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Karl Bernhard Stark

Karl Bernhard Stark von Hölscher,  Tonio, Stupperich,  Reinhard
Karl Bernhard Stark (1824 – 1879) war in der Gründungsphase der Archäologie als wissenschaftliche Disziplin an deutschen Universitäten eine Gestalt von außergewöhnlicher geistiger Weitsicht und Produktivität. In einer Zeit der allgemeinen Konzentration auf die klassischen Schöpfungen der griechischen Kunst vertrat er eine Sicht, die die antiken Kulturen im Horizont der gesamten mediterranen Welt sah. In diesem Sinn entwickelte er wegweisende Konzepte für eine neue wissenschaftliche Mythologie, für das Verständnis der römischen Reichskunst, für die entstehende Provinzialrömische Archäologie, und nicht zuletzt die nachantike Geschichte der Kunst und Kultur bis zur eigenen Zeit. In aktiver, liberal gesinnter Zeitgenossenschaft hat er die neuen Möglichkeiten der Naturwissenschaften für die Archäologie gesehen und sich zugleich für eine allgemeine Erziehung zum Sehen an den Schulen eingesetzt. Sein Hauptwerk, ein Handbuch der Archäologie der Kunst, von dem wegen seines frühen Todes nur der erste Band über die Geschichte der archäologischen Forschungen erschien, ist als Pionierarbeit einer reflektierenden Rezeptionsgeschichte und wissenschaftlichen Standortbestimmung bis heute nicht ersetzt. Karl Bernhard Starks Rolle als Begründer des Archäologischen Instituts der Universität Heidelberg war Anlass zu diesem Band, in dem seine Leistung im Rahmen der Archäologie des 19. Jahrhunderts dargestellt wird.
Aktualisiert: 2020-10-15
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Licht!

Licht! von Stupperich,  Reinhard, Untermann,  Matthias
Eine ungewöhnlich große Zahl von römischen Lampen ist in einem der größten bisher in Süddeutschland ergrabenen römischen Friedhöfe in Heidelberg zutage getreten und wird gerade von Andreas Hensen publiziert. Wie er feststellte, hat den Ausdruck „Lychnologie“ für die Lampenforschung vor fast zwei Jahrhunderten der Heidelberger Professor für Klassische Philologie und Archäologe Friedrich Creuzer geprägt. So ist es durchaus passend, dass die Internationale Lychnologie-Gesellschaft (ILA) ihren dritten internationalen Kongress im September 2009 in Heidelberg, der Geburtsstadt der Lychnologie, veranstaltet. Aus diesem Anlass haben wir in interdisziplinärer Zusammenarbeit von klassischer, provinzialrömischer und mittelalterlicher Archäologie in einem Seminar im Wintersemester 2008/09 diese kleine Ausstellung vorbereitet.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Thetis. Mannheimer Beiträge zur Klassischen Archäologie und Geschichte Griechenlands und Zyperns 19

