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Lebensmenschen. Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin

Lebensmenschen. Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin von Folini,  Mara, Hahl-Fontaine,  Jelena, Hoberg,  Annegret, Jawlensky Bianconi,  Angelica, Lauckaite,  Laima, Mühling,  Matthias, Straetmans,  Anna, Uhrig,  Sandra, Zieglgänsberger,  Roman
Alexej von Jawlensky (1864–1941) und Marianne von Werefkin (1860–1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker (Werefkin) und malerischer Impulsgeber (Jawlensky) dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch jeder für sich und zusammen als Paar einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist aus diesem Grund, dass ihre Bedeutung bislang lediglich innerhalb dieser Vereinigungen beleuchtet wurde, sie aber als private wie künstlerische „Partner“, die sie über 25 Jahre (1892–1921) gewesen sind, noch niemals gemeinsam und explizit in einer Publikation vorgestellt wurden.Ausstellung im Lenbachhaus München, im Museum Wiesbaden und im Museo Comunale d'arte Moderna in Ascona.
Aktualisiert: 2021-01-13
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Gabriele Münter und die Volkskunst.

Gabriele Münter und die Volkskunst. von Gockerell,  Nina, Uhrig,  Sandra, Werner,  Constanze
Am 19. Februar 2017 jährte sich der 140. Geburtstag von Gabriele Münter (1877–1962). Dies war Anlass für das Schloßmuseum Murnau und das Oberammergau Museum, Münters Werk und seine Bezüge zur Volkskunst in einer gemeinsamen Ausstellung aufzuzeigen. Angeregt durch ihren damaligen Lebensgefährten Wassily Kandinsky (1866–1944), der bereits 1889 als Jurist und Nationalökonom auf einer Forschungsreise im russischen Gouvernement Wologda mit der Volkskultur nachhaltig in Berührung gekommen war, entwickelte auch Gabriele Münter eine Begeisterung für die Erzeugnisse der Volkskunst. Sie begann Hinterglasbilder, Votivbilder, Heiligen- und Spielzeugfiguren zu sammeln, die sie auf gemeinsamen Reisen, während ihrer Aufenthalte in Murnau und Umgebung, aber auch in München auf der Auer Dult oder bei spezialisierten Händlern fand. Bei Heinrich Rambold, einem in Murnau ansässigen Hinterglasmaler, erlernte sie die Maltechnik und verfeinerte ihre Fertigkeit, indem sie zunächst dessen Vorlagen kopierte. Die über 1.000 Stücke umfassende Sammlung von Hinterglasbildern des Murnauer Braumeisters Johann Krötz, der seit Ende der 1880er Jahre Bilder aus dem Staffelseegebiet und Oberammergau zusammengetragen hatte (seit 1955 im Oberammergau Museum), ermöglichte ihr – wie auch Kandinsky, Franz Marc und Alexej von Jawlensky – einen tieferen Einblick in Themen, Motive und regionale Charakteristika der Hinterglasmalerei. Eine Faszination für Volkskunst hatte nicht nur Kandinsky erfasst, sondern zeitgleich – seit den späten 1890er Jahren – hatte sich auch in Münchner Architekten- und Künstlerkreisen ein verstärktes Interesse an den Erzeugnissen der oberbayerischen Volkskunst entwickelt. Dieses führte 1902 zur Gründung des Vereins für Volkskunde. Gründungsmitglieder waren u.a. die Architekten Gabriel von Seidl und Franz Zell, aber eben auch der Murnauer Braumeister Johann Krötz und der Oberammergauer Schnitzwarenverleger Guido Lang. Letzterer ließ dadurch angeregt in den Jahren 1904 bis 1906 das Oberammergau Museum für seine Sammlung Oberammergauer Schnitzereien errichten. Auch die Maler des Blauen Reiter sammelten neben Hinterglasbildern Kleinskulpturen, wie sie auch heute noch im Oberammergauer Museum zu sehen sind, sammelten neben Hinterglasbildern ihrerseits wiederum die Maler des „Blauen Reiters“, und Gabriele Münter hielt diese Objekte auf zahlreichen Gemälden fest. Die Authentizität der beiden Orte Murnau und Oberammergau prägte die gemeinsame Ausstellung, die zum ersten Mal den bislang unbeachteten Zusammenhang der allgemeinen Entdeckung der Volkskunst um 1900 und der spezifischen Begeisterung Gabriele Münters für diese herstellt. Münter hat in Murnau gemalt und gelebt und ihr Werk ist seit über zwei Jahrzehnten einer der wichtigsten Forschungsschwerpunkte des Schloßmuseums, ebenso wie die Volkskunst des Staffelseeraums. Das 1910 eröffnete Oberammergau Museum präsentiert die denkmalgeschützten Räume mit der volkskundlichen Sammlung bewusst in den zeittypischen Arrangements, wie sie Gabriele Münter durchaus selbst dort gesehen haben kann. Schloßmuseum Murnau Gabriele Münter integrierte ihre Volkskunstsammlung, die sie in der gemeinsamen Wohnung in München in der Ainmillerstraße und in ihrem Haus an der Kottmüllerallee in Murnau auf Konsolen, Schränkchen und Tischen arrangierte, bis in ihr Spätwerk hinein in Stillleben und Interieurs. Um 1911 häuften sich allerdings die Arrangements, die in der Zusammenführung religiöser und profaner Objekte einen eigenwillig mystischen Charakter erlangen, aber auch als sehr persönlicher Ausdruck ihrer Lebensstationen gedeutet werden können. Neben Madonnen – und anderen Heiligen – sowie Spielzeugfiguren aus dem Erzgebirge finden sich auf ihren Bildern auch ein russischer Kovsch, ein skandinavisches Dalarnapferd und ein englischer Kaminhund. Abgerundet werden ihre Arbeiten und Hinterglasbilder durch Werke ihrer Freunde und Wegbegleiter wie Alexej von Jawlensky, Maria und Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Otto Nebel und Hermann Stenner. Oberammergau Museum Insgesamt zehn Hinterglasbilder wurden in den Almanach „Der Blaue Reiter“ aufgenommen. Neun davon stammen aus der Sammlung Krötz und werden seit Jahrzehnten zum ersten Mal wieder gemeinsam gezeigt. Bestimmte Themen (Hl. Florian, Hl. Georg, Hl. Theresia,Madonnen) und Darstellungsweisen (Farbigkeit, Ausführung der Umrisslinien) faszinierten Gabriele Münter bei den Hinterglasbildern wie bei den geschnitzten volkskundlichen Skulpturen besonders. Die ausgestellten Exponate aus der Sammlung Krötz sowie von Oberammergauer Schnitzereien beleuchten diesen Aspekt. Der Einfluss Heinrich Rambolds auf Münters Hinterglasbilder wird in seinen ausgestellten Werken deutlich. Die Art des Arrangierens von Volkskunst um die Jahrhundertwende ist im Zellschen Ensemble weitgehend erhalten geblieben. Hier sind Verweise auf Figuren gesetzt, die Münter in ähnlicher Art in ihre Sammlung aufgenommen hatte. Den volkskundlichen Exponaten werden druckgrafische und zeichnerische Arbeiten Gabriele Münters gegenübergestellt. Der Katalog zu der Ausstellung zeigt neben Fachbeiträgen von Nina Gockerell, Sandra Uhrig und Constanze Werner zahlreiche farbige Abbildungen der Exponate aus dem Schloßmuseum Murnau und dem Oberammergau Museum wie auch zahlreiche Vergleichsabbildungen zur Thematik.
Aktualisiert: 2018-07-19
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Adolf Erbslöh (1881–1947).

