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Geschlecht als Existenzweise

Geschlecht als Existenzweise von Maihofer,  Andrea
In Auseinandersetzung mit Ansätzen des Dekonstruktivismus entwickelt Andrea Maihofer eine Auffassung von Geschlecht, die eine begriffliche Balance herstellt zwischen Natur und Kultur, Körper und Geist, Materie und Bewusstsein, gesellschaftlicher Hegemonie und konkreter Individualität. Ihr Ansatz, Geschlecht als komplexe Verbindung historisch entstandener Denk- und Gefühlsweisen sowie Körperpraxen und -formen zu verstehen, war und ist für die Frauen- und Geschlechterforschung wegweisend.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Haushaltsgemeinschaft – Familie – familiale Lebensform

Haushaltsgemeinschaft – Familie – familiale Lebensform von Baumgarten,  Diana, Burri,  Jennifer, Maihofer,  Andrea
Familie = Vater + Mutter + Kind? Unsere Vorstellungen von Familie sind bis heute durch das Ideal der «bürgerlichen Kleinfamilie» geprägt. Die Autor*innen zeichnen nach, wie sich die Vorstellungen und Praxen von Familie in der Schweiz im Laufe der Geschichte immer wieder verändert haben. Sie zeigen auf, wie in den westlichen bürgerlichen Gesellschaften mit ihrer geschlechtsspezifischen Trennung von Erwerbsarbeit und Familie, von öffentlich und privat, die traditionelle bürgerliche Kleinfamilie mit ihrer geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung entsteht. Durch die Rekonstruktion und gleichzeitige kritische Reflexion dieses Entstehungsprozesses, insbesondere auch dessen Bedeutung für die Geschlechter, wird klar, dass Familie, und was damit gemeint ist, nicht naturgegeben ist. Das Verständnis von dem, was Familie ist, ist vielmehr eng verwoben mit den jeweils vorherrschenden gesellschaftlich-kulturellen Idealen und Geschlechterverhältnissen. Das Nachvollziehen der sozialgeschichtlichen Entstehung der bürgerlich-patriarchalen Kleinfamilie bietet die Basis, um aktuelle Veränderungsprozesse, die wachsende Vielfalt familialer Lebensformen und die Diversifizierung gesellschaftlicher Verhältnisse zu verstehen. Es wird deutlich, dass der Wandel nicht als Krise oder Verlust zu begreifen ist, sondern vielmehr Ausdruck eines Bedürfnisses nach mehr Freiheit und Gleichberechtigung bei der Ausgestaltung des eigenen Lebens ist.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Karl Marx im 21. Jahrhundert

Karl Marx im 21. Jahrhundert von Arndt,  Andreas, Baader,  Meike Sophia, Breckman,  Warren G., Bude,  Heinz, Endreß,  Martin, Fischer,  Karin, Giessler Furlan,  Hannes, Henning,  Christoph, Herres,  Jürgen, Honneth,  Axel, Jansen,  Christian, Kocka,  Jürgen, Koenen,  Gerd, Maihofer,  Andrea, Mares,  Detlev, Morina,  Christina, Nippel,  Wilfried, Petersen,  Thomas, Reitmayer,  Morten, Schieder,  Wolfgang, Schmidt,  Thomas M., Sperber,  Jonathan, Stedman Jones,  Gareth, Vester,  Michael
Angesichts der gegenwärtigen Krisen des Kapitalismus hat das Werk von Karl Marx wieder an Aktualität gewonnen. Dieses Buch wirft grundlegende Fragen einer undogmatischen und kritischen Beschäftigung mit Marx und seinem Denken auf und stellt sie zur Diskussion. Es präsentiert internationale Forschungsansätze nach dem Scheitern der sich auf Marx berufenden politischen Regime. Aufgrund einer konsequenten Historisierung wird deutlich: Marx war durch seine Herkunft, seine Lebensstationen, sein Denken und seine politischen Aktivitäten fest im westeuropäischen Radikalismus verwurzelt. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Beiträge auch die Tragfähigkeit von Marx zur Analyse gesellschaftlicher Konstellationen im 21. Jahrhundert. Die Aufsätze behandeln exemplarisch Marx‘ ideengeschichtliche Kontexte, sein Engagement für die entstehende internationale Arbeiterbewegung, seine Kapitalismusanalyse, seine Kanonisierung und Nachwirkung. Mit Beiträgen von Heinz Bude, Axel Honneth, Jürgen Kocka, Gerd Koenen, Christina Morina, Wilfried Nippel, Jonathan Sperber, Gareth Stedman Jones u.a. • Renommierte Historiker und Sozialwissenschaftler ziehen Bilanz • Perspektiven für die Krisen des 21. Jahrhunderts
Aktualisiert: 2021-01-10
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Emanzipation

