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Perspektiven europäischer Gastlichkeit

Perspektiven europäischer Gastlichkeit von Burkhard,  Liebsch, Staudigl,  Michael, Stoellger,  Philipp
'Die Gastfreundschaft ist die Kultur selbst', erklärte Derrida und meinte damit offenbar eine bejahte und unbedingte Aufgeschlossenheit, wohl wissend, dass sie politisch und rechtlich geregeltes Leben zu überfordern droht. Muss man dennoch daran festhalten, dass kulturelles Leben im Allgemeinen – und europäisches Leben im Besonderen - zur Gastlichkeit bestimmt ist? Demnach wäre gelebte Europäität, nach der man bislang vergebens geforscht hat, geradezu im Sinne einer gastlichen Kultur zu verstehen. Und das, nachdem sich Europa durch Imperialismus, Kolonialismus und in zwei Weltkriegen als der weltweit ungastlichste Kontinent erwiesen zu haben scheint! Ist in dieser Perspektive die Philosophie der Gastlichkeit als Lehre aus der europäischen Geschichte oder, im Gegenteil, als eine spezielle Form der Ignoranz ihr gegenüber zu verstehen? Kann sich Europa, so wie wir es heute vor Augen haben, die Idee der Gastlichkeit wirklich auf die eigenen Fahnen schreiben? Darf es für sich in Anspruch neh-men, als ein gastliches zu gelten? Oder wäre das der Gipfel historischer Selbstgerechtigkeit und interkultureller Arroganz obendrein? Widerstreitet die Idee der Gastlichkeit nicht jeglicher identitären Aneignung, wenn sie ursprünglich dem Anderen als dem Fremden verpflichtet ist? Dieser Band lotet diese Fragen im Ausgang von Immanuel Kant, Hannah Arendt, Emmanuel Levinas und Jacques Derrida in historischen, rechtlichen, politischen und kulturellen Perspektiven aus. Er bietet Schlüsseltexte dieser Stichwortgeber für eine zeitgemäße Kulturtheorie und -philosophie der Hospitalität und der Gastlichkeit und darüber hinaus systematisch-historische Rekonstruktionen dieser Begriffe und interdisziplinäre Analysen aktueller Praktiken der Gastlichkeit in pädagogischen, ethnologischen und religionskritischen Perspektiven. Nicht zuletzt wird Bezug genommen auf aktuelle Diskussionen um europäisches Asylrecht, um die europäische Grenz-schutzagentur FRONTEX und um die Freizügigkeit in Europa.
Aktualisiert: 2020-01-14
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Der Primat der Gegebenheit

Der Primat der Gegebenheit von Staudigl,  Michael
Das Werk des französischen Phänomenologen Jean-Luc Marion wird in diesem Buch in systematischer wie kritischer Hinsicht ausgeleuchtet. Schwerpunkte sind 1. eine historisch-kritische Verortung von Marions Denken im Kontext von Descartes, Kant und der Phänomenologie. 2. eine inhaltliche Entfaltung des Programms der „Phänomenologie der Gegebenheit“ und der daraus resultierenden Implikationen für die Grundbegriffe der Phänomenologie (Welt, Subjekt, Zeit, etc.). Der Band enthält zudem zwei Texte Marions in deutscher Erstveröffentlichung. Mit Beiträgen von Thomas Alferi, Jason W. Alvis, Lilian Alweiss, Katharina Bauer, Natalie Depraz, Peter Gaitsch, Branko Klun, Alwin Letzkus, Jean-Luc Marion, Karel Novotný, Marcus Schmücker, Claudia Serban, Emilie Tardivel und László Tengelyi.
Aktualisiert: 2022-07-06
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Bedingungslos?

