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fine art

fine art von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Rodler,  Stefan, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Nach einer mehr als einjährigen Durststrecke, in der wir alle Kunst und Kultur nur sehr eingeschränkt genießen konnten, ist es uns ein besonderes Anliegen, Ihnen die Kunstwerke wieder im Original zeigen zu können. Wir freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch in unserer Galerie und die Gespräche mit Ihnen. Die großartige Sammlung von Gemälden des 19. Jahrhunderts einer langjährigen Kunstkennerin und -liebhaberin bildet den Schwerpunkt dieser Präsentation. So haben auch heute, wo die zeitgenössische Kunst den (internationalen) Kunstmarkt zu dominieren scheint, qualitativ hochwertige Arbeiten wie die fantastischen Aquarelle eines Rudolf von Alt oder jenes seines Bruders Franz Alt nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ebenso beeindrucken die großen Malerinnen jener Epoche wie Tina Blau, Marie Egner oder Leontine von Littrow mit ihrer pastosen, freien Malerei heute ein breites Publikum und werden in den letzten Jahren vermehrt in Museumsausstellungen gewürdigt und gezeigt. Oskar Laske, seit Anbeginn unserer Galerietätigkeit einer der wichtigsten Künstler in unserem Programm, ist mit einem musealen Hauptwerk, „Die Sintflut“ (vor 1925 entstanden) und charakteristischen Gouachen von Wien und Umgebung, aus dem Salzkammergut und Italien vertreten. Besonders hervorheben möchten wir die zwei Bilder von Arik Brauer, mit dem wir in den letzten Jahren zusammenarbeiten durften und dessen Kreativität, Lebensfreude, Humor und Weisheit wir schmerzlich vermissen. Umso mehr freut es uns, Ihnen mit den beiden Werken, „Ohne Titel (Spaziergang)“ und „Die Wienerin“, zwei wundervolle Bilder dieses Ausnahmekünstlers zeigen zu können. Intensive Recherchen und umfangreiche kunsthistorische Aufarbeitung liegen diesen drei Ausstellungen und Publikationen zugrunde, und so möchten wir an dieser Stelle ein großes Dankeschön an unser professionelles und engagiertes Team aussprechen!
Aktualisiert: 2021-09-23
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Alfons Walde

Alfons Walde von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Rodler,  Stefan, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Wir freuen uns sehr, Ihnen erstmals eine Einzelausstellung von Alfons Walde präsentieren zu können. Alfons Walde zählt heute mit dem zweiten großen Tiroler Maler Albin Egger-Lienz zu den wichtigsten Vertretern der österreichischen Kunst der Zwischenkriegszeit. Neben dem international gefeierten Triumvirat Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka wird Alfons Walde zunehmend als einer der bedeutendsten Vertreter und Wegbereiter der österreichischen Moderne eingeordnet und gewürdigt. Auch am internationalen Kunstmarkt ist er zum Blue Chip avanciert, seine Bilder erzielen von Jahr zu Jahr höhere Preise und dieser Höhenflug scheint nicht aufzuhalten. Wir zeigen Ihnen neben intimen Aktzeichnungen und charakteristischen Landschaftsstudien vier Hauptwerke aus einer internationalen Privatsammlung, die durch ihre malerische Qualität und die ikonischen Motive faszinieren. „Bergweiler“ aus dem Jahr 1935 ist ein wahres Meisterwerk des Malers. Es beeindruckt in seiner pastosen Maltechnik und mit dem leuchtenden, akzentuierten Farbauftrag, mit denen Alfons Walde die markante Tiroler Bergwelt und sein traditionell-bäuerliches Umfeld festzuhalten versteht. „Kitzbühel im Winter“ ist, um 1925 entstanden, eine frühe Ansicht des weltberühmten Wintersportortes und der Heimat des Künstlers. Das Bild erstrahlt durch eine besonders kontrastreiche Licht- Schattenführung und eine leuchtende Farbgebung. Die berühmten Kirchen des Ortes werden in warmes Sonnenlicht getaucht und thronen majestätisch vor der verschneiten Tiroler Bergwelt. Eine absolute Ikone im Oeuvre des berühmten Malers, die „Trattalmen im Winter“, sind sicher eines der gesuchtesten Motive des Künstlers und veranschaulichen exemplarisch die plastische Modellierung und das einzigartige Kolorit des Schnees, die kein anderer derart beeindruckend zu malen vermochte. Wir freuen uns sehr, Ihnen diese Meisterwerke und viele andere spannende Arbeiten des Künstlers endlich auch wieder persönlich zeigen zu können.
