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Deliberative Demokratie in der Diskussion

Deliberative Demokratie in der Diskussion von Landwehr,  Claudia, Schmalz-Bruns,  Rainer
Wo steht die Theorie deliberativer Demokratie? Nach einer fast 20-jährigen Dominanz in der Demokratietheorie stellt sich auch angesichts neuer Herausforderungen nationalstaatlichen Regierens die Frage, welche Antworten sie heute zu bieten hat. So steht einerseits der Vorwurf im Raum, dass deliberative Theoretiker willentlich oder unwillentlich zur Rechtfertigung exekutivlastiger und expertokratischer Entscheidungsprozesse beitragen, während andererseits Ergebnisse der empirischen Deliberationsforschung die empirischen Prämissen der Theorie zu untermauern scheinen. Das provoziert konzeptionelle Fragen, die sich über die Ebenen der normativen Begründung des Modells deliberativer Demokratie wie der Diskussion seiner Institutionalisierung in nationalen, trans- und supranationalen Zusammenhängen erstrecken und interne wie externe Kritiken provozieren, die es zu dokumentieren und zu verorten gilt. Hierzu bringt dieses Buch Theoretiker und empirische Deliberationsforscher, Verteidiger und Kritiker der deliberativen Demokratietheorie miteinander ins Gespräch. Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff; Dr. Martin Ebeling; Prof. Erik O. Eriksen; Prof. Dr. Dieter Fuchs; Dr. Daniel Gaus; Prof. Dr. Dirk Jörke; Prof. Dr. Claudia Landwehr; PD Dr. Markus Linden; Prof. Dr. Jürgen Neyer; Prof. Dr. Andreas Niederberger; Prof. Dr. Frank Nullmeier; Dr. Tanja Pritzlaff; Jan Achim Richter; Dr. Claudia Ritzi; Prof. Dr. Gary Schaal; Prof. Dr. Rainer Schmalz-Bruns; Dr. Thorsten Thiel; Manon Westphal M.A.
Aktualisiert: 2022-09-27
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Alltag — Subjektivität — Vernunft

Alltag — Subjektivität — Vernunft von Schmalz-Bruns,  Rainer
Wenn man heute nach einem Schlagwort suchte, mit dem sich die intellektuelle Debatte bestimmen ließe, müßte man von einer "querelle des modernes et des postmo dernes" sprechen. Dabei verläuft dieser Streit nicht über eine klar gezogene Frontlinie hinweg - zu diffus sind im einzelnen die Assoziationen, die sich mit der "Moderne" oder der "Postmoderne" verbinden. Selbst wenn man - zumindest was den philosophischen Dis kurs angeht, der sich unter diesem Titel entspannt - mit "Vernunftkritik" das Thema be schreibt, das den Einsatz des Streits ausmacht, wird die Lage nicht viel klarer. Auf der einen Seite stehen dann jene, die die Einsicht in die Dialektik des neuzeitlichen Rationali sierungsprozesses auf den aufklärerischen Vernunftbegriff selbst abbilden und dann schließen, daß dieser dem Prozeß der Emanzipation, den er ermöglichen sollte, tatsächlich selbst im Wege stehe. Dieser Gedanke speist sich einerseits aus der Kritik eines im Medium von Rationalität autonom und destruktiv gewordenen technischen Fortschritts wie der als Bürokratisierung erscheinenden Rationalisierung der politischen Vermittlung der Gesellschaft und andererseits aus einem erkenntnistheoretischen und ethischen Skeptizis mus und Relativismus: Diese beiden Stränge werden dann zu einer Kritik der Vernunft als eines totalitären Mythos zusammengezogen. Auf der anderen Seite weisen dann jene, die das "Projekt der Moderne" verteidigen, darauf hin, daß Kritik selbstverständlich ein Mo ment der Selbstreflexion von Vernunft sei, daß Aufklärung auch Aufklärung über die Grenzen von Rationalität beinhalte - nur eben im Medium von rationaler Argumentation.
Aktualisiert: 2022-07-02
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Ansätze und Perspektiven der Institutionentheorie

