Bürokratiepolitiken

Bürokratiepolitiken von Jödicke,  Frank, Knoll,  Reinhold, Schlembach,  Christopher, Seitter,  Walter
Bürokratien sind ein zentrales Merkmal aller entwickelten, organisierten Gesellschaften, sowohl in den staatlichen als auch in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisationsformen. Dabei entstehen quasi-automatische (berechenbare) Abläufe, die durch Recht oder Tradition formalisiert werden. Trotz ihrer Vorzüge stellt sich die Frage: Warum hat Bürokratie heute so einen schlechten Ruf? Warum fällt es so schwer, sich über einen funktionierenden Staatsapparat zu freuen? Die historischen Leistungen sind evident. Dem steht die Diagnose einer Bürokratiekrise gegenüber, die als Dauerkrise beschrieben wird. Entbürokratisierung scheint eine ewige Forderung der Politik zu sein. Kaum je werden die »Büroleistungen« thematisiert. Medientheoretisch soll bestimmt werden, was ein Büro überhaupt ist. Wie wird aus dem Büro ein Herrschaftsinstrument? Große Mengen von Objekten werden erfasst und in andere, handhabbare Objekte verwandelt. Inwieweit ist ihre eine gewisse »Protowissenschaftlichkeit« am Werk? Rechnen, Schreiben und Lesen hat sonst an kaum einem gesellschaftlichen Ort (abgesehen von Schulen / Universitäten) diese zentrale Bedeutung. Weder im entwickelten Rechtstaat, noch in Diktaturen kann auf Herrschaft durch Beamte verzichtet werden. Dennoch nimmt Bürokratie unterschiedliche Formen im Rahmen dieser unterschiedlichen historischen – gesellschaftlichen, rechtlichen und politischen – Rahmenbedingungen an. Bürokratien haben historisch gebundene Voraussetzungen für ihr Funktionieren. Sie lassen sich besonders deutlich anhand der bürokratischen »Pathologie« zeigen: Überbürokratisierung und Korruption auf der einen Seite, die Verselbständigung von Verwaltungseinheiten oder »doppelte Bürokratien« auf der anderen Seite. Mit diesen Fragen geraten nicht nur allgemeine, soziologische Problemstellungen in den Blick. Auch die Geschichte des Verwaltungsrechts ist zentral. Hier orten wir einen Mangel heutiger Soziologie, wie er sich bei Max Weber nicht findet. Eine ausreichende Kenntnis des Verwaltungsrechtes ist notwendig, um die Entwicklung zu beschreiben. Florian Bettel Frederic Burin Alexander Flendrovsky Werner Gabriel Manfred Hulverscheidt Frank Jödicke Reinhold Knoll Helmut Kohlenberger Robert Menasse Peter Möschl Wolfgang Müller-Funk Manfried Rauchensteiner Christopher Schlembach Gianluigi Segalerba Walter Seitter Elisabeth von Samsonow
Aktualisiert: 2019-06-13
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Aristoteles betrachten und besprechen

Aristoteles betrachten und besprechen von Seitter,  Walter
Walter Seitter dokumentiert hier die Lektüre eines sehr berühmten, aber wenig gelesenen Buches: der aristotelischen Metaphysik. Ein "Metabuch" in mehrfachem Sinn: geschrieben nach anderen Büchern, lesbar wohl nur nach anderen Werken mit direkterem Gegenstandsbezug (Physik, Ethik ...), Suche nach einer zusätzlichen Betrachtungsebene (unter Einschluss der Metaebene). Die hier vorgestellte Lektüre folgt dem Textduktus, obwohl dieser keineswegs glatt oder folgerichtig verläuft, sondern mehrere Anläufe hintereinander schaltet, auch thematisch divergierende Themenrichtungen verfolgt, welche die Frage aufwerfen, worauf die aristotelische Suchbewegung eigentlich hinausläuft. Das Lesen selber hat sich auseinandergezogen, da es über mehrere Jahre mehrere Personen beschäftigt hat und da es immer wieder unterbrochen wird durch philosophische Aktivitäten, in denen Walter Seitter seiner eigenen philosophischen Linie nachgeht, die er "Philosophische Physik" nennt – eine vollkommen unabhängige "Wiederholung" der aristotelischen Physik. Die Betrachtung der ersten sechs Bücher der Metaphysik führt zum Eindruck, dass Aristoteles mit seiner speziellen Erfindung der Ontologie eine Gegenstandsebene instituiert hat, auf der es um die Seinsmodalitäten geht, unter denen das Wesen seinen Primat gegenüber den Akzidenzien zwar behaupten kann – aber nicht seine splendid isolation.