Aktualisiert: 2021-09-23
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Modern & Contemporary Art

Modern & Contemporary Art von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Rodler,  Stefan, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Wir freuen uns, Sie zur Ausstellung modern and contemporary art einladen zu dürfen. Nach einer für uns alle sehr fordernden Zeit hoffen wir sehr, Ihnen in den kommenden Monaten die Kunstwerke wieder uneingeschränkt im Original in der Galerie zeigen zu können. Das Kunsterlebnis vor dem Original und der persönliche Austausch mit Ihnen sind sicher durch nichts zu ersetzen. So soll der umfangreich recherchierte Katalog Lust auf mehr machen! Von drei wichtigen österreichischen Künstlern – Michela Ghisetti, Hubert Scheibl und Jakob Gasteiger – zeigen wir eine größere Auswahl an wichtigen Werken. Allen dreien widmet die Albertina im heurigen Jahr eine große Personale. Arbeiten von Jakob Gasteiger waren bis Mitte August zu sehen, gefolgt von der Ausstellung „Hubert Scheibl – Seeds of Time“, die vom 31. August bis 5. Dezember 2021 laufen wird. Michela Ghisetti ist eine umfassende Mid-Career-Retrospektive gewidmet, die von 17. Dezember 2021 bis 27. März 2022 angesetzt ist. Neben den österreichischen Klassikern der abstrakten Malerei wie Josef Mikl, Markus Prachensky und Wolfgang Hollegha zeigen wir mit „Melancholische Blüten“ von 1987 und „Baum“ aus dem Jahr 1992 zwei veritable Hauptwerke des großen Max Weiler. Vom wohl bedeutendsten zeitgenössischen Künstler unseres Landes, Erwin Wurm, sind mit „Iced Lemon Tree“ und „Ice Pickle Tree“ neue Skulpturen aus Glas ausgestellt. Faszinierende Hände mit auf den Fingern aufgespießten Zitronen und einer Gurke haben als eingefrorene „One Minute Sculptures“ das Potenzial, zu Ikonen der österreichischen Kunstgeschichte aufzusteigen. Von Lukas Janitsch, einem aufstrebenden jungen Künstler, der sich mit Skulptur und Malerei beschäftigt, zeigen wir mit „Aerosol“, „Bienenfresser“ und „Schwalben“ aktuelle Bilder, in denen fotorealistisch gemalte Vögel und Insekten virtuos ausgeführt eine neutral gehaltene Bildfläche bevölkern und erstaunliche Symbiosen eingehen. Der südafrikanische Shootingstar Jono Dry, den wir mit großem Erfolg in unserer letzten Ausstellung erstmals präsentieren durften, ist mit neuen, hyperrealistischen Hell-Dunkel-Zeichnungen vertreten, deren mystischer Ausstrahlung man sich nicht zu entziehen vermag.
