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Die Finanzialisierung der Welt

Die Finanzialisierung der Welt von Brie,  Michael, Novy,  Andreas, Polanyi-Levitt,  Kari, Thomasberger,  Claus
Kari Polanyi Levitt vergleicht Dynamiken der großen Transformation der 1930er-Jahre mit der großen Finanzialisierung der letzten Jahrzehnte. Sie arbeitet die Aktualität Karl Polanyis heraus, zeigt ihn als Gegenspieler Hayeks und dessen neoliberalem Credo. Unter Aufarbeitung jahrzehntelanger Forschung und entwicklungspolitischer Praxis in der Karibik widmet sie sich in einem zweiten Teil der Kritik der neoliberalen Globalisierung, der Aushöhlung nationaler Gestaltungsspielräume und Konzepten einer eigenständigen Entwicklung.
Aktualisiert: 2021-05-03
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Auf der Suche nach dem Ökonomischen – Karl Marx zum 200. Geburtstag

Auf der Suche nach dem Ökonomischen – Karl Marx zum 200. Geburtstag von Lucas,  Rainer, Pfriem,  Reinhard, Thomasberger,  Claus
Am 5. Mai 1818 wurde Karl Marx geboren. Der 5. Mai 2018 ist als 200. Geburtstag also ein Datum, zu dem es den nach wie vor populärsten Kritiker dessen, was wir als Kapitalismus bezeichnen, und einen ebenso großen wie umstrittenen Denker, Publizisten und auch Politiker zu würdigen gilt. Die Herausgeber dieses Buches haben die versammelten Autoren aus diesem Anlass zu einer theoretischen (und absolut praktisch bedeutsamen) Frage eingeladen, die den Kern der Marxschen Theorie und Kapitalismuskritik betrifft: Was ist eigentlich das Ökonomische? Das zielt auf die gesellschaftliche Imagination des Ökonomischen (Cornelius Castoriadis) unter den besonderen Bedingungen des Kapitalismus wie auf die Frage, wie jenseits davon eigentlich die Beziehungen zwischen dem Ökonomischen und dem darüber hinausgreifenden Gesellschaftlichen verstanden werden sollten. Die Zusammenführung ganz verschiedener Autoren verbindet sehr unterschiedliche Zugänge zu dieser Frage zu einem informativen und vielseitigen Ganzen. Umso besser, um Verhältnissen zu entrinnen, in denen ökonomische Kalküle über unser Leben bestimmen. INHALTSVERZEICHNIS 1. Marx, die Ökonomie und die Ökonomik Hans Frambach: Zur Erklärung von wirtschaftlicher Entwicklung bei Karl Marx Frank Beckenbach: Warenproduktion mittels Waren? Eine kritische Würdigung des ökonomietheoretischen Ansatzes von Marx Heinz D. Kurz: Karl Marx und die „Unsichtbare Hand“ Bertram Schefold: Die Bedeutung des Transformationsproblems und seine Lösung Helge Peukert: Warum ist die Marxsche Theorie ein unentbehrlicher pluraler Bestandteil für die Volkswirtschaftslehre? 2. Marx, Ökonomie und Gesellschaft Claus Thomasberger: Das ökonomische Problem in einer komplexen Gesellschaft. Marx’ Beitrag zu einer transformativen Wissenschaft Lars Hochmann: Vordenken braucht Nachdenken. Ökonomik ist Analyse, nicht Abstraktion von Ökonomie Reinhard Pfriem: Die nachökonomische Gesellschaft als reale Utopie. Überlegungen zur Aufhebung des Ökonomischen Raul Zelik: Marx! – Warum den kritischen Gesellschaftswissenschaften ein materialistic turn gut tun würde und was sich sonst von Marx noch lernen ließe Rainer Lucas: Inwertsetzung räumlicher Strukturen. Produktion und Reproduktion als Grundlagen einer transformativen Stadt- und Regionalentwicklung Uwe Schneidewind/ Holger Berg/ Katharina