Aktualisiert: 2019-09-04
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Lexikon Raumphilosophie

Lexikon Raumphilosophie von Abend,  Pablo, Alpsancar,  Suzana, Andermann,  Kerstin, Bauer,  Christian, Bauer,  Matthias, Bazzi,  Danielle, Becker,  Ilka, Becker,  Sandra, Bender,  Michael, Bergermann,  Ulrike, Bexte,  Peter, Biehl,  Theresia, Böhme,  Gernot, Bonnemann,  Jens, Bovelet,  Jan, Breitenwischer,  Dustin, Brejzek,  Thea, Briese,  Olaf, Brodersen,  Kai, Bulka,  Thomas, Burghardt,  Daniel, Burkhardt,  Marcus, Busch,  Kathrin, Buschauer,  Regine, Christians,  Heiko, Clemens,  Manuel, Csech,  Werner, Dehm,  Jürgen, Domsch,  Sebastian, Dörner,  Olaf, Dorsch,  Sebastian, Dreyer,  Malte, Driesen,  Christian, Ernst,  Christoph, Ernst,  Ingrid L, Federwisch,  Tobias, Felgenhauer,  Tilo, Fischer,  Robert, Fliethmann,  Axel, Förster,  Yvonne, Frank,  Susanne, Franz,  Michael, Freyberg,  Sascha, Fritsche,  Caroline, Frohne,  Ursula Anna, Fuchs,  Florian, Fuchs,  Mathias, Fuhrer,  Urs, Gabaude,  Florent, Gawellek,  Nelly, Geble,  Peter, Geboers,  Tom, Gießmann,  Sebastian, Gipper,  Andreas, Gludovatz,  Karin, Gondek,  Hans-Dieter, Gooskens,  Geert, Gottwald M.A.,  Johannes, Grothaus,  Christian J., Gryl,  Inga, Günzel,  Stephan, Haberer,  Lilian, Haberkorn,  Michaela, Hanauska,  Monika, Hänel,  Dagmar, Hanselmann,  Felix, Harlizius-Klück,  Ellen, Hein,  Christoph, Hellmann,  Kai-Uwe, Herzfeld,  Gregor, Hoedl,  Hans Gerald, Hoff,  Jan, Hofmann,  Martin, Holm,  Andrej, Horváth,  Andrea, Joisten,  Karen, Junk,  Johanna, Kaiser,  Birgit, Kaisler,  Rudolf, Kalisch,  Eleonore, Karentzos,  Alexandra, Kavett,  Jason, Kessl,  Fabian, Klass,  Tobias Nikolaus, Klengel,  Susanne, Koch,  Lars, Könnemann-Nunold,  Uwe, Kremer,  Dominik, Kümmerling,  Franziska, Küpper,  Thomas, Kurig,  Julia, Kurz,  Petra, Lammert,  Angela, Lang,  Franziska, Lang,  Gerhard, Laub,  Jochen, Laube,  Stefan, Leeb,  Susanne, Lehnert,  Gertrud, Leipold,  Ralf, Leonhard,  Karin, Lerch,  Sebastian, Lind,  Hans Jochen, Lingg,  Eva, Luge-Winter,  Janine, M,  H, Maar,  Kirsten, Mar Castro Varela,  Mariá do, Mohnkern,  Ansgar, Mönninger,  Michael, Müller,  Silke, Müller-Adams,  E., Müller-Funk,  Wolfgang, Nehrdich,  Tobias, Noack,  Konstanze, Nohr,  Rolf F, Nordsieck,  Viola, Nowak,  Lars, Nunold,  Beatrice, Ofak,  Ana, Ott,  Michaela, Pápay,  Gyula, Peters,  Kathrin, Petersen,  Hans-Christian, Port,  Ulrich, Przybilski,  Martin, Ramponi,  Patrick, Redepenning,  Marc, Reheis,  Fritz, Reidenbach,  Christian, Renfordt,  Wilma, Reutlinger,  Christian, Rieger-Ladich,  Markus, Ries,  Marc, Röser,  Claudia, Roskamm,  Nikolai, Roskamm,  Wilhelm, Rother,  Ralf, Röttgers,  Kurt, Schmidt,  Jan Cornelius, Schneider,  