Der unheimliche Mönch

Der unheimliche Mönch von Wallace,  Edgar
»In diesem Haus komme ich überhaupt nicht zur Ruhe, ich habe furchtbare Angst«, klagte ein weinendes Dienstmädchen. »Haben Sie auch die Schreie während der Nacht gehört? Ich schlafe im östlichen Flügel – es ist furchtbar. In dem alten Schloß spukt es.« »Aber Anna, das ist doch alles Unsinn«, schalt Mary und gab sich Mühe, ruhig zu erscheinen. »Wie können Sie solche Dinge überhaupt glauben!« »Aber es stimmt, Miss Mary«, erwiderte das Mädchen hartnäckig. »Ich habe gesehen, wie der Geist im Mondschein auf dem Rasen wandelte!« Zuerst wollte Mary das nicht glauben, aber später sah sie selbst merkwürdige Dinge. Einer der Gäste, der erst kürzlich zugezogen war, blieb nur zwei Nächte und verließ dann das Herrenhaus, da er mit seinen Nerven vollkommen fertig war ...
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Millionengeschichte

Die Millionengeschichte von Wallace,  Edgar
Vielleicht würde er sie tatsächlich treffen? Es war allerdings eine phantastische Idee, aber in seinen Träumen ereigneten sich manchmal die unglaublichsten Dinge. Und hatte er nicht, nur um der Frau zu begegnen, diesen kurzen, aber äußerst gefährlichen Weg gewählt? Vielleicht würde sich seine Hoffnung erfüllen, und er würde sie sehen. Dann wollte er auf sie zugehen, sie bei der Hand nehmen und sagen: Ich kenne Sie. Sie müssen mit mir kommen, ich will Sie nach London zurückbringen.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Gedankenleser

Die Gedankenleser von Wallace,  Edgar
»Verschlossen«, sagte er kurz, bückte sich und schaute durch das Schlüsselloch. Er konnte sehen, daß die Glastür zum Balkon weit offenstand, wandte sich um und stellte eine Frage. »Ja, ich habe sie aufgelassen. Am Geländer war ein Tau angebunden. Der Täter muß auf diese Weise entkommen sein.« »Helfen Sie mir«, erwiderte der Redner. Mehrmals stießen die beiden gleichzeitig mit ihren kräftigen Schultern gegen die Füllung. Plötzlich brach das Schloß, und die Tür sprang auf ... »Na, wo ist denn der Tote?« Simpson starrte bestürzt auf den Boden, aber an der Stelle, wo der Ermordete noch eben gelegen hatte, war nichts mehr zu sehen. Das Zimmer war vollkommen leer!
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Lügendetektor

Der Lügendetektor von Wallace,  Edgar
»Nur noch einen Augenblick, ich habe noch einige Fragen an Sie zu richten.« »Dann wäre es gut, wenn Sie mir einen Brief schrieben – oder noch besser, Sie versuchen es mit dem Lügendetektor bei mir. Ich habe neulich einen Aufsatz in einem amerikanischen Magazin darüber gelesen – man schnallt den Delinquenten einfach an, und wenn er lügt, kann man das an der Reaktion verschiedener Instrumente feststellen. Man hat es bei einem Mann ausprobiert, der einen anderen ermordet hatte ...« Plötzlich hielt er inne, und Reeder sah, wie sich sein Gesicht verhärtete. »Und weiter, was wollen Sie sagen? Jemand hat einen anderen ermordet ...« Higson lachte grell. »Ich bin nicht hergekommen, um Ihnen Märchen zu erzählen.«
Aktualisiert: 2019-12-18
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Die Schuld des Anderen

Die Schuld des Anderen von Wallace,  Edgar
»Was wissen Sie überhaupt davon?« »Nicht mehr, als Sie selbst«, sagte Lecomte achselzuckend. »Eine Anzahl von Studenten hat einen Verein gegründet. Bei ihren Zusammenkünften befolgen Sie feierliche Rituale, gebrauchen Kennworte, leisten Eide – kurz, treiben all den Unsinn, der bei Geheimbruderschaften und Logen nun einmal üblich ist. Ihre Treffen finden jeweils an irgendeinem anderen geheimen Platz statt – der der Polizei aber jedesmal schon mindestens eine Woche vorher bekannt ist.« Lecomte amüsierte sich, und Trebolino nickte ihm verständnisinnig zu. »Jedes Klubmitglied schwört, irgendein französisches Gesetz zu übertreten«, fuhr Lecomte dann fort. »Bis jetzt haben sich ihre Gesetzwidrigkeiten allerdings darauf beschränkt, daß sie einen Polizisten belästigten.« »Sie haben ihn in die Seine geworfen, nicht wahr?« warf Trebolino ein
Aktualisiert: 2019-12-18
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Wir werden sehen

