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Johann Christian Castberg: Frühling im Herbst – eine wilde Liebe

Johann Christian Castberg: Frühling im Herbst – eine wilde Liebe von Castberg,  Johann Christian, Vogel,  Fritz Franz
Dies ist, soweit bekannt, die erste Monografie zum Norweger Johann Christian Castberg (1911–1988). Dieser unterhielt trotz der Ehe mit Fredrikke Mustad in Genf in den frühen 1970er-Jahren eine mehrjährige Beziehung mit der Schaffhauserin Grie Empeyta-Schaefle in der Nähe von Lausanne. Aus den im Nachlass der Schaffhauserin vorgefundenen Unterlagen – Briefe, Zeichnungen, Gemälde – muss es eine liaison dangereuse gewesen sein. Anhand der Recherchen wird versucht, diese amour fou darzustellen und die beiden Kontrahenten – den Maler bürgerlicher Porträts und die quirrlige Dame aus gutem Hause – in ihrem crash of love zu verstehen und diese Begegnung, dokumentiert u.a. in erotischen Zeichnungen, als Zeitdokument darzustellen. Castberg wurde am 1. Februar 1911 in Bergen/Norwegen geboren, am 6. November 1988 starb er mit 77 in Oslo. Seine norwegischen Eltern waren der Konzertmeister Torgrim Castberg (1874–1928) und Ida Anker (1876–1945), die 1896 geheiratet hatten. Als der 17-jährige Sohn – als sogenanntes Wunderkind debütierte er im Alter von 13 Jahren als Solist für Violine für das Bergen Symphony Orchestra – in Paris war, um Musik zu studieren, erlitt er eine Hirnhautentzündung. Sein Vater Torgrim reiste von Bergen nach Paris zum kranken Sohn, infizierte sich jedoch selber mit Meningitis und verstarb. Johan blieb aufgrund der Erkrankung auf seinem linken Ohr taub. Deshalb musste er auf eine Musikerkarriere verzichten und widmete sich fortan der Zeichnung. Trotzdem blieb er dem Instrument treu und spielte es nicht mehr als Berufs-, aber als Freizeitmusiker. In der Schweiz war er in Lausanne und Vevey stationiert. Er war zeitweise Nachbar von Charlie Chaplin (1889–1977), der 1953 bis 1977 in Vevey domiziliert war. 1982–1986 wohnte er offiziell in Genf. Auch hier residierte er als Lebemann, der gerne junge Frauen porträtierte und älteren Damen zu jüngerem Scheinbild verhalf. Die Porträtarbeit in der Schweiz wie auch in Norwegen sicherte ihm bis zum Tod ein regelmässiges, wenn auch bescheidenes Künstlereinkommen. Arbeiten von Castberg liegen in öffentlichen Sammlungen wie dem Nationalmuseum Stockholm, Waldemarsudde in Stockholm und im Musée d’art moderne in Paris. Er hatte, nebst Gruppenausstellungen, Einzelausstellungen in Oslo, Helsingsfors, Paris, Rom, Østlendingen, Vevey und in Genf. In der Publikation wird auf dessen Werk eingegangen und in einen gesellschaftlichen Kontext der Zeit und der Beziehungen gestellt. Diese erste Monografie zu diesem praktisch vergessenen Künstler umfasst neben über 300 Abbildungen ein kunsthistorisches Essay (rund 40 000 Zeichen).
