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Lenz-Jahrbuch 26 (2019)

Lenz-Jahrbuch 26 (2019) von Martin,  Ariane, Rossbach,  Nikola, Schulz,  Georg-Michael
Inhalt: Ursula Caflisch-Schnetzler, Thomas Richter: Lenz in Schinznach – Edition und Kommentar zu einem neu gefundenen Manuskript — Viviane Hoof: Verzerren, Verdrehen, Verkehren – Eine Ästhetik des Grotesken in J.M.R. Lenz’ Theater — Ariane Martin: Lenz-Rezeption im Film: Eine unbekannte Adaption der Soldaten aus dem Jahr 1918. Mit einem Anhang: Wanda Treumann ‒ Schauspielerin, Filmproduzentin, Kinobetreiberin — Nicole Calian: »Was für Bilder, was für schreckliche Bilder!« Sara Sampsons Traum und die Anthropologie als Wissenschaft im frühen 18. Jahrhundert — Ariane Martin: Lenz-Bibliographie (3)
Aktualisiert: 2020-07-01
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Theater über Theater

Theater über Theater von Rossbach,  Nikola
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kommt es zu einem regelrechten Parodienboom, insbesondere im Bereich Drama und Theater. Die theatrale Parodie, deren Medien Kabaretts und Kleinkunstbühnen, Zeitschriften, Anthologien, Buch- und Heftreihen sind, verabschiedet das Alte und weist den Weg zum Neuen, Modernen, das seinerseits parodistische Reaktionen auslöst. Sie besitzt einen Funktionsort im Entstehungsprozess des modernen Dramas und Theaters: einen Ort, an dem Theater über Theater stattfindet, Theater verhandelt, verabschiedet, vernichtet wird, an dem die Entwicklung des Theaters vorangetrieben wird. Parodie und Moderne koinzidieren. Ist die Parodie modern oder gar die Moderne parodistisch? Ist die Parodie Phänomen der Moderne, Katalysator der Moderne, das andere Gesicht der Moderne? Jenseits formelhafter Zuspitzungen lotet die vorliegende Studie den kultur-, literatur- und theatergeschichtlichen Funktionszusammenhang von Parodie und Moderne aus, der immer neu und anders modelliert erscheint. In Auseinandersetzung mit Positionen der Moderneforschung, Parodietheorie und Theatersemiotik wird zunächst ein differenziertes Parodiemodell erarbeitet. Ein historischer Rückblick auf die Theater- und Parodiekultur des 19. Jahrhunderts erhellt die Voraussetzungen des parodistischen Aufschwungs der Jahrhundertwende. Der Hauptteil der Studie ist den theatralen Parodien selbst gewidmet, die im Zeitraum von 1870 bis 1914 gefunden oder belegt werden konnten. Repräsentative Einzelanalysen geben Einblick in Parodien des alten sowie des neuen – naturalistischen und symbolistischen – Theaters. Durch statistische Daten und kontrastierende Vergleiche kommt zudem eine breite Materialbasis in den Blick: Das Korpus umfasst 600 Parodien, dokumentiert in einem ausführlichen Anhang.
Aktualisiert: 2020-05-13
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Censuriana oder Geheimnisse der Censur von Friedrich Wilhelm Held

Censuriana oder Geheimnisse der Censur von Friedrich Wilhelm Held von Rossbach,  Nikola
Beim Kasseler Verlag Hotop erschien im Jahr 1844 ein skandalöses Werk: CENSURIANA oder Geheimnisse der Censur. Dass es sogleich von der Zensur verboten wurde, verwundert nicht, richtete es sich doch direkt gegen diese selbst: Mit Wut und Präzision dokumentiert der Verfasser, der Vormärzpublizist Friedrich Wilhelm Held (1813–1872), die Eingriffe der Behörden in das von ihm herausgegebene Journal Locomotive. Helds Censuriana bieten einen einzigartigen Einblick in die Werkstatt des Zensors, sie sind ein wertvolles Dokument der deutschen Zensurgeschichte. Die vorliegende Neuedition, die den Rotstift des Zensors buchstäblich vor Augen führt, soll ihnen neue Aufmerksamkeit schenken.
Aktualisiert: 2019-12-09
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Lenz-Jahrbuch 25 (2018)

