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ESAPI 2020

ESAPI 2020 von Nadobny,  Konrad, Schmietendorf,  Andreas
Der Tagungsband enthält die Beiträge des ESAPI 2020 Workshops, der - bedingt durch die Coronakrise - erstmals virtuell durchgeführt wurde. Die ESAPI-Interessensgemeinschaft bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Wissenschaft. Dabei werden insbesondere die vielfältig benötigten Mess- und Bewertungsansätze fokussiert, welche mit dem Einsatz von Web-APIs einhergehen. In diesem Jahr wurden u.a. die Themen Vertrauen und Sicherheit bei Web-APIs, Lowcode bzw. Codeless Softwareentwicklung mit Web-APIs, Risiken bei über Web-APIs bezogenen KI-Algorithmen oder auch die Vor- und Nachteile von GraphQL-basierten Web-APIs thematisiert.
Aktualisiert: 2020-10-26
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Empirische Untersuchungen zum Cloud-Einsatz im KMU-Bereich – eine zusammenfassende Betrachtung

Empirische Untersuchungen zum Cloud-Einsatz im KMU-Bereich – eine zusammenfassende Betrachtung von Schmietendorf,  Andreas
Das vorliegende Buch reflektiert die Ergebnisse von forschungs- aber auch industrieorientierten Projekten rund um die Themenstellung des Cloud Computings, die durch den Autor initiiert und in den vergangenen 10 Jahren verantwortet bzw. im Rahmen seiner Arbeitsgruppe bearbeitet wurden. Die durchgeführten Analysen orientierten sich insbesondere an den Bedürfnissen der Konsumenten potentieller Services, die cloudbasiert zur Verfügung gestellt werden. Neben dem tatsächlichen Endanwender wurden dabei auch die Anforderungen der Softwareentwickler berücksichtigt, welche mit Hilfe von Cloud-Services neue Softwarelösungen entwickeln und bereitstellen. In diesem Zusammenhang wird zunehmend von einer virtualisierten Softwareentwicklung bzw. vom „Serverless“ Computing gesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt findet sich mit einer über mehrere Jahre durchgeführten Untersuchung zur Akzeptanz cloudbasierter Lösungen bei Klein- und mittelständischen Unternehmen (kurz KMUs).
Aktualisiert: 2020-07-18
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Sicherheits- und Compliance-Management im Lebenszyklus von Web-APIs

Sicherheits- und Compliance-Management im Lebenszyklus von Web-APIs von Hartenstein,  Sandro, Nadobny,  Konrad, Schmidt,  Steven, Schmietendorf,  Andreas
Die fortschreitende Digitalisierung erfordert offene und interoperabel agierende Softwaresysteme, die sich in eine global vernetzte Welt technologieneutral, aufwandsarm und standardisiert einbinden lassen. Im zunehmenden Maße gelten durch Unternehmen, Behörden und Interessengruppen spezifizierte bzw. offerierte Web-APIs dabei als Rückgrat resultierender Integrationsarchitekturen. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von Web-APIs ist die Gewährleistung des Datenschutzes und der Datensicherheit sowohl aus Sicht der Anbieter als auch aus Sicht der entwicklerorientierten Nutzer. Im Mittelpunkt der Monografie stehen dem entsprechend die Möglichkeiten einer sicheren und regelkonformen Verwendung von Web-APIs. Nach einer begrifflichen Abgrenzung wird zunächst auf sicherheitsrelevante Anforderungen eingegangen. Dafür wurden verfügbare empirische Untersuchungen ausgewertet, aber auch eigenständige empirische Analysen durchgeführt. Nach der begrifflichen Klärung der Aufgaben eines den Lebenszyklus begleitenden API-Managements wird auf konstruktive und analytische Maßnahmen zur Qualitätssicherung von Web-APIs während der Softwareentwicklung eingegangen. In diesem Zusammenhang werden auch die Möglichkeiten einer DLT-basierten (Blockchain) Authentifizierung und Autorisierung der Zugriffe auf Web-APIs untersucht und dafür einsetzbare Frameworks vorgestellt. Im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes (DevOps) wird schließlich auf die betrieblichen Aufgaben des Sicherheitsmanagements von Web-APIs eingegangen.
