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Das Bild als kommunikatives Medium

Das Bild als kommunikatives Medium von Sachs-Hombach,  Klaus
Bis heute hat sich eine allgemeine Bildwissenschaft nicht etabliert, und die Frage, welche Art von Wissenschaft dies überhaupt wäre bzw. welche konkrete Gestalt sie haben könnte oder haben sollte, ist noch unbeantwortet. Die vorliegenden Ausführungen sind von der Auffassung geleitet, dass eine allgemeine Bildwissenschaft nur im Sinne eines disziplinenübergreifenden Unternehmens möglich ist. Sie ist keine neue, weitere Disziplin, die neben die bereits ausgebildeten Bildwissenschaften tritt, sondern nichts anderes als der Theorierahmen, der für die unterschiedlichen relevanten Disziplinen ein integratives Forschungsprogramm liefert. Im vorliegenden Band wird ein Vorschlag für einen solchen Theorierahmen unterbreitet. Er geht auf einen einzigen, systematisch zusammenhängenden Gedanke zurück, dessen Kurzform lautet: Bilder sind wahrnehmungsnahe Zeichen. Der Titel "Allgemeine Bildwissenschaft" lehnt sich daher zwar an die sehr erfolgreiche Etablierung einer allgemeinen Sprachwissenschaft an und bringt die Überzeugung zum Ausdruck, dass eine ähnlich nachhaltige Entwicklung auch im Bildbereich möglich ist. Damit ist aber nicht gesagt, dass Bilder wie sprachliche Zeichen untersucht werden sollen, sondern dass ihre Erforschung nur im Verbund von semiotischen und wahrnehmungstheoretischen Überlegungen möglich ist. Dieser systematische Zusammenhang legt in historischer Hinsicht nahe, dass es sich beim "linguistic turn" im Grunde genommen um einen "semiotic turn" gehandelt hat, der aber durch die traditionelle rationalistische Auszeichnung der höheren Erkenntniskräfte nur in eingeschränkter Weise realisiert worden ist. Der noch ausstehende "visualistic turn" wäre demnach ein Unternehmen, mit dem das unvollendete Projekt des "semiotic turn" um zumindest eine der sensuellen Formen der Welterschließung vervollständigt würde.
Aktualisiert: 2021-09-14
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Das Bild als kommunikatives Medium

Das Bild als kommunikatives Medium von Sachs-Hombach,  Klaus
Bis heute hat sich eine allgemeine Bildwissenschaft nicht etabliert, und die Frage, welche Art von Wissenschaft dies überhaupt wäre bzw. welche konkrete Gestalt sie haben könnte oder haben sollte, ist noch unbeantwortet. Die vorliegenden Ausführungen sind von der Auffassung geleitet, dass eine allgemeine Bildwissenschaft nur im Sinne eines disziplinenübergreifenden Unternehmens möglich ist. Sie ist keine neue, weitere Disziplin, die neben die bereits ausgebildeten Bildwissenschaften tritt, sondern nichts anderes als der Theorierahmen, der für die unterschiedlichen relevanten Disziplinen ein integratives Forschungsprogramm liefert. Im vorliegenden Band wird ein Vorschlag für einen solchen Theorierahmen unterbreitet. Er geht auf einen einzigen, systematisch zusammenhängenden Gedanke zurück, dessen Kurzform lautet: Bilder sind wahrnehmungsnahe Zeichen. Der Titel “Allgemeine Bildwissenschaft” lehnt sich daher zwar an die sehr erfolgreiche Etablierung einer allgemeinen Sprachwissenschaft an und bringt die Überzeugung zum Ausdruck, dass eine ähnlich nachhaltige Entwicklung auch im Bildbereich möglich ist. Damit ist aber nicht gesagt, dass Bilder wie sprachliche Zeichen untersucht werden sollen, sondern dass ihre Erforschung nur im Verbund von semiotischen und wahrnehmungstheoretischen Überlegungen möglich ist. Dieser systematische Zusammenhang legt in historischer Hinsicht nahe, dass es sich beim “linguistic turn” im Grunde genommen um einen “semiotic turn” gehandelt hat, der aber durch die traditionelle rationalistische Auszeichnung der höheren Erkenntniskräfte nur in eingeschränkter Weise realisiert worden ist. Der noch ausstehende “visualistic turn” wäre demnach ein Unternehmen, mit dem das unvollendete Projekt des “semiotic turn” um zumindest eine der sensuellen Formen der Welterschließung vervollständigt würde.
Aktualisiert: 2021-09-14
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Der religiöse Charme der Kunst