Emanzipation von Demirović,  Alex, Lettow,  Susanne, Maihofer,  Andrea
Der Begriff der Emanzipation spielte in der Geschichte vieler sozialer Bewegungen seit dem 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Insbesondere in der kritischen Theorie von Marx bis Marcuse hatte der Begriff eine zentrale Bedeutung. Die neue Linke der 1960er und 1970er Jahre berief sich emphatisch auf ihn, während die feministischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts den Begriff der Emanzipation vielfach durch den der Befreiung ersetzten. Anders als Gleichheit oder Freiheit, auf die verbreitet Bezug genommen wird, ist der Begriff der Emanzipation allerdings kaum Gegenstand grundsätzlicher Reflexion geworden. Beklagt wurde schon in den 1970er Jahren seine Vieldeutigkeit. In den poststrukturalistischen und postkolonialen Diskussionen wurde und wird zudem starke Kritik an diesem Begriff formuliert, weil er zu einem Feld von Begriffen gehört, die ihrerseits mit Herrschaftspraktiken verbunden sind: Aufklärung, Freiheit, Autonomie, Subjekt, Vernunft, Universalismus oder Fortschritt. Vor dem Hintergrund aktueller Auseinandersetzungen um Begriff und Sache der Emanzipation diskutieren die Autor_innen des Bandes, ob und inwiefern Emanzipation heute zur Selbstverständigung über soziale Befreiungsversuche taugt, bzw. wie ein zeitgemäßer, intersektionaler Begriff von Emanzipation beschaffen sein müsste und Orientierung geben kann. Es schreiben: Michael Brie, Maria do Mar Castro Varela, Sara Farris, Tatjana Freytag, Katia Genel, Ruth Sonderegger, Moshe Zimmermann u.a.
Aktualisiert: 2020-01-20
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Dauerkämpfe

Dauerkämpfe von Ajanovic,  Edma, Bargetz,  Brigitte, Braun,  Kathrin, Brunner,  Claudia, Chmilewski,  Katja, Dietze,  Gabriele, Dursun,  Ayse, Engel,  Antke, Gius,  Anna, Gresch,  Nora, Hajek,  Katharina, Hark,  Sabine, Hauch,  Gabriella, Hofbauer,  Johanna, Holzleithner,  Elisabeth, Kerner,  Ina, Kettner,  Verena, Klinger,  Cornelia, Knapp,  Axeli, Kreisky,  Eva, Kulawik,  Teresa, Lang,  Sabine, Liebhart,  Karin, Löffler,  Marion, Lorey,  Isabell, Ludwig,  Gundula, Maihofer,  Andrea, Mayer,  Stefanie, Mazur,  Amy G., McBride,  Dorothy E., Michalitsch,  Gabriele, Pühl,  Katharina, Ruppert,  Uta, Sachseder,  Julia, Schmitz,  Sigrid, Wilde,  Gabriele, Woehl,  Stefanie
In Zeiten, die sich durch eine "postfeministische" Konstellation und zunehmenden Antifeminismus auszeichnen, verweist der Band auf vielfältige Räume und Praxen feministischer (Dauer-)Kämpfe. Die Autor*innen diskutieren geschlechterpolitische Kontinuitäten, Brüche und Widersprüchlichkeiten im Kontext der multiplen Krise und der Autoritarisierung von Staat und Gesellschaft. Ebenso werden feministische Strategien gegen Unterdrückung, Ungleichheit und Gewalt sowie Suchbewegungen für eine andere gesellschaftliche Ordnung aufgezeigt. So zeichnet der Band ein facettenreiches Bild feministischer Gegenwartsdiagnosen.
Aktualisiert: 2021-01-10
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Das Basler Frauenstimmrecht