Bohnenberger/ Hans Haake/ Georg Kobiela/ Laura Machler: Von der Deep Treadmill zur alternativen Stadtökonomie. Eine Verbindung von Überakkumulationstheorien und Suffizienzdiskurs 3. Marx, Ökonomie und die zukünftige Gesellschaft Marco Lehmann-Waffenschmidt/ Johannes Rohbeck: Wirtschaft und Geschichte ohne Telos. Marx’ geschichtsphilosophischer Ansatz im Spannungsfeld zwischen Geschichtsphilosophie und Evolutionsökonomik Burghard Flieger: Das Marxsche Kooperativensystem. Evaluierungsgrundlage für eine transformative Genossenschaftswissenschaft Michael Brie: Das „Kapital“ – Zukunftswissenschaft zu praktischen Zwecken. Eine Skizze Birger Priddat: Die ‚wirkliche Ökonomie’ bei Marx. Über den Kommunismus als Reich der Freiheit freier Zeit
Aktualisiert: 2020-03-05
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Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) / Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945)

Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) / Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) von Cangiani,  Michele, Polanyi,  Karl, Polanyi-Levitt,  Kari, Thomasberger,  Claus
Der letzte Band unserer dreibändigen Ausgabe der Arbeiten von Karl Polanyi enthält jene Schriften, in denen er sich mit grundlegenden gesellschaftstheoretischen Fragen auseinandersetzt. Im ersten Teil des Bandes veröffentlichen wir eine Reihe von in Wien verfassten Manuskripten aus den zwanziger Jahren, in denen Polanyi sein Verhältnis zu Marx und zum Marxismus seiner Epoche, zur Soziologie (Max Weber) und zum Liberalismus (Österreichische Schule der Nationalökonomie) herausarbeitet. Die Kritik der Entfremdung der Menschen (in der "wissenschaftlichen Weltanschauung" wie in der kapitalistischen Realität) bildet den Springpunkt. Weil mit der Idee der menschlichen Freiheit unvereinbar, wendet er sich vehement gegen jede Form des ökonomischen Determinismus. Im zweiten Teil wird sichtbar, warum - und in welcher Form - Polanyi für eine sozialistische Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft eintritt. Er entwickelt konzeptionelle Vorstellungen, wie das Verhältnis von Produzenten und Konsumenten übersichtlich gestaltet (Sozialistische Rechnungslegung) und der Markt bewusst einer demokratischen Gesellschaft untergeordnet werden könnte. Es folgen mehrere in England verfasste Aufsätzen und Manuskripte aus den dreißiger Jahren, in denen er sich mit den Grundlagen des Faschismus (Spann), dem Verhältnis von Marxismus und Faschismus, und schließlich der Beziehung von Marxismus und Christentum auseinandersetzt. Dabei wird nicht nur deutlich, welche Spuren die Niederlage des Sozialismus in Polanyis Denken hinterlässt, sondern auch, auf welche konzeptionellen Pfeiler sich sein bekanntestes Werk, The Great Transformation, stützt. Mehrere Aufsätze über Rousseau, die Möglichkeiten einer freien Gesellschaft und die Bedeutung der parlamentarischen Demokratie - während bzw. kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verfasst - schließen den Band. Ein großer Teil der Schriften wird hier zum ersten Mal veröffentlicht. Die Aufsatzsammlung insgesamt ist nach inhaltlichen Schwerpunkten in drei Bände gruppiert. Band 1 enthält die Analysen zu Wirtschaft, Weltwirtschaftskrise und Wirtschaftspolitik, Band 2 die internationale Politik zwischen den Weltkriegen.
