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Die verlorene Zeit von Gebhardt,  Detlef

Die verlorene Zeit

Eine fiktive Geschichte mit realem Hintergrund

Die Geschichte ist in der Zukunft des Jahres 2071 angesiedelt. Die Hauptfigur Paul Sommer lernt bei seinen Studien in der Zentralbibliothek eine junge, hübsche Blondine kennen. Sie heißt Alexa und von ihr erfährt er unglaubliche Zusammenhänge aus der Vergangenheit. Diese gehen bis ins Jahr 2020 zurück, als eine weltweite Pandemie mit einem völlig neuen Virus ausbrach und das ganze Land lähmte.
Dabei stammen Alexas Kenntnisse nicht aus den Geschichtsbüchern. Sie ist für den Lauf der Zeit an übergeordneter Stelle zuständig. Durch sie bekommt Paul Zugang zu einem Archiv, welches “die verlorene Zeit” genannt wird.
Als ausgezeichneter Kenner bemüht Gebhardt viele Vergleiche mit den Zuständen in der früheren DDR. Er zeigt so, wie sich die heutige Bundesrepublik an eben solche Verhältnisse immer weiter annähert, obwohl wir das alle gar nicht wahrhaben wollen. Der Handlungszeitpunkt in der Zukunft, eröffnet dem Leser die Möglichkeit, seine eigene Fantasie zur weiteren Entwicklung unserer Gesellschaft einzubringen. Dabei nutzt Gebhardt neben den Erfahrungen aus dem täglichen Leben viele Sachverhalte aus Technik, Film und Fernsehen, die der Leser kennt und die ihn animieren, sich persönlich damit auseinanderzusetzen oder im Internet darüber zu informieren. Viele Dinge werden im Rahmen der künstlerischen Freiheit mit dem Mittel der Ironie stark überhöht dargestellt, was sicher nicht jeder Leser gutheißen wird. Aber gerade diese Provokationen sind beabsichtigt und sollen zum Nachdenken über unser Handeln anregen.

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