoche

Jede Menge Perspektiven. Der Regisseur Herrmann Zschoche von Kiss,  Anna Luise
Die Filme von Herrmann Zschoche (*1934) zogen ein Millionenpublikum in die Kinos der DDR. Dabei lässt sich sein Œuvre nicht auf einen homogenen Inszenierungsstil, bestimmte inhaltliche Motive, wiederkehrende Figurenkonstellationen oder eindeutige Genrepräferenzen festlegen. Der Perspektivwechsel ist die Kontinuität in Zschoches Schaffen: Die kindliche Sicht auf die Welt (u.a. Philipp der Kleine 1976) vermochte er ebenso nachzuvollziehen und zu gestalten wie die Probleme von Teenagern und die Lebenskrisen der Erwachsenen (u. a. Sieben Sommersprossen 1978; Glück im Hinterhaus 1980). „Weibliche“ und „männliche“ Geschichten wurden mit tiefer Menschenkenntnis und künstlerischer Souveränität in Szene gesetzt (u.a. Bürgschaft für ein Jahr 1981; Weite Straßen – Stille Liebe 1969). Herrmann Zschoches Interesse galt nicht nur der Gegenwart, auch historische und utopische Filmwelten wurden von ihm geschaffen (Hälfte des Lebens 1985; Eolomea 1972). Und schließlich verstand er es, mit den unterschiedlichen Schwierigkeiten des Filmemachens in der DDR und (später) in der Bundesrepublik umzugehen. Ralf Schenk, Tobias Ebbrecht-­Hartmann, Stella Donata Haag, Wolfgang Thiel, Dorett Molitor, Marius Böttcher, Anna Luise Kiss und Dieter Chill nehmen in diesem Band unterschiedliche Aspekte von Zschoches Schaffen in den Blick. Auf die Betrachtung der Studienzeit an der damaligen Deutschen Hochschule für Filmkunst folgen Untersuchungen über die Zusammenarbeit des Regisseurs mit seinen Kostümbildnerinnen und Filmkomponisten. Ferner erfolgt ein Einblick in den Bestand der Sammlung Herrmann Zschoche des Filmmuseums Potsdam. Weitere Themen sind die Poetik der Baustelle in Insel der Schwäne (1983) und die wiederholte Arbeit mit Laiendarstellern. Der abschließende Beitrag geht auf den Wechsel des Regisseurs von der DEFA in die Fernsehlandschaft des wiedervereinigten Deutschlands ein. Im Zentrum des Bandes steht ein Interview mit Herrmann Zschoche und einigen seiner wichtigsten künstlerischen Wegbegleiter (Christa Kožik, Drehbuch; Monika Schindler, Montage; und Günter Jaeuthe, Kamera). Das Gespräch wurde von Studierenden der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf konzipiert und geführt. Jede Menge Perspektiven also – sowohl im als auch auf das Werk des Regisseurs Herrmann Zschoche.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Orphan Black: Crazy Media Science

Orphan Black: Crazy Media Science von Herdegen,  JJ
Das Ziel der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit ist es zu untersuchen, auf welche Art und Weise die Repräsentation von weiblicher Homosexualität und Weiblichkeit durch den Charakter Cosima Niehaus aus der Fernsehserie Orphan Black erfolgt. Mit Hilfe einer Charakter- und Beziehungsanalyse der lesbischen Figur Cosima, wird die Darstellung beider Themen festgestellt und werden die Auswirkungen der Serie auf die Zuschauenden und die Verwendung von Stereotypisierung in diesem Bereich betrachtet. Ebenso wird dargelegt, wie die beiden Darstellerinnen Tatiana Maslany und Kathryn Alexandre (Schauspieldouble) die Figur Cosima erleben, was zur Repräsentation beiträgt. Durch sehr aktuelle Literatur und Internetquellen, sowie einer eigens durchgeführten Befragung und einem Interview, wird diese Untersuchung ermöglicht und auf die Wichtigkeit von medialer Repräsentation weiblicher Homosexualität (folglich einschließlich des Themas Weiblichkeit) und damit auch von LGBTQIA+ Themen für die komplette Gesellschaft hingeführt, um ein Verständnis von Toleranz, eigener Identität, Identität anderer und Wahrnehmung von Realität zu vermitteln. Somit wird Orphan Black als vorbildhaft vorreitend für LGBTQIA+ Repräsentation erläutert.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Der Norden mordet in Hamburg

