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Der Limes

Der Limes von May,  Andrea
Was wäre der Obergermanisch-Raetische Limes – seit 2005 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – ohne die zahlreichen „Rekonstruktionen“, Nachbauten etc.? Er wäre vielerorts schlicht nicht sichtbar oder erkennbar. Der Wunsch, der römischen Vergangenheit ein Gesicht zu geben, ist also durchaus verständlich und zur Vermittlung an ein interessiertes Publikum auch sinnvoll. Visualisierungen spiegeln aber auch immer den Forschungsstand und den Geist ihrer Entstehungszeit wider. Nicht selten wurden so in der Vergangenheit falsche Geschichtsbilder kreiert. Die Autoren dieses Buches arbeiten täglich mit dem Limes als Weltkulturerbe. In ihren Beiträgen gehen sie nicht nur auf die heutigen Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Rekonstruktionen und anderen Visualisierungen ein, sondern bieten auch einen Blick in die Forschungsgeschichte zum Obergermanisch-Raetischen Limes. Mit Beiträgen von Dr. Mario Bloier, Dr. Peter Kienzle, Andrea May M.A., Dr. Matthias Pausch und Prof. Dr. C. Sebastian Sommer
Aktualisiert: 2020-07-06
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Muhammed Ali Al Hammi und der Panislamismus

Muhammed Ali Al Hammi und der Panislamismus von Ben Slama,  Kais
In der vorliegenden Studie wird die Laufbahn von Muhammed Ali Al Hammi, dem Gründer der ersten tunesischen Gewerkschaft, in einem geopolitischen Kontext beleuchtet. Die Exilerfahrungen Muhammed Alis in Nordafrika, Konstantinopel und Berlin haben zwar dazu beigetragen, das Wohl der tunesischen Arbeiter unter der Kolonialherrschaft Frankreichs zu fördern, viele Aspekte seines Auslandsaufenthalts sind jedoch bis heute im Dunkeln geblieben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben sich die Kolonialmächte England, Frankreich und Russland systematisch mit der Instrumentalisierung des Islams im Rahmen ihrer geo-imperialistischen Bestrebungen befasst. Während England sich des Panarabismus bediente, fokussierte das Kaiserreich auf den Panislamismus. Die islamische Welt stand so einer neuen Konstellation gegenüber: Die Osmanen sowie arabische und muslimische Exilanten verbündeten sich mit dem Kaiserreich. Die panislamische Dimension, die sowohl bei Muhammed Ali Al Hammi wie auch bei den Jungtunesiern wirksam wird, kann anhand der verdeckten Netzwerke, die vom Wilhelminischen Reich und seinen türkischen Verbündeten entwickelt wurden, aufgeklärt werden. In diesem historischen Kontext waren die Jungtunesier und Muhammed Ali Al Hammi, der sich in diesem Kreis bewegte, nur Prototypen des sprichwörtlichen kleinen Bauers auf dem großen geopolitischen Schachbrett. Man kann sogar behaupten, dass die wachsende Weltmacht Deutschland Pionierarbeit bezüglich der Instrumentalisierung des Islams leistete.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Helden müssen sterben

Helden müssen sterben von Brink,  Cornelia, Falkenhayner,  Nicole, von den Hoff,  Ralf
Helden müssen sterben, weil sie Menschen sind. Für ihren Status als heroische Figur kann das Sterben jedoch unterschiedlich bedeutsam sein. In der griechischen Antike ist der Tod Voraussetzung für eine Heroisierung; Märtyrer opfern in der Erwartung eines Weiterlebens im Jenseits ihr Leben in einem oft extremen Tötungsakt; der Kriegsheld folgt der Aufforderung, sein Leben für eine größere Sache einzusetzen, ohne dass der Tod das Ziel sein muss. Anhand von Beispielen aus der Zeit zwischen Antike und Gegenwart zeigen die Beiträge in interdisziplinärer Perspektive, wie heroisches Handeln, Sterben und Tod jeweils in Bezug zueinander gesetzt werden und wie die gewählten Darstellungen heroischen Sterbens zwischen Helden und ihren Publika vermitteln. Sie fragen: Wie sterben heroische Figuren? Welche Rolle spielt dabei Gewalt? Wie wird der Heldentod präsentiert und inszeniert? Welche Medien eignen sich in besonderer Weise zur Darstellung des heldischen Todes und des Todes eines Helden? Mit Beiträgen von Achim Aurnhammer, Cornelia Brink, Ulrich Bröckling, Jürgen Dendorfer, Nicolas Detering, Peter Eich, Nicole Falkenhayner, Andreas Gelz, Olmo Gölz, Joachim Grage, Barbara Korte, Dietmar Neutatz, Johanna Pink, Sitta von Reden, Anna Schreurs-Morét, Magnus Striet, Stefan Tilg, Ralf von den Hoff.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Held – Märtyrer – Usurpator