Aktualisiert: 2021-09-23
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ALFRED HABERPOINTNER

ALFRED HABERPOINTNER von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Zetter-Schwaiger,  Sophie
In der mit über 50 Arbeiten äußerst umfassenden Werkschau von Alfred Haberpointner sind Werke in den unterschiedlichsten Materialien wie Bronze, Stahl und vor allem aus seinem bevorzugten Werkstoff, Holz, zu sehen. Dieses Naturmaterial zerhackt, zerfasert, schneidet und spaltet der Künstler unter großer physischer Anstrengung. Er geht dabei nicht nur an die Grenzen des Materials, sondern auch an die eigenen. Es ist eine Mischung aus einem aggressiven, manisch-obsessiven und einem hochkonzentrierten, meditativen Wirken. In den Arbeiten Alfred Haberpointners spürt man eine intensive Verbindung aus Heftigkeit und Zartheit, aus der diese ihre spannungsgeladene Energie generieren. Farbigkeit entsteht durch Beize, die mit dem Pinsel aufgetragen oder aufgespritzt wird. In den Wandobjekten verdichtet und verdunkelt sich der Farbauftrag zum Zentrum hin, wodurch ein unglaublicher Tiefensog oder der Eindruck eines explosiven Auseinanderdriftens entstehen kann. Auch bei den Köpfen, die für den Künstler als Form stellvertretend für den Menschen stehen, spielen Farbigkeit und die Verschränkung mit dem Raum eine Rolle. Letztere entsteht durch Trocknungsrisse oder durch den Künstler herbeigeführte horizontale, vertikale und kreuzförmige Einschnitte. Diese Köpfe sind kein Abbild, sie stellen keine spezifischen Physiognomien dar, sie sind wie ihre urzeitlichen Vorläufer immer gleichbleibende archaische Archetypen des Menschseins. Mit seinen Arbeiten spricht Alfred Haberpointner die großen Themen der Skulptur, Volumen und Masse, aber auch Gewicht und Proportion an. Dabei spielt immer auch eine gewisse Leichtigkeit mit, ein Ausbalancieren im Raum. Dieses Wechselspiel von Schwere und Leichtigkeit, Beweglichkeit und einem Verankertsein im Stand lässt sich vor allem in den „Gewichtungen“ gut beobachten. Auf zarten Beinen halten sich polierte und patinierte Bronzegebilde im Gleichgewicht. Sie weisen Dellen, Einbuchtungen und Beulen auf, deren Gewichtung mal auf der einen, mal auf der anderen Seite durch den Stand ausgeglichen werden muss. Kräfteverhältnisse, die ausgeklügelte Verteilung von Last und Kraft, sowie ein komplexes Zusammenspiel aus Form, Material, Oberfläche und Zeichen, aus Gewicht und Komposition spielen in allen Arbeiten eine große Rolle. Alfred Haberpointners Kunst ist ohne Erklärbedarf, sie spricht tiefere, intuitivere Ebenen an. Im Zentrum seines Schaffens steht immer die Natur, die Existenz schlechthin. Somit das, was uns Menschen seit jeher umgibt und beschäftigt. In seinen Werken holt der Künstler die Natur als urtümliche Erfahrung zurück, er möchte seinen sinnlichen Erfahrungsschatz mit uns teilen, Naturwahrnehmungen mittels seiner Skulpturen erfahrbar machen. Im Ringen um die Form offenbart sich der ewige Kampf zwischen Rationalem und Emotionalem, der noch selten eine so überzeugende Form gefunden hat. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Katalog begleitet.
Aktualisiert: 2021-06-10
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People / Diversity

People / Diversity von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Rodler,  Stefan, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Wir freuen uns sehr, Sie zu der Ausstellung People – Diversity einladen zu dürfen. Die Darstellung des Menschen nimmt seit Anbeginn künstlerischen Ausdrucks eine wesentliche Rolle in der Kunstgeschichte ein. Ob ägyptische Darstellungen von Göttern und Pharaonen, Totenmasken, idealtypische Skulpturen der Antike, höfische Porträts der Renaissance oder expressionistische Figurendarstellungen im 20. Jahrhundert, die künstlerische Entwicklung der Bildniskunst war immer verwoben mit politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten und Einflüssen. Die Auseinandersetzung mit dem Menschen in seiner ethnischen und religiösen Vielfalt einerseits und andererseits das psychologische Interesse an der Einzigartigkeit jedes Individuums beschäftigt nach wie vor viele Maler und Bildhauer. Wir wollen mit dieser Ausstellung ein Zeichen setzen für Offenheit und Toleranz. Diversität soll, als Chance und Bereicherung begriffen, in einen kulturellen Diskurs gestellt werden. Wichtige österreichische Künstler wie Gabi Trinkaus, Eva Schlegel, Erwin Wurm oder Maria Lassnig werden internationalen Künstlern gegenübergestellt, wobei wir vor allem zwei aktuelle afrikanische Maler, Idowu