Thetis. Mannheimer Beiträge zur Klassischen Archäologie und Geschichte Griechenlands und Zyperns 19 von Richter,  Heinz A., Stupperich,  Reinhard
Aus dem Inhalt: Özgür Il, Die phrygische Nekropole von Ankara Erika Simon, Die Phainomena des Arat und der Kalenderfries in Athen Johannes Fouquet, Der Roma-Augustus-Monopteros auf der Athener Akropolis Martha Weber, Überlegungen zum Eikon des Platon von Silanion Caroline Rödel-Braune, Denkmäler im Dialog - Überlegungen zur kommunikativen Leistung von Stiftungen und Ehrungen römischer Magistrate Sven Jäger - Anne Paulski - Christian Seitz, Die Grabungstechnik in Südwestdeutschland. Ein Blick auf die Entwicklung und den Stand der modernen Grabungstechnik in der Denkmalpflege Reinhard Stupperich, Motive der Antikenrezeption auf Nürnberger Fliesen im Schloss Favorite bei Rastatt. Pascal Weitmann, Das griechische Nationalheiligtum von Missolonghi. Wie man mit der griechischen Antike moderne Propaganda inszeniert. Spyridon Sfetas, Die Unabhängigkeitserklärung Bulgariens (22.09.-5.10.1908) und ihr Widerhall in Griechenland. Areti Tounda-Fergadi, A chimerical attempt to end all wars: the Briand-Kellogg Pact - The view from the Greek diplomatic archives. Heinz A. Richter, Verletzungen des Kriegsvertrags von Varkiza auf der Peloponnes im Sommer 1945 Heinz A. Richter, Der Mord an George Polk im Mai 1948 in Thessaloniki. Spyridon Sfetas, From Ankara to Bled - Marshal Tito’s visit to Greece (Juni 1954) and the reformation of the Balkan Alliance. Thorsten Kruse, Die Affäre Forsthoff - die junge Republik Zypern und ihr deutscher Präsident des Verfassungsgerichts. Harald Gilbert, Weltkrieg im Spiegel deutschsprachiger Reiseführer
Aktualisiert: 2020-01-03
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Figürliche Bronzen aus dem römischen Rheinzabern

Figürliche Bronzen aus dem römischen Rheinzabern von Stupperich,  Reinhard, Thomas,  Manuel
Frühere ISBN: 3-933925-46-0 Der Band gibt zum ersten Mal einen vollständigen Überblick über die auf dem Areal des römischen Rheinzabern gefundenen figürlichen Bronzen, angefangen von einfachen Attaschen bzw. Beschlägen bis hin zu rundplastischen Figuren. Rheinzabern ist bereits seit langem als Fundort von Antiken bekannt und seine Erforschung war besonders im 19. Jh. intensiv, als dort der durch seine Fälschungen berühmt-berüchtigte Johann Michael Kaufmann seine Grabungen unternahm. Die vorgelegten Stücke befinden heute hauptsächlich in Museumsbestände, vor allem im Historischen Museum der Pfalz in Speyer, in den Magazinbeständen der Grabungen in den vergangenen Jahrzehnten und in Privatsammlungen. Von manchen verschollenen Altfunde fanden sich immerhin alte Zeichnungen oder Beschreibungen. Auch konnten für einige bisher fundortlose Objekte die Herkunft aus Rheinzabern nachgewiesen werden. So kann der Überblick über die gegenüber der Publikation von Menzel 1960 erheblich vermehrten Rheinzaberner figürlichen Bronzen das Bild dieser kleinen römischen Industriestadt durchaus bereichern. Allein die reine Menge der Bronzen aus Rheinzabern bezeugt den großen Reichtum dieses Ortes, der offenbar an den von Speyer, dem Hauptort der Civitas der Nemeter, heranreicht und den von Eisenberg, dem anderen Industriestandort in der Region, weit übertrifft. Zudem sind darunter eine Reihe von Unika, die Rheinzabern unter den sonstigen Fundstätten in der Provinz klar herausheben.
Aktualisiert: 2020-01-29
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„Ein Wald von Statuen“

