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Soldatentod und Durchhaltebereitschaft

Soldatentod und Durchhaltebereitschaft von Bleckmann,  Bruno, Bondzio,  Sebastian, Carl,  Horst, Cole,  Laurence, Fritsche,  Maria, Hagemann,  Karen, Hämmerle,  Christa, Koller,  Christian, Searle,  Alaric, Überegger,  Oswald
Der Erste Weltkrieg dauerte mehr als vier Jahre. Am Ende waren 2 Millionen deutsche Soldaten tot. Sebastian Bondzio fragt, was dies für eine Gesellschaft bedeutete und wie es ihr möglich war, den Krieg unter dem Eindruck des Sterbens so lange zu führen. Zur Beantwortung unternimmt seine historische Analyse am Fallbeispiel der Stadt Osnabrück drei Schritte: Erstens vermisst sie das Sterbegeschehen in den Operationsgebieten des Ersten Weltkriegs und zeigt darüber die komplexen Verknüpfungen zwischen den beiden Sphären „Front“ und „Heimat“ auf. Zweitens verortet sie die Toten in der Stadtgesellschaft und macht die Übersetzung des Sterbens auf eine Stadtgesellschaft sichtbar. Beide Schritte verdeutlichen die quantitativen Dimensionen des Sterbens im Krieg und rufen dazu auf, das historische Narrativ einer „Massentrauer“ zu hinterfragen. Der dritte Teil nimmt dies zum Ausgangspunkt und arbeitet heraus, wie eine Gesellschaft, die Trauer zunehmend als Bedrohung wahrnahm, sich selbst disziplinierte und zum Zwecke der Kriegsführung eine neue Kriegskultur gab.
Aktualisiert: 2020-01-23
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Soldatentod und Durchhaltebereitschaft

Soldatentod und Durchhaltebereitschaft von Bleckmann,  Bruno, Bondzio,  Sebastian, Carl,  Horst, Cole,  Laurence, Fritsche,  Maria, Hagemann,  Karen, Hämmerle,  Christa, Koller,  Christian, Searle,  Alaric, Überegger,  Oswald
Der Erste Weltkrieg dauerte mehr als vier Jahre. Am Ende waren 2 Millionen deutsche Soldaten tot. Sebastian Bondzio fragt, was dies für eine Gesellschaft bedeutete und wie es ihr möglich war, den Krieg unter dem Eindruck des Sterbens so lange zu führen. Zur Beantwortung unternimmt seine historische Analyse am Fallbeispiel der Stadt Osnabrück drei Schritte: Erstens vermisst sie das Sterbegeschehen in den Operationsgebieten des Ersten Weltkriegs und zeigt darüber die komplexen Verknüpfungen zwischen den beiden Sphären „Front“ und „Heimat“ auf. Zweitens verortet sie die Toten in der Stadtgesellschaft und macht die Übersetzung des Sterbens auf eine Stadtgesellschaft sichtbar. Beide Schritte verdeutlichen die quantitativen Dimensionen des Sterbens im Krieg und rufen dazu auf, das historische Narrativ einer „Massentrauer“ zu hinterfragen. Der dritte Teil nimmt dies zum Ausgangspunkt und arbeitet heraus, wie eine Gesellschaft, die Trauer zunehmend als Bedrohung wahrnahm, sich selbst disziplinierte und zum Zwecke der Kriegsführung eine neue Kriegskultur gab.
Aktualisiert: 2020-01-23
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Im Schatten des Krieges

Im Schatten des Krieges von Überegger,  Oswald
Der Vertrag von St. Germain jährt sich im Herbst 2019 zum hundertsten Mal. Für Tirol hatte er dramatische Folgen. Das Land wurde am Brenner geteilt, das überwiegend deutschsprachige Südtirol fiel an Italien. Oswald Überegger rekonstruiert die entscheidenden Etappen der Geschichte dieses Umbruchs und veranschaulicht, wie als Folge des Ersten Weltkriegs eine bis heute virulente Minderheitenproblematik entstand.Das Buch bietet perspektivenreiche Blicke auf den Tiroler Raum in den Jahren 1918 bis 1920. Der Autor schildert nicht nur die zentralen Etappen der militärischen und politischen Entwicklung von den Januarstreiks 1918 bis zum Waffenstillstand von „Villa Giusti“. Ein besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus den Debatten über die Tiroler Frage auf der Friedenskonferenz bis hin zur „Annexion“ Südtirols durch Italien im Oktober 1920. Die Zeitenwende jener Jahre hatte tiefgreifende Veränderungen der regionalen Mentalität zur Folge. In seinem Buch gelingt es Oswald Überegger, die vielfach verflochtene, wechselvolle und umkämpfte Geschichte der Region zwischen Bodensee und Gardasee plastisch darzustellen.
Aktualisiert: 2020-01-22
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Zeugnisse von der Dolomitenfront 1915