Oluwaseun, in Lagos, Nigeria geboren, und Jono Dry aus Südafrika hervorheben möchten, die mit ihren Bildern afrikanischer Menschen beeindruckende Werke großer Intensität und Relevanz schaffen. Zeitgenössische afrikanische Kunst hat in den letzten Jahren einen wahren Siegeszug durch die internationale Kunstlandschaft angetreten. Groß auf der Biennale in Venedig, wo 2013 der Goldene Löwe für den besten Pavillon an Angola vergeben wurde und 2015 mit Okwui Enwezor das erste Mal ein Afrikaner zum künstlerischen Leiter bestellt wurde, und der Documenta 14 in Kassel 2017 vertreten, haben immer mehr bedeutende Museen, wie das MoMA in New York oder die Tate Modern in London, Ankäufe wichtiger afrikanischer Kunst getätigt. Die Preise sind stark gestiegen und die Entwicklung nach oben scheint nicht aufzuhalten. Afrikanische Kunst strahlt ein neues Selbstbewusstsein und ein Bekenntnis zu einer unauslöschlichen Identität aus, die auch von der Black Lives Matter Bewegung weiter verstärkt wird. Wir freuen uns sehr, Ihnen diese vielseitige und spannende Ausstellung in unserer Galerie zeigen zu dürfen. Einstweilen wünschen wir viel Kunstgenuss mit dem Katalog mit einem interessanten Textbeitrag von Sophie Cieslar zur Einführung in dieses spannende Thema. Wie immer beginnt der Verkauf ab Versand des Kataloges. Wir sind jederzeit gerne für Fragen und Preisauskünfte für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch oder Anruf. Herzlichst Ihre Claudia Kovacek-Longin und Sophie Zetter-Schwaiger
Aktualisiert: 2021-04-30
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Fine Art

Fine Art von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Mautner Markhof,  Marietta, Rodler,  Stefan, Weissensteiner,  Sophie, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Wir freuen uns sehr, Sie zu der Ausstellung Highlights: Impressionism to Contemporary einladen zu dürfen. Nachdem auf Grund der Pandemie für uns die Planbarkeit sehr schwierig ist, haben wir uns dennoch entschlossen, dieses umfangreiche und ambitionierte Ausstellungsprojekt nicht zu verschieben, sondern in diesem Frühling zu realisieren. Wir zeigen Ihnen, in einem zeitlich weit gefächerten Überblick, ausgewählte Kunstwerke großer österreichischer und internationaler Künstler und wollen Sie so auf eine spannende Reise durch die Kunstgeschichte mitnehmen. Angefangen bei Rudolf von Alt und Emil Jakob Schindler über die großen Malerinnen des ausgehenden 19. Jahrhunderts Tina Blau und Marie Egner spannen wir den Bogen zur Klassischen Moderne mit wichtigen Bildern von Alfons Walde, Oskar Laske und Werner Berg. Arik Brauer, der leider heuer im Jänner mit 92 Jahren verstorben ist, gilt als einer der vielseitigsten und bedeutendsten Künstler unseres Landes, der mit Rudolf Hausner, Ernst Fuchs und Anton Lehmden in den 1950er Jahren als Gegenpol zur vorherrschenden abstrakten Malerei den Phantastischen Realismus in Österreich begründet hat. In vielen internationalen Ausstellungen erregte diese Gruppe damals weltweit Aufsehen. „Das Bienenhaus“, ein frühes Hauptwerk von Arik Brauer aus dem Jahr 1961, entführt uns in einen fantastischen Kosmos von farbig strahlenden und detailliert ausgeführten Figuren und Lebewesen. Erwin Wurm, der große österreichische Künstler, der mit seinen Skulpturen, Installationen und Performances die Grenzen der Kunstgattungen verschwinden lässt und ein Millionenpublikum weltweit zu faszinieren weiß, ist mit seinem vielleicht berühmtesten Motiv, dem Fat Car vertreten. Das rote Auto, Symbol für Schnelligkeit und technischen Fortschritt, verliert seine ursprüngliche Form, scheint zu schmelzen und wirkt so organisch und amorph. Jeff Koons, der amerikanische Universalkünstler, verwendet für seine oft überlebensgroßen Skulpturen Alltagsgegenstände aus unserer Konsumkultur, die er verfremdet und ironisierend bearbeitet und gestaltet. Erstmals zeigen wir von ihm eine ganz aktuelle Arbeit, „Diamond“, eine aus Porzellan mit roter chromatischer Beschichtung versehene Skulptur in Form eines Diamanten, die auf einem Podest ruhend gleichsam wie ein götzenhaft verehrter Fetisch inszeniert wird. Wir hoffen, mit dieser vielseitigen Ausstellung Ihr Interesse geweckt zu haben und würden uns sehr freuen, Sie bald persönlich durch diese spannende Werkschau führen zu dürfen. Wie gewohnt beginnt der Verkauf ab Versand des Kataloges. Falls wir auf Grund der Covid Maßnahmen noch nicht aufsperren dürfen, können Sie gerne telefonisch oder online bei uns kaufen. Nach Möglichkeit bringen wir Ihnen das Kunstwerk auch gerne zur Ansicht vorbei.
