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Wie das Recht in die Welt kommt

Wie das Recht in die Welt kommt von Noll,  Alfred J.
Ohne Gesetze können wir uns unser Leben nicht vorstellen. Doch seit wann gibt es Gesetze, wie haben sie sich entwickelt und warum? Waren sie alle gleich oder ganz verschieden? Ein äußerst lebendiges und spannendes Panorama zur Entstehung unseres Rechtssystems. In seinem großen Essay geht Alfred Noll die Frage, wie sich die Menschen ihre Ordnung geben, von den Wurzeln her an. Er nützt seine nahezu unerschöpfliche Sachkenntnis und seine beeindruckende Sprachkunst, um die Grundlagen unserer Gesellschaft nachzuzeichnen. Wenn es um unsere gemeinsame Existenz geht und damit auch unser ganz persönliches Leben, dann wird Rechtsgeschichte extrem spannend. Und es wird deutlich, warum Menschen seit Jahrtausenden intensiv um ihr Rechtssystem gerungen haben.
Aktualisiert: 2018-12-10
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Aussichten auf den Öko-Leviathan?

Aussichten auf den Öko-Leviathan? von Dimmel,  Nikolaus, Noll,  Alfred J.
Shakespeare, gewitzt wie er war, lässt Hamlet sagen: «Beware / Of entrance to a quarrel, but, being in, / Bear’t that th’ opposed may beware of thee», in etwa übersetzt mit: «Sorge Dich, nicht in einen Streit zu geraten; wenn Du aber aber einmal drinnen bist, dann führe ihn so, dass sich Dein Gegner vor Dir fürchtet». Ausgangspunkt dieser Polemik ist, dass sich vor denen, die vorgeben sich in den Streit um die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen einzumengen (vulgo: «Die Grünen»), niemand zu fürchten braucht – ganz im Gegenteil. Von dieser Erkenntnis aus entspannen Nikolaus Dimmel und Alfred J. Noll ein furioses und beklemmendes Manifest. Nicht nur für die Grünen, für die gesamte Gesellschaft ist es 5 nach 12, und es wird langsam Zeit dem passiven Begreifen aktiven Widerstand zur Seite zu stellen.
Aktualisiert: 2021-09-30
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Überlegungen zur Reputation, zur Loyalität, zu den Umgangsformen und zur Religion

Überlegungen zur Reputation, zur Loyalität, zu den Umgangsformen und zur Religion von Hobbes,  Thomas, Noll,  Alfred J.
Der englische Philosoph und Staatstheoretiker Thomas Hobbes gilt als Begründer der absoluten Souveränität – und sein »Leviathan« (1651) ist dafür sprichwörtlich geworden. Vier Jahre nach Erscheinen seines Hauptwerkes präsentierte er eine vermeintliche Lösung für ein unlösbares Problem: die Quadratur des Kreises – der Beginn eines über 25 Jahre andauernden Streits mit dem Mathematiker John Wallis, der erst mit Hobbes’ Tod ein Ende findet. Mitten in dieser sowohl wissenschaftlichen, politischen als auch persönlichen Auseinandersetzung entstehen Hobbes’ »Überlegungen zur Reputation, zur Loyalität, zu den Umgangsformen und zur Religion«, ein Meisterwerk polemischer Essayistik, in der er Stellung nimmt zu seinen grundlegenden Gedanken über die Staatstheorie. Die »Überlegungen« entstehen bereits kurz nach der Restauration der britischen Monarchie 1660, werden jedoch erst posthum veröffentlicht und zeugen auch heute noch von einem modernen Demokratieverständnis. Alfred J. Noll übersetzt Hobbes’ »Überlegungen« anlässlich des 370. Geburtstages des »Leviathan« erstmalig ins Deutsche und macht so ein Stück Wissenschaftsgeschichte zugänglich.
Aktualisiert: 2021-09-22
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„Ins Gesetz“

„Ins Gesetz“ von Noll,  Alfred J.
Kafka ist ab 1945 zu Weltruhm gekommen. Sein Werk hat immer größere Scharen von Deutern angezogen. Es wurde religiös, philosophisch, psychoanalytisch (oder eben auch juristisch) interpretiert. Kafkas Werk ist zum „Wallfahrtsziel aller Sinnhuber“ (Robert Gernhardt) geworden. Bescheidenheit tut not – aber es ist uns gänzlich unmöglich, Kafkas Texte nicht als eine „sinn-stiftende“ Provokation aufzunehmen. Die Widersprüchlichkeit, die Vieldeutigkeit, die Unergründlichkeit der Gesetze waren Kafkas erfahrene Realität. Von hier aus entwickelt sich eine Denk- und Darstellungsweise, die – wie eben auch in der Fabel „Vor dem Gesetz“ – in vielen Traditionen wurzelt, aber nicht zuletzt in der Überlieferung juristischer Fachprosa zu suchen ist, mit der sich Kafka alltäglich zu befassen hatte.
Aktualisiert: 2021-08-12
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Tätigkeitsbericht der Liste JETZT