Zeugnisse von der Dolomitenfront 1915 von Überegger,  Oswald, Voigt,  Immanuel
„Wer hätte je gedacht, daß wir diese herrlichen Gegenden durch Krieg verschandeln müßten!“, notierte Generalleutnant Konrad Krafft von Dellmensingen Ende Mai 1915 in sein Tagebuch. Der „Führer des Alpenkorps“ sprach damit aus, was sicher mancher Deutsche dachte, der 1915 den österreichischen Verbündeten in Südtirol zu Hilfe eilte. Der Einsatz des Alpenkorps an der Dolomitenfront liegt nun schon mehr als 100 Jahre zurück. Die Erinnerung an jene deutschen Soldaten, die in den Bergen kämpften und starben verblasst immer mehr. Das vorliegende Buch widmet sich erstmals diesen Männern und versucht die Zeit zwischen Mai und Oktober 1915 in Berichten und Biografien zu rekonstruieren. 300 größtenteils unveröffentlichte Fotografien ergänzen den Text und veranschaulichen nicht nur die Kulturlandschaften Südtirols im Jahr 1915, sondern zeichnen ein lebendiges Bild vom Lebensalltag der Soldaten.
Aktualisiert: 2019-11-06
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Im Schatten des Krieges

Im Schatten des Krieges von Überegger,  Oswald
Das Kriegsende 1918 war für Tirol eine Zeitenwende. Bittere Not und die Ungewissheit über die Zukunft des Landes prägten Politik und Gesellschaft. Die Entscheidung der Sieger in Paris führte 1919 zur Teilung Tirols. Südtirol fiel an Italien. Am Brenner wurde eine Grenze gezogen, die bis heute für Diskussionsstoff sorgt. Oswald Überegger rekonstruiert die entscheidenden Etappen der Geschichte dieses Umbruchs und veranschaulicht die Entstehung eines mitteleuropäischen Minderheitenproblems als Folge des Ersten Weltkriegs. Facettenreich analysiert das Buch die politischen, sozialen, ökonomischen und mentalen Entwicklungen in der Tiroler Nachkriegsgesellschaft. Es entsteht das lebendige Bild der wechselvollen und umkämpften Geschichte einer Region zwischen Bodensee und Gardasee.
Aktualisiert: 2020-01-15
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Erinnerungskriege

Erinnerungskriege von Überegger,  Oswald
KRIEGSERINNERUNG DER ZWISCHENKRIEGSZEIT IN POLITISCH GOUTIERTEN BAHNEN Zur Heroisierung und Ästhetisierung des Krieges in Kunst, Dichtung und Geschichtsschreibung und der Prägung des Bildes vom "gefallenen Helden". In der Ersten Republik kommt es zu keiner wissenschaftlich-kritischen Auseinandersetzung mit dem Krieg. Die Erinnerung an die Kriegsjahre wird im zwischenkriegszeitlichen Österreich als zutiefst traumatisch empfunden. Mit der Kriegsgeschichtsschreibung befassen sich fast ausschließlich militärische Kreise, deren Abwehrhaltung gegen Schuldzuweisungen bald aggressiven Rechtfertigungspositionen Platz macht. Nicht genuin militärischen Aspekten wie sozialen oder ökonomischen Faktoren kommt lediglich marginale Bedeutung zu. Diese "Offiziersgeschichtsschreibung" bewegt sich ganz im Rahmen der allgemeinen politischen Entwicklung der Ersten Republik und dem damit verbundenen "ideologischen Mainstream". Die schleichende konservative Restauration, die ab Anfang der zwanziger Jahre auch nachhaltige Auswirkungen auf das offizielle Geschichtsbild des Ersten Weltkriegs zeitigt, schafft das ideologische Fundament, das die öffentliche Kriegserinnerung in uniforme, stereotype und politisch goutierte Bahnen lenkt. Auch die Denkmal-Kultur, Filme und zahlreiche historischen Romane sind Ausdruck dieser Interpretation, in der Heroisierung und Ästhetisierung das Bild bestimmen und der getötete Soldat zum "gefallenen Helden" wird. Oswald Überegger analysiert in diesem Buch die Konstituenten des Kriegsgeschichtsbildes in Österreich und Tirol in der Zwischenkriegszeit.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Minderheiten-Soldaten