Florian, Schroer,  Markus, Schröter,  Jens, Schulte,  Marleen, Schustereder,  Stefan, Schwenk,  Jochen, Seiderer,  Ute, Seitter,  Walter, Sprenger,  Florian, Stauffer,  Isabelle, Sternagel,  Jörg, Stockhammer,  Robert, Straehler-Pohl,  Lars, Teschke,  Verena, Thaler,  Ulrich, Thiele,  Kathrin, Thiering,  Martin, Trüby,  Stephan, Urban,  Anette, Urban,  Urs, Vagt,  Christina, van Loh,  Jan, Vanides,  Aaron J., Vasold,  Georg, Vogl,  Markus, von Borries,  Friedrich, von Fischer,  Sabine, von Rahden,  Wolfert, Vrachliotis,  Georg, Wagner,  Hedwig, Wagner,  Kirsten, Waitz,  Thomas, Warnke,  Martin, Weber,  Philipp, Werber,  Niels, Westphal,  Kristin, Weyand,  Björn, Weyer-Menkhoff,  Stephan, Wieser,  Matthias, Wilde,  Jessica, Wille,  Holger, Windgätter,  Christof, Wittmann,  Mirjam, Ziegenbalg,  Kay, Zill ,  Rüdiger, Zimmermann,  Rainer, Zitko,  Hans
Dieses Lexikon versammelt die zentralen Begriffe, Personen und Theorien der aktuellen Raumforschung in den Natur- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophie. Über 100 Autoren aus den verschiedensten Disziplinen skizzieren präzise die Methoden, Theorien oder die Praxis ihres Faches. Ein umfassendes, interdisziplinäres Übersichtswerk zum Raumdenken!
Aktualisiert: 2019-09-20
Autor: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
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Lexikon Raumphilosophie

Lexikon Raumphilosophie von Abend,  Pablo, Alpsancar,  Suzana, Andermann,  Kerstin, Bauer,  Christian, Bauer,  Matthias, Bazzi,  Danielle, Becker,  Ilka, Becker,  Sandra, Bender,  Michael, Bergermann,  Ulrike, Bexte,  Peter, Biehl,  Theresia, Böhme,  Gernot, Bonnemann,  Jens, Bovelet,  Jan, Breitenwischer,  Dustin, Brejzek,  Thea, Briese,  Olaf, Brodersen,  Kai, Bulka,  Thomas, Burghardt,  Daniel, Burkhardt,  Marcus, Busch,  Kathrin, Buschauer,  Regine, Christians,  Heiko, Clemens,  Manuel, Csech,  Werner, Dehm,  Jürgen, Domsch,  Sebastian, Dörner,  Olaf, Dorsch,  Sebastian, Dreyer,  Malte, Driesen,  Christian, Ernst,  Christoph, Ernst,  Ingrid L, Federwisch,  Tobias, Felgenhauer,  Tilo, Fischer,  Robert, Fliethmann,  Axel, Förster,  Yvonne, Frank,  Susanne, Franz,  Michael, Freyberg,  Sascha, Fritsche,  Caroline, Frohne,  Ursula Anna, Fuchs,  Florian, Fuchs,  Mathias, Fuhrer,  Urs, Gabaude,  Florent, Gawellek,  Nelly, Geble,  Peter, Geboers,  Tom, Gießmann,  Sebastian, Gipper,  Andreas, Gludovatz,  Karin, Gondek,  Hans-Dieter, Gooskens,  Geert, Gottwald M.A.,  Johannes, Grothaus,  Christian J., Gryl,  Inga, Günzel,  Stephan, Haberer,  Lilian, Haberkorn,  Michaela, Hanauska,  Monika, Hänel,  Dagmar, Hanselmann,  Felix, Harlizius-Klück,  Ellen, Hein,  Christoph, Hellmann,  Kai-Uwe, Herzfeld,  