Aktualisiert: 2021-04-17
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Werner Gadliger: Nebenschauplätze

Werner Gadliger: Nebenschauplätze von Gadliger,  Werner, Vogel,  Fritz Franz
Werner Gadliger hat seine Kamera stets zur Hand, früher analog und schwarz/weiss, heute digital und farbig. Der Wechsel der Technik macht an sich keinen Unterschied in der ästhetischen Haltung, auch wenn man vielleicht bei der digitalen Fotografie aufgrund des grossen Speichers versucht ist, mehr abzudrücken, variantenreicher und «auf Reserve» zu fotografieren. Doch das Fotografieren ist ohnehin nur die Hälfte der Arbeitsleistung. Wichtiger ist es, den Bildspeicher daraufhin zu untersuchen, was einem denn zu zeigen wichtig ist. Das Bild soll stimmen, soll eine Stimmung erzeugen. Es soll subjektiv sein, es soll einen Stil sichtbar machen. Es soll sichtbares Zeichen einer autoriellen Fotografie sein. Mit seiner Kamera war Werner Gadliger immer wieder unterwegs. Ein ganzes Abecedarium von Orten und Städten hat er besucht. Er ist angezogen von leicht absurden Szenen, von Dingen, die das Auge behalten möchte und stattdessen die Kamera zu speichern beauftragt, ja «verdammt» ist. Es sind die kleinen Szenen, die unscheinbaren Welten rund um den grossen Globus, oder, um im Zürcher Modus zu bleiben: nicht nur die kleine Zürcher Niederdorfoper steht auf seinem Spielplan, sondern all die kleinen Dorfoperetten, die er auf seinen Reisen findet. Allerdings haben wir es weniger mit einer Reisefotografie zu tun, die Städte und Landschaften, wirkmächtige Orte, Kathedralen und Plätze, Sehenswürdigkeiten und neu gebaute Zurschaustellungen der Kulturstädte in grossformatige Bilder fasst. Werner Gadliger ist ein stiller Fotograf, ein heimlicher, unbemerkt fotografierender Chronist, eingedenk grosser Vorbilder wie Cartier-Bresson (1908–2004), Helen Levitt (1913–2009) oder Mary Ellen Mark (1940–2015). Grosses Kino, grosse Welt, kleine Szenen, kleine Ungereimtheiten etc. gibt es überall, und immer wieder neu.
Aktualisiert: 2021-04-17
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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher von Vogel,  Fritz Franz
Die Publikation stellt den Diessenhofer Zeichner und Aquarellisten Adolf Ott (1909–1998) in den Mittelpunkt. Ott war ursprünglich Zimmermann, bildete sich zum Architekten weiter und besuchte Aktkurse an der Kunstgewerbeschule Zürich Mitte der 1930er-Jahre. Als Nebst seiner Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter für die Holzbaufirma Ott AG war Ott Erfinder verschiedener, patentierter Holzprodukte. Er baute verschiedene Landhäuser, vor allem im Holzelementbau. Er schrieb Artikel zum Holzbau in der Fachzeitschrift «Der Zimmermann» und illustrierte diese mit Plänen und Fotos. Die verschiedenen Facetten seines über 70-jährigen kreativen Schaffens sind Gegenstand der Publikation, so auch seine Tätigkeit als Galerist in den frühen 1970er-Jahren, wo er nebst Künstlern auch thematische Ausstellungen kuratierte. Hauptsache der in sieben Bände inklusive eines ewigen Kalenders aufgeteilten, 1330 Seiten umfassenden Publikation sind jedoch die Zeichnungen und Aquarelle. Ott hat vor allem lokale Winkel und die regionale Landschaft am Rhein und im Toggenburg, seinem Wohnort nach der Pensionierung, dokumentiert. Darüber hinaus existieren bislang völlig unbekannte Konvolute an Zeichnungen während der Kriegszeit 1942–45, umfangreiche Studien zu schlafenden Personen und interessante Bilder von der innerstädtischen Mobilität in Schaffhausen. Auch sind ganz frühe Lehrstudien aufgetaucht, die das Talent des kunstaffinen Ott-Sprösslings offenbaren. Weitere Bildbestände sind die frühen Zeichnungen, Blumen und Blüten, Bäume und Holzschlag, Strassenfluchten, Selbstporträts, Stillleben und Spielwaren. Dies ist die erste Monografie zu diesem überaus produktiven und vielseitigen Künstler und Kreativen am Hochrhein, dessen Doppelbegabung angewandter und freier künstlerische Kreativität sichtbar wird. Sie umfasst nebst einem kunsthistorischen Essay eine biografische Zeittafel, illustriert mit verschiedenen Archivalien aus dem Nachlass der Tochter.