Aktualisiert: 2020-10-05
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Enterprise Computing Conference 2020

Enterprise Computing Conference 2020 von Greis,  Wolfgang, Schmietendorf,  Andreas
Die diesjährige Enterprise Computing Conference vom 12.-13. März 2020 in Köln wurde unter dem Motto der notwendigen Transformationen im Diskurs unternehmensweit eingesetzter IT-Lösungen veranstaltet. Derzeit ein hochaktuelles Thema - jedoch als wir die Konferenz planten, war die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gerade beginnende Corona-Krise noch gar nicht absehbar gewesen. Inzwischen ist allseits erlebbar, wie die von Bürgern und Unternehmen geforderte räumliche Distanz zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr schnell zu einer sozialen Distanz und insbesondere auch zur wirtschaftlichen Bedrohung werden kann. Um diesem Trend entgegenzuwirken, stehen die Möglichkeiten, die sich aus der Digitalisierung ergeben, in nahezu allen Unternehmen (einschließlich automatisierter Geschäftsprozesse bis hin zu digitalisierten Geschäftsmodellen), im öffentlichen Bereich, aber auch im privaten Umfeld im Mittelpunkt der Überlegungen zur Abmilderung der aus der Corona-Krise resultierenden Konsequenzen.
Aktualisiert: 2020-05-07
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ESAPI 2019

ESAPI 2019 von Schmietendorf,  Andreas, Wiedemann,  Thomas
Ausgelöst durch eine zunehmende Industrialisierung von Projekten zur Softwareentwicklung, gilt es massiven Veränderungen bei eingesetzten Entwicklungsmethoden und -techniken Rechnung zu tragen. Entsprechend den klassischen Merkmalen einer industriellen Fertigung finden sich beim Einsatz von webbasierten APIs Aspekte der Modularisierung, Wiederverwendung, Standardisierung, Arbeitsteilung und Automation. Darüber hinaus bedarf es im Diskurs der Industrialisierung einer maßorientierten Bewertung korrespondierender Entwicklungs- und Betriebsprozesse, eingesetzter Ressourcen und schließlich der API selbst. Im Sinne der Wirtschaftswissenschaften lassen sich weltweit angebotene APIs als potentielle Bestandteile global verfügbarer und somit virtualisierter Lieferantenketten interpretierten. Diese gilt es über den gesamten Lebenszyklus entsprechend zu managen, wobei in Abhängigkeit der Art angebotener APIs (shared, public, open) z.B. eine agil einzugehende Vertragsgestaltung gehört. Waren Entwickler in den vergangenen Jahrzehnten bestrebt, möglichst viele Bestandteile der späteren Lösung in eigener Regie zu entwickeln, gilt diese Tugend im Zeitalter der Globalisierung, Agilität und zunehmenden Kostendrücken nichts mehr. Auch wenn damit das Ende der „klassischen Softwareentwicklung“ eingeläutet wird, geht damit keineswegs eine Reduktion der benötigten Fähigkeiten im Umgang mit Algorithmen und service- bzw. komponentenorientierten Programmiersprachen einher. Aus Sicht des Autors werden diese Kompetenzen auf einem höheren und zumeist modellbasierten Abstraktionsniveau auch weiterhin benötigt! Bezüglich der benötigten Kompetenzprofile ist darüber hinaus die Sicht der Anbieter, Vermarkter und Nutzer von webbasierten APIs zu unterscheiden. Im Sinne des Investitionsschutzes sind z.B. Altsysteme zu berücksichtigen, diese sind über entsprechende Schnittstellen für die Beteiligung an der „neuen Welt“ zu öffnen. Ebenso gilt es webbasierte APIs im Diskurs des „Internets der Dinge“, bei „KI-Services“, im „Telematikbereich“ oder aber bei Anwendungen des „Data Science“ zu etablieren. Auf dieser Grundlage angebotene „public“ bzw. „open“ APIs gelten als ein massiver Treiber der Digitalisierung. Nur so lassen