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Tagebuch eines Überflüssigen von Turgenjew,  Iwan

Tagebuch eines Überflüssigen

Tschulkaturin ist dem Tode geweiht und weil er nicht weiß, wie er die Zeit, die ihm noch bleibt, zubringen soll, macht er sich ans Schreiben. Nicht um zu dichten, zu forschen oder seinem Leben einen Sinn abzugewinnen, sondern allein um die Zeit zu füllen, um die Fehlschläge seines Lebens Revue passieren zu lassen und vor allem um sich an die hoffnungslose Liebe zu Lisa zu erinnern, die dem trostlosen Nest O… einen Glanz verleiht, an dem teilzuhaben Tschulkaturin ohne sie nie zu träumen wagte. Mit groteskem Humor, wie man ihn sonst von ihm nicht kennt, schafft Turgenjew in Tschulkaturin einen jener sich selbst im Wege stehenden existenziellen, tragischen und gerade deswegen sympathischen Figuren, die komisch und gleichzeitig allzumenschlich sind und mit denen die russische Literatur das Panoptikum der modernen Seele bereichert hat. Neu bearbeitete Übersetzung.
Schlaflosreihe:
Unbekannte und vergessene Texte – phantastische Hirngespinste, erotische Erzählungen, märchenhafte und verrückte Gedankenspiele, diese Reihe bietet den Stoff, aus dem die schlaflosen Nächte gewoben sind. Im Taschenlampenkegelformat und schön gestaltet, laden sie zum Träumen ein, wenn die Stunden vorüberrieseln und der Schlaf nicht kommen will. Märchen, Essays, Gruselgeschichten, Erzählungen – wofür am Tag die Zeit zu kurz ist und dafür die Nacht sich dehnt.
Herausgegeben von Roman Lach.

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