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Goethe in Buenos Aires von Kaiser,  Henriette

Goethe in Buenos Aires

Gespräche über Flucht und Vertreibung

Deutsch-jüdische Flüchtlinge erzählen, wie sie als Kinder mit ihren Eltern aus Hitler-Deutschland entkamen und in Buenos Aires eine neue Heimat fanden. Sie sind nun über 90 Jahre alt und letzte Zeitzeugen, die aus eigener Erfahrung über die
Flucht vor den Nazis und über die Ankunft in Argentinien, über die Schwierigkeiten, aber auch über die Solidarität und das Sesshaftwerden berichten können. Und über das, was ihnen Kraft gegeben hat. Nämlich die deutsche Kultur – obwohl sie aus Deutschland vertrieben wurden, und obgleich nach dem Krieg auch zahlreiche Nazis in ihrer neuen Heimat aufgenommen wurden.
In den authentischen Gesprächsprotokollen macht die Autorin ein dunkles Kapitel unserer Geschichte lebendig, das uns kaum noch gegenwärtig ist. Sie verwebt die Gespräche mit einigen deutschen Elementen, die im fernen Argentinien ein überraschendes Eigenleben entwickelt haben. Den Abschluss bildet eine Lebensgeschichte, die kaum zu glauben ist. Die Tochter eines hohen Nazis lernt in Buenos Aires den Mann ihres Lebens kennen: einen Auschwitzüberlebenden.

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