Aktualisiert: 2021-03-31
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Fine Art

Fine Art von Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Rodler,  Stefan, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Gerade in Krisenzeiten sind Kunstwerke von hoher Qualität eine beliebte und sichere Investitionsmöglichkeit und eine gute Gelegenheit, sich mit Objekten von bleibendem Wert eine Freude zu bereiten. In mehreren Schwerpunkten präsentiert die Galerie Kovacek & Zetter nun Meisterwerke der österreichischen Malerei. Aus zwei privaten Sammlungen – aus dem Nachlass des ehemaligen Direktors der Österreichischen Galerie, Franz Martin Haberditzl, und jenem der renommierten österreichischen Kunsthistorikerin Anna Spitzmüller – konnten hochkarätige Werke von Oskar Laske akquiriert werden. Wundervolle Gouachen mit Motiven aus Wien und dem Salzkammergut werden ergänzt von zwei großen Leinwandbildern, „Leviathan“ und „Die Sintflut“, die zu Hauptwerken Oskar Laskes zählen und, ebenfalls aus einer wichtigen österreichischen Privatsammlung kommend, seit Jahrzehnten erstmals wieder öffentlich zu sehen sind. Von Norbertine Bresslern-Roth, deren Werk seit Gründung der Galerie in regelmäßigen Präsentationen zu sehen war und der erst kürzlich eine große Retrospektive in der Neuen Galerie in Graz gewidmet war, können sich Sammler auf wichtige Ölbilder und eine Vielzahl an seltenen Linolschnitten freuen. Auch Max Oppenheimer und Oskar Kokoschka, zwei Hauptvertreter des Expressionismus, sind mit interessanten Werken aus frühen und späteren Schaffensperioden vertreten. Werke der Neuen Sachlichkeit von Alfons Walde und Ernst Nepo beleuchten diesen Aspekt in der österreichischen Kunstgeschichte. Auf eine Reise nach Venedig nehmen uns Antonietta Brandeis, Leontine von Littrow und Carl Moll mit, die Liebe zu seiner Wahlheimat Frankreich hat Wilhelm Thöny in wundervollen Aquarellen mit Motiven aus Paris und Sanary-sur-Mer festgehalten. Von südlichem Flair erfüllt sind die kraftvollen Landschaftsbilder der Tiroler Künstlerin Gerhild Diesner. Abgerundet wird der Streifzug durch die österreichische Kunstgeschichte von mehreren Leinwandbildern von Markus Prachensky aus den Serien „California revisited“, „Umbria“ und „Umbria Quartetto“, frühen Arbeiten, die am Kunstmarkt mittlerweile äußerst rar sind.