Das Basler Frauenstimmrecht von Amlinger,  Fabienne, Baur,  Esther, Crain Merz,  Noemi, Fetz,  Anita, Krattiger,  Ursa, Kreis,  Georg, Maihofer,  Andrea, Strebel,  Sabine, Wecker,  Regina
Nach jahrzehntelangem Ringen sprach sich in Basel-Stadt vor 50 Jahren eine Männermehrheit für die Einführung des Frauenstimmrechts aus. Damit war Basel der erste deutschsprachige Kanton der Schweiz, der noch vor der gesamtschweizerischen Einführung von 1971 diesen Schritt zustande brachte. Die vorliegende Publikation rekonstruiert die fünf Abstimmungsrunden, die bis zum Durchbruch von 1966 nötig waren. Sie analysiert die heute schwer nachvollziehbaren Argumente gegen die politische Gleichstellung der Frau, die unterschiedlichen Haltungen der Parteien und die Gründe für den in den 1950er/60er Jahren allmählich eintretenden Wandel. Die Abstimmungsdebatten werden als Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse verstanden und der Abstimmungsgegenstand, das Frauenstimmrecht, als ein Mittel, um in allen politischen Geschäften gleichgestellt mitzureden und für die spezifischen Interessen einzutreten, die sich aus der ‹condition féminine› ergeben.
Aktualisiert: 2020-02-27
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FrauenMenschenrechte

FrauenMenschenrechte von Bielefeldt,  Heiner, Dackweiler,  Regina M, Debus,  Tessa, Hoffmann,  Thomas, König,  Carolin, Kreide,  Regina, Krennerich,  Michael, Lehners,  Jean-Paul, Maihofer,  Andrea, Rathgeber,  Theodor, Ruppert,  Uta, Schäfer,  Rita
Editorial FrauenMenschenrechte Heiner Bielefeldt: Frauenrechte im Menschenrechtsdiskurs. Eine Skizze konzeptioneller Entwicklungen Andrea Maihofer: Dialektik der Aufklärung. Die Entstehung der modernen Gleichheitsidee, des Diskurses der qualitativen Geschlechterdifferenz und der Rassentheorien Regina-Maria Dackweiler: Frauenrechte sind Menschenrechte: Transnationale Frauenbewegungspolitik zwischen Erfolgsgeschichte und Rückschlägen Michael Krennerich: Frauen ins Parlament! Wahlsysteme und Frauenquoten im Fokus Rita Schäfer: Frauenrechte und Frauen-Rechtsorganisationen in Südafrika Jean-Paul Lehners: Gleich, aber doch verschieden? Ein Beitrag zur Frage der Frauenrechte am Ende des 18. Jahrhunderts am Beispiel Olympe de Gouges' Hintergrund Thomas Hoffmann: Menschenrechte, Demokratie und globale Gerechtigkeit: Das Selbstmissverständnis der "liberalen Entschuldigung" Theodor Rathgeber: Deutschlands Menschenrechtslage auf dem Prüfstand der UNO. Die Universal Periodic Review im UN-Menschenrechtsrat Wettbewerb Carolin König: Sicherheit durch Menschenrechte oder Sicherheit statt Menschenrechten? Der Kampf des Sicherheitsrates gegen den Terrorismus Forum Deutschland vor dem UN-Frauenrechtsausschuss. Ein Gespräch mit den Frauenrechtlerinnen Marion Böker, Katja Rodi, Kim Schicklang und Lucie Veith Tour d'Horizon Uta Ruppert: FrauenMenschenrechte in der internationalen Politik Buchbesprechungen Anthony C. Grayling: Freiheit, die wir meinen. Wie die Menschenrechte erkämpft wurden und warum der Westen heute seine Grundwerte gefährdet (von Jonas Henze) Robert Kagan: Die Demokratie und ihre Feinde. Wer gestaltet die neue Weltordnung? (von Karsten Malowitz) http://www.zeitschriftfuermenschenrechte.de/
Aktualisiert: 2020-03-29
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Gender in Motion

Gender in Motion von Biemann,  Ursula, Bieri,  Sabin, Farahmand,  Patricia, Fraser,  Nancy, Fredrich,  Bettina, Frey Steffen,  Therese, Gantert,  Ruth, Grisard,  Dominique, Häberlein,  Jana, Herzig,  Pascale, Imboden,  Gabriela, Kaiser,  Anelis, Kelan,  Elisabeth, Kunz,  Rahel, Maihofer,  Andrea, Meyer,  Stephan, Pratt,  Geraldine, Ratmoko,  Christina, Richter,  Marina, Saxer,  Sibylle, Weber,  Jacqueline, Wiedmer,  Caroline
Die einen sprechen von der Verwischung der Grenze zwischen Frauen und Männern. Andere beharren auf der biologisch begründeten Geschlechterdifferenz. Solche Geschlechterdiskurse zeugen von einer paradoxen Gleichzeitigkeit und halten die Genderforschung in Bewegung. Anknüpfend an diese Debatte gehen die Autorinnen dem wechselseitigen Konstitutionsprozess von Raum, Erzählung und Geschlecht in unterschiedlichen Bereichen (Hirnforschung, Rechtsprechung, Literatur etc.) nach.
Aktualisiert: 2021-01-10
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