sich innovative Integrationslösungen über System-, Unternehmens-, Behörden- und schließlich auch Ländergrenzen hinweg ermöglichen. Eine massive Herausforderung stellen dabei die Anforderungen an die Qualität angebotener und konsumierter APIs dar. Mit Sicherheits- und Complianceaspekten als einem Qualitätsaspekt von APIs wollen wir in diesem Jahr für den Workshop einen korrespondierenden Themenschwerpunkt setzen: − API Sicherheit aus Entwicklungssicht (Anbieter/Nutzer), − Aspekte der API-Sicherheit im API-Management, − Empirische Analysen (best practices) zur API-Sicherheit, − Brachenspezifische Aspekte sicherer APIs (z.B. Banken), − Bewertung der Compliance bei angebotenen/genutzten APIs, − Erfolgskriterien für die „API-fizierung“ von Altanwendungen, − Vor- und Nachteile branchenorientierter API-Spezifikationen, − Virtualisierung der Softwareentwicklung mit Hilfe von APIs, − Wirtschaftlichkeits- und Risikobewertungen von APIs. Die im Workshop berücksichtigten Beiträge reflektieren die vorgenannten Schwerpunkte und vermitteln sowohl praxisorientierte Erfahrungen als auch forschungsbezogene Ergebnisse. Auch beim diesjährigen Workshop bietet sich mit dem World Cafe die Möglichkeit einer interaktiven Zusammenarbeit zwischen allen am Workshop beteiligten Teilnehmern. Im Vorfeld wurden die folgenden Themenbereiche als initiale Diskussionsgrundlage zur Verfügung gestellt: - Identitäts- und Zugriffsmanagement bei APIs, - “Security by Design” Ansätze für APIs, - Möglichkeiten von KI-Algorithmen für die API-Security. Die aus dem Diskurs der Software-Messung und –Bewertung hervorgegangene ESAPI-Initiative widmet sich multidimensionalen Bewertungsaspekten der vielfältig im Web angebotenen Service-APIs. Aus technologischer Sicht handelt es sich bei diesen Service-APIs um Web-Services, Web-APIs, Microservices und Angebote, die unter dem Begriff Public-API bzw. Open-API subsumiert werden. Dresden, November 2019 Andreas Schmietendorf
Aktualisiert: 2020-07-01
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Open API – API-Management – IT-Security

Open API – API-Management – IT-Security von Hartenstein,  Sandro, Schmietendorf,  Andreas
Für eine erfolgreiche Digitalisierung bedarf es der Identifikation, Implementierung sowie der Wartung und Pflege von unternehmensinternen und unternehmensübergreifend benötigten Schnittstellen. Im Detail handelt es sich um diversifizierte Datenquellen und Fachfunktionen, die zur agilen Integration von weitgehend automatisierten Geschäfts-, Management- und Fertigungsprozessen benötigt werden. Zur technologischen Umsetzung wird zunehmend die Verwendung von Open APIs bzw. Web APIs propagiert, welche in vielen Branchen eine domänenspezifische/fachliche Standardisierung erfahren. Diese sind über ihren gesamten Lebenszyklus hinsichtlich ihres technischen, fachlichen, aber auch qualitativen Verhaltens (inkl. IT-Sicherheit) zu verwalten. Im Rahmen des Workshops soll auf die folgenden drei Themenschwerpunkte eingegangen werden: - Open APIs – Enabler für die Digitalisierung: es werden Erfolgskriterien für entsprechende Initiativen vorgestellt, ebenso gilt das Interesse der technologischen und geschäftlichen Sicht auf die API-Economy. - Beziehungen Open APIs und KI: Algorithmen der künstlichen Intelligenz können von den über Open APIs zur Verfügung gestellten Daten profitieren, ebenso kann die Nutzung von KI-Algorithmen über entsprechende APIs erfolgen. - Erfahrungen in Großunternehmen und KMUs: im Mittelpunkt stehen Herausforderungen des Praxiseinsatzes von Open-APIs, aber auch die Nutzung von APIs zur Kapselung von Altanwendungen.