Aktualisiert: 2021-06-03
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Sculptures & Paintings

Sculptures & Paintings von Cieslar,  Sophie, Kleinbichler,  Bianca, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Rodler,  Stefan, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Wir freuen uns, Sie zur Ausstellung „sculptures & paintings“ einladen zu dürfen. Anlässlich der Eröffnung der Albertina modern im Wiener Künstlerhaus Ende Juni diesen Jahres beleuchtet die große Eröffnungsausstellung „The Beginning“ noch bis 8. November in einer bis dato nie gezeigten Dichte die Entwicklung der österreichischen Kunst ab 1945. Malerei und Skulptur wird hier in einem faszinierenden Nebeneinander viel Raum gewidmet. Auch wir wollen uns erstmals den großen österreichischen Bildhauern der Nachkriegszeit bis heute in einer spannenden Gegenüberstellung mit aktuellen internationalen Positionen widmen. Der Doyen der österreichischen Nachkriegsskulptur Fritz Wotruba und seine Schüler und Nachfolger Wander Bertoni, Josef Pillhofer, Joannis Avramidis und Bruno Gironcoli haben die skulpturale Kunst in unserem Land geprägt und weit über die Grenzen Österreichs hinaus Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Wir freuen uns sehr, Ihnen hier erstmals bedeutende Werke dieser Künstler zeigen zu können. Für die Neuen Wilden, die in den 1980er Jahren mit ihren großformatigen, gestischen und leuchtenden Bildern für Furore sorgten, wurde die skulpturale Arbeit zunehmend ein Thema. So schufen Gunter Damisch und Hubert Scheibl wie auch Jakob Gasteiger neben der Malerei auch dreidimensionale Werke von großer Intensität, ästhetischer Brillanz und überzeugender Qualität. Es wird einmal mehr augenscheinlich, dass sich der heutige Künstler oft nicht auf eine Kunstgattung festlegen lässt. Auch das international so bekannte Multitalent Erwin Wurm geht hier vollkommen neue Wege und fasziniert mit seinen Skulpturen, Performances und Installationen ein weltweites Publikum. Seine großen internationalen Ausstellungen und die Positionierung in wichtigen internationalen Museen und Sammlungen belegen seine bedeutende Stellung im aktuellen Kunstgeschehen. Ai Weiwei, der wahrscheinlich bekannteste Künstler unserer Generation prägt mit seinen politischen und innovativen Werken die heutige Kunstszene wie kein anderer. Wir zeigen mit „Study of Perspective“ eine spannende zwölfteilige Installation aus Glas, in der er sich in einer offensiven, universellen Geste mit dem repressiven Regime seines Landes auseinandersetzt. Tony Cragg, der große britische Bildhauer, der heute im deutschen Wuppertal wohnt und arbeitet, ist mit einer Bronze- und vier Glasskulpturen vertreten und beweist einmal mehr seine unangefochtene Stellung als wichtigster Bildhauer unserer Zeit. Diese umfangreiche Ausstellung war auf Grund ihrer Dichte ein sehr herausforderndes Projekt, decken wir kunsthistorisch doch eine große Zeitspanne ab und zeigen eine unglaubliche Bandbreite. So sind auch viele neue Künstler wie z. B. Peter Sandbichler und Alfred Haberpointner neben unseren Galeriekünstlerinnen Barbara Szüts und Alexandra Deutsch vertreten. Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben, und freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch. Wie gewohnt beginnt der Verkauf ab Versand des Kataloges und wir bitten Sie, sich bei Interesse gleich zu melden.