Adolf Erbslöh (1881–1947). von Ickerott-Bilgic,  Christine, Schlossmuseum des Marktes Murnau, Uhrig,  Sandra
Adolf Erbslöh, 1881 geboren in New York, aufgewachsen in Barmen, ist vor allem als Vertreter der Klassischen Moderne und als Nachfolger von Wassily Kandinsky als erster Vorsitzender der "Neuen Künstlervereinigung München" (ab 1911) bekannt. Aus wohlhabender Familie stammend, entwickelt er früh eine künstlerische Neigung und eine ausgeprägte Liebe zur Musik. Nach einem Kunststudium in Karlsruhe wechselt Erbslöh zusammen mit seinem Freund Oscar Wittenstein 1904 nach München. Hier studiert er u. a. bei Ludwig von Herterich an der Akademie der Bildenden Künste. Seine finanzielle Unabhängigkeit und das gesellschaftliche Leben, das er zusammen mit seiner Frau Adeline in München führt, ermöglichen es ihm, seinen vielfältigen Interessen, u. a. an der Luftfahrt, nachzugehen. So beteiligt er sich mit Wittenstein und großem finanziellem Eigenanteil an der Entwicklung eines Motorballons. Zunächst gilt sein Interesse 1909 jedoch der Mitgliederanwerbung und Mitbegründung der "Neuen Künstlervereinigung München", zu welcher u. a. Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, Gabriele Münter, Erma Bossi und Alexander Kanoldt, Erbslöhs Freund aus der Karlsruher Studienzeit, zählen. Adolf Erbslöh übernimmt das Amt des Schriftführers und zeigt auf der ersten Ausstellung der Vereinigung drei Werke, darunter die "Märzsonne" von 1909. Vor allem in seinen Landschaftskompositionen entwickelt Erbslöh in den darauffolgenden Jahren eine immer stärker rhythmisierte, kubistisch-abstrahierte Auflösung, die ihn zu einem unverwechselbaren Malstil finden lässt. Seine finanzielle Absicherung nutzt Erbslöh Zeit seines Lebens, um Freunde und Weggefährten zu unterstützen vor allem die russischen Kollegen, die durch die Oktoberrevolution 1917 nicht mehr an ihr Vermögen kamen. Mit Alexej von Jawlensky, den er sein "künstlerisches Gewissen" nennt, verbindet ihn eine lebenslange Freundschaft, die sich in ihrem Briefwechsel eindrucksvoll widerspiegelt. Die Ausstellung zum 70. Todestag von Adolf Erbslöh zeigt neben Leihgaben, u. a. aus der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Museum für Neue Kunst, Freiburg, vor allem selten gezeigte Werke aus Privatsammlungen sowie Arbeiten seiner Weggefährten und Skulpturen seiner Tochter Ingeborg, der er ebenfalls tief verbunden zur Seite stand.
Aktualisiert: 2018-07-19
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Väter & Söhne. Konfrontation und Gleichklang

