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Reisen in die Gegen_Wart.

Reisen in die Gegen_Wart.

FLUX-tours on tour

FLUX-tours____ist ein generationsübergreifendes Netzwerk zwischen Künstlerinnen und Künstlern mit unterschiedlichen,
einander ergänzenden Arbeitsschwerpunkten und Fähigkeiten. Gemeinsam unternehmen sie Reisen. Sind sie – aus unterschiedlichen Richtungen kommend – am vereinbarten Ziel eingetroffen, beginnen anders geartete Reisen. Ein Platz, eine Wiese, eine Baulücke, ein „Stück“ Stadt oder Land werden mittels Kunst zum Untersuchungs-, Spiel- und Experimentierfeld, zum Ort für Begegnungen und zum Bild, das FLUX-tours gemeinsam mit Passanten „aus-“ und „weitermalt“. Zwei umgebaute Wohnwagen dienen als Basisstationen und Informationszentralen. Einer von ihnen ist zugleich Bühne, der andere eine mobile Galerie.

(t)Raum- und Sehreisen____Beruf und Alltag haben die Augen zum Hochgeschwindigkeitsinstrument werden lassen. Sie müssen einer Vernunft zur Seite stehen, die es stets eilig hat, Zeit in Geld bemisst und ihre Ziele möglichst geradewegs über Kimme und Korn anvisieren und „erledigen“ möchte – „einäugig“ gewissermaßen. Diese Art zu sehen hindert sich selbst daran, all das wahrzunehmen, was außerhalb der vorentschiedenen Sichtachsen liegt, zu Umwegen nötigt, Rätsel aufgibt, Fantasie einfordert und Zeit kostet. Mit (t)Raum- und Sehreisen möchte FLUX-tours Abhilfe schaffen.

Werkzeuge und Materialien____Zum Einsatz kommen insbesondere Werkzeuge und Materialien, welche dem Alltag und dem öffentlichen Raum selbst entnommen wurden und nun Umnutzungen erfahren. Das setzt ein fortwährendes spielerisches Erforschen vermeintlich kunstferner Dinge voraus, um tradierte Zwecksetzungen zu „überlisten“ und ihnen neue Möglichkeiten abzugewinnen. So entstehen Kreidezeichnungen aus Porenbeton. Klebeband ergänzt vorgefundene Spuren und Muster zu Bildern. Wie einst aus Schwertern Pflugscharen werden sollten, macht FLUXtours ferngesteuerte Spielzeugpanzer zu Pinseln. Weiße Stretchfolie, zum Verpacken von Möbeln gedacht, verfremdet Stromkästen, Stühle oder Fahrräder. Rote Plastikeimer werden zu „Space-Markern“. FLUX-touristen selbst tragen rote Overalls und agieren damit als weithin sichtbare Farbträger. Verlässt FLUX-tours nach einer Aktionskette den „Arbeitsplatz“, erscheint alles so, als wäre nichts gewesen. Das plötzliche Auftauchen und das ebenso plötzliche Verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen, sind Teil der FLUX-tours-Strategie. Zeitliche Begrenzung und Flüchtigkeit steigern die Bedeutung von Aktionen. Deren „Verewigung“ bleibt Dokumentationen vorbehalten.

Gegen_Wart____Wahrnehmung kann für wahr nehmen, was sich im künstlerischen Spiel wahr machen lässt und somit wahr wird. Kunstpraktische Formen der Auseinandersetzung dehnen die Gegenwart und wenden sie nach allen Seiten. Gegenwart wird zu Gegen-Wart. Sie offenbart Qualitäten und Eigensinn von Raumdimensionen und Materialien, die Gegen-Wart charakterisieren, ebenso deren bislang verborgenes Potential. Dieses gilt es zu bergen, zu „warten“ und weiterzuentwickeln. Als „Warte“ kann Gegen-Wart den Blick auf Mögliches und Zukünftiges lenken. FLUX-tours übt im Kleinen, was auch im Großen den Fokus bildet: Die Entwicklung transmedialer Kunstpraktiken im Hinblick auf eine Hybridkultur, wie sie sich in Globalisierungsprozessen abzeichnet.

Fluxus = Urban Art____Hinter allem steht die Idee: Die Stadt, der öffentliche Raum, die Öffentlichkeit, das sind wir. Zu einem Stadt- oder Landschaftsbild gehören all jene, die sich darin bewegen. Jeder malt mit seiner Erscheinung und seinem Verhalten daran mit, auch mit dem, was er an Eindrücken und Ansichten aufnimmt und weiterträgt. Doch eingefleischte Sichtweisen bewirken, dass sich Bürger in öffentlichen Räumen zumeist als Gast erfahren. Viele von ihnen haben sich – so scheint es – damit abgefunden, dass andere hier das Sagen haben. Andererseits stellen Künstler und Bürgerinitiativen diese Haltung mehr und mehr infrage. Auch FLUX-tours möchte verfestigte Einstellungen verflüssigen helfen. Statt „firmus“ oder „firma“ – also fest oder gar verschlossen – sind Beweglichkeit, Fließen, Teilhabe und eine demokratische Kultur die Leitgedanken. So, wie es schon die Fluxus-Bewegung vor mehr als einem halben Jahrhundert propagierte. Guerilla Knitting, Urban Gardening, Street Art und andere Formen von Urban Art, sind – wie FLUX-tours auch – Nichten und Enkel dieser Bewegung.

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