Aktualisiert: 2020-01-28
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API-First/API-Management – Open APIs als Treiber der Digitalisierung

API-First/API-Management – Open APIs als Treiber der Digitalisierung von Nitze,  André, Schmietendorf,  Andreas
Die Anzahl von mit Hilfe der Internettechnologie im Web zur Verfügung gestellten offenen API (Open APIs) zeigt ein exponentielles Wachstum. Auf der Grundlage kompositorisch zusammengesetzter APIs entstehen innovative Lösungen, die sich zunehmend als Treiber der Digitalisierung positionieren. Vor diesem Hintergrund gilt es, Open APIs aus der Perspektive der fachlichen Nutzung zu gestalten, so dass diese in möglichst vielfältigen Anwendungsszenarien stabil und nachhaltig verwendet werden können. In diesem Zusammenhang wird auch von einer „API first“-Strategie gesprochen. Die erste Session des Workshops widmet sich dieser Themenstellung, wobei u.a. auf Fragen der API-Gestaltung mit Hilfe einer OpenAPI bzw. Swagger Spezifikation eingegangen wird. Mit Aspekten des entwicklungsseitig und betrieblich benötigten API-Managements beschäftigt sich dann die zweite Session. Dabei soll sowohl auf Aspekte der Identifizierung und Authentifizierung konkreter API-Zugriffe als auch auf die Themenstellung einer DevOps-orientierten API-Bereitstellung eingegangen werden. Innovative Techniken, welche im Diskurs einer kompositorischen Softwareentwicklung verwendet werden können, stehen im Mittelpunkt der letzten Session. Dabei geht es zunächst um die durch Facebook propagierte Abfragesprache GraphQL, welche die Einbindung von httpbasierten APIs vereinfachen soll. Ein weiterer Beitrag beschreibt die Entwicklung einer mobil einsetzbaren Serviceapplikation, die umfangreichen Gebrauch von Open APIs macht. Dabei wird auf lokal installierte Entwicklungsumgebungen weitgehend verzichtet, d.h. auch diese findet Cloud-basiert statt. Der thematische Hintergrund dieses Workshops entstammt dem im letzten Jahr in Berlin durchgeführten ESAPI-Workshop (speziell dem World Café). Die Ergebnisse der dort diskutierten Fragen sind im letzten Beitrag dokumentiert.
Aktualisiert: 2020-01-23
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ESAPI 2017

ESAPI 2017 von Schmietendorf,  Andreas
Im Internet als Service zur Verfügung gestellte Informationen, Funktionen und Algorithmen bestimmen in zunehmendem Maße die Art und Weise, wie neue Softwarelösungen implementiert werden. Im technologischen Sinne handelt es sich dabei um webbasiert zur Verfügung gestellte Daten und Service-APIs, die eine „ad hoc“-Integration in neue Lösungskontexte unterstützen. Entsprechende Lösungen finden sich z.B. mit mobilen Applikationen (Apps), Anwendungen der künstlichen Intelligenz (Data Science), im Telematikbereich (Smart City) oder auch im Internet der Dinge (IoT). Wollen Unternehmen von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren, ist es erforderlich, die eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten realistisch bewerten zu können. Aus dieser Tatsache ergeben sich mindestens zwei Perspektiven: - die Nutzersicht auf Open-Data und Open-APIs, - die Entwicklersicht auf Open-Data und Open-APIs. Darüber hinaus gilt es den gesamten Lebenszyklus der angebotenen Daten und APIs einem Management zu unterziehen. Ein solches API-Management muss sowohl den Bedürfnissen der Serviceentwicklung, einer heute zumeist agil durchgeführten Serviceintegration, als auch denen des betrieblichen Einsatzes der dann zusammengesetzten Services entsprechen. Typische Managementfunktionen beziehen sich auf den gesamten Lebenszyklus, die Zugriffskontrolle, das Monitoring, die Verrechnung oder auch auf die eingesetzten Laufzeitumgebungen der Service-APIs. Ein besonderes Spannungsfeld ergibt sich aus offen und kostenfrei zur Verfügung gestellten Schnittstellen (Open Data/Open API) und ausschließlich kommerziell angebotenen Schnittstellen (API economy). Im Zusammenhang mit der API economy finden sich schnell wachsende Unternehmen (z.B. Fahrdienstvermittler U- ber, Unterkunftsvermittler Airbnb, Onlineversand Zalando), die zwar einen breiten Marktzugang besitzen, aber nur eine geringe Ressourcenbindung aufweisen. Alleinstellungsmerkmale dieser die Digitalisierung treibenden Unternehmen beziehen sich auf die optimale Erfüllung der Kundenbedürfnisse. Entsprechend dafür benötigte Leistungen werden von einem globalen Markt unter Verwendung der hier im Mittelpunkt stehenden Service-APIs im Sinne einer agil gebildeten Lieferantenkette bezogen. Darüber hinaus werden unternehmensexterne Softwareentwickler bewusst am Innovationsprozess bisher eher geschlossener Unternehmen beteiligt, so dass mit Hilfe von Service-APIs Möglichkeiten zur Gestaltung globaler einsetzbarer Softwarelösungen entstehen. Dieser Sachverhalt unterstreicht die strategische Bedeutung derart zur Verfügung gestellten Informationen, Funktionen und Algorithmen. Die aus dem Diskurs der Software-Messung und –Bewertung hervorgegangene ESAPI-Initiative widmet sich multidimensionalen Bewertungsaspekten der vielfältig im Web angebotenen Service-APIs. Aus technologischer Sicht handelt es sich bei diesen Service-APIs um Web Services, Web-APIs, Microservices und Angebote, die unter dem Begriff Open Data bzw. Open API subsumiert werden. Mit der inhaltlichen Fokussierung wird den Themenschwerpunkten vergangener Veranstaltungen der BSOA/BCloud-Interessensgemeinschaft Rechnung getragen.