Aktualisiert: 2021-02-18
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Ingrid Brandstetter

Ingrid Brandstetter von Aigner,  Silvie, Cieslar,  Sophie, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Zetter-Schwaiger,  Sophie
VORWORT Wir freuen uns sehr, Sie in diesem Juni zur Ausstellung En Voyage, dem neuesten Werkzyklus von Ingrid Brandstetter einladen zu dürfen. Nach den herausfordernden Zeiten der letzten Monate, in denen wir auf Grund der Coronakrise gezwungen waren, unser Leben in einem bis zu diesem Zeitpunkt für uns nicht vorstellbaren Maß zu verändern, konnten und mussten wir vieles neu denken und bewerten. Etwas, was Künstler seit jeher in ihrem kreativen Schaffen machen, Wahrheiten zu suchen und die Welt zu hinterfragen, wurde auch für uns alle zum Thema. Nach Wochen der Selbstisolation können wir nun wieder Menschen treffen und Kunst im Original betrachten. Wir werden die für uns vor der Krise so selbstverständlichen Dinge, wie soziale Kontakte, Kunst, Kultur und Reisen nun wahrscheinlich viel bewusster und intensiver schätzen und genießen können. Interessant ist, dass Ingrid Brandstetter in diesem Zyklus vor allem Reiseeindrücke und Menschen aus fernen Welten gemalt hat. Die Frauen in ihren Bildern erzählen so von einer Leichtigkeit des Reisens und einer für uns noch vor Monaten ganz selbstverständlichen Bewegungsfreiheit, die nun durch die Pandemie stark eingeschränkt und reglementiert ist. Umso mehr werden diese leuchtenden, positiven Bilder zu Sehnsuchtsbildern für uns. Den zum Teil ruhigen, kontemplativen Momentaufnahmen der dargestellten Frauen kommt somit eine neue Bedeutung zu. Der nächste Zyklus, von dem auch schon einige wenige Bilder (außer Katalog) in der Ausstellung zu sehen sein werden, heißt Innenwelten. Die Künstlerin setzt hier in Reaktion auf unsere aktuelle Situation eine Rückbesinnung auf innere Werte und eine bewusste Entschleunigung thematisch um. Ingrid Brandstetter ist eine große Malerin, die in ihren zutiefst menschlichen Bildern emotionale Momente von großer Direktheit und Intensität schafft. Wir danken Dir, liebe Ingrid, für die jahrelange harmonische und fruchtbare Zusammenarbeit! So freuen wir uns besonders, Sie demnächst persönlich durch diese interessante Ausstellung führen zu dürfen. Bitte kontaktieren Sie uns schnell, wenn Ihnen ein Bild gefällt, der Andrang ist meist sehr groß. Herzlichst, Ihre Claudia Kovacek-Longin und Sophie Zetter-Schwaiger
Aktualisiert: 2020-07-15
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anselm glück

anselm glück von Cieslar,  Sophie, glück,  anselm, Kovacek-Longin,  Claudia, Reiter,  Jenny, Zetter-Schwaiger,  Sophie
Wir freuen uns sehr, Sie nach den vielen Einschränkungen der letzten Wochen auf Grund der Corona-Krise wieder zu einer Ausstellung zu uns in die Galerie einladen zu können. Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, der, wie so vieles in den letzten Monaten, nur sehr eingeschränkt und anders – oft nur über digitale Kanäle – möglich war. Umso schöner ist es nun, dass wir anlässlich des 70. Geburtstages von anselm glück die umfangreiche Ausstellung „anselm glück . fast wär ich´s nicht“ in unseren Galerieräumlichkeiten zeigen können. Wir präsentieren 24 aktuelle Bilder in unterschiedlichsten Formaten, die vorwiegend in den Jahren 2019 und 2020 entstanden sind. anselm glück, den wir seit 16 Jahren vertreten, gilt mittlerweile als eine beständige Größe unter Österreichs Malern und Schriftstellern. Seine Werke sind in zahlreichen wichtigen Sammlungen und Museen, wie z.B. der Albertina Modern, dem Lentos Kunstmuseum in Linz oder der Strabag Artcollection vertreten, und er erhielt für sein literarisches Werk viele renommierte Auszeichnungen. Seine Bilder sind wahre Farbexplosionen, die mit ihren dynamischen, lebendigen Formgebilden, welche sich aus rein gestischen Strukturen entwickeln, immer wieder aufs Neue zu beeindrucken vermögen. anselm glück schafft eine eigene, poetische Bildwelt, in der seine Figuren miteinander interagieren und mit ihrer Umwelt zu verschmelzen scheinen. Fragmente von Körperteilen oder Häusern schweben in einem bunten Farbraum, der viel Platz für Assoziationen offenlässt. Eigens für diese Ausstellung hat anselm glück einen literarischen Text verfasst. Vielen Dank dafür und für die gute, so harmonische Zusammenarbeit mit Dir über all die Jahre! Wir freuen uns schon, Sie persönlich durch diese interessante Ausstellung führen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen des Textes und Betrachten der Bilder.
Aktualisiert: 2020-11-05
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