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Ein Bild sind viele Bilder von Nolden,  Thomas, Ullrich,  Wolfgang, von Bonin,  Wibke

Ein Bild sind viele Bilder

(Deutsch/Englisch)

Metamorphosen der Malerei

Für Thomas Nolden (geb. 1965; lebt und arbeitet in Ammerbuch) ist der Entstehungsprozess seiner Malerei immer bildbestimmend, wodurch Übermalungen für den Künstler eher die Regel als die Ausnahme sind. In seinem neuen Werkkomplex zeigt Nolden nun erstmals die Metamorphosen, die zwei seiner Malereien durchlaufen haben. In je zwölf fotografischen Reproduktionen, ausgewählt aus ca. 500 Zuständen, die der Künstler während mehrerer Monate im Studio fotografisch festgehalten hat, werden die Prozesse der Bildfindung, des Formens und des ständigen Neu-Interpretierens sichtbar. Das Malen wird bei Nolden zur Handlung und die Figuration zu einem Ringen um- und das Gehenlassen von Bildern.

In dem 24-seitigen Leporello legt Nolden seine malerische Praxis offen. Mit der fotografischen Reproduktion vergangener malerischer Zustände seiner Werke wirft er außerdem Fragen um den Wert des Originals auf. Die begleitenden Texte schrieben Wibke von Bonin und Wolfgang Ullrich.

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