Aktualisiert: 2020-01-23
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BSOA/BCloud 2016

BSOA/BCloud 2016 von Schmietendorf,  Andreas
Aus der unternehmensinternen Informationsverarbeitung ist der stetig steigende Bedarf an Integrationslösungen seit langem bekannt. Damit einher gingen effizienterer Prozessabläufe und die zunehmende Automatisierung manueller Prozessaktivitäten. In diesem Zusammenhang entstanden vielfältige Techniken zum vereinfachten Umgang mit heterogen gewachsenen Systemwelten. Entsprechende Beispiele finden sich mit dem Internet selbst, dem immer stärkeren Einsatz von Standard-Software für CRM-, ERP- und SCM-Prozesse, eingesetzter Middleware, den architekturzentrierten Konzepten wie EAI und SOA oder aber dem cloudbasierten Bereitstellungsmodell benötigter IT-Services. Insbesondere Lösungen aus dem Bereich des eBusiness verdeutlichten sehr schnell, das Integrationsanforderungen an den Unternehmensgrenzen nicht halt machen. Darüber hinaus stellen Anforderungen an eine Prozess- und Datenintegration einen stetigen Veränderungsprozess dar, auf den die Informationsverarbeitung agil und wirtschaftlich adäquat zu reagieren hat. Klassisch beschäftigte sich die Wirtschaftinformatik mit den dargestellten Herausforderungen, wofür sie selbstverständlich auf die Grundlagen der Kerninformatik zurückgriff. Weitgehend unabhängig von der klassischen Informationsverarbeitung erfolgte die Automation von Produktions- und Serviceabläufen (u.a. Industrie 4.0 und das Internet der Dinge), wie diese z.B. im Automobilbau, der Lebensmittelindustrie, bei pharmazeutischen Produkten oder aber bei Transportunternehmen zu beobachten sind. Auch Produkte selbst werden zunehmend über Software definiert, als repräsentativer Vertreter kann hier sicherlich das Automobil gelten. Bereits heute werden Automobile als fahrende Rechner betrachtet, die im zunehmenden Maße auch ein bedingt autonomes Verhalten aufweisen. Die in diesem Zusammenhang forcierte Kommunikation zum Umfeld bzw. zu anderen Automobilen entfaltet innovative Produktideen, aus denen wiederum ein entsprechendes Marktpotentiell resultiert. Beispiele für konkrete Lösungen finden sich im Verkehrsmanagement, wie die gezielte Lenkung von Verkehrsströmen, die frühzeitige Erkennung von Gefahrensituationen oder aber die Kommunikation mit entsprechenden Fahrzeugen zum Abruf von Servicedaten. Aus Sicht des Autors konvergieren die Integrationsbedürfnisse der bisher eher eingeständig betrachteten Disziplinen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß. Zunehmend gilt es einer vielfältig vernetzten Welt Rechnung zu tragen, d.h. neue Produkte und Lösungen entstehen auf der Grundlage von bisher weitgehend unbekannten bzw. bewusst nicht genutzten Zusammenhängen. Neben den technologischen Grundlagen bedarf es dafür insbesondere interdisziplinär und unternehmensübergreifend zusammengesetzter Teams. Obwohl vielfältige Methoden und Techniken zur Implementierung interoperabler Systeme existieren und deren Einsatz vergleichsweise einfach ist, kann die industrielle Reflektion der mit webbasierten Service APIs einhergehenden Möglichkeiten aktuell noch nicht überzeugen. Die Bereitstellung unternehmensintern akquirierter Informationen via Service APIs wird eher als ein Risiko, denn als Change zur Bewältigung der Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt bewertet. Es stellt sich die