Bedingungslos? von Liebsch,  Burkhard, Staudigl,  Michael
Es gilt heute als common sense, dass menschliches Zusammenleben von Ansprüchen entlastet werden muss, die keinerlei Kompromisse gestatten. Beschwören Ansprüche, die für unverzichtbar gehalten werden, nicht tatsächlich schlimmste Formen der Gewalt herauf? Angesichts solcher Gefahr wird häufig konsequenter Verzicht auf vermeintlich unanfechtbare Wahrheiten als Fundamente des Politischen verlangt und behauptet, nichts sei derart gefährlich wie ein Anspruch auf angeblich Gemeinschaft begründende Wahrheit. Vor diesem Hintergrund setzt dieses Buch mit Beiträgen aus der Sozialphilosophie, der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Religionswissenschaft drei Schwerpunkte: zunächst geht es um die Phänomenologie unbedingter ethischer und politischer Ansprüche und deren fragliches Gewaltpotenzial; sodann kommen Spielräume des Verhaltens zu unbedingten Ansprüchen in agonalen und kompromisshaften Verhältnissen zur Sprache, die schließlich in religionskritischer Perspektive ausgelotet werden. Mit Beiträgen von: Alain David (Dijon), Matthias Flatscher (Wien), Oliver Marchart (Düsseldorf), Oliver Flügel-Martinsen (Bielefeld), Franziska Martinsen (Hannover), Artur Boelderl (Linz/Klagenfurt), Thomas Bedorf (Hagen), Martin Endreß (Trier), Thorsten Bonacker (Marburg), Dietmar Wetzel (Bern), Birgit Sauer (Wien), Hans Schelkshorn (Wien), Wolfgang Palaver (Innsbruck), Michael Staudigl (Wien), Andreas Hetzel (Istanbul) und Burkhard Liebsch (Bochum).
Aktualisiert: 2022-07-04
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Gesichter der Gewalt

Gesichter der Gewalt von Bedorf,  Thomas, Crépon,  Marc, Delhom,  Pascal, Endreß,  Martin, Essbach,  Wolfgang, Kapust,  Antje, Liebsch,  Burkhard, Neundlinger,  Klaus, Nowotny,  Stefan, Palaver,  Wolfgang, Schües,  Christina, Sepp,  Hans Rainer, Srubar,  Ilja, Staudigl,  Michael, Unterthurner,  Gerhard, Waldenfels,  Bernhard
Die Beiträge des Bands analysieren die vielen Gesichter der Gewalt und fragen nach übergreifenden Wesenszügen des Phänomens Gewalt. In phänomenologischer Perspektive rücken sie das erfahrende Subjekt ins Zentrum der Analyse.Der Band fokussiert Gewalt als ein perspektivisches Phänomen, als erlittene, verübte oder aus der Perspektive Dritter erfahrene, etwa bezeugte Gewalt, ohne zu unterstellen, dass sich schlicht von der Gewalt reden ließe. Dass der Sinn der Gewalt immer perspektivisch erfahren wird, besagt nicht, dass zwischen Gewalt als Widerfahrnis, als Intention und als sozialem Ereignis ein unüberbrückbarer analytischer Abgrund bestünde, wie er handlungs- und diskurstheoretische Ansätze traditionell trennt. Vielmehr ist dem Sinn der Gewalt nur im Rückgang auf jenes Zwischenreich von subjektivem Sinn und objektiven Ordnungen auf die Spur zu kommen, in dem wir als leibliche Wesen der Welt Sinn abgewinnen, in dem aber auch unsere vielfältige Verletzlichkeit gründet.
Aktualisiert: 2022-06-15
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Lebensphänomenologie in Deutschland

Lebensphänomenologie in Deutschland von Eife,  Gisela, Henry,  Michel, Kattelmann,  Sophia, Knöpker,  Sebastian, Lahoud,  Michel, Reaidy,  Jean, Rolf,  Thomas, Scheidegger,  Julia, Seyler,  Frédéric, Sorace,  Marco Antonio, Soukup,  Johannes, Staudigl,  Michael, Titze,  Michael, Treyz,  Sebastian, Witte,  Karl Heinz, Ziade,  Pierre
Zeichnete sich im deutschsprachigen Raum Ende der 90er Jahre eine eigenständige Rezeption der Philosophie Michel Henrys ab, so ist zehn Jahre später die Arbeit mit und an der Lebensphänomenologie keine Randerscheinung mehr. Der Band versammelt einige dieser Arbeiten sowohl über die theoretischen Grundlagen der Phänomenologie des Lebens als auch über ihre praktische Bedeutung in der bildenden Kunst, in Psychotherapie, Mystik und Glaube sowie in der Ethik. Zugleich ist der Band eine Hommage an Rolf Kühn, dem es zu verdanken ist, dass Michel Henry in Deutschland bekannt geworden ist.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Figuren der Transzendenz