Ansätze und Perspektiven der Institutionentheorie von Schmalz-Bruns,  Rainer
Die vorliegende Arbeit ist aus dem Diskussionszusammenhang der Sektion "Politi sche Theorie und Ideengeschichte" in der DVPW hervorgegangen, die seit einigen Jah ren auf kontinuierlich stattfindenden Arbeitstagungen in fachübergreifender Perspektive das Projekt einer Theorie politischer Institutionen verfolgt hat. Dabei haben gerade die Diskussionen mit Vertretern sozialwissenschaftlicher Nachbardisziplinen schnell gezeigt, daß auch die politikwissenschaftliche Durchführung eines solchen Projekts von vorn herein durch die konzeptuellen Unschärfen belastet ist, die die Verwendung des Institu tionenbegriffs fast durchgängig begleiten. Deshalb habe ich gern die Anregung der Pro fessoren Herrnbach und Göhler aufgegriffen, die politikwissenschaftlichen Fragestellun gen in der allgemeinen sozialwissenschaftliehen Diskussion zu situieren, nach möglichen konzeptuellen Anschlüssen zu suchen und dies mit einem bibliographischen Überblick über die einschlägige Literatur zu verbinden. Herr Prof. Dr. Gerhard Göhler hat es übernommen, dieses Projekt, das dankens werter Weise von der DFG durch eine Sachbeihilfe gefördert wurde, zu betreuen. Damit hat er nicht nur für den institutionellen Rahmen der Durchführung gesorgt, sondern er hat die Arbeit über den gesamten Zeitraum interessiert und kritisch begleitet und so ent schieden zu deren Abschluß beigetragen. Der Bericht, den ich nunmehr vorlegen kann, wäre so allerdings ohne das weit über seine Verpflichtungen hinausgehende Engagement Rainer Kühns nicht entstanden. Rainer Kühn war nicht nur wesentlich an den bibliographischen Arbeiten beteiligt, son dern er hat darüber hinaus das Register erstellt und war schließlich in mühevoller Klein arbeit auch für die Herstellung einer publikationsfähigen Druckvorlage verantwortlich. Ihm ist vor allem und in erster Linie zu danken.
Aktualisiert: 2022-07-02
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Was bleibt vom Staat?

Was bleibt vom Staat? von Deitelhoff,  Nicole, Flügel-Martinsen,  Oliver, Gaus,  Daniel, Günther,  Klaus, Joerges,  Christian, Meisterhans,  Nadja, Mueller,  Harald, Nullmeier,  Frank, Rittberger,  Berthold, Schmalz-Bruns,  Rainer, Steffek,  Jens
Die Finanzkrise hat das Verhältnis zwischen Nationalstaat und internationalen Institutionen erneut in den Vordergrund gerückt, der Staat soll die Probleme der international kaum regulierten Wirtschaft entschärfen. Dabei stellt sich einmal mehr die Frage: Wie viel politische Verantwortung können EU und global agierende Institutionen übernehmen? Lassen sich die wesentlichen Errungenschaften moderner Staatlichkeit – demokratische Legitimation politischer Herrschaft und rechtliche Verfassung – auch jenseits des Nationalstaats sichern? Die Beiträger vertreten konträre Meinungen und zeigen die Chancen, aber auch die Schwachstellen von Demokratie, Recht und Verfassung auf globaler Ebene auf.
Aktualisiert: 2022-05-10
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Politik der Integration. Symbole, Repräsentation, Institution

Politik der Integration. Symbole, Repräsentation, Institution von Buchstein,  Hubertus, Schmalz-Bruns,  Rainer
Mit dem Begriff der Integration wird ein Leitkonzept des politischen Denkens bezeichnet, das trotz seiner erneut akzentuierten Bedeutung im Zuge der gegenwärtigen Denationalisierungsprozesses von Politik hinsichtlich seiner begrifflichen wie auch konzeptionellen Konturen und institutionellen Ausgestaltung nach wie vor umstritten ist. Der vorliegende Band, Prof. Gerhard Göhler zum 65. Geburtstag gewidmet, nimmt sich dieses Begriffs aus der Perspektive der politischen Theorie, der politischen Ideengeschichte und der politischen Philosophie an. Die einzelnen Beiträge erkunden die damit verbundenen konzeptuellen und systematischen Probleme in drei miteinander verbundenen Dimensionen: Symbole, Repräsentation und Institution. Mit diesen drei Stichworten wird nicht nur das Problemfeld einer Politik der Integration näher bestimmt, sondern es werden zugleich die zentralen Fragerichtungen des gegenwärtigen Forschungsstandes markiert und diskutiert.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Ansätze und Perspektiven der Institutionentheorie