Der Norden mordet in Hamburg von Röhe,  Matthias
Regelmäßig gehen Sven Martinek als Finn Kiesewetter und Ingo Naujoks als Lars Englen auf Verbrecherjagd und in der Serie "Morden in Norden" auf Sendung. Die ARD-Polizeiserie "Morden im Norden" erzählt spannende Geschichten, die in der Hansestadt Lübeck spielen. Dass die schleswig-holsteinische Stadt an der Trave allerdings nur selten Drehort ist, wird in diesem Nachschlagewerk belegt. Der Autor stellt die Schauspieler und deren Rollen vor, beschreibt die Fahrzeugflotte der Lübecker Polizei und listet prominente Gastdarsteller auf. In einzelnen Folgen wirkten unter anderem Thomas Kügel, Sven Walser, Kai Maertens, Till Demtrøder, Mareike Carrière, Hans Peter Hallwachs oder beispielsweise Pheline Roggan mit. Den Leser erwartet ein unterhaltsames Suchrätsel mit Begriffen rund um die TV-Serie und Hintergrundberichte über Dreharbeiten zur achten Staffel, die 2020 erfolgten. In diesem Buch gibt es Erlebnis- und Hintergrundberichte zu den Dreharbeiten. Auchg geht der Autor auf Filmfehler ein, die ihm beim Anschauen der Folgen aufgefallen sind. Die Kripo Lübeck klärt nicht nur Mordfälle auf, sondern lässt regelmäßig ganze Kirchtürme verschwinden. Warum fällt es der Filmcrew nicht auf, dass in manchen Folgen Kirchtürme aus Lübecks Innenstadt zu sehen sind, die in späteren Folgen fehlen? Eine mögliche Antwort: die Kripobeamten kümmern sich um Mordfälle, nicht um Diebstähle. Aber der Fernsehzuschauer der Fernsehserie "Morden im Norden" kann etwas dazu lernen: Wussten Sie, dass auch Privatpersonen auf eigene Kosten eine Obduktion einer Leiche in Auftrag geben können? In Folge "Tödliche Tiefe" klärt Kripobeamter Finn Kiesewetter darüber auf. Auch die tollen Luftaufnahmen von Lübeck bringen den TV-Zuschauer zum Staunen. Was ist Lübeck bloß für eine tolle Stadt - würde die Serie doch bloß dort auch gedreht werden...
Aktualisiert: 2021-01-29
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Folge um Folge

Folge um Folge von Agnetta,  Marco, Schleich,  Markus
Fernsehserien sind längst ein unabdingbarer Bestandteil unseres Alltags geworden. Insbesondere die Internetdienste haben durch erschwingliche Subskriptionsmodelle die Rezeption serieller Formate drastisch erhöht. Die mittlerweile nahezu uneingeschränkte Verfügbarkeit von Fernseh- und Internetserien und die erhöhte zeitliche und räumliche Flexibilität bei deren Rezeption wirken als Katalysatoren für diese Entwicklung. Wohl aufgrund ihrer Aktualität und Ubiquität erfreut sich die Fernsehserie auch im gegenwärtigen akademischen Diskurs einer großen Beliebtheit sowohl als Gegenstand der praxisbezogenen Lehre als auch der Forschung. Die Fernsehserienforschung befindet sich, aus wissenschaftstheoretischer Perspektive betrachtet, aktuell in einer spannenden Phase, in der ihr Stellenwert als eigenständiger Untersuchungsbereich ausgehandelt wird. Die Serie als akademischer Gegenstand kann keineswegs von einer Leitdisziplin für sich allein beansprucht werden, sondern sie liefert den unterschiedlichsten Disziplinen Anknüpfungspunkte für die Bestätigung, Justierung und Weiterentwicklung der eigenen Konzepte und Methoden. Gerade weil die Fernsehserienforschung derart hybrid ist, liegt es nahe, einen Sammelband zu verantworten, der diese heterogenen Herangehensweisen zusammenbringt. Ziel der vorliegenden Zusammenstellung ist es, über die Perspektiven einzelner Disziplinen zu Einblicken in die vielfältigen Möglichkeiten und Desiderata einer allgemeinen Fernsehserienforschung zu gelangen.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Soziale Unterstützung in Online-Kommunikationsmodi