„Ein Wald von Statuen“ von Franz,  Joachim, Günther,  Rosemarie, Stupperich,  Reinhard
Die im 18. Jahrhundert berühmte Kurpfälzische Abgusssammlung beinhaltet die bedeutendsten Statuen in den Antikensammlungen Roms. Begründet wurde sie in Düsseldorf vom damaligen Pfälzer Kurfürsten Johann Wilhelm. Nach seinem Tode 1716 wurden die ausgestellten Statuen im Mannheimer Schloss verstaut, bis nach der Jahrhundertmitte der aufgeklärte junge Kurfürst Carl Theodor mit dem Sammlungsbestand in Mannheim und in Düsseldorf zwei Kunstakademien gründete. Die Antikenabformungen wurden zu einem Medium der Kunstausbildung und in der Mannheimer „Zeichnungsakademie“ im sogenannten Antikensaal öffentlich zugänglich. Da ihn spätere Vertreter der Weimarer Klassik wie Herder und Goethe besuchten, wurde er schnell bekannt. Durch die Notlage der Revolutionskriege verkam der Antikensaal jedoch immer mehr, und 1802 wurde die Sammlung in die Münchener Kunstakademie gebracht. Erst 1991 wurde sie durch Wolfgang Schiering als Antikensaalgalerie im Westflügel des Mannheimer Schlosses wiederbegründet. In diesem aus einem 2011 in Mannheim abgehaltenen Kolloquium hervorgehenden Konferenzband geht es zunächst um das Zustandekommen der antikebezogenen kurfürstlichen Sammlungen. Danach werden einige der berühmten antiken Statuengruppen unter verschiedensten Aspekten besprochen. Einen Höhepunkt bildet dabei die Entschlüsselung der verworrenen, von Ovid beeinflussten Entstehungsgeschichte der Gruppe von Caunus und Byblis. Mehrere Beiträge befassen sich mit der lokalen Nachwirkung der Statuen im Antikensaal und der hinter den Sammlungen stehenden Mannheimer Kunst- und Wissenschaftskonzeption im 18. Jahrhundert. Den Abschluss bildet der Nachdruck von Wolfgang Schierings Katalog der Antikensaalgalerie.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Palatinatus Illustrandus

Palatinatus Illustrandus von Stupperich,  Reinhard, Zeeb-Lanz,  Andrea
Der dem Speyerer Archäologen und Denkmalpfleger Professor Dr. Helmut Bernhard zum 65. Geburtstag gewidmete Sammelband stellt sich mit seinem programmatischen Titel in die Tradition der im 18. Jahrhundert im Auftrag des Pfälzer Kurfürsten Carl Theodor in Angriff genommenen Pfälzer Landesaufnahme: „Palatinus Illustratus“. Dass die Aufgabe der Denkmalpflege in der Pfalz andauernd fortbesteht, verdeutlichen die aktuellen Forschungsergebnisse in den 35 Beiträgen des durchgehend farbig illustrierten Bandes. Der Großteil der Untersuchungen hat einen engeren oder weiteren Bezug zur Pfalz, andere greifen etwas weiter auf den Kontext in Südwestdeutschland aus. Allgemeinere Themen, dabei schwerpunktmäßig solche zur Luftbildarchäologie und anderen neueren Methoden der archäologischen Prospektion im Pfälzer Raum, werden ebenfalls behandelt. Mit gut 20 Beiträgen widmet sich der Hauptteil der Untersuchungen der Römerzeit. Dabei werden sowohl Funde und Analysen von Metallarbeiten präsentiert als auch unterschiedliche Fundkontexte und Anlagen, etwa römische Militärlager, Villen und anderen Bauten analysiert. Ein weiterer Teil beschäftigt sich speziell mit der Burgenforschung in der Pfalz. Alle Beiträge wurden von Fachleuten, darunter anerkannte Spezialisten und eine Reihe bekannter Archäologen wie die Landesarchäologen von Bayern und Hessen, verfasst.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Thetis 20 (2013)

Thetis 20 (2013) von Richter,  Heinz A., Stupperich,  Reinhard
Die von Reinhard Stupperich und Heinz A. Richter herausgegebene Zeitschrift Thetis erscheint einmal im Jahr. Sie ist die einzige Zeitschrift in Europa, die sich interdisziplinär mit der griechischen Welt von der Antike (Archäologie) bis zur Zeitgeschichte befasst und dabei Archäologen, Althistoriker, Mediävisten, Byzantinisten, Osmanologen, Historiker der Neuzeit, Neuesten Zeit, Zeitgeschichte und Politologen zu Wort kommen lässt, um das Kontinuum der griechischen Geschichte und Kulturgeschichte zu erforschen. Dabei werden auch die neuzeitliche Wirkungsgeschichte der Antike, politologische und soziologische Ansätze sowie die eigenständige Rolle, die Zypern bereits im Altertum spielte, und seine Bedeutung in der neuesten Geschichte und gegenwärtigen Politik in den Blick genommen. Thetis 20 ist ein Jubiläumsband, besondere Highlights sind die sechzehnseitigen Reproduktionen von im Zweiten Weltkrieg in Kreta entstandenen Aquarellen sowie ein Überblick über politische Lieder im Griechenland der Kriegszeit samt Notenmaterial.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Die „Trau-Kasserollen“