Aktualisiert: 2020-12-10
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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher von Vogel,  Fritz Franz
Die Publikation stellt den Diessenhofer Zeichner und Aquarellisten Adolf Ott (1909–1998) in den Mittelpunkt. Ott war ursprünglich Zimmermann, bildete sich zum Architekten weiter und besuchte Aktkurse an der Kunstgewerbeschule Zürich Mitte der 1930er-Jahre. Als Nebst seiner Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter für die Holzbaufirma Ott AG war Ott Erfinder verschiedener, patentierter Holzprodukte. Er baute verschiedene Landhäuser, vor allem im Holzelementbau. Er schrieb Artikel zum Holzbau in der Fachzeitschrift «Der Zimmermann» und illustrierte diese mit Plänen und Fotos. Die verschiedenen Facetten seines über 70-jährigen kreativen Schaffens sind Gegenstand der Publikation, so auch seine Tätigkeit als Galerist in den frühen 1970er-Jahren, wo er nebst Künstlern auch thematische Ausstellungen kuratierte. Hauptsache der in sieben Bände inklusive eines ewigen Kalenders aufgeteilten, 1330 Seiten umfassenden Publikation sind jedoch die Zeichnungen und Aquarelle. Ott hat vor allem lokale Winkel und die regionale Landschaft am Rhein und im Toggenburg, seinem Wohnort nach der Pensionierung, dokumentiert. Darüber hinaus existieren bislang völlig unbekannte Konvolute an Zeichnungen während der Kriegszeit 1942–45, umfangreiche Studien zu schlafenden Personen und interessante Bilder von der innerstädtischen Mobilität in Schaffhausen. Auch sind ganz frühe Lehrstudien aufgetaucht, die das Talent des kunstaffinen Ott-Sprösslings offenbaren. Weitere Bildbestände sind die frühen Zeichnungen, Blumen und Blüten, Bäume und Holzschlag, Strassenfluchten, Selbstporträts, Stillleben und Spielwaren. Dies ist die erste Monografie zu diesem überaus produktiven und vielseitigen Künstler und Kreativen am Hochrhein, dessen Doppelbegabung angewandter und freier künstlerische Kreativität sichtbar wird. Sie umfasst nebst einem kunsthistorischen Essay eine biografische Zeittafel, illustriert mit verschiedenen Archivalien aus dem Nachlass der Tochter.
Aktualisiert: 2020-12-10
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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher von Vogel,  Fritz Franz
Die Publikation stellt den Diessenhofer Zeichner und Aquarellisten Adolf Ott (1909–1998) in den Mittelpunkt. Ott war ursprünglich Zimmermann, bildete sich zum Architekten weiter und besuchte Aktkurse an der Kunstgewerbeschule Zürich Mitte der 1930er-Jahre. Als Nebst seiner Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter für die Holzbaufirma Ott AG war Ott Erfinder verschiedener, patentierter Holzprodukte. Er baute verschiedene Landhäuser, vor allem im Holzelementbau. Er schrieb Artikel zum Holzbau in der Fachzeitschrift «Der Zimmermann» und illustrierte diese mit Plänen und Fotos. Die verschiedenen Facetten seines über 70-jährigen kreativen Schaffens sind Gegenstand der Publikation, so auch seine Tätigkeit als Galerist in den frühen 1970er-Jahren, wo er nebst Künstlern auch thematische Ausstellungen kuratierte. Hauptsache der in sieben Bände inklusive eines ewigen Kalenders aufgeteilten, 1330 Seiten umfassenden Publikation sind jedoch die Zeichnungen und Aquarelle. Ott hat vor allem lokale Winkel und die regionale Landschaft am Rhein und im Toggenburg, seinem Wohnort nach der Pensionierung, dokumentiert. Darüber hinaus existieren bislang völlig unbekannte Konvolute an Zeichnungen während der Kriegszeit 1942–45, umfangreiche Studien zu schlafenden Personen und interessante Bilder von der innerstädtischen Mobilität in Schaffhausen. Auch sind ganz frühe Lehrstudien aufgetaucht, die das Talent des kunstaffinen Ott-Sprösslings offenbaren. Weitere Bildbestände sind die frühen Zeichnungen, Blumen und Blüten, Bäume und Holzschlag, Strassenfluchten, Selbstporträts, Stillleben und Spielwaren. Dies ist die erste Monografie zu diesem überaus produktiven und vielseitigen Künstler und Kreativen am Hochrhein, dessen Doppelbegabung angewandter und freier künstlerische Kreativität sichtbar wird. Sie umfasst nebst einem kunsthistorischen Essay eine biografische Zeittafel, illustriert mit verschiedenen Archivalien aus dem Nachlass der Tochter.
