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Hölderlin

Hölderlin von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Hölderlin war weder der wahnsinnige Dichter, der über die Tiefe seiner Einsichten verrückt wurde, noch der unverständliche Schizophrene, den die Wucht seiner Krankheit dauerhaft verwirrte. Auf den Spuren eines Menschen, der nach einer schweren seelischen Krise um seine Genesung gerungen hat. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee von Genie und Wahnsinn. Jann Schlimme und Uwe Gonther – beide Psychiater, beide ausgewiesene Hölderlinexperten – befragen die Quellen, um sein Leben in der sogenannten »Turmzeit« zu verstehen, anstatt sie psychopathologisch zu deuten: Wie sah er sich selbst, wie beschrieben ihn Verwandte und nahestehe Freunde, wie schilderten ihn die Ärzte seiner Zeit? Sie setzen diese Zeugnisse in Beziehung zu den zahlreichen posthumen diagnostischen Versuchen. Schlimme und Gonther kommen zu einem anderen, neuen Verständnis: Psychotische Krise und mühevolle Genesung? Ja. Umnachtung? Nein.
Aktualisiert: 2020-01-17
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Hölderlin von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Hölderlin war weder der wahnsinnige Dichter, der über die Tiefe seiner Einsichten verrückt wurde, noch der unverständliche Schizophrene, den die Wucht seiner Krankheit dauerhaft verwirrte. Auf den Spuren eines Menschen, der nach einer schweren seelischen Krise um seine Genesung gerungen hat. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee von Genie und Wahnsinn. Jann Schlimme und Uwe Gonther – beide Psychiater, beide ausgewiesene Hölderlinexperten – befragen die Quellen, um sein Leben in der sogenannten »Turmzeit« zu verstehen, anstatt sie psychopathologisch zu deuten: Wie sah er sich selbst, wie beschrieben ihn Verwandte und nahestehe Freunde, wie schilderten ihn die Ärzte seiner Zeit? Sie setzen diese Zeugnisse in Beziehung zu den zahlreichen posthumen diagnostischen Versuchen. Schlimme und Gonther kommen zu einem anderen, neuen Verständnis: Psychotische Krise und mühevolle Genesung? Ja. Umnachtung? Nein.
Aktualisiert: 2020-01-17
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Hölderlin

Hölderlin von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Hölderlin war weder der wahnsinnige Dichter, der über die Tiefe seiner Einsichten verrückt wurde, noch der unverständliche Schizophrene, den die Wucht seiner Krankheit dauerhaft verwirrte. Auf den Spuren eines Menschen, der nach einer schweren seelischen Krise um seine Genesung gerungen hat. Friedrich Hölderlin steht wie niemand sonst in der deutschen Literatur für das Klischee von Genie und Wahnsinn. Jann Schlimme und Uwe Gonther – beide Psychiater, beide ausgewiesene Hölderlinexperten – befragen die Quellen, um sein Leben in der sogenannten »Turmzeit« zu verstehen, anstatt sie psychopathologisch zu deuten: Wie sah er sich selbst, wie beschrieben ihn Verwandte und nahestehe Freunde, wie schilderten ihn die Ärzte seiner Zeit? Sie setzen diese Zeugnisse in Beziehung zu den zahlreichen posthumen diagnostischen Versuchen. Schlimme und Gonther kommen zu einem anderen, neuen Verständnis: Psychotische Krise und mühevolle Genesung? Ja. Umnachtung? Nein.
Aktualisiert: 2020-01-17
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Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen

Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen von Schlimme,  Jann E., Scholz,  Thelke, Seroka,  Renate
Leben ohne Psychopharmaka – geht das? Und wenn ja, wie? Nicht wenige psychoseerfahrene Nutzer von Neuroleptika haben den Wunsch, ihre Medikamente zu reduzieren. Tatsächlich könnten viele ihre Medikation nicht nur reduzieren, sondern sogar ganz absetzen und mit weniger oder ohne Psychopharmaka deutlich besser leben. Das Buch liefert Antworten auf die Frage: Wie funktionieren die Reduktion von Psychopharmaka und eine erfolgreiche Recovery? Vor dem Hintergrund eigener Erfahrung sowie aus der Begleitung als Angehöriger und Profi beschreiben die Autoren, wie dieses Vorhaben gelingen kann. Schlimme, Scholz und Seroka berichten auch von den Anstrengungen, Herausforderungen und Rückschlägen – eine Garantie für ein Gelingen kann es nicht geben. Mit viel Akribie haben die Autoren aus ihren langjährigen Erfahrungen und mit Bezug auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse alltagstaugliche Regeln für einen nachhaltigen Reduktions- und Genesungsprozess abgeleitet.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen

Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen von Schlimme,  Jann E., Scholz,  Thelke, Seroka,  Renate
Leben ohne Psychopharmaka – geht das? Und wenn ja, wie? Nicht wenige psychoseerfahrene Nutzer von Neuroleptika haben den Wunsch, ihre Medikamente zu reduzieren. Tatsächlich könnten viele ihre Medikation nicht nur reduzieren, sondern sogar ganz absetzen und mit weniger oder ohne Psychopharmaka deutlich besser leben. Das Buch liefert Antworten auf die Frage: Wie funktionieren die Reduktion von Psychopharmaka und eine erfolgreiche Recovery? Vor dem Hintergrund eigener Erfahrung sowie aus der Begleitung als Angehöriger und Profi beschreiben die Autoren, wie dieses Vorhaben gelingen kann. Schlimme, Scholz und Seroka berichten auch von den Anstrengungen, Herausforderungen und Rückschlägen – eine Garantie für ein Gelingen kann es nicht geben. Mit viel Akribie haben die Autoren aus ihren langjährigen Erfahrungen und mit Bezug auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse alltagstaugliche Regeln für einen nachhaltigen Reduktions- und Genesungsprozess abgeleitet.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Authentizität bei psychischen Störungen

Authentizität bei psychischen Störungen von Grätzel,  Stephan, Reker,  Martin, Schlimme,  Jann E.
Authentizität kann als zentrales Konzept der Lebensführung gelten. Dabei ist bereits die kulturell gültige Erfassung des damit Gemeinten nicht ganz einfach. Reicht es, Authentizität als das Verfolgen der einer Person am Herzen liegenden Aufgaben, Werte und Ziele zu verstehen? Wie spielen dabei Fähigkeiten der Person und Spielräume der Situation ineinander? Oder macht eine solche Definition das Konzept unbrauchbar? Nicht minder herausfordernd ist die Frage, wie sich die gelebte Authentizität bei psychischen Störungen verändert. Diese Fragen haben in den letzten Jahren Jann E. Schlimme intensiv beschäftigt, so dass er einige Arbeiten zu diesem Band beisteuert. Es ist zugleich sein Abschluss als Herausgeber, da er zum Jahreswechsel 2017/2018 seinen „Staffelstab“ an Martin Reker, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld-Bethel, übergeben wird.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Personalisierte Psychiatrie

Personalisierte Psychiatrie von Heinze,  Martin, Kupke,  Christian, Schlimme,  Jann E.
Die personalisierte Psychiatrie war ein Leitthema des DGPPN-Kongresses 2011 und löste dort intensive Diskussionen aus. Der Begriff der Person hat in der psychiatrischen Theoriengeschichte eine weitreichende Bedeutung, die vor allem in der Tradition der Anthropologischen Psychiatrie herausgearbeitet worden ist. Er orientiert sich oftmals stark an lebensweltlichen Bezügen unserer alltäglichen Praxis. Lässt sich dieser Begriff auch auf die biologisch-genetischen Unterschiede der Individuen anwenden, wie es das Konzept der personalisierten Psychiatrie vorsieht? Oder wird hier das tradierte psychiatrische Personenkonzept in Frage gestellt? Diese Fragen werden im vorliegenden Band des DGPPN-Referates für philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie thematisiert. Darin finden sich sowohl erläuternde Beiträge zu dem umstrittenen Konzept als auch eine interdisziplinär angelegte Verteidigung des traditionellen Personenbegriffs. Mit Beiträgen u.a. von Andreas Heinz, Peter Falkai, Martin Bührig, Nicola Erny, Thomas Fuchs, Christian Kupke, Jann E. Schlimme, Klaus Brücher
Aktualisiert: 2018-11-06
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Hölderlin und die Psychiatrie