Der religiöse Charme der Kunst von Erne,  Thomas, Gräb,  Wilhelm, Hoeps,  Reinhard, Huizing,  Klaas, Kleinert,  Markus, Lauster,  Jörg, Leisch-Kiesl,  Monika, Locher,  Hubert, Sachs-Hombach,  Klaus, Scholtz,  Gunter, Schüz,  Peter, Seel,  Martin, Stoellger,  Philipp, Stückelberger,  Johannes, Ullrich,  Wolfgang, Willikens,  Ben, Wolfs,  Rein, Zumthor,  Peter
Kunst stiftet Transzendenzerfahrungen, Widerfahrnisse und Unterbrechungen des Alltags, die in der ästhetischen Immanenz bleiben. Hierbei befriedigt sie die religiöse Sehnsucht nach Weitung des endlichen Daseins und evoziert eine Stimmung zwischen Kunst und Religion, die sich als charmantes Bezauberungsverhältnis beschreiben lässt. Dieser religiöse und ästhetische Charme ist es, der die Debatte um Kunst und Religion im 21. Jahrhundert in eine neue Runde führen soll. Die These von der Autonomie der Kunst hat sich zwar bewährt, aber eben diese Autonomie von Kunst und Religion hat zu einer neuen Attraktivität der Partner füreinander geführt. Es lohnt sich, die Debatten um Religion und Kunst heute noch einmal zu führen, nun jedoch nicht mehr unter dem Leitbegriff der Autonomie, sondern unter dem des Charmes, wobei Charme als eine rhetorische Kategorie verstanden wird, die auf Resonanzen zwischen Kunst und Religion zielt.
Aktualisiert: 2021-09-13
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Zeitschrift für Semiotik / Überwachung 2.0 – Zwischen Kontrolle und Komfort

Zeitschrift für Semiotik / Überwachung 2.0 – Zwischen Kontrolle und Komfort von Gracev,  Alexandra, John,  Natalie, Sachs-Hombach,  Klaus, Schirra,  Jörg R. J., Ulrich,  Anne, Wilde,  Lukas R. A.
Aus dem Inhalt: Alexandra Gracev, Natalie John, Klaus Sachs-Hombach, Jörg R. J. Schirra, Anne Ulrich und Lukas R. A. Wilde: Einleitung Maria Wilhelm: Who Watches the Watchmen? – Datenschutzrechtliche Anforderungen an Überwachungssysteme Nils Zurawski: Der totale Unterhaltungsstaat. Überwachung im digitalen Zeitalter. Über Konsum, KI und nicht nur digitale Domestiken Lena Füller, Caroline Ganzert und Marcel Lemmes: Überwachen, verführen, verkaufen – Manipulation als Schlüsselkonzept für Überwachungstheorien Anne Diessner, Lisamarie Haas und Carina Konopka: „Alexa, kann ich dir vertrauen?” Sprachassistenten als Wegbereiter der gläsernen Privatsphäre Interview Nils Zurawski und Dietmar Kammerer: Was war Surveillance 1.0? Ein Gespräch über Computergeschichte, Mainframes und Zauberspiegel Diskussion Sven Jentzsch, Franziska Sieb, Frederica Tsirakidou, Martin Möller, Alexander Danner, Berit Stier und Julius Trautmann: Brauchen wir individualisierte Krankenversicherungs-Tarife in Form von Smartwatches? Protokoll einer Debatte Kleinere Texte zur Praxis der Überwachung Melanie Seifert, Ann-Christine Strupp und Anne Schneider: Social Scoring als Praxis der Überwachung. Eine Analyse der Black Mirror-Folge Nosedive Yunzhi Chen, Karolina Hess, Kristie Pladson und Corina Stratmeyer: Beobachten, wie die App uns beobachtet Anne Diessner, Carina Konopka, Marius Lang, Caroline Ganzert und Lena Füller: Rezensionen und Kritiken
Aktualisiert: 2020-09-10
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Zeitschrift für Semiotik / Digitaler Dschihad