Frage, inwieweit die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen unter dieser „Abschottungspolitik“ leidet, da der kreative Umgang mit existierenden Informationen an den Unternehmensgrenzen halt macht. Mit den sich daraus ergebenden Handlungsfeldern wird sich der anstehende Workshop in vielfältiger Weise beschäftigen. Die in diesem Jahr ausgewählten Beiträge reflektieren zunehmend eine fach- bzw. brachenbezogene Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von über das Internet angebotenen Serviceschnittstellen (kurz Web APIs). Im Einzelnen beziehen sich diese auf Herausforderungen im Diskurs von Transportunternehmen, von Banken/Versicherungen aber auch von medizinischen bzw. pharmazeutischen Unternehmen. Darüber hinaus reflektieren ausgewählte Beiträge die zunehmenden Wechselwirkungen zu analytisch eingesetzten Datenbanklösungen. Dabei werden Möglichkeiten und Grenzen der Integration von Big Data Komponenten mittels Web APIs oder aber die Verwendung von Machine Learning Ansätzen (kurz ML) wie z.B. das Natural Language Processing (kurz NLP) untersucht.
Aktualisiert: 2019-12-12
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Handbuch der Softwareumfangsmessung und Aufwandschätzung

Handbuch der Softwareumfangsmessung und Aufwandschätzung von Dumke,  Reiner, Schmietendorf,  Andreas, Seufert,  Manfred, Wille,  Cornelius
Die Aufwandschätzung von Softwaresystemen ist und bleibt in der heutigen weltweit verzweigten bzw. agilen Softwareerstellung ein aktuelles und vor allem immer bedeutungsvolleres Thema im Bereich der Softwareentwicklung und -bereitstellung. Um den wirklichen Aufwand für eine Softwaresystementwicklung zu bestimmen ist jedoch erst einmal eine möglichst exakte Bestimmung oder gar Messung des zu realisierenden funktionalen Softwareumfangs notwendig. Genau dieser Thematik widmet sich das vorliegende Handbuch in grundlegender Weise. Es behandelt die bekanntesten Umfangsmess- und Aufwandschätzverfahren nach ihrer Evidenz und Effizienz in ihrer praktischen Anwendung. Den Hauptteil dieses Handbuches bildet eine erstmals umfassende und vollständige Beschreibung der exakten Bestimmung des Softwarefunktionsumfangs nach dem so genannten COSMIC Function Points Ansatz. Diese Methode ist auch unter der Bezeichnung Next Generation of Functional Size Measurement weltweit bekannt und bezieht vor allem moderne Paradigmen und Systemarten, wie die eingebetteten Systeme, das SOA, das Cloud Computing und die Kommunikationssysteme sowie auch moderne Entwicklungsmethoden einer evolutionären oder agilen Softwareerstellung mit ein. Das vorliegende Handbuch ist sowohl für die Praxis als auch für den auszubildenden Hochschulbereich eine wichtige Grundlage. Es ist für Studenten mit Informatikbezug zu empfehlen, da es sich vor allem dem grundlegenden Problem des Softwareumfangs selbst widmet, welches wiederum für Anwendungen zur Aufwandschätzung aber auch für Komplexitäts- und Risikoanalysen relevant ist. Für den IT-Bereich unterstützt es das Management bei der Auswahl, Bewertung und geeigneteren Anwendung von Methoden der Softwareumfangsmessung und den damit verbundenen Fragen des Aufwandes, der Qualität und der Effizienz. Darüber hinaus werden die involvierten Communities vorgestellt und deren Rolle für die Thematik dieses Handbuch exemplarisch herausgestellt.
Aktualisiert: 2020-10-05
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