Lenz-Jahrbuch 25 (2018) von Martin,  Ariane, Rossbach,  Nikola, Schulz,  Georg-Michael, Tommek,  Heribert
Die Lebensdaten von J. M. R. Lenz begrenzen eine entscheidende Phase der deutschen Literaturgeschichte, die mit Begriffen wie ›Empfindsamkeit‹, ›Sturm und Drang‹ oder ›Spätaufklärung‹ nur teilweise beschrieben ist. Ziel des Lenz-Jahrbuchs ist die Erforschung der Kultur- und Mediengeschichte der Literatur im 18. Jahrhundert. Der Band 25 (2018) ist erstmals ein Themenband: »Lenz in Russland«. Er enthält folgende Beiträge: Heribert Tommek: Anti-Ödipus Lenz. Versuch einer Schizo-Analyse seiner »russischen« Produktion Heinrich Bosse: »...meine unmanierliche Art von den Sachen zu reden...« Selbststeigerung und Selbstentkräftung im Werk von Jakob Lenz Daniel Čerepanov: Hofmeister in Russland. Theologie und Erziehung im Novikov-Kreis und bei J. M. R. Lenz Walter Koschmal: Zur ratio des Scheiterns. J. M. R. Lenz in Moskau Jürgen Link: Ambivalente Kollektivsymbolik und ambivalenter Rousseauismus in Lenz’ später Hymne Le jour d’Helene (1789) Judith Schäfer: Schrift/Skizze/Szene. Lenz’ Theater der Fragmente zwischen Text und Bild Alexej Volskij: Lenz-Meridian der russischen Avantgarde Zeittafel: J. M. R. Lenz in Russland (1780–1792)
Aktualisiert: 2020-01-21
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Nicht wie alle Andern

Nicht wie alle Andern von Brackel,  Ferdinande von, Rossbach,  Nikola
Ferdinande von Brackel (1835–1905) ist heute fast vergessen. Im 19. Jahrhundert war sie eine gefeierte katholische Schriftstellerin, deren Romane und Novellen viel gelesen wurden. Und das lohnt noch heute: Mit großer Sprachgewandheit und lebendiger Dialogkunst entfaltet Brackel vor uns ein realistisches Gesellschaftsporträt und eine Charakterstudie zugleich, in der die kleinstädtisch-ländliche Adelswelt Westfalens im 19. Jahrhundert Farbe und Kontur gewinnt. Die Liebesgeschichte Anna von Kilmenaus und Alfred von Rottecks datiert aus einer Zeit, in der Arbeits- und Familienstrukturen im Umbruch sind und traditionelle Geschlechterrollen in Frage gestellt werden. Das zeigt sich auch in der Literatur: In Romanen und Novellen suchen Frauen ihren eigenen Weg zwischen gesellschaftlichen Konventionen und individueller Entfaltung. Selten sind diese literarischen Weiblichkeitsentwürfe revolutionär. Auch die hier neu edierte Novelle, erstmals im Jahr 1877 erschienen, ist ein Dokument der kleinen Schritte, mit denen sich die emanzipatorischen Veränderungen vollziehen. Wie ›anders‹ darf eine Frau sein? Brackel erzählt die Geschichte der jungen, selbstbewussten und freiheitlich denkenden Anna, die »nicht wie alle Andern« ist und es aufgrund schmerzhaft erlebter Ablehnung dennoch unbedingt sein möchte. Wir erhalten Einblick in die kleinen (Fort- und Rück-)Schritte weiblicher Emanzipation im 19. Jahrhundert.
Aktualisiert: 2020-01-21
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Poiesis der Maschine