Soziale Unterstützung in Online-Kommunikationsmodi von Stehr,  Paula
Soziale Interaktionen und Beziehungen haben einen großen Anteil an unserer Gesundheit. Ein zentrales Konstrukt ist hierbei die sogenannte >soziale Unterstützung<. Die Perspektive jener, die Unterstützung leisten, findet in der Forschung bisher wenig Beachtung. Unter Bezugnahme auf den Wissensstand zu prosozialem Handeln, soll die Sichtweise der Akteure in der vorliegenden Arbeit ergänzt werden. Online-Modi bieten spezifische Voraussetzungen für den Austausch sozialer Unterstützung: In anonymen Online-Foren tauschen sich Menschen zu stigmatisierenden Krankheiten aus, sozial Ängstliche profitieren von der größeren Kontrolle über die Selbstdarstellung in kanalreduzierten Modi und Personen mit Mobilitätseinschränkungen können medienvermittelt ortsunabhängig und selbstbestimmt an Gemeinschaften teilhaben. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zum einen mit den Rahmenbedingungen von Online-Modi für den Austausch sozialer Unterstützung und zum anderen mit den Folgen für das psychische und subjektive Wohlbefinden. Der empirische Teil der Arbeit stützt sich auf ein sequenzielles Mixed-Method-Design, in dem drei verschiedene Studien aufeinander aufbauen: eine teilstandardisierte Tagebuchstudie zu Unterstützungsleistungen in unterschiedlichen Kommunikationsmodi, Leitfadeninterviews mit prosozial handelnden Akteuren auf sozialen Netzwerkseiten und eine abschließende standardisierte Befragung von Foren-Nutzer*innen. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass Online-Modi die prosozialen Interaktionsmöglichkeiten der Menschen verbreitern und spezifische Handlungsmöglichkeiten für den Austausch sozialer Unterstützung bieten. Dieser Austausch kann einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden haben, welcher nicht nur auf das Empfangen, sondern vor allem auch auf das aktive Leisten von Unterstützung zurückgeführt werden kann.
Aktualisiert: 2021-01-28
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Die Corona Akten

Die Corona Akten von Korfmacher,  Carsten
Das Coronavirus hat das Leben jedes einzelnen Menschen durcheinander gewirbelt – das war auch im Nordosten Deutschlands so. Einreise-Verbote, Maskenpflicht und Ausgangssperren, all das hätte sich kurz vor dem Ausbruch der Corona-Krise wohl niemand vorstellen können. Dies Buch zeichnet das erste Jahr mit dem Corona-Virus nach: Wie zuerst abgewiegelt wurde, es sei doch alles gar nicht so schlimm und Deutschland sei gut vorbereitet. Wie sich später die Einsicht durchsetzte, dass die Vorbereitung vielleicht doch nicht so groß war. Und wie die Hoffnung auf dem Impfstoff und die Freude über seine Entdeckung der Erkenntnis wichen, dass leider nicht genug davon zur Verfügung stand: All das zeichnet dieses Nordkurier-Buch nach – packend, aufwühlend und unverfälscht.
Aktualisiert: 2021-01-29
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Thomas Nast Karikaturist zwischen Kunst und Kritik

Thomas Nast Karikaturist zwischen Kunst und Kritik von Lehmann,  Hubert
Der 1840 in Landau geborene Thomas Nast emigrierte mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten und machte dort schon bald Karriere als einflussreicher Karikaturist. Als talentierter Zeichner von HARPER’S WEEKLY wandte er sich gegen gesellschaftliche Missstände, kritisierte Korruption und Amtsmissbrauch, bekämpfte Sklaverei und Rassismus und begleitete mehrere Präsidentschafts-Wahlkämpfe. Viele seiner Karikaturen haben nichts von ihrer Aktualität verloren; gegenwärtig sind nach wie vor der republikanische Elefant und der demokratische Esel als Parteisymboltiere oder die nationale Allegorie des Uncle Sam.
Aktualisiert: 2021-01-25
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