Held – Märtyrer – Usurpator von Marquart,  Benjamin
Am Anfang war Napoleons Tod. Für die Heldendiskurse des 19. Jahrhunderts bedeutete er einen tiefen Einschnitt. Mehr denn je wurde der verstorbene Held in der Imagination europäischer Gesellschaften zu dem „homme du siècle“, als der er sich zu Lebzeiten darzustellen versucht hatte. Im Sprechen über ihn verhandelte man die tiefen Brüche und Herausforderungen eines postrevolutionären Zeitalters, das sich in steter Bewegung befand. Diese Studie untersucht die zeitgenössischen Diskurse über den Helden Napoleon in Frankreich, Großbritannien und Deutschland zwischen 1821 und 1869. Dabei wird aufgezeigt, wie der Feldherr im Rahmen einer Legitimations- und Geschichtspolitik als vielfältig einsetzbare Symbolfigur im Spannungsfeld zwischen den Polen des Heroischen, des Heiligen und des Dämonischen fungierte.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Ortsfamilienbuch Langenfeld (Eifel)

Ortsfamilienbuch Langenfeld (Eifel) von Stolzenberg,  Theodor
Theo­dor Stol­zen­berg aus Weck­bach hat al­le Ein­tra­gun­gen in den Standesamtsbüchern der Gemeinde (ab 1876) und in den Kirchenbüchern der Pfarrei Langenfeld (ab 1681) und vieler Archivalien erfasst und zu einem 2-bändigen Werk zusammengestellt. Aufgeführt sind Familien aus 300 Jahren Kirchenbuch; eingearbeitet sind die Zivilstands-Akten ab 1798. Die lateinischen bzw. französischen Texte wurden ins Deutsche übersetzt. Bei eingeheirateten Personen wurden deren Daten aus denHerkunftspfarreien meist einbezogen, so dass weitere Forschungen möglich sind. Außerdem sind bei den Einträgen die Paten und die Quellen (Kirchenbuch Bd., Seite bzw. Standesamt-Nr.) angegeben
Aktualisiert: 2020-06-18
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Bürger in Uniform

Bürger in Uniform von Münch,  Philipp
Anhand der Feldpost von 30 miteinander bekannten Mitgliedern einer Hamburger Turnerriege soll die Frage beantwortet werden, weshalb bürgerliche Soldaten im Ersten Weltkrieg eine relativ positive Einstellung gegenüber ihrem Militärdienst zeigten. Nach einer Analyse ihrer Militär- und Kriegserfahrungen stellt sich heraus, welche Aspekte des Kriegsdienstes mit bürgerlichen Werthaltungen vereinbar waren und dass daraus überwiegend eine gesellschaftliche Pflicht zum treuen Dienen abgeleitet wurde. Gleichzeitig werden jedoch auch die Fälle herausgearbeitet, in denen bürgerliche Soldaten eine Berechtigung zur Verweigerung empfanden.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Mythen in der Geschichte

Mythen in der Geschichte von Altrichter,  Helmut, Herbers,  Klaus, Neuhaus,  Helmut
Mythen vermögen Gemeinschaften politischen Sinn und nationale Identität zu geben, sind aber genauso als „fundierende Erzählungen“ zu verstehen, die einen bestehenden Status quo als Teil einer natur- oder gottgegebenen, gesetzten oder gesetzmäßigen Ordnung legitimieren. Mythenbildung ist demnach keine Sache grauer, vorgeschichtlicher Zeit. Die alten Abstammungs- und Staatsgründungsmythen lassen sich durchaus mit den modernen Mythen des Nationalstaats, der Revolution, des Fortschritts vergleichen, und so erweist sich Mythenbildung als überzeitliches Phänomen, das zum Gegenstand der Forschung geworden ist. Die Beiträge des vorliegenden Bandes reichen thematisch vom Altertum bis in die zweite Hälfte des 20. Jh. und orientieren sich auch an Nachbardisziplinen wie z.B. der Philosophie, Kunstgeschichte oder Ägyptologie.
Aktualisiert: 2020-07-06
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Brennender Enzian

Brennender Enzian von Krüger,  Dieter
Die operationsgeschichtliche Studie schildert am Beispiel der Heeresgruppe Südeuropa der NATO die geplante Verteidigung des Alpenraumes und Norditaliens gegen einen möglichen Angriff der Sowjetunion und ihrer Verbündeten. Bislang unbekannte Dokumente vermitteln neue Einsichten in die Nuklearisierung der gedachten Landkriegführung in der Ära der Strategie der »Massiven Vergeltung«. Namentlich wird deutlich, wie das Bündnis die geografischen und politischen Herausforderungen zu meistern versuchte, welche das Gebirge und drei neutrale Staaten darstellten.
Aktualisiert: 2020-07-06
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