Figuren der Transzendenz von Staudigl,  Michael, Sternad,  Christian
M. Staudigl / C. Sternad: Zur Aktualität des phänomenologischen Transzendenzdiskurse – I. Zur Phänomenalität der Transzendenz – N. Depraz: Gibt es eine Gebung des Unendlichen? – L. Tengelyi: Das Unendliche in philosophischer Sicht – P. Gaitsch: Transzendenz und (Un-)Gegebenheit – A. Schnell: Transzendenz und Selbst bei Marc Richir – II. Weltlichkeit, Medialität, Alterität – M. Flatscher: Welt als Alterität. Umwege der klassischen Phänomenologie – T. Tani: Transzendenz und Medium – M. Bitterl: Transzendenz und die Sphäre des Politischen bei Heidegger und Hegel – I. Römer: Das Böse in phänomenologischer Sicht – III. Zeitlichkeit und Sterblichkeit – I. Laner: Zeichen der Zeit. Zur Zeitlichkeit der Erfahrung bei Derrida und Merleau-Ponty – C. Sternad: Tod und Transzendenz – S. Lederle: Der Tod im Denken Eugen Finks – G. Thonhauser: Ewigkeit und Zukünftigkeit in Sören Kierkegaards Reden. Eine Relektüre mit und gegen Heidegger – IV. Darüber hinaus … – J.-L. Marion: Das Unreduzierbare – G. van Kerckhoven: Epiphanie. Unstete phänomenologische Betrachtungen – L. Hagedorn: Philosophische Kenosis. Anverwandlung eines christlichen Motivs – S. Lehmann: Faktizität und Endlichkeit. Überlegungen zu Quentin Meillassoux’ ,Nach der Endlichkeit’
Aktualisiert: 2020-12-09
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Kunst und Lebensphänomenologie

Kunst und Lebensphänomenologie von Bischof,  Hartwig, Dufour-Kowalska,  Gabrielle, Kühn,  Rolf, Mayr,  Roswitha, Sepp,  Hans Rainer, Sorace,  Marco Antonio, Staudigl,  Michael, Stubenrauch,  Bertram
Besonders zwei Aspekte aus der Philosophie von Michel Henry werden in den Beiträgen des vorliegenden Bandes eingehend besprochen: Einmal seine Kunstphilosophie, die in der ästhetischen Existenz einen herausragenden Vollzug des Lebens sieht und die er vor allem in Auseinandersetzung mit der Malerei, aber auch mit den theoretischen Schriften von Wassily Kandinsky entfaltet hat. Der zweite Schwerpunkt liegt auf seiner Religionsphilosophie, in der Henry ausgehend von einer radikalen Phänomenologie des Lebens sich nicht der Frage widmet, ob das Christentum wahr oder falsch ist, sondern es ihm vielmehr darum geht, welche Art von Wahrheit das Christentum zu denken aufgibt und damit den Menschen als Heil anbietet. Eine wegweisende Besonderheit der Henryschen Philosophie ist es dabei, dass diese beiden Bereiche nicht getrennt neben einander existieren, sondern im Innersten engstens verbunden sind.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Phänomenologie der Sinnereignisse