Die „Trau-Kasserollen“ von Petrovszky,  Richard, Stupperich,  Reinhard
frühere ISBN: 3-933925-10-X Der Band analysiert einen besonders aussagekräftigen Gefäßtyp der frühkaiserzeitlichen Bronzetoreutik, der für die Provinzialrömische und die Mittelmeerische Archäologie wie für die klassizistische Konzeption der Toreutik gleichermaßen wichtig ist. Die sog. Trau-Kasserollen tragen ihren Namen nach dem ehemaligen Besitzer des besonders luxuriös ausgeführten Wiener Exemplars dieser schweren bronzenen Becken mit langem, flachem, reliefverziertem Griff, Nr. 151 in der Typologie römischer Bronzegefäße von Eggers. Ein Katalog aller im Augenblick bekannter Beispiele erlaubt einen vollständigen Überblick über alle Formvarianten, am häufigsten mit einem Amor im Feld und Durchbrüchen am Ende in Form von Bändern, die in antithetischen Schwanenköpfen enden. Deren Analyse auf der Basis technischer, stilistischer und ikonographisch-typologischer Kriterien erlaubt die Aufstellung eines Entwicklungschemas der verschiedenen Varianten, das sich mit Hilfe einer Kombinationstabelle noch untermauern läßt. Die Zeitstellung läßt sich recht eng auf die Zeit der julisch-claudischen Dynastie, vom Ende des 1. Jh. v. Chr. bis ins frühe 1. Jh. n. Chr. begrenzen. Fast alle Stücke kommen aus dem römischen Westen, allerdings scheint der Prototyp doch aus dem griechischen Osten zu stammen, zumal ein Stück sogar aus Arabien überliefert ist. Dabei ergeben sich zwei Qualitätsstufen, deren einfachere sich auf das mitteleuropäische Limesgebiet beschränkt, wo sie als Nachahmung der kostbareren Stücke aus dem Mittelmeergebiet hergestellt worden sein muß. Als eng verwandt mit diesen Kasserollen stellt sich eine Gruppe flacher Griffschalen heraus, was die vorgeschlagenen Einordnungen nur klar bekräftigen kann.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Thetis

Thetis von Richter,  Heinz A., Stupperich,  Reinhard
Aus dem Inhalt/From the table of contents: Archäologie/Archaeology: - Mortimer Chambers: Reading Illegible Greek Inscriptions: Athens and Egesta - Askold Ivantchik: Die Grabriten auf dem Tell Yunacite (Westbulgarien) - Wolfgang Schiering: Heinrich Schliemann in Troja - Reinhard Stupperich: Fragmentanpassungen bei attischen Grabreliefs - Reinhard Stupperich: Ein Prachtkamm aus dem Kerameikos - Reinhard Stupperich: Fragment eines palmyrenischen Votivreliefs im Archäologischen Seminar der Universität Mannheim - Thomas Völling: Ein mykenischer Klingengriff aus Olympia Geschichte/History: - Johann Benos: Die autonome Republik Metsovo 1659-1795 - Heinz A. Richter: Eine neue Runde im Poker um Zypern: Varosa versus Nicosia Airport - John Sakkas: Greece, the Cold War and the British Labour Movement, 1945-49 - Marion Sarafis: Army, Constitution and People in Greece
Aktualisiert: 2020-01-03
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