Gregor, Hoedl,  Hans Gerald, Hoff,  Jan, Hofmann,  Martin, Holm,  Andrej, Horváth,  Andrea, Joisten,  Karen, Junk,  Johanna, Kaiser,  Birgit, Kaisler,  Rudolf, Kalisch,  Eleonore, Karentzos,  Alexandra, Kavett,  Jason, Kessl,  Fabian, Klass,  Tobias Nikolaus, Klengel,  Susanne, Koch,  Lars, Könnemann-Nunold,  Uwe, Kremer,  Dominik, Kümmerling,  Franziska, Küpper,  Thomas, Kurig,  Julia, Kurz,  Petra, Lammert,  Angela, Lang,  Franziska, Lang,  Gerhard, Laub,  Jochen, Laube,  Stefan, Leeb,  Susanne, Lehnert,  Gertrud, Leipold,  Ralf, Leonhard,  Karin, Lerch,  Sebastian, Lind,  Hans Jochen, Lingg,  Eva, Luge-Winter,  Janine, M,  H, Maar,  Kirsten, Mar Castro Varela,  Mariá do, Mohnkern,  Ansgar, Mönninger,  Michael, Müller,  Silke, Müller-Adams,  E., Müller-Funk,  Wolfgang, Nehrdich,  Tobias, Noack,  Konstanze, Nohr,  Rolf F, Nordsieck,  Viola, Nowak,  Lars, Nunold,  Beatrice, Ofak,  Ana, Ott,  Michaela, Pápay,  Gyula, Peters,  Kathrin, Petersen,  Hans-Christian, Port,  Ulrich, Przybilski,  Martin, Ramponi,  Patrick, Redepenning,  Marc, Reheis,  Fritz, Reidenbach,  Christian, Renfordt,  Wilma, Reutlinger,  Christian, Rieger-Ladich,  Markus, Ries,  Marc, Röser,  Claudia, Roskamm,  Nikolai, Roskamm,  Wilhelm, Rother,  Ralf, Röttgers,  Kurt, Schmidt,  Jan Cornelius, Schneider,  Florian, Schroer,  Markus, Schröter,  Jens, Schulte,  Marleen, Schustereder,  Stefan, Schwenk,  Jochen, Seiderer,  Ute, Seitter,  Walter, Sprenger,  Florian, Stauffer,  Isabelle, Sternagel,  Jörg, Stockhammer,  Robert, Straehler-Pohl,  Lars, Teschke,  Verena, Thaler,  Ulrich, Thiele,  Kathrin, Thiering,  Martin, Trüby,  Stephan, Urban,  Anette, Urban,  Urs, Vagt,  Christina, van Loh,  Jan, Vanides,  Aaron J., Vasold,  Georg, Vogl,  Markus, von Borries,  Friedrich, von Fischer,  Sabine, von Rahden,  Wolfert, Vrachliotis,  Georg, Wagner,  Hedwig, Wagner,  Kirsten, Waitz,  Thomas, Warnke,  Martin, Weber,  Philipp, Werber,  Niels, Westphal,  Kristin, Weyand,  Björn, Weyer-Menkhoff,  Stephan, Wieser,  Matthias, Wilde,  Jessica, Wille,  Holger, Windgätter,  Christof, Wittmann,  Mirjam, Ziegenbalg,  Kay, Zill ,  Rüdiger, Zimmermann,  Rainer, Zitko,  Hans
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Aktualisiert: 2019-09-20
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Physik der Medien

Physik der Medien von Seitter,  Walter