Väter & Söhne. Konfrontation und Gleichklang von Egging,  Björn, Geiger,  Julia, Hellwig,  Karin, Jawlensky-Bianconi,  Angelika, Markt Murnau am Staffelsee, Roßbeck,  Brigitte, Uhrig,  Sandra
Katalog anlässlich der Sonderausstellung "Väter & Söhne. Konfrontation und Gleichklang" (21. Juli bis 6. November 2015) im Schloßmuseum Murnau
Aktualisiert: 2017-09-21
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Die Kunst der Stunde – Wendepunkte

Die Kunst der Stunde – Wendepunkte von Hellwig,  Karin, Markt Murnau am Staffelsee, Uhrig,  Sandra
Katalog anlässlich der Sonderausstellung "Die Kunst der Stunde - Wendepunkte. Rohlfs, Kandinksy, Dexel und Zeitgenossen (23. Juli bis 8. November 2015) im Schloßmuseum Murnau mit Textbeiträgen von Karin Hellwig und Sandra Uhrig. 66 Farb- und 10 Schwarz-Weiß-Abbildungen.
Aktualisiert: 2018-07-13
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Alpenglühen.

Alpenglühen. von Brandes,  Jürgen, Brandes,  Sibylle, Hellwig,  Karin, Ickerott-Bilgic,  Christine, Schlossmuseum d. Marktes Murnau, Schüßler,  Gosbert, Uhrig,  Sandra
„Die prachtvollste Erscheinung an den Alpen ist ihr flammenrothes und Purpur-Glühn bey Sonnen-Untergang. Wenn es helle Luft ist, und die Sonne am wolkenlosen Abendhimmel niedersinkt, so verlasse der Reisende Zimmer und Stadt, und suche einen günstigen Standpunkt zur Ansicht der Alpen.“ J. G. Ebel, 1809 Die Bergwelt als Kulisse, als Fluchtpunkt, als Herausforderung, als Lebens- und Schicksalsort zieht sich durch nahezu alle Zeiten, Kulturen und Religionen. Francesco Petrarcas Brief vom 26. April 1336 über seine Besteigung des Mont Ventoux wird als erster Bericht einer Bergbesteigung um ihrer selbst Willen und als Beginn des Alpinismus angesehen. Mit dem Ausbau alter Pilger- und Handelsstraßen hatte der Alpentourismus besonders im 18. Jahrhundert immer mehr zugenommen. Damalige Reiseberichte schildern facettenreich die Gefahren, das Geheimnisumwobene und die mannigfaltige, zum großen Teil noch unbekannte Tier- und Pflanzenwelt. Die „Grand Tour“ über die Alpen nach Rom gehörte in England im 18. Jahrhundert als fester Bestandteil zur Ausbildung eines Gentleman. Auch heute ist trotz des Massentourismus die Anziehungskraft der Berge ungebrochen. Moderne Bergliteratur, Neuverfilmungen berühmter Erstbesteigungen und Reinhold Messners fünf Standorte umfassendes Museumsprojekt erhalten große Resonanz. Mit dem Blick der Künstler geht das Schloßmuseum Murnau der Anziehungskraft der Bergwelt anhand einer Privatsammlung mit Werken von Christian E. B. Morgenstern, Adam Klein, Johann Jakob Dorner d. J., Heinrich Bürkel u. a. nach und führt den Betrachter über den Expressionismus mit Werken von Alexej Jawlensky, Alexander Kanoldt, Adolf Erbslöh, Marianne von Werefkin, August Macke und Ernst Ludwig Kirchner hin zur expressiven Malerei Herbert Brandls. Generationsübergreifend werden die Maler Edward Theodore Compton und sein Sohn Edward Harrison vorgestellt, die sich als leidenschaftliche Bergsteiger der Darstellung eindrucksvoller Gebirgsmotive verschrieben haben. In der Abfolge der Berglandschaften kommt so nicht nur ein sich wandelndes Naturverständnis zum Ausdruck, sondern auch das ganz persönliche Verhältnis der Künstler zu einer ganz besonderen Herausforderung.
Aktualisiert: 2018-07-12
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