Tätigkeitsbericht der Liste JETZT von Noll,  Alfred J., Szekulics,  Udo, Tschachler,  Jakob
Diese Sammlung der Anträge, Anfragen und Reden eines Nationalratsabgeordneten der XXVI. Gesetzgebungsperiode steht pars pro toto für die Ohnmacht des Parlamentarismus in Österreich. Von den durch den Abgeordneten Dr. Noll initiierten unverbindlichen Entschließungsanträgen wurde einer angenommen, von den von ihm eingereichten Gesetzesvorschlägen auch nur einer. Die Vielzahl der durch die Parlamentsmehrheit vorangetriebenen und beschlossenen Gesetze und Gesetzesänderungen ändert nichts am Befund der Ohnmacht; denn jeder dieser Beschlüsse stand schon fest, bevor auch nur ein Parlamentsmitglied den Gesetzestext lesen konnte. Denn die wahre Macht liegt bei den regierenden Parteispitzen, die ihre Dekrete über ihre Minister und deren Apparate formulieren lassen. Im vorliegenden Band werden die Aktivitäten des Abgeordneten Dr. Noll wiedergegeben, zuerst die Anträge zu Gesetzesmaterien, dann die schriftlichen Anfragen und die Antworten, und schließlich die im Plenum gehaltenen Reden.
Aktualisiert: 2020-10-01
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„Alles, was geschieht, geschieht mit Recht.“

„Alles, was geschieht, geschieht mit Recht.“ von Noll,  Alfred J.
„Alles, was geschieht, geschieht mit Recht“, heißt es in Marc Aurels Selbstbetrachtungen (IV 10). – Ist je etwas geschrieben worden, das den Erfahrungen der Menschen mehr widerspricht? Von der Bildung der Nationalstaaten bis zu den großen Gesetzesbüchern des Zivilrechts und der Bedeutung des Eigentumsrechts; von der Justiz und den Richtern bis zum Strafrecht und zur staatlichen Einhegung weltlicher Machtansprüche von Religion und Kirche; von der parlamentarischen Gesetzgebung und dem Völkerrecht bis zum polizeilichen Sicherheitsrecht: Das neue Buch von Alfred Noll spannt einen Bogen, der in verständlicher Weise darlegt, warum unser Recht so aussieht, wie es sich uns bietet – und warum wir ohne Recht nicht auskommen können, uns mit dem bestehenden Recht aber nicht zufriedengeben sollten.
Aktualisiert: 2020-05-18
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Hegemonie und Recht

Hegemonie und Recht von Noll,  Alfred J., Öllerer,  Dominik
Aus den Dutzenden Büchern und den Hunderten Aufsätzen, die Nikolaus Dimmel seit Mitte der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts veröffentlich hat, und aus den ungezählten Vorträgen, öffentlichen Auftritten und Artikeln lässt sich die rechtssoziologisch und rechtspolitisch kaum zu bezweifelnde Gewissheit ablesen, dass es von allergrößter Fahrlässigkeit ist, die sozialwissenschaftlichen Grundlagenfächer aus der Rechtswissenschaft zu verdrängen oder auf vereinzelte (freiwillige) Nebenfachveranstaltungen zu reduzieren. Auch wenn uns die landläufige Formel vom Recht, das zu haben etwas anderes sei, als es zu bekommen, oft zum zynischen Kalauer verkommt: Die Gerechtigkeit – wie auch immer wir sie näher bestimmen – erwächst nicht aus der regulativen Immanenz des positiven Rechts, viel eher müssen wir vermuten, dass sie oftmals (oder: immer öfter) erst gegen das positive Recht erstritten werden kann. Von Nikolaus Dimmel lernen wir, dass zwischen dem geschriebenen Recht und der Rechtsrealität eine klaffende und bisweilen skandalöse Wunde klafft; hier, zwischen dem »law in the books« und dem »law in action«, realisieren sich die ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Disparitäten einer Gesellschaft, die wesentlich auf Ungleichheit basiert. Hier zeigt sich, wie sehr die menschlichen Lebensverhältnisse in immer weiterem Umfang auf die Form bloßer »Geldverhältnisse« degradiert werden, wie sehr die sozialen Beziehungen nur mehr auf eine alle Individuen entmächtigende »Kosten-Nutzen-Relation« reduziert werden. Die hier bestimmenden Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, wie sie sich tagtäglich als Folge unserer kapitalistischen Produktionsweise reproduzieren, bleiben – vornehmlich in der akademischen rechtswissenschaft – weitgehend unbeleuchtet. Nikolaus Dimmel ist hier mit seinen Analysen, mit seiner Kritik und seinen Reformimpulsen die große Ausnahme in Österreich. Seine Arbeit widerstreitet dem Regulativ einer performance- und impactgierigen Wissens(re)produktion. Darin ist er Vorbild, und dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung.
Aktualisiert: 2020-12-03
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Thomas Hobbes