Aktualisiert: 2018-11-08
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Das neoliberale Credo

Das neoliberale Credo von Thomasberger,  Claus
Nicht die Staatsschuldenkrise, nicht der Sozialstaat und nicht die plötzlich erwachte Gier der Investmentbanker bedrohen die westlichen Gesellschaften zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die zentrale Gefahr - so die These des vorliegenden Essays - geht aus vom neoliberalen Credo, dem blinden Glauben an die Abhängigkeit der modernen Zivilisation und der persönlichen Freiheit von der Institution selbstregulierender Märkte. Claus Thomasberger zeigt in einer detaillierten Auseinandersetzung mit den Ansätzen von Walter Lippmann, Ludwig Mises, Friedrich Hayek, Karl Popper und Milton Friedman nicht nur, dass das neoliberale Credo zum Motor der gesellschaftlichen Transformation werden konnte, weil es Laisser-faire durch eine im Kern planwirtschaftliche Vorstellung ('Planung für den Markt') ersetzt. Er macht auch deutlich, dass das neoliberale Credo auf eine Fiktion aufbaut, die über die Mittel verfügt, sich wahr zu machen, dass seine Protagonisten ein falsches Spiel betreiben, dass sie die 'Tatsachen' und die ökonomischen 'Gesetze', auf die sie sich berufen, selbst hervorbringen und dass sie die Wissenschaften missbrauchen, um ihren Aussagen Autorität zu verleihen. Die Erkenntnis der Schlüsselrolle des neoliberalen Credos legt nicht nur die Fragilität der modernen Gesellschaften und die darin liegenden Gefahren für Freiheit und Demokratie offen. Sie ist auch eine befreiende Einsicht, die neue, bisher unerforschte Wege der gesellschaftlichen Veränderung sichtbar werden lässt.
Aktualisiert: 2018-11-08
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Neue Weltwährungsarchitektur

Neue Weltwährungsarchitektur von Bofinger,  Peter, Flassbeck,  Heiner, Heise,  Arne, Herr,  Hansjörg, Huffschmid,  Jörg, Thomasberger,  Claus
Die Verflechtungen zwischen den internationalen Finanzmärkten und den internationalen Währungsregimes sind komplex - dies zeigen auch die jüngsten Finanzkrisen: erruptive Finanzbewegungen führten zu heftigen Wechselkursveränderungen, gleichzeitig lagen unglaubwürdige Wechselkursrelationen spekulativen Finanzbewegungen zugrunde. Unregulierte, internationale Finanzmärkte gefährden also einerseits die Stabilität jedes Währungssystems, andererseits geben starre Währungsparitäten, die den fundamentalen Entwicklungen widersprechen, Anlass für spekulative Finanzströme, die eine Veränderung der 'falschen' Währungsparitäten erzwingen. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Diskussion um die Gestalt eines Weltwährungssystems für das 21. Jahrhundert: Es sollte stabil genug sein, um die Disposition der Real- wie Finanzvermögensbesitzer zu erleichtern, es muss aber auch flexibel genug sein, um divergenten Entwicklungen in fundamentalen Realgrößen Rechnung tragen zu können. Inhalt Vorwort: Der Forschungsschwerpunkt 'Alternative Konzeptionen makroökonomischer Politik im Spannungsfeld von Arbeitslosigkeit, Globalisierung und hoher Staatsverschuldung' Arne Heise Neue Architektur des