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Anne und die Farben des Nebels

Anne und die Farben des Nebels von Agosin,  Marjorie, Reinhard,  Simone, Yáñez,  Francisca
Niemand hätte von Anne Frank, ihrer Familie und ihrem tragischen Schicksal erfahren, wenn nicht Annes Tagebuch überlebt hätte. Dieses Tagebuch inspirierte die Dichterin und Schriftstellerin Marjorie Agosín seit ihrer Kindheit. Um jungen Menschen die Geschichte und die Persönlichkeit des jüdischen Teenagers Anne Frank nahe zu bringen, nimmt die Autorin ihre Leserinnen und Leser mit auf die Reise der Familie Frank: die Flucht aus Nazi-Deutschland, der aufregende Neuanfang in Amsterdam, der Gang in den Untergrund und die Enge des Verstecks, in dem sie in Angst vor Entdeckung, Abtransport und Ermordung lebt. Marjorie Agosín und Francisca Yáñez entwerfen eine poetische und einnehmende Vorstellung von Annes Welt und geben ihr so ihre Würde als wunderbare junge Schriftstellerin wieder.
Aktualisiert: 2020-08-24
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Als wir mit den Toten sprachen

Als wir mit den Toten sprachen von Enriquez,  Mariana, Reinhard,  Simone
Als wir mit den Toten sprachen versammelt acht phantastische Kurzgeschichten sowie eine Novelle der argentinischen Autorin Mariana Enríquez. Sechs der ausgewählten Geschichten sind dem Band Los Peligros de Fumar en la Cama (Emecé, Buenos Aires 2010) entnommen, die Novelle Chicos que Vuelven (Arbeitstitel: Die Rückkehr der Verschwundenen) erschien 2010 im argentinischen Universitätsverlag Eduvim, zwei der in die deutsche Auswahl aufgenommenen Geschichten sind bislang unveröffentlicht. Es sind moderne, mit Elementen der klassischen Gothic Novel durchwirkte Gruselgeschichten. In einer lockt ein Gespenst sein depressives Opfer in den Abgrund, in einer anderen werden einem jungen Pärchen ein verbotener Baggersee und eine Clique pubertierender Mädchen zum Verhängnis. In der Titelgeschichte beschwören fünf junge Mädchen die Geister der verschwundenen Opfer der Militärdiktatur, in einer weiteren sind es die Geister von Kindern, welche die Touristen aus der Fassung bringen. Alle Geschichten spielen im Hier und Jetzt, verweisen auf die argentinische Realität, wie sich nach der Krise 2001 darstellt: Die Helden leben in einfachen Verhältnissen, am Rande der Megalopolis. Dabei bilden diese realen Bezüge den idealen Nährboden für das Grauen, welches Mariana Enríquez schnörkellos beiläufig entfaltet: Wie die einfachen, alltäglichen Dinge ihre routinierte Selbstverständlichkeit verlieren, eine unheimliche Färbung erfahren, wie die realen Hinter- und Untergründe plötzlich ins Wanken geraten und sich die Wahrnehmung der Protagonisten (und des Lesers) verschiebt - von einer unerträglichen Realität auf ihren schreckgeweiteten magischen Zerrspiegel, wie die Grenzen zwischen realem und surrealem Horror verschwimmen, bis der Alltag im Widerschein des Übersinnlichen böse erglänzt und das Harmlose einen teuflischen Touch erhält, ist das Besondere an Mariana Enríquez Erzählkunst.
Aktualisiert: 2020-01-03
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In den Wolken

In den Wolken von Pais,  Adrian, Reinhard,  Simone
Berlin in den frühen Neunzigern: Ein Bericht aus dem zwischen Lebenshunger und Lebensmüdigkeit oszillierenden Untergrund der Stadt und gleichzeitig aus dem Untergrund - den Tiefen - des Ich-Erzählers. Techno, Clubszene, eine abgeklärte Fahrt durch das nächtliche Berlin, Begegnungen mit Musik, Sex, Drogen, anderen Melancholikern und Entgleisten, Liebeserklärungen am Telefon und das Spiel des Erzählens im multimedialen Raum. Eine Nacht - oder gar Traumnovelle, die von gesteigerten Sinneswahrnehmungen berichtet und dabei die Welt der Ideen nicht aus den Augen verliert.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Verschwinden

Verschwinden von Enriquez,  Mariana, Reinhard,  Simone
Mariana Enriquez, geboren 1973 in Buenos Aires, zählt zur jungen argentinischen Literaturszene, wie sie nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes 2001 entstanden ist. Im Stil des „dirty realism“ wirft der Roman seinen ungeschönten Blick auf den typischen Mikrokosmos eines Viertels zwischen kleinbürgerlicher Misere und Slum. Im Mittelpunkt steht der siebzehnjährige Matias, der sich aus dem Strudel von Armut, Gewalt und Drogen zu befreien versucht.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Engel der Erinnerung

Engel der Erinnerung von Agosin,  Marjorie, Reinhard,  Simone
Die Gedichte der chilenisch-amerikanischen Lyrikerin und Menschenrechtsaktivistin Marjorie Agosin imaginieren die Erinnerungen ihrer aus Wien stammenden jüdischen Urgroßmutter Helena Broder – und somit die Geschichte ihrer eigenen Familie. Marjorie Agosin beschwört mit der Stimme Helena Broders, die 1939 vor den Nazis aus Wien nach Chile flüchtete, die Geister der Vergangenheit herauf. Es sind die »Engel der Erinnerung«, die Stimmen der in den Vernichtungslagern der Nazis ermordeten Verwandten, welche Helena Broder ins chilenische Exil begleiten. Das Gedenken an sie zu bewahren, sie dem Vergessen zu entreißen, ist ein Anliegen der Dichterin, dem sie in eindringlich klaren, teils schnörkellosen, teils surreal verstörenden Bildern Ausdruck verleiht. Dabei ist ihre Poesie, dem Grauen zum Trotze, ein Aufruf zum Leben – und zur Menschlichkeit. zweisprachige Ausgabe: spanisch-deutsch
Aktualisiert: 2020-01-24
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In den Wolken

In den Wolken von Pais,  Adrian, Reinhard,  Simone
Berlin in den frühen Neunzigern: Ein Bericht aus dem zwischen Lebenshunger und Lebensmüdigkeit oszillierenden Untergrund der Stadt und gleichzeitig aus dem Untergrund - den Tiefen - des Ich-Erzählers. Techno, Clubszene, eine abgeklärte Fahrt durch das nächtliche Berlin, Begegnungen mit Musik, Sex, Drogen, anderen Melancholikern und Entgleisten, Liebeserklärungen am Telefon und das Spiel des Erzählens im multimedialen Raum. Eine Nacht - oder gar Traumnovelle, die von gesteigerten Sinneswahrnehmungen berichtet und dabei die Welt der Ideen nicht aus den Augen verliert.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Tiento

Tiento von Cerón,  Rocío, Chapela,  Enrico, Reinhard,  Simone, Siniego,  Valentina
In der Musik bezeichnet „Tiento“ eine bestimmte Form der freien Improvisation, eine Art des „Sich-Herantastens“ an ein Thema. In Anlehnung an diese iberische Musikform heißt auch der neue Lyrikband der mexikanischen Dichterin Rocío Cerón: Tiento. Zentrales Thema von Tiento, welches in Variationen kunstvoll umspielt wird, ist die Migration: Serbien, Peru, Mexiko sind nur einige der geografischen Koordinaten zwischen denen sich die Frauen des Clans – die Großmutter, die Mutter und Eleonora – auf ihrer Suche bewegen. Was die Großmutter in der Alten Welt zurückgelassen hat, beherrscht ihre Schritte in der Neuen Welt, ist mit Melancholie getränkter Ballast, die Wunde, die sich in jeder Epiphanie der Enkelin manifestiert. Die Frauen, bzw. die Frau – der Mann, der Vater, ist signifikante Abwesenheit – überqueren den Atlantik, kommen nach Amerika, schaffen ihr Amerika, wobei der Kalemagdan in Belgrad, zerstört und eingenommen von den unterschiedlichsten Kulturen, als Indiz und Metapher für die Geschichte der Migrationen und Blutsbande dient, das imaginäre Erbe, das sich der Enkelin in Mexiko erschließt. Tiento ist mehr als eine autobiografisch gefärbte Familiengeschichte; Tiento tastet sich an die verschütteten Erinnerungsräume mittels Sprache, Bildern und Musik heran, einen einzigartigen poetischen Klangkörper kreierend, der die singuläre Familiengeschichte zu einer universalen Erfahrung transzendieren lässt. Tiento entstand in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Enrico Chapela und der Fotografin Valentina Siniego Benati, die Partituren und Fotografien bilden zusammen mit dem Text eine Einheit.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Als wir mit den Toten sprachen

Als wir mit den Toten sprachen von Enriquez,  Mariana, Reinhard,  Simone
Als wir mit den Toten sprachen versammelt acht phantastische Kurzgeschichten sowie eine Novelle der argentinischen Autorin Mariana Enríquez. Sechs der ausgewählten Geschichten sind dem Band Los Peligros de Fumar en la Cama (Emecé, Buenos Aires 2010) entnommen, die Novelle Chicos que Vuelven (Arbeitstitel: Die Rückkehr der Verschwundenen) erschien 2010 im argentinischen Universitätsverlag Eduvim, zwei der in die deutsche Auswahl aufgenommenen Geschichten sind bislang unveröffentlicht. Es sind moderne, mit Elementen der klassischen Gothic Novel durchwirkte Gruselgeschichten. In einer lockt ein Gespenst sein depressives Opfer in den Abgrund, in einer anderen werden einem jungen Pärchen ein verbotener Baggersee und eine Clique pubertierender Mädchen zum Verhängnis. In der Titelgeschichte beschwören fünf junge Mädchen die Geister der verschwundenen Opfer der Militärdiktatur, in einer weiteren sind es die Geister von Kindern, welche die Touristen aus der Fassung bringen. Alle Geschichten spielen im Hier und Jetzt, verweisen auf die argentinische Realität, wie sich nach der Krise 2001 darstellt: Die Helden leben in einfachen Verhältnissen, am Rande der Megalopolis. Dabei bilden diese realen Bezüge den idealen Nährboden für das Grauen, welches Mariana Enríquez schnörkellos beiläufig entfaltet: Wie die einfachen, alltäglichen Dinge ihre routinierte Selbstverständlichkeit verlieren, eine unheimliche Färbung erfahren, wie die realen Hinter- und Untergründe plötzlich ins Wanken geraten und sich die Wahrnehmung der Protagonisten (und des Lesers) verschiebt - von einer unerträglichen Realität auf ihren schreckgeweiteten magischen Zerrspiegel, wie die Grenzen zwischen realem und surrealem Horror verschwimmen, bis der Alltag im Widerschein des Übersinnlichen böse erglänzt und das Harmlose einen teuflischen Touch erhält, ist das Besondere an Mariana Enríquez Erzählkunst.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Verschwinden

Verschwinden von Enriquez,  Mariana, Reinhard,  Simone
Mariana Enriquez, geboren 1973 in Buenos Aires, zählt zur jungen argentinischen Literaturszene, wie sie nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes 2001 entstanden ist. Im Stil des „dirty realism“ wirft der Roman seinen ungeschönten Blick auf den typischen Mikrokosmos eines Viertels zwischen kleinbürgerlicher Misere und Slum. Im Mittelpunkt steht der siebzehnjährige Matias, der sich aus dem Strudel von Armut, Gewalt und Drogen zu befreien versucht.
Aktualisiert: 2020-01-29
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