Der theoretische Impetus dieser Arbeit geht in zwei Richtungen. Erstens schlägt sie eine allgemeine und präzise Definition des Begriffs Medium vor, wobei sie die generische Funktion der Präsentierung in den Vordergrund rückt, von der aus dann Spezialleistungen wie Repräsentation, Information oder Kommunikation spezifizierbar werden. Begriffe wie Erscheinung oder 'es gibt' erweisen sich als Nachbarbegriffe zu Präsenz. Zweitens wird konsequent versucht, Medien als materielle Realitäten zu beschreiben und zu analysieren, wobei die Medienphysiken von Aristoteles und von Fritz Heider, aber auch die Mediologie von Régis Debray als Vorbilder herangezogen werden. Die historische Perspektive folgt weniger einem Evolutionismus, wie er bei McLuhan, Flusser oder auch Luhmann dominiert, sondern eher einem 'Anachronismus': Gleichzeitigkeit der Ungleichaltrigen. Die Arbeit mündet in eine systematische Perspektive, in welcher Kosmologie und Anthropologie eine spannungsvolle, von der Machtfrage in Unruhe gehaltene Einheit suchen.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Wörter, Bilder, Körper

Wörter, Bilder, Körper von Ebner,  Horst, Gurschler,  Ivo, Seitter,  Walter
Dieser Materialienband macht sich an die Enträtselung von La Monnaie Vivante. Er enthält weitere, erhellende Texte von und ein Gespräch mit Pierre Klossowski, ein kleines »Wörterbuch« zu dem Text und drei werkgeschichtliche Essays der Herausgeber. Menschen als Zahlungsmittel, als neuer Goldstandard? Aufgrund welcher Voraussetzungen hat diese letzte Konsequenz Sinn? Gibt es ein Recht auf Genuss, eine Alternative zur Verdinglichung, zum allgegenwärtigen Paradigma der Vergewaltigung? Pierre Klossowski hat (mit Pierre Zucca) auf extreme Akteure wie den Marquis de Sade und Charles Fourier, indirekt auch auf die Zeit der Jugendbewegung, auf Georges Bataille und Walter Benjamin zurückgegriffen, um ein künftiges Denken des Menschen im Industriezeitalter zu ermöglichen.
Aktualisiert: 2019-01-22
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Lebendes Geld

Lebendes Geld von Ebner,  Horst, Gurschler,  Ivo, Klossowski,  Pierre, Ricke,  Gabriele, Seitter,  Walter, Voullié,  Ronald
Lebendes Geld schrieb der Übersetzer, Philosoph und Maler Pierre Klossowski in den Turbulenzen der Kapitalismus-Kritik um 1968. Der Text verbindet Analysen zur libidinösen Struktur der europäische Wirtschaft und Religion sowie der Erotik und Ikonik, um möglicherweise einen utopischen Weg anzudeuten. Michel Foucault sah in dem Text ein »anthropologisches Dreieck« aus Begehren, Wert und Simulakrum aufgestellt und bezeichnete das Buch als »das größte Buch unserer Epoche«. Es gilt, es aus dem Abstand der heutigen Zeit heraus neu zu verstehen. Dieser Band beschränkt sich auf den Text und kann nicht als das spektakuläre Text-Bild-Album wiedergeben werden, das Klossowski zusammen mit dem Cineasten Pierre Zucca konzipiert hat. Diese Einschränkung muss als Vorteil gesehen werden, wenn es darum geht, dem rätselhaften Charakter von Klossowskis Unternehmung auf die Spur zu kommen.