Ansätze und Perspektiven der Institutionentheorie von Schmalz-Bruns,  Rainer
Die vorliegende Arbeit ist aus dem Diskussionszusammenhang der Sektion "Politi sche Theorie und Ideengeschichte" in der DVPW hervorgegangen, die seit einigen Jah ren auf kontinuierlich stattfindenden Arbeitstagungen in fachübergreifender Perspektive das Projekt einer Theorie politischer Institutionen verfolgt hat. Dabei haben gerade die Diskussionen mit Vertretern sozialwissenschaftlicher Nachbardisziplinen schnell gezeigt, daß auch die politikwissenschaftliche Durchführung eines solchen Projekts von vorn herein durch die konzeptuellen Unschärfen belastet ist, die die Verwendung des Institu tionenbegriffs fast durchgängig begleiten. Deshalb habe ich gern die Anregung der Pro fessoren Herrnbach und Göhler aufgegriffen, die politikwissenschaftlichen Fragestellun gen in der allgemeinen sozialwissenschaftliehen Diskussion zu situieren, nach möglichen konzeptuellen Anschlüssen zu suchen und dies mit einem bibliographischen Überblick über die einschlägige Literatur zu verbinden. Herr Prof. Dr. Gerhard Göhler hat es übernommen, dieses Projekt, das dankens werter Weise von der DFG durch eine Sachbeihilfe gefördert wurde, zu betreuen. Damit hat er nicht nur für den institutionellen Rahmen der Durchführung gesorgt, sondern er hat die Arbeit über den gesamten Zeitraum interessiert und kritisch begleitet und so ent schieden zu deren Abschluß beigetragen. Der Bericht, den ich nunmehr vorlegen kann, wäre so allerdings ohne das weit über seine Verpflichtungen hinausgehende Engagement Rainer Kühns nicht entstanden. Rainer Kühn war nicht nur wesentlich an den bibliographischen Arbeiten beteiligt, son dern er hat darüber hinaus das Register erstellt und war schließlich in mühevoller Klein arbeit auch für die Herstellung einer publikationsfähigen Druckvorlage verantwortlich. Ihm ist vor allem und in erster Linie zu danken.
Aktualisiert: 2022-03-08
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Alltag — Subjektivität — Vernunft

Alltag — Subjektivität — Vernunft von Schmalz-Bruns,  Rainer
Wenn man heute nach einem Schlagwort suchte, mit dem sich die intellektuelle Debatte bestimmen ließe, müßte man von einer "querelle des modernes et des postmo dernes" sprechen. Dabei verläuft dieser Streit nicht über eine klar gezogene Frontlinie hinweg - zu diffus sind im einzelnen die Assoziationen, die sich mit der "Moderne" oder der "Postmoderne" verbinden. Selbst wenn man - zumindest was den philosophischen Dis kurs angeht, der sich unter diesem Titel entspannt - mit "Vernunftkritik" das Thema be schreibt, das den Einsatz des Streits ausmacht, wird die Lage nicht viel klarer. Auf der einen Seite stehen dann jene, die die Einsicht in die Dialektik des neuzeitlichen Rationali sierungsprozesses auf den aufklärerischen Vernunftbegriff selbst abbilden und dann schließen, daß dieser dem Prozeß der Emanzipation, den er ermöglichen sollte, tatsächlich selbst im Wege stehe. Dieser Gedanke speist sich einerseits aus der Kritik eines im Medium von Rationalität autonom und destruktiv gewordenen technischen Fortschritts wie der als Bürokratisierung erscheinenden Rationalisierung der politischen Vermittlung der Gesellschaft und andererseits aus einem erkenntnistheoretischen und ethischen Skeptizis mus und Relativismus: Diese beiden Stränge werden dann zu einer Kritik der Vernunft als eines totalitären Mythos zusammengezogen. Auf der anderen Seite weisen dann jene, die das "Projekt der Moderne" verteidigen, darauf hin, daß Kritik selbstverständlich ein Mo ment der Selbstreflexion von Vernunft sei, daß Aufklärung auch Aufklärung über die Grenzen von Rationalität beinhalte - nur eben im Medium von rationaler Argumentation.
Aktualisiert: 2022-03-06
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