Aktualisiert: 2020-12-10
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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher von Vogel,  Fritz Franz
Die Publikation stellt den Diessenhofer Zeichner und Aquarellisten Adolf Ott (1909–1998) in den Mittelpunkt. Ott war ursprünglich Zimmermann, bildete sich zum Architekten weiter und besuchte Aktkurse an der Kunstgewerbeschule Zürich Mitte der 1930er-Jahre. Als Nebst seiner Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter für die Holzbaufirma Ott AG war Ott Erfinder verschiedener, patentierter Holzprodukte. Er baute verschiedene Landhäuser, vor allem im Holzelementbau. Er schrieb Artikel zum Holzbau in der Fachzeitschrift «Der Zimmermann» und illustrierte diese mit Plänen und Fotos. Die verschiedenen Facetten seines über 70-jährigen kreativen Schaffens sind Gegenstand der Publikation, so auch seine Tätigkeit als Galerist in den frühen 1970er-Jahren, wo er nebst Künstlern auch thematische Ausstellungen kuratierte. Hauptsache der in sieben Bände inklusive eines ewigen Kalenders aufgeteilten, 1330 Seiten umfassenden Publikation sind jedoch die Zeichnungen und Aquarelle. Ott hat vor allem lokale Winkel und die regionale Landschaft am Rhein und im Toggenburg, seinem Wohnort nach der Pensionierung, dokumentiert. Darüber hinaus existieren bislang völlig unbekannte Konvolute an Zeichnungen während der Kriegszeit 1942–45, umfangreiche Studien zu schlafenden Personen und interessante Bilder von der innerstädtischen Mobilität in Schaffhausen. Auch sind ganz frühe Lehrstudien aufgetaucht, die das Talent des kunstaffinen Ott-Sprösslings offenbaren. Weitere Bildbestände sind die frühen Zeichnungen, Blumen und Blüten, Bäume und Holzschlag, Strassenfluchten, Selbstporträts, Stillleben und Spielwaren. Dies ist die erste Monografie zu diesem überaus produktiven und vielseitigen Künstler und Kreativen am Hochrhein, dessen Doppelbegabung angewandter und freier künstlerische Kreativität sichtbar wird. Sie umfasst nebst einem kunsthistorischen Essay eine biografische Zeittafel, illustriert mit verschiedenen Archivalien aus dem Nachlass der Tochter.
Aktualisiert: 2020-12-10
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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

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Die Publikation stellt den Diessenhofer Zeichner und Aquarellisten Adolf Ott (1909–1998) in den Mittelpunkt. Ott war ursprünglich Zimmermann, bildete sich zum Architekten weiter und besuchte Aktkurse an der Kunstgewerbeschule Zürich Mitte der 1930er-Jahre. Als Nebst seiner Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter für die Holzbaufirma Ott AG war Ott Erfinder verschiedener, patentierter Holzprodukte. Er baute verschiedene Landhäuser, vor allem im Holzelementbau. Er schrieb Artikel zum Holzbau in der Fachzeitschrift «Der Zimmermann» und illustrierte diese mit Plänen und Fotos. Die verschiedenen Facetten seines über 70-jährigen kreativen Schaffens sind Gegenstand der Publikation, so auch seine Tätigkeit als Galerist in den frühen 1970er-Jahren, wo er nebst Künstlern auch thematische Ausstellungen kuratierte. Hauptsache der in sieben Bände inklusive eines ewigen Kalenders aufgeteilten, 1330 Seiten umfassenden Publikation sind jedoch die Zeichnungen und Aquarelle. Ott hat vor allem lokale Winkel und die regionale Landschaft am Rhein und im Toggenburg, seinem Wohnort nach der Pensionierung, dokumentiert. Darüber hinaus existieren bislang völlig unbekannte Konvolute an Zeichnungen während der Kriegszeit 1942–45, umfangreiche Studien zu schlafenden Personen und interessante Bilder von der innerstädtischen Mobilität in Schaffhausen. Auch sind ganz frühe Lehrstudien aufgetaucht, die das Talent des kunstaffinen Ott-Sprösslings offenbaren. Weitere Bildbestände sind die frühen Zeichnungen, Blumen und Blüten, Bäume und Holzschlag, Strassenfluchten, Selbstporträts, Stillleben und Spielwaren. Dies ist die erste Monografie zu diesem überaus produktiven und vielseitigen Künstler und Kreativen am Hochrhein, dessen Doppelbegabung angewandter und freier künstlerische Kreativität sichtbar wird. Sie umfasst nebst einem kunsthistorischen Essay eine biografische Zeittafel, illustriert mit verschiedenen Archivalien aus dem Nachlass der Tochter.