Minderheiten-Soldaten von Überegger,  Oswald
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Kriegserfahrungen von Minderheiten-Soldaten im Ersten Weltkrieg. Ethnische, nationale und andere Minderheiten wurden vielfach pauschal als unzuverlässige und illoyale Staatsbürger kategorisiert. In der Folge waren sie zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt. Die Frage nach diesen Stereotypen und ihren Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Soldatensteht im Zentrum der Beiträge. Darüber hinaus beleuchten die Autorinnen und Autoren die Frage, welche Bedeutung nationalen Identitäten im Spannungsfeld zwischen Nation und Region zukam. Welchen Stellenwert hatten "Nation" und "nationales Bewusstsein" für die Angehörigen von Minderheiten, als sie 1914 in den Krieg zogen? Schließlich setzt sich der Band auch mit der erinnerungskulturellen Dimension nach 1918 auseinander. Geschichtspolitische Vereinnahmung und Umdeutung begannen schon während des Krieges und setzen sich nach seinem Ende fort. Ohne die Aufarbeitung dieser Instrumentalisierung und Politisierung ist die Geschichte der Minderheiten-Soldaten im Ersten Weltkrieg nicht zu verstehen.
Aktualisiert: 2020-01-15
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Mein Gröden

Mein Gröden von Marion,  Ladurner, Überegger,  Oswald
Das TAGEBUCH der Arztgattin FILOMENA PRINOTH-MORODER aus St. Ulrich dokumentiert die Lebenswelt des GRÖDEN- UND GADERTALES über einen ungewöhnlich langen Zeitraum von rund vierzig Jahren. Dabei handelt es sich um eine für die neuere TIROLER GESCHICHTE zentrale Epoche ÖKONOMISCHER MODERNISIERUNG, GESELLSCHAFTLICHER DIFFERENZIERUNG und POLITISCHER UMWÄLZUNGEN. Die Aufzeichnungen beinhalten eine Fülle von Informationen, die für ALLTAGS- UND MENTALITÄTSGESCHICHTLICHE, aber auch für KULTURGESCHICHTLICHE UND ETHNOLOGISCHE FRAGESTELLUNGEN interessant sind. Es spiegeln sich darin Ereignisse und Entwicklungen familiärer und MIKROGESELLSCHAFTLICHER LEBENSZUSAMMENHÄNGE innerhalb einer stark katholisch-konservativ geprägten Lebenswelt im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert wider. Zudem gewährt das Tagebuch Einblick in die Berufs-, Lebens- und Freizeitorganisation einer Arztfamilie als Teil des LÄNDLICHEN BILDUNGSBÜRGERTUMS in Kontrast zum bäuerlich geprägten Lebensumfeld. Von besonderem Interesse sind die umfangreichen Einträge über die Zeit des ERSTEN WELTKRIEGS. Anschaulich beschreibt Prinoth-Moroder den sich vollziehenden GESELLSCHAFTLICHEN DESILLUSIONIERUNGSPROZESS, thematisiert die Konfrontation der dörflichen Gesellschaft mit der MANGELWIRTSCHAFT des Kriegsstaates und berichtet über den KRIEGSALLTAG AM LAND.
Aktualisiert: 2020-01-09
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Minderheiten-Soldaten

Minderheiten-Soldaten von Überegger,  Oswald
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Kriegserfahrungen von Minderheiten-Soldaten im Ersten Weltkrieg. Ethnische, nationale und andere Minderheiten wurden vielfach pauschal als unzuverlässige und illoyale Staatsbürger kategorisiert. In der Folge waren sie zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt. Die Frage nach diesen Stereotypen und ihren Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Soldatensteht im Zentrum der Beiträge. Darüber hinaus beleuchten die Autorinnen und Autoren die Frage, welche Bedeutung nationalen Identitäten im Spannungsfeld zwischen Nation und Region zukam. Welchen Stellenwert hatten »Nation« und »nationales Bewusstsein« für die Angehörigen von Minderheiten, als sie 1914 in den Krieg zogen? Schließlich setzt sich der Band auch mit der erinnerungskulturellen Dimension nach 1918 auseinander. Geschichtspolitische Vereinnahmung und Umdeutung begannen schon während des Krieges und setzen sich nach seinem Ende fort. Ohne die Aufarbeitung dieser Instrumentalisierung und Politisierung ist die Geschichte der Minderheiten-Soldaten im Ersten Weltkrieg nicht zu verstehen.
Aktualisiert: 2020-01-15
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