Weltwährungssystems - eine kurze Einführung I. Zum Verhältnis von Real- und Finanzsektor Michael Heine Die Entkopplungsthese - eine kritische Würdigung Michael Frömmel Die Effizienz internationaler Finanzmärkte II. Europäische Geldpolitik in der Währungskonkurrenz Claus Thomasberger Geldpolitik unter den Bedingungen fortdauernder Ungleichgewichte zwischen Dollar, Euro und Yen Peter Bofinger Optionen für die Wechselkurspolitik der EZB III. Konvergenzbedingungen in einer neuen Währungsarchitektur Martina Metzger Die Qual der Wahl: Wechselkursregime für Entwicklungsländer IV. Beiträge zur Neuen Währungsarchitektur in der Diskussion Hansjörg Herr Weltwährungssysteme im Rückblick - Lehren für die Zukunft Jörg Huffschmid Ansatzpunkte für eine Reform des internationalen Finanzsystems Heiner Flassbeck Flexiblere oder festere Wechselkurse - einige einfache Lehren aus der Asienkrise Zu den Autoren
Aktualisiert: 2018-11-08
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Marktwirtschaft und politische Regulierung

Marktwirtschaft und politische Regulierung von Herr,  Hansjörg, Polster,  Werner, Thomasberger,  Claus, Voy,  Klaus
Mit dieser zweibändigen Aufsatzsammlung soll eine breit angelegte Darstellung der ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik geleistet werden. Die einzelnen Beiträge stehen in ähnlichen theoretischen Kontexten und sind inhaltlich miteinander verknüpft, so daß eine zusammenhängende Darstellung politisch-ökonomischer, sozialer, geschlechtsspezifischer und materieller Dimensionen der gesellschaftlichen Entwicklung erreicht wird. Die Untersuchungen des 1. Bandes sind Beiträge zum Verständnis des gegenwärtigen wirtschafts- und ordnungspolitischen Standorts der Bundesrepublik Deutschland sowie ihrer Einbettung in den internationalen Rahmen. Die überwiegend empirisch orientierten und materialreichen Darstellungen umfassen v.a. die Periode seit dem 2. Weltkrieg. Hierbei werden gängige Erklärungsmuster - besonders wirtschaftsliberale Thesen und fundamentalistische Konzeptionen des Selbstlaufs von Wirtschaft und Gesellschaft - auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Trotz aller Eigenlogiken wird Marktwirtschaft nicht als eine autonome Sphäre begriffen, sondern als gesellschaftlich geprägt, rechtlich konstituiert und politisch reguliert. Nicht allein politisch-ökonomisch induzierte Entwicklungsdynamiken sind daher bestimmend, sondern ebenfalls die Triebkräfte der Dekokratisierung, der privaten Lebensweise und der gesellschaftlichen Individualisierungsprozesse. Inhalt: K. Voy, W. Polster: Die Entfaltung der Industriewirtschaft - K. Voy, W. Polster: Konjunkturen, Akkumulationsprozeß und Geldwert - W. Polster, K. Voy: Von der politischen Regulierung zur Selbstregulierung der Märkte - H. Herr: Der Merkantilismus der Bundesrepublik in der Weltwirtschaft - C. Thomasberger: Globalisierung der Märkte und Nationalisierung der Währungen - C. Thomasberger, K. Voy: Langfristige wirtschaftliche Entwicklungen, gesellschaftliche Transformationsprozesse und politische Regulierungen - K. Voy: Die Bundesrepublik im internationalen Mächtesystem.