Hölderlin und die Psychiatrie von Gonther,  Uwe, Schlimme,  Jann E.
Im Zentrum von »Hölderlin und die Psychiatrie« steht die Aufarbeitung der zum Teil erbittert geführten Debatten um die Einschätzung von Hölderlins Wahnsinn. Vertreter und Vertreterinnen der Geistes- und Literaturwissenschaften sowie der Psychiatrie erwecken diese Debatte zu neuem Leben. Auf der Grundlage des Symposiums vom 11.09.2008 auf dem Bad Homburger Schloss sammelten die Herausgeber (und Mitautoren) verschiedene Beiträge auf hohem wissenschaftlichem Niveau rund um das Themenfeld »Hölderlin und Psychiatrie«. Die Struktur der Beiträge lässt eine Anordnung in dem thematischen Triptychon: Hölderlin und die Psychiatrie in seiner Zeit, Hölderlins »Wahnsinn« als Teil der Rezeptionsgeschichte und Hölderlin für unsere Zeit zu. Dabei wird zweierlei deutlich: 1. Der kulturelle Kontext bestimmte, was gerade als Wahnsinn oder Schizophrenie verstanden wurde. 2. Die Auseinandersetzung mit der Person Hölderlins und seinem Werk kann wichtige Einsichten für den Umgang mit psychosekranken Menschen hervorbringen. Ein höchst aktuelles Buch für alle, die sich einer humanen Psychiatrie verpflichtet fühlen.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Arbeit und Kreativität

Arbeit und Kreativität von Adamaszek,  Rainer, Bauer,  Susanne, Brodbeck,  Karl-Heinz, Emrich,  Hinderk M., Grätzel,  Stephan, Leeb,  Harald, Mayer-Abich,  Klaus Michael, Rehm-Grätzel,  Patricia, Sakai,  Arito Rüdiger, Schlimme,  Jann E., Thoma,  Samuel, Titze,  Doris, Ziegler,  Robert Hugo
Mit "Arbeit und Kreativität" wird ein Feld angesprochen, welches heutzutage oft als spannungsreich vorgestellt wird. Dabei zeigt bereits ein erster Blick, dass die Vorstellung einer gänzlich unkreativen Arbeit oder einer total arbeitsfernen Kreativität allenfalls für Momentaufnahmen taugen. Wenn in unserem Lebensalltag einseitige und fehlleitende Bilder von Arbeit und Kreativität auftreten, tut eine am Lebensalltag ansetzende Freilegung und Bestimmung dieses Feldes not. Dass hiermit auch psychotherapeutische Themen berührt werden, liegt auf der Hand. So verbindet der Band eine Vielzahl von Perspektiven auf das Ineinander von Kreativität und Arbeit, welches für ein gelingendes Leben notwendig ist und, wenn es gelingt, schlicht selbstverständlich erscheint. Mit Beiträgen von Rainer Adamaszek, Susanne Bauer, Claus Baumann, Karl-Heinz Brodbeck, Hinderk M. Emrich, Harald Leeb, Klaus Michael Meyer-Abich, Patricia Rehm-Grätzel, Arito Rüdiger Sakai, Doris Titze, Samuel Thoma und Robert Hugo Ziegler.
Aktualisiert: 2018-07-06
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Verlust des Rettenden oder letzte Rettung

Verlust des Rettenden oder letzte Rettung von Schlimme,  Jann E.
In zwölf Untersuchungen wird der Suizidalität mit einer phänomenologischen Methode nachgegangen. Wie ist es, suizidal zu sein? Die ineinander greifenden, aber einzeln lesbaren Untersuchungen befragen die Suizidalität mit der für dieses Phänomen erforderlichen Tiefe, die auch der suizidale Mensch erreicht: Wozu lebe ich? Wem das Leben hierauf keine sinnstiftende Antwort mehr zu geben vermag, wem das Leben unerträglich geworden ist, wem alles Rettende im Leben verloren ist, dem bliebe zumindest noch der Tod als das radikal Andere des Lebens. Umfassend verzweifelt zeigt sich dem Menschen - ganz unbenommen dessen, wie er sich selbst versteht - sein eigener Tod als ein letztes Rettendes. Die Frage, ob sich der Mensch tatsächlich den Tod geben soll, bleibt hingegen ein Leben lang unentschieden und verweist auf die radikale Offenheit des Lebens. Die Untersuchung stellt diese radikale Offenheit des Lebens in den Mittelpunkt der Überlegungen. Neben verschiedenen philosophiegeschichtlichen Ansätzen werden aktuelle humanwissenschaftliche Positionen diskutiert. Außerdem analysieren vier Kapitel „Fälle" aus der Literatur (J. W. Goethes „Die Leiden des jungen Werther", I. Bachmanns „Der Fall Franza", H. v. Kleist, J. Améry).
Aktualisiert: 2018-07-06
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