Phänomenologie der Sinnereignisse von Benoist,  Jocelyn, Bernet,  Rudolf, Casey,  Ed, Crowell,  Steven, Daermann,  Iris, Dastur,  Françoise, Fuchs,  Thomas, Gondek,  Hans-Dieter, Klass,  Tobias Nikolaus, Kühn,  Rolf, Lohmar,  Dieter, Loidolt,  Sophie, Marion,  Jean-Luc, Novotny,  Karel, Plotnikov,  Nikolaj, Richir,  Marc, Rölli,  Marc, Shchyttsova,  Tatiana, Staudigl,  Michael, Stenger,  Georg, Tengelyi,  László, Waldenfels,  Bernhard, Zahavi,  Dan, Zeillinger,  Peter
Die phänomenologische Philosophie erlebt derzeit einen radikalen Wandel. Vor allem aus Frankreich hat sie in den letzten Jahrzehnten bedeutende Anstöße erhalten.Wichtige Impulse für diese Entwicklung gaben Denker wie Emmanuel Levinas und Michel Henry. In jüngerer Zeit rückten zudem die Ideen von Jean-Luc Marion und Marc Richir in den Mittelpunkt des Interesses. Die einstige Fixierung auf die aktive Leistung des konstituierenden Subjekts ist zunehmend einer Konzentration auf die Momente und Prozesse der Erfahrung gewichen, die das Subjekt überraschen, seine Erwartung durchkreuzen und sich ihm als Widerfahrnis aufdrängen. Statt als subjektive Sinnstiftung wird die Bildung von Sinn seitdem mehr und mehr als Sinnereignis begriffen. Mit Blick auf die Leiblichkeit und die Psychopathologie ergeben sich daraus neue Perspektiven, aber auch für das Denken des Ethischen und des Politischen hat dieser Wandel in der phänomenologischen Philosophie Konsequenzen.
Aktualisiert: 2022-04-05
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Religion in der globalen Moderne

Religion in der globalen Moderne von Baatz,  Ursula, Ben Abdeljelil,  Jameleddine, Bischof,  Hartwig, Düsing,  Edith, Fornet-Betancourt,  Raúl, Gantke,  Wolfgang, Gerhardt,  Volker, Gmainer-Pranzl,  Franz, Halfwassen,  Jens, Hoedl,  Hans Gerald, Langthaler,  Rudolf, Rentsch,  Thomas, Schelkshorn,  Hans, Staudigl,  Michael, Treitler,  Wolfgang, Wolfram,  Friedrich
Die jüngste Phase der Globalisierung birgt für die religiösen Traditionen in den verschiedenen Weltregionen enorme Herausforderungen. Die kommunikative Verdichtung der Weltgesellschaft verstärkt gegenseitige Infragestellungen. Durch Migration und transkulturelle Prozesse sind auch in Europa neue plurireligiöse Konstellationen entstanden. In fast allen Weltreligionen stehen sich heute fundamentalistische und modernitätsoffene religiöse Gruppen konfliktreich gegenüber. Vor diesem Hintergrund stellt sich für die europäische Religionsphilosophie mehr denn je die Aufgabe, den engeren Bereich der westlichen Moderne zu überschreiten, ohne ihre Errungenschaften leichtfertig aufzugeben. The current process of globalization holds enormous challenges for religious traditions all over the world. The intensification of global communication through the new information technologies enhances mutual questioning of religious doctrines. Migration movements and transcultural processes created also in Europe new multi-religious constellations. Thus in all regions of global modernity the societal cohesion is threatened by conflicts between fundamentalist religious movements and various secular groups with religious, agnostic or atheistic orientations. At this background the European philosophy of religion has to transcend the narrow horizons of the western modernity without abandoning its achievements. This diagnosis of the current world situation determines the main parts of this volume. The first section deals with systematic approaches for an intercultural reorientation of the European philosophy of religion. The following sections contain distinguished studies of European philosophies of religion from Neoplatonism to Nietzsche and approaches of the 20th century (Maurice Merleau-Ponty, Albert Camus, Michel Henry). The last section is devoted to detailed interreligious studies, concretely about the thought of Ibn Rushd ( Averroes), of the modern Hindu thinker Sri Aurobindo and the “atheistic” dimension of Buddhism.
Aktualisiert: 2022-09-28
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