Zeitschrift für Semiotik / Digitaler Dschihad von Biesinger,  Robin, Sachs-Hombach,  Klaus, Schirra,  Jörg R. J., Ulrich,  Anne, Wilde,  Lukas R. A.
Aus dem Inhalt: Einführung: Robin Biesinger, Klaus Sachs-Hombach, Jörg R. J. Schirra, Anne Ulrich und Lukas R. A. Wilde: Medienwandel und die propagandistische Dimension von Terrorismus Marlies Althöfer und Bettina Buhl: Das Bild als Waffe: Eine Gegenüberstellung von terroristischen Kommunikationsstrategien und medialen Bewältigungstaktiken am Beispiel von 9/11 Bernd Zywietz: Propagandistische Text-Akte, Text-Funktionen und funktionale Relationen: Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zu einem Analyseansatz Alexandra Dick: Anāshīd und der mediale Jihad des Islamischen Staates Yorck Beese: Exekutionsvideos des Islamischen Staates: Filmsprache, Zielpublikum und rhetorische Potenziale Anne Ulrich: „Hello, I’m John Cantlie“: Dschihadistische Propaganda und die gespenstische Medialität von Bedrohung Kai Frederik Jostmeier, Philemon Schick und Max Schweizer: Wissen verständlich vermitteln: Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation am Beispiel „Islamistischer Terrorismus: Die konstruierte Bedrohung“ Studentische Beiträge
Aktualisiert: 2020-05-26
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Grenzgänge in der Philosophie

Grenzgänge in der Philosophie von Bippus,  Elke, Bornmüller,  Falk, Bredekamp,  Horst, Döller,  Marcus, Düchs,  Martin, Fischer,  Alexander, Fuchs,  Marko J., Lörscher,  Sebastian, Mersch,  Dieter, Sachs-Hombach,  Klaus, Schülein,  Johannes-Georg, Wienmeister,  Annett
Nichtsprachliche Darstellungsformen in der Kunst finden als Medien der Vergegenwärtigung und Vermittlung philosophischer Fragestellungen gesteigerte Aufmerksamkeit. Dieser Band widmet sich aus erkenntnistheoretischer Perspektive der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Darstellungen philosophischen Denkens. Experten der Disziplinen Kunsttheorie und Philosophie wie Elke Bippus, Horst Bredekamp, Dieter Mersch, Klaus Sachs-Hombach u. a. setzen dabei einen Fokus auf Bilder, Filme, Ausstellungspraktiken und Architektur. Die einzelnen Texte sind auch durch Graphic Recordings des Zeichners Sebastian Lörscher festgehalten, wodurch die Forschungsbeiträge selbst im Dialog mit einer künstlerischen Darstellungsform stehen.
Aktualisiert: 2021-09-13
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Bild — Bildwahrnehmung — Bildverarbeitung

Bild — Bildwahrnehmung — Bildverarbeitung von Rehkämper,  Klaus, Sachs-Hombach,  Klaus
Bildgegebende Verfahren sind heute zu einem unverzichtbaren Bestandteil der technischen Konstruktion wie der wissenschaftlichen Analyse geworden, denn sie ermöglichen, komplexe Sachverhalte zu vereinfachen und zu strukturieren. Eine Bildwissenschaft hat sich aber bisher kaum ausgebildet. Klaus Sachs-Hombach und Klaus Rehkämper stellen die Ergebnisse einer interdisziplinären Zusammenarbeit vor, um das entstehen einer allgemeinen Bildwissenschaft zu fördern.
Aktualisiert: 2021-08-12
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Fake News, Hashtags & Social Bots

Fake News, Hashtags & Social Bots von Sachs-Hombach,  Klaus, Zywietz,  Bernd
Der Band versammelt Beiträge zum Thema der gegenwärtigen „digitalen“ Propaganda, wie sie im Kontext des Populismus eine besondere Rolle spielt. Sie wird als politisch-mediales Phänomen analysiert und als gesellschaftlich-kommunikatives Herausforderung: dies hinsichtlich der Sorge vor der einseitigen Beeinflussung einer neuen, fragmentierten „Masse“ im Netz sowie um die für medienvermittelte Demokratien fundamentale Möglichkeit des vertrauensvollen Austausches von Informationen und Meinungen auf Basis diskursethischer Prinzipien.   
Aktualisiert: 2021-06-19
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