Aktualisiert: 2019-01-31
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Aristoteles betrachten und besprechen

Aristoteles betrachten und besprechen von Seitter,  Walter
Walter Seitter dokumentiert hier die Lektüre eines sehr berühmten, aber wenig gelesenen Buches: der aristotelischen Metaphysik. Ein »Metabuch« in mehrfachem Sinn: geschrieben nach anderen Büchern, lesbar wohl nur nach anderen Werken mit direkterem Gegenstandsbezug (Physik, Ethik ...), Suche nach einer zusätzlichen Betrachtungsebene (unter Einschluss der Metaebene). Die hier vorgestellte Lektüre folgt dem Textduktus, obwohl dieser keineswegs glatt oder folgerichtig verläuft, sondern mehrere Anläufe hintereinander schaltet, auch thematisch divergierende Themenrichtungen verfolgt, welche die Frage aufwerfen, worauf die aristotelische Suchbewegung eigentlich hinausläuft. Das Lesen selber hat sich auseinandergezogen, da es über mehrere Jahre mehrere Personen beschäftigt hat und da es immer wieder unterbrochen wird durch philosophische Aktivitäten, in denen Walter Seitter seiner eigenen philosophischen Linie nachgeht, die er »Philosophische Physik« nennt – eine vollkommen unabhängige »Wiederholung« der aristotelischen Physik. Die Betrachtung der ersten sechs Bücher der Metaphysik führt zum Eindruck, dass Aristoteles mit seiner speziellen Erfindung der Ontologie eine Gegenstandsebene instituiert hat, auf der es um die Seinsmodalitäten geht, unter denen das Wesen seinen Primat gegenüber den Akzidenzien zwar behaupten kann – aber nicht seine splendid isolation.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Poetik lesen 1

Poetik lesen 1 von Seitter,  Walter
Die Poetik ist eine sehr kleine und relativ leicht lesbare, vielleicht die am meisten gelesene, auch diskutierte und verwendete Schrift aus dem Vorlesungsbetrieb des Aristoteles (384-322). Sie sticht auch durch ihre thematische Ausrichtung hervor: die Dichtung – ist sie nicht etwas Schönes? Dieser Sachverhalt mag hinreichen, um sie wieder und wieder zu lesen. Wieso aber das Lesen auch publizieren? Können wirklich neue Aspekte der Literaturtheorie gewonnen werden oder gar neue Erkenntnisse über die griechische Tragödie?Das wohl eher nicht. Die Ebene des Textes, die hier dem lesenden Auge erschlossen werden kann, betrifft die Aussagen des Aristoteles, genauer gesagt die Prädikate, die er seinen Gegenständen, der Dichtung als Tätigkeit, den Dichtwerken namens Tragödie und Epos, zuspricht. Die Frage ist dabei weniger, ob seine philosophische Traktierung den antiken Kunsttätigkeiten gerecht wird. Sondern was sie selber in die Welt setzt: welche Begriffe sie anwendet und welche sie unterschlägt, welche Wörter sie zu Hauptbegriffen aufbaut oder gar welches theoretische Drama sie inszeniert.Wie aber lässt sich aus so einem Text etwas herauslesen, was nicht schon längst und oftmals gesagt worden ist? Wohl nur, indem man sich das Lesen schwer macht, indem man den Text wortwörtlich und möglichst langsam noch einmal liest, indem man die Zeit des Lesens weit auseinanderzieht. Indessen will die Lektüre nicht eigentlich eine philologische, auch nicht eine philosophiegeschichtliche sein: sondern mit dem Auseinanderziehen der Zeit soll eine Zeit des Philosophierens gewonnen werden. Ein Miteinander-Philosophieren zwischen entfernten und nahen Philosophierenden.
Aktualisiert: 2018-07-11
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