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Alles über das Fliegen

Alles über das Fliegen von Güttler,  Nils, Macho,  Thomas
Das Rhein-Main-Gebiet ist heute eine der ökologisch und biogeographisch am besten erforschten Regionen der Welt – und das hat unmittelbar mit einem der größten Umweltsünder des 20. Jahrhunderts zu tun: dem Frankfurter Flughafen. Von diesem paradoxen Befund ausgehend skizziert der Essay von Nils Güttler das Programm einer politischen Wissensgeschichte dieses scheinbaren »Nicht-Ortes«. Im Mittelpunkt steht dabei eine politische Geschichte des Wissens über Umwelt. Das örtliche Klima, das Management von Wald und Biotopen und nicht zuletzt die oft gravierenden Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Bevölkerung in Form von Luftverschmutzung und Lärm: Luftverkehrshubs wie Frankfurt haben auf verschiedenen Ebenen Wissen über technische und natürliche Umwelten produziert, und sie haben die Vorstellung davon, was Umwelt ist, schleichend verändert.
Aktualisiert: 2020-09-16
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Kannibalogie

Kannibalogie von Macho,  Thomas, Strasser,  Melanie
Kultureller Kannibalismus als metaphorische Verschlingung des Anderen und seine Transformation in ein ›Eigenes‹ wird im Brasilien der 1920er Jahre als Möglichkeit des Widerstands gegen die nach wie vor wirksame Vorherrschaft Europas in Kunst, Kultur und Literatur zelebriert. Seither kann die Trope der Einverleibung nicht nur in Lateinamerika als paradigmatisch für den Diskurs über Identität, Alterität und Differenz, Sprache, Literatur, Tradition und Übersetzen angesehen werden. Die vorliegende, kaleidoskopische Reflexion des Kannibalismus – eine Kannibalogie – sucht den Akt der rituellen Einverleibung in all seiner Wirkmacht, seinen Möglichkeiten, aber auch seiner Problematik aus philosophischer, anthropologischer, kultur- und literatur­wissenschaft­licher, übersetzungs­theoretischer sowie psychoana­lytischer Perspektive nachzuzeichnen.
Aktualisiert: 2020-09-16
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Molekularbiologie und Archäologie

Molekularbiologie und Archäologie von Macho,  Thomas, Samida,  Stefanie
»Wir Europäer sind Asiaten« – mit diesen Worten überschrieb die Zeitschrift »Bild der Wissenschaft« 2015 ihre Juli-Ausgabe. Die Beiträge zu diesem Titelthema rekurrierten dabei weniger auf archäologische, sondern vielmehr auf aktuelle genetische Analysen. Diese sorgen vor allem seit den 2010er Jahren für Schlagzeilen und bezeugen einerseits die steigende Bedeutung molekulargenetischer Erkenntnisse im Kontext archäologisch-historischer Forschung im öffentlichen Diskurs; andererseits bilden sie einen in den letzten Jahren beobachtbaren Trend innerhalb der Archäologie ab, der sich in der Zunahme naturwissenschaftlicher Verfahren zeigt. Stefanie Samida erörtert in ihrem Essay diese ungewöhnliche Beziehung von Molekularbiologie und historischer Forschung und spürt dabei auch der Frage nach Komplexität und Simplizität in diesem Feld nach. Sie zeigt, dass die im Schnittfeld von Kultur- und Naturwissenschaften operierende DNA-gestützte Vergangenheitsforschung zwar zweifellos neue Zugänge eröffnet, aber nur scheinbar eindeutige Aussagen zur menschlichen Vergangenheit bietet.
Aktualisiert: 2020-09-16
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Stimmen hören

Stimmen hören von Aguigah,  René, Baecker,  Dirk, Beyes,  Timon, Detjen,  Stephan, Felsch,  Philipp, Gumbrecht,  Hans Ulrich, Hagen,  Wolfgang, Kittler,  Wolf, Klaut,  Manuela, Macho,  Thomas, Mueller,  Wolfgang, Nake,  Frieder, Pfaller,  Robert, Pias,  Claus, Rieger,  Stefan, Schmitz,  Lisa, Schnödl,  Gottfried, Thomä,  Dieter, Tyradellis,  Daniel, Vagt,  Christina, Velminski,  Wladimir, Warnke,  Martin
Wolfgang Hagen ist in den Medien. Und diesen verleiht er eine Stimme: Den philosophisch-historiographischen Fragen an unsere aus analogen und digitalen Verwitterungen bestehenden Zeit, den darin aufgezeichneten und gespeicherten Radio- und Internetwellen, den Vorlesungen, Seminaren, Prüfungen und den daraus entstehenden jungen Lebensläufen, den Telefonen und Zuschaltungen, den Formaten und Programmen, den unwillkürlichen und bildenden Systemen und den selbstredenden »Vernetzungen«. Alles, was selbstverständlich scheint, wird auf diese Weise hörbar — denn Stimmen muss man nicht nur hören, um sie wahrnehmen zu können; man wird ihnen folgen oder lässt sie sinnieren, man kann sie vermessen oder vergessen, man gibt ihnen Raum oder schreibt ihnen eine innere Eingebung zu.
Aktualisiert: 2020-07-17
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Beethoven bewegt

Beethoven bewegt von Assmann,  Aleida, Assmann,  Jan, Busch,  Werner, Cai,  Jindong, de Waal,  Edmund, Flor,  Olga, Gadenstätter,  Clemens, Hauss,  Philipp, Kaiser,  Vea, Kasai,  