Aktualisiert: 2020-12-10
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Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher

Adolf Ott – mit Pinsel und Papier dem Leben hinterher von Vogel,  Fritz Franz
Die Publikation stellt den Diessenhofer Zeichner und Aquarellisten Adolf Ott (1909–1998) in den Mittelpunkt. Ott war ursprünglich Zimmermann, bildete sich zum Architekten weiter und besuchte Aktkurse an der Kunstgewerbeschule Zürich Mitte der 1930er-Jahre. Als Nebst seiner Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter für die Holzbaufirma Ott AG war Ott Erfinder verschiedener, patentierter Holzprodukte. Er baute verschiedene Landhäuser, vor allem im Holzelementbau. Er schrieb Artikel zum Holzbau in der Fachzeitschrift «Der Zimmermann» und illustrierte diese mit Plänen und Fotos. Die verschiedenen Facetten seines über 70-jährigen kreativen Schaffens sind Gegenstand der Publikation, so auch seine Tätigkeit als Galerist in den frühen 1970er-Jahren, wo er nebst Künstlern auch thematische Ausstellungen kuratierte. Hauptsache der in sieben Bände inklusive eines ewigen Kalenders aufgeteilten, 1330 Seiten umfassenden Publikation sind jedoch die Zeichnungen und Aquarelle. Ott hat vor allem lokale Winkel und die regionale Landschaft am Rhein und im Toggenburg, seinem Wohnort nach der Pensionierung, dokumentiert. Darüber hinaus existieren bislang völlig unbekannte Konvolute an Zeichnungen während der Kriegszeit 1942–45, umfangreiche Studien zu schlafenden Personen und interessante Bilder von der innerstädtischen Mobilität in Schaffhausen. Auch sind ganz frühe Lehrstudien aufgetaucht, die das Talent des kunstaffinen Ott-Sprösslings offenbaren. Weitere Bildbestände sind die frühen Zeichnungen, Blumen und Blüten, Bäume und Holzschlag, Strassenfluchten, Selbstporträts, Stillleben und Spielwaren. Dies ist die erste Monografie zu diesem überaus produktiven und vielseitigen Künstler und Kreativen am Hochrhein, dessen Doppelbegabung angewandter und freier künstlerische Kreativität sichtbar wird. Sie umfasst nebst einem kunsthistorischen Essay eine biografische Zeittafel, illustriert mit verschiedenen Archivalien aus dem Nachlass der Tochter.
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Franz Hobi. Kunst | Kontemplation

Franz Hobi. Kunst | Kontemplation von Hobi,  Franz, Vogel,  Fritz Franz
Aus dem Begleittext von Fritz Franz Vogel: Franz Hobi erhob die Kontemplation zum künstlerischen Prinzip. Er schöpfte aus der Anwendung der stillen Einkehr Wirkmacht und Schaffenskraft. Als Pfarrer war er konfrontiert mit den Unwägbarkeiten des Alltags, mit den Unabänderlichkeiten des Daseins, mit den Geschehnissen und Risiken der Soziotope. So holte er sich wieder Kraft aus dem eigenen Werken – also einiges mehr als nur das mönchische «ora et labora». Damit sind wir mitten drin: Kunst ist Kontemplation, Kunst ist Einkehr, Kunst ist das Resultat der Selbstbeschäftigung und Kunst übt wie kaum etwas anderes die Selbstgenügsamkeit ein. Kunst ist aber auch immer janusköpfig: therapeutisch wirksam gegen innen, ikonografisch bedeutsam gegen aussen. Kunst entsteht zwar unter dem Diktat der Abgeschiedenheit, der Loslösung von Notwendigkeiten, doch ihr Adressat ist das Fremde, die Welt draussen. Dieser Blick von aussen auf ein Werk ist Weltbetrachtung durch die Augen des Künstlers. In diesem Sinne kommen künstlerisches Werken (für sich) und Wirken (für alle) dem Leitsatz von Thomas von Aquin durchaus sehr nah.
Aktualisiert: 2020-12-01
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