Poiesis der Maschine von Rossbach,  Nikola
Das 17. Jahrhundert ist beherrscht von der Maschine. Sie dominiert als technische Konstruktion die Theorien und Praxen der wissenschaftlichen Revolution und bedingt entscheidend den Aufstieg der empirischen Wissenschaften. Als Metapher hat sie Erklärungskraft für barocke Modelle von Welt und Mensch, von Körper und Geist; bildlich repräsentiert sie kulturelle und natürliche, weltliche und religiöse Prozesse. Auch Literatur und Theater sind nicht ohne Maschinen zu denken. Darum geht es in diesem Buch: um die polyfunktionale Figur der Maschine in Bezug auf theater- und literaturästhetische Diskurse und Performanzen. Denn Maschinen haben im rationalistisch-mechanistischen Barockzeitalter nicht nur philosophischen Erklärungswert - sie besitzen zugleich Generierungspotenzial: das Potenzial, Neues und Anderes, Mögliches und Unmögliches zu generieren. Die Poiesis der Maschine in der barocken Theater- und Literaturästhetik steht zur Diskussion. Vorgestellt werden zwei zentrale poietische Prozesse: Die Maschine generiert literarisch-theatrale Möglichkeitsräume auf der Bühne und im Buch. Zum einen setzt die Theatermaschine die barocke Ästhetik des Spektakulären um, gesteigert in der maschinellen Theatralisierung der Welt im Rahmen des barocken Festes. Zum anderen inszeniert die Maschinenliteratur Technikutopien auf der Schnittstelle zwischen Wirklichkeit und utopisch-visionärer Möglichkeit – und steht damit für das noch nicht diversifizierte literarische System der Frühen Neuzeit ein. Den Hauptteil des Buchs bildet ein Repertorium, welches die Werkgruppe der "Theatra Machinarum" erstmals systematisch erfasst: gedruckte, ein- oder mehrbändige Technikschaubücher vom 16. bis 18. Jahrhundert, die reale und imaginierte Maschinen in Bild und Text präsentieren und sich, häufig durch einen theatermetaphorischen Titel, als Inszenierungen von Wissen auf einer Bühne ausstellen.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Gellert und die empfindsame Aufklärung

Gellert und die empfindsame Aufklärung von Böck,  Dorothea, Dehrmann,  Mark-Georg, Heinz,  Jutta, Hentschel,  Uwe, Henzel,  Katrin, Löffler,  Katrin, Mühlenhort,  Michael, Neumann,  Claudia, Reimann,  Kerstin E., Rossbach,  Nikola, Schmidt,  Michael, Schönborn,  Sibylle, Singh,  Sikander, Till,  Dietmar, Viehöver,  Vera, Winkler,  Anne-Kathrin, Witte,  Bernd
Systemvoraussetzungen: Internetzugang, Web-Browser, mobil: iOS und Android Christian Fürchtegott Gellert stand in der Mitte des 18. Jahrhunderts als Autor, Übersetzer und Hochschullehrer im Zentrum vielgestaltiger Austauschprozesse zwischen Künsten und Wissenschaften. Als Briefpartner in zahlreichen Korrespondenzen, durch seine Tätigkeit als Übersetzer und Vermittler ausländischer Literatur und damit wirkungsbewusster Mitgestalter des literarischen Kanons wie auch als außerordentlicher Professor für Philosophie an der renommierten Leipziger Universität war Gellert eine Institution und zugleich eine Art Kreuzung im Diskursnetz empfindsamer Aufklärung. Der Band versammelt Beiträge zu Gellert als Vermittler der Schönen Wissenschaften, der Rhetorik, der Moralphilosophie und zeitgenössischen Anthropologie ebenso wie zu seiner Position im politischen Diskurs zu Zeiten des Siebenjährigen Kriegs. Darüber hinaus erschließt der Band verschiedene Spuren seines Werks in der Lexikographie und in der zeitgenössischen Musikkultur und zeichnet Gellert-Wirkungen in Frankreich, im ersten Wörterbuch der Deutschen, der Stammbuchkultur des 18. Jahrhunderts und in Leben und Werk eines Romantikers nach.
Aktualisiert: 2020-07-01
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