Aktualisiert: 2018-11-08
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Gesellschaftliche Transformationsprozesse und materielle Lebensweise

Gesellschaftliche Transformationsprozesse und materielle Lebensweise von Polster,  Werner, Thomasberger,  Claus, Voy,  Klaus
Mit dieser zweibändigen Aufsatzsammlung soll eine breit angelegte Darstellung der ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik geleistet werden. Die einzelnen Beiträge stehen in ähnlichen theoretischen Kontexten und sind inhaltlich miteinander verknüpft, so daß eine zusammenhängende Darstellung politisch-ökonomischer, sozialer, geschlechtsspezifischer und materieller Dimensionen der gesellschaftlichen Entwicklung erreicht wird. Im 2. Band werden Grundelemente und Entwicklungsdynamiken der westlichen Lebensweise herausgearbeitet. Was sind die historischen Kennzeichen dieses so attraktiven Modells, dessen ideelle Universalisierung parallel zum Erreichen realer ökologischer Grenzen verläuft? In den Beiträgen wird der Versuch unternommen, kritische Ergebnisse der klassischen Soziologie, der Zivilisationstheorie, der neueren Sozialgeschichte, der Frauenforschung sowie der Stadt-, Verkehrs- und Umweltforshcung zu bündeln und bis in die Gegenwart fortzuführen. Das für die moderne Gesellschaft charakteristische Verhältnis von individueller Autonomie und gesellschaftlichen Institutionen wird empirisch und historisch näher bestimmt. Entgegen den herrschenden Mythen vom einzelnen im Kampf mit den übermächtigen Apparaten ergibt sich, daß die moderne Individualität sich nur entfalten konnte, weil dichte gesellschaftliche und materielle Netzwerke vom Sozialstaat bis zu den öffentlichen Infrastrukturen sie stützen. Inhalt: M. Braig, P. Lohauß, K. Voy: Projekte der Moderne und Modernisierungen - P. Lohauß: Marktgesellschaften und Individualisierungen - M. Braig: Gelderwerb, Hausarbeit, Familienformen und Sozialstaat - W. Polster: Von der Dienstleistungsgesellschaft zur demokratischen Warenwelt - K. Voy, W. Polster: Eigenheim und Automobil. Die Zentren der Lebensweise - F. Ossing, W. Polster, C. Thomasberger, K. Voy: Innere Widersprüche und äußere Grenzen der materiellen Lebensweise.
Aktualisiert: 2018-11-08
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Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) / Wirtschaftliche Transformation, Gegenbewegung und der Kampf um die Demokratie

Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) / Wirtschaftliche Transformation, Gegenbewegung und der Kampf um die Demokratie von Cangiani,  Michele, Polanyi,  Karl, Thomasberger,  Claus
In den letzten Jahren wächst das Interesse an den Arbeiten, die Karl Polanyi zwischen 1920 und 1945 verfasste und die - mit wenigen Ausnahmen - bisher nur schwer oder gar nicht zugänglich sind. Die in Wien und in England geschriebenen Artikel, Aufsätze und Manuskripte sind nicht nur das Ergebnis intensiver Studien während der zentralen Jahre des Lebens des Autors, sie machen auch den Hauptteil seines Werkes aus. Polanyi analysiert in diesen Arbeiten eine für die Entwicklung des zwanzigsten Jahrhunderts entscheidende Periode. Die Schriften behandeln nicht nur die zentralen Problem- und Fragestellungen, deren Resultate, ohne erneut explizit aufgegriffen zu werden, in seinem 1944 publizierten Hauptwerk, The Great Transformation, einfließen, und geben damit Einblick in die Gedankengänge, Ideen und Überlegungen, aus denen jene hervorgegangen sind. Sie sind auch (und vor allen Dingen) wichtige Zeitdokumente, bedeutsam als direkte und unmittelbare Reflexionen über die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse der Zwischenkriegsphase. Polanyi analysiert mit großer Sorgfalt sowohl die wirtschaftlichen wie auch die politischen Ereignisse, die Weltwirtschaftskrise wie die internationale politische Lage, die Versuche, die