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Oelinghauser Beiträge

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Die erhaltenen historischen Gartenpflanzen in Kloster Oelinghausen

Pflanzen gehören seit alters her zu unserer Kultur. Sie dienen den Menschen als Nahrung, sie helfen bei Erkran-kungen und ihre Schönheit regt Inhaltsstoffe und unsere Sinne an und sorgt für Freude und Wohlbefinden. Über-all, wo Menschen lebten, wurden Gärten angelegt und darin Pflanzen gezogen. Obwohl sie sehr vergänglich sind, blieben viele der alten Gartenpflanzen doch über Jahrhunderte hinweg erhalten. Als Reliktpflanzen der histori-schen Gärten können sie heute Auskunft über das frühere Sortiment an Kultur- und Nutzpflanzen geben.
Neben den schriftlichen Überlieferungen, den historischen Bau- und Kunstwerken und vielen technischen Ein-richtungen öffnen die alten Gartengewächse ein weiteres Fenster in die Vergangenheit. Als geschichtliche Infor-mationsquellen ermöglichen sie Einblicke in das alltägliche Leben der damaligen Menschen. Was kam auf den Tisch, welche Heilkräuter wurden verwendet und welche Zierpflanzen waren besonders beliebt? Das sind nur ei-nige naheliegende Aspekte. Die Reliktpflanzen zeigen aber auch den damaligen Stand der Züchtung, und sie be-sitzen oft noch Inhaltsstoffe und Eigenschaften, die unseren modernen Sorten heute fehlen. Beides ist von hohem Wert, wissenschaftlich und praktisch, es lohnt sich hinzuschauen.
Lange Zeit wurden diese lebenden Geschichtszeugnisse aber kaum beachtet. Sie waren zu alltäglich, um wahr-genommen zu werden. So kümmerten sich traditionell Baufachleute und Kunsthandwerker um die Schätze der Vergangenheit, ihr Blick richtete sich sachgemäß nur auf die vom Menschen gestalteten Objekte. Diese waren gut fassbar und konnten denkmalpflegerisch leicht bearbeitet werden.
Dagegen sind die alten Gartenpflanzen veränderliche, von den Jahreszeiten abhängige Gewächse. Sie sind varia-bel im Aussehen, am Ort oft nicht beständig und daher nicht leicht zu erfassen. Man muss sie suchen und erken-nen können, das erschwert den Zugang erheblich.
Erst in letzter Zeit wird der Wert dieser lebenden Geschichtszeugnisse erkannt und zunehmend geschätzt. So war das auch in Kloster Oelinghausen. Angefangen hat es mit zufälligen Funden alter Gartenpflanzen in den 1980er Jahren, dann wurde systematisch nach ihnen gesucht.
Welche alten Kultur- und Nutzpflanzen dort zwischen 1985 und 2021 gefunden wurden, das ist in der folgenden Arbeit festgehalten. Es ist das am Beginn des 21. Jahrhunderts noch verbliebene Sortiment an Reliktpflanzen der ehemaligen Gärten in Kloster Oelinghausen.
Diese Dokumentation steht als Momentaufnahme zwischen einer artenreichen Vergangenheit und einem weite-ren unabsehbaren Artenrückgang in der Zukunft.

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