Wir werden sehen von Wallace,  Edgar
»Wir lernten uns während des Krieges kennen. Er hat mir das Leben gerettet.« »Bei welchem Gefecht denn? Ich wußte überhaupt nicht, daß Sie an der Front waren?« »Ich habe doch nichts von einem Gefecht gesagt, sondern nur, daß er mir das Leben gerettet hat. Als ich eingezogen wurde, traf ich ihn, und er besorgte mir einen Posten beim Proviantamt in Plymouth. Er ist wirklich ein famoser Kerl. Er hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. Er gibt sein Letztes für einen Freund, und für eine Frau würde er sogar zum Galgen pilgern. Diese Schwäche den Frauen gegenüber wird ihn auch noch ruinieren...
Aktualisiert: 2019-12-18
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Der Unsichtbare

Der Unsichtbare von Wallace,  Edgar
»Sie haben wohl Gespenster gesehen? Johnston, Sie sind gesundheitlich vollkommen herunter. Ich werde morgen Mr. Nelson aufsuchen und ihn bitten, daß er dem Komitee empfiehlt, Ihnen einen Urlaub zu bewilligen.« »Vielleicht haben Sie recht, aber ... ich habe in Beverley Green Dinge gesehen, die mir das Blut erstarren ließen. Es ist wirklich ein Gespenstertal, ich habe es immer gesagt – und das stimmt.« »Haben Sie denn ein Gespenst zu Gesicht bekommen?« Johnston schluckte. »Ich habe Mr. Merrivan gesehen«, sagte er schließlich.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Silberne Dreieck und Der dritte Zufall

Das Silberne Dreieck und Der dritte Zufall von Barclay,  Alex, Wallace,  Edgar
Dieser Original-Text von Edgar Wallace wurde von Alex Barclay in der Sprache des Meisters für die heutigen Krimi-Leser sorgfältig überarbeitet und vom Aravaipa-Verlag in seiner London-Krimi-Reihe neu herausgegeben. Nur das alte Zitat, "Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu werden", trifft heute durch die Überarbeitung der Texte erst recht ins Mark jedes Krimi-Fans. "Das Silberne Dreieck und Der dritte Zufall" ist der 2. Band der Reihe.
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Pack

Das Pack von Wallace,  Edgar
»Ich wollte Sie noch sprechen – vor meinem Tode.« Shelton nahm die Zigarette aus dem Mund, blies einige Rauchringe zur Decke empor und beobachtete sie, bis sie sich in Nichts auflösten. »Ich habe vier Menschen umgebracht, und ich bereue es nicht«, sagte er nachdenklich. Dann lächelte er den Wetter plötzlich an, der düster auf ihn niederblickte. »Sie glauben, daß es jetzt mit mir zu Ende geht, aber Sie irren sich schwer! Sie werden mich hängen, und sie werden mich begraben, aber trotzdem lebe ich weiter, und ich fasse Sie, Wetter Long, verlassen Sie sich darauf! Ich zahle es allen Leuten heim, die an meinem Tode schuld sind.« Als er Longs Gesichtsausdruck sah, lächelte er noch rätselhafter. »Sie glauben, daß ich nicht mehr bei Verstand bin, aber es gibt viel Dinge in dieser Welt, von denen Ihre Schulweisheit sich nichts träumen läßt, mein Freund. Die Galgenhand ist kein leerer Wahn – sie existiert!« Er runzelte die Stirne einen Augenblick und schaute auf den Steinfußboden, dann lachte er laut auf. »So, das wäre alles, was ich Ihnen sagen wollte. Denken Sie daran, Mr. Long, die Galgenhand wächst aus dem Grab hervor und packt Sie früher oder später an der Gurgel!«
Aktualisiert: 2019-12-18
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Das Geheimnis der gelben Narzissen

Das Geheimnis der gelben Narzissen von Wallace,  Edgar
»Ich fürchte, ich verstehe Sie nicht recht, Mr. Lyne«, sagte Odette Rider und sah den jungen Mann düster an, der an dem Schreibtisch lehnte. Ihre zarte Haut war mit Rot übergossen, und in den Tiefen ihrer versonnenen grauen Augen blitzte ein Blick auf, der jeden anderen gewarnt hätte. Aber Mr. Lyne war so von sich selbst, von dem Eindruck seiner Persönlichkeit und von seiner Begabung überzeugt, daß er glaubte, alle Menschen müßten sich seinen Wünschen fügen ...
Aktualisiert: 2019-12-18
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