Bedingungen für Frieden und Aufschwung herzustellen, wie die Konflikte, die in Richtung eines neuen Weltkriegs weisen. Zu den Themen der hauptsächlich für den Österreichischen Volkswirt verfassten Artikel gehören die industrielle Restrukturierung, die korporativen Tendenzen, der Aufstieg des Faschismus sowie die Transformation der ökonomischen und politischen Institutionen in Großbritannien und in den USA während der Periode des New Deal. Diese werden ergänzt durch Arbeiten über grundsätzliche Themen wie Preisbildung, ökonomische Theorie, Soziologie und Theorie des Sozialismus. Allen Untersuchungen unterliegt eine einheitliche, theoretisch und politisch grundlegende Fragestellung: Wie können - nach dem Zusammenbruch des liberalen Systems des 19. Jahrhunderts wie der sozialistischen Hoffnungen der zwanziger Jahre - Demokratie und Freiheit verteidigt und ausgebaut werden? Die wichtigsten Artikel, Aufsätze und Manuskripte, die in der Periode zwischen 1920 und 1945 entstanden sind, werden nach inhaltlichen Schwerpunkten in drei Bände gruppiert. Band I, der die Überschrift Wirtschaftliche Transformation, Gegenbewegungen und der Kampf um die Demokratie trägt, enthält die Analysen zu den Themenbereichen Wirtschaft, Weltwirtschaftskrise und Wirtschaftspolitik. Gegenstand von Band II ist Die internationale Politik zwischen den beiden Weltkriegen. Band III, in dem wir die theoretischen Arbeiten zur den Fragen Preisbildung, sozialistische Wirtschaftsrechnung, Marxismus, soziologische Theorie, Sozialismus und Demokratie u.a. zusammengefasst haben, steht unter der Überschrift Freiheit, Demokratie und Sozialismus. Inhalt Michele Cangiani und Claus Thomasberger Vorbemerkung9 Marktgesellschaft und Demokratie: die Perspektive der menschlichen Freiheit. Karl Polanyis Arbeiten von 1920 bis 1945 11 I.Politische Kämpfe in den zwanziger Jahren 1.England und die Wahlen 46 2.Zur Krise der englischen Arbeiterbewegung51 3.Die neue Internationale56 4.Das Bergbauproblem in England63 5.Der englische Generalstreik72 6.Probleme des englischen Generalstreiks80 II. Liberale Reformprojekte 7.Liberale Wirtschaftsreformen in England90 8.Liberale Sozialreformer in England95 9.Schmalenbach und Liberalismus104 III.Die Weltwirtschaftskrise 10.Zur wirtschaftlichen Neuordnung Europas110 11.Demokratie und Währung in England120 12.MacDonald und die Wirtschaftspolitik129 13.England auf der Waage134 14.Kritik an Lausanne142 15.Wirtschaft und Demokratie 149 16.Weltinflationismus155 17.Von Lausanne bis Washington163 18.Brain-Trust siegt170 19.Roosevelt zerschlägt die Konferenz178 IV.Der Zusammenbruch der Demokratie in Deutschland und in Europa 20.Gegenrevolution186 21.Staatsgründung193 22.Hitler und die Wirtschaft199 23.Korporatives Österreich - eine funktionale Gesellschaft ?204 V.Restrukturierung und Demokratie in England 24.Wirtschaftsprogramm der Samuel-Liberalen214 25.Ende der Slums216 26.Englisches Stahlstatut218 27.Technologische Arbeitslosigkeit220 28.Elliot oder Empire ?223 29.Probleme der Demokratie in England226 30.Lohntarif-Bill in Lancashire228 31.Lancashire im Fegefeuer230 32.Lancashire als Menschheitsfrage236 33.England überlegt249 34.Labour und die Eisenindustrie251 35.Gewerkschaftstagung in Weymouth253 36.Labour in Southport256 37.Tory-Planwirtschafter259 38.Die Liberalen für Empirehandel261 VI.New Deal 39.Roosevelt im Verfassungskampf264 40.Amerika im Schmelztiegel271 41.Roosevelt im Kampf279 42.T.V.A. - Ein amerikanisches Wirtschaftsexperiment281 43.Arbeitsrecht in U.S.A.290 44.Amerikanisches Gewerkschaftsgesetz verfassungsmäßig291 45.Roosevelts strategischer Rückzug293 46.Gewerkschaften in den U.S.A.295 VII.Die Entwicklung in der Sowjetunion 47.Zweiter Fünfjahresplan abgebremst298 48.Wo hält Sowjetrußland?308 49.Russischer Verfassungswandel316
Aktualisiert: 2018-11-08
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Der neoliberale Markt-Diskurs

Der neoliberale Markt-Diskurs von Ötsch,  Walter Otto, Thomasberger,  Claus
Die gegenwärtige Krise ist mehr als eine Krise der Wirtschaft. Sie ist auch eine Krise des neoliberalen Projekts, das die Wirtschaft und die Gesellschaft nachhaltig verändert hat. Es beruht auf dem vorbehaltlosen Glauben an den ‚freien Markt‘, an die Selbstregulierung eines blinden Mechanismus und an die segensreichen Wirkungen der Marktkräfte. Ziel des Buches ist es, - den gemeinsamen Kern, der den unterschiedlichen marktradikalen Denkrichtungen zugrunde liegt, herauszuarbeiten, - die neoliberale Epoche von früheren Stadien zu unterscheiden, - den Einfluss von Theorien auf den öffentlichen Diskurs zu untersuchen, und - ihre Durchsetzung auch im Zusammenhang mit einem Meinungsklima zu sehen, zu dem ÖkonomInnen aktiv beigetragen haben. Mehrere Autoren analysieren die neoliberalen Denkformen und Diskurse, indem sie auf die theoretischen Konzeptionen eines hegemonialen Projekts (in der Tradition von Gramsci) bzw. eines dominanten Diskurses (in der Tradition von Foucault) Bezug nehmen. Hier wird das ursprüngliche Vorhaben von August Friedrich Hayek und seiner Mitstreiter in der Mont Pélerin Society sichtbar. Dieser Aspekt wird in diesem Band durch theoretische Überlegungen ergänzt: Welche Konzepte, Vorstellungen, Metaphern oder Bilder lagen bzw. liegen dem neoliberalen Diskurs stillschweigend zugrunde? Welches sind die Entstehungsbedingungen und historischen Hintergründe dieser Bilder? Welche wirtschaftswissenschaftlichen Theorien, welche Ethik und welches Wissenschaftsverständnis lag (und liegt) dem marktradikalen Denken zugrunde? Welche Formen und Ausprägungen können in ausgewählten gesellschaftlichen Bereichen beobachtet werden?
Aktualisiert: 2018-11-08
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Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) / Chronik der großen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945)

Chronik der grossen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) / Chronik der großen Transformation. Artikel und Aufsätze (1920-1945) von Cangiani,  Michele, Polanyi,  Karl, Thomasberger,  Claus
Den Schwerpunkt des zweiten Bandes unserer dreibändigen Polanyi-Ausgabe bilden die Analysen der internationalen Beziehungen. Polanyi untersucht das System von Versailles, die Wechselfälle des Völkerbundes, den Frieden von Locarno, die Auseinandersetzung zwischen "Revisionismus" und "Antirevisionismus", den Aufstieg des Faschismus in Italien, das Scheitern der Beschwichtigungspolitik, die Machtergreifung des Nationalsozialismus in Deutschland, den spanischen Bürgerkrieg und schließlich die Konflikte, die in den Zweiten Weltkrieg münden. Polanyis zentrale These ist, dass der Beginn der dreißiger Jahre einen irreversiblen historischen Bruch darstellt, durch den der Charakter der internationalen Beziehungen grundlegend verändert wird. Die Allianzen wie die Kontroversen hängen nach 1933 nicht mehr von den Widersprüchen des "Systems von Versailles" ab, sondern vom Gegensatz zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Projekten: Demokratie versus Faschismus bzw. Sozialismus versus Kapitalismus. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die Ursprünge der faschistischen Bewegungen in der Krise des liberalen Kapitalismus und nicht in der Machtergreifung der Sowjets zu suchen sind. Er widerspricht damit vehement allen Interpretationen, die den Faschismus als eine Reaktion gegen die sozialistische Bedrohung darzustellen versuchen. Im letzten Artikel schließlich skizziert er die Alternativen einer Nachkriegsordnung, die bis heute aktuell sind: Universeller Kapitalismus oder pluralistische Weltordnung?
Aktualisiert: 2018-11-08
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