Thomas Hobbes von Noll,  Alfred J.
Thomas Hobbes (1588-1679) hat eine Sozialphilosophie von epochalem Rang entwickelt. Niemand vor ihm (und nur ganz wenige nach ihm) haben so darauf gesetzt, mittels Vernunft die Verallgemeinerungsfähigkeit menschlicher Interessen, Leidenschaften und Gemütserregungen herauszufinden, um die (materielle und geistige) Reichtumsentwicklung des Menschen zu ermöglichen: Der Krieg aller gegen alle könne mittels eines Vertrages aller mit allen in einen allgemeinen Frieden überführt werden, sofern Interessengegensätze Vernunftkoalitionen erzwingen. Dieser zugleich materialistische wie dialektische Ansatz von Körper und Emotion, von Leidenschaften und Vernunft, von Individuell- und Allgemeinmenschlichem ist von bisher nicht ausgeloteter Tiefe. Hier setzt Alfred J. Nolls Einführung an. Erst aus dieser Perspektive werden die gängigen Hobbes-Floskeln ›homo homini lupus‹, ›bellum omnium contra omnes‹ und ›auctoritas non veritas facit legem‹ verständlich und von dem reaktionären Geruch befreit, mit dem sie belegt wurden.
Aktualisiert: 2020-01-30
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„Alles, was geschieht, geschieht mit Recht.“

„Alles, was geschieht, geschieht mit Recht.“ von Noll,  Alfred J.
„Alles, was geschieht, geschieht mit Recht“, heißt es in Marc Aurels Selbstbetrachtungen (IV 10). – Ist je etwas geschrieben worden, das den Erfahrungen der Menschen mehr widerspricht? Von der Bildung der Nationalstaaten bis zu den großen Gesetzesbüchern des Zivilrechts und der Bedeutung des Eigentumsrechts; von der Justiz und den Richtern bis zum Strafrecht und zur staatlichen Einhegung weltlicher Machtansprüche von Religion und Kirche; von der parlamentarischen Gesetzgebung und dem Völkerrecht bis zum polizeilichen Sicherheitsrecht: Das neue Buch von Alfred Noll spannt einen Bogen, der in verständlicher Weise darlegt, warum unser Recht so aussieht, wie es sich uns bietet – und warum wir ohne Recht nicht auskommen können, uns mit dem bestehenden Recht aber nicht zufriedengeben sollten.
Aktualisiert: 2020-07-30
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Menschliche Natur und politischer Körper

Menschliche Natur und politischer Körper von Hobbes,  Thomas, Noll,  Alfred J.
Die „Elements of Law, Natural & Politic“, die von 1640 an in Form von Abschriften im Umlauf waren und erstmals 1650 ohne Hobbes’ Wissen in zwei Büchern unter dem Titel „Humane Nature“ bzw. „De Corpore Politico“ im Druck erschienen, stellen die früheste Fassung und den ersten Entwurf von Hobbes’ politischer Philosophie dar. Hobbes hatte nicht vorgehabt, den – von ihm später so bezeichneten – »little treatise in English« in dieser Form zu veröffentlichen (zumal in einem der brisantesten Momente vor dem endgültigen Ausbruch des Englischen Bürgerkriegs), aber es war in seinem Sinne, dass die Abhandlung unmittelbar nach ihrer Fertigstellung in interessierten Kreisen in handschriftlichen Abschriften kursierte. Der erste Teil behandelt den Menschen als Naturwesen: Hobbes unterscheidet zwischen drei körperlichen Anlagen (Ernährung, Bewegung, Fortpflanzung) und zwei geistigen (Erkenntnis- und Triebvermögen) und entwirft eine rationale Anthropologie, um im zweiten Teil seine Theorie der Politik zu entwickeln. Da die Menschen im Naturzustand durch den Trieb zur Selbsterhaltung und Machtgier bestimmt seien, hätten sie diesen Kriegszustand durch einen Akt der Vernunft beendet und sich zu einem politischen Körper, dem Staat, vertraglich verbunden. Vieles aus den „Elements“ ist später in Hobbes’ Hauptwerke De „Cive“ und „Leviathan“ eingeflossen, aber die Grundzüge seiner politischen Philosophie liegen in diesem Frühwerk in einer prägnanten, sprachlich äußerst eleganten Fassung vor, die sich daher gut als Einführung in Hobbes’ Staatslehre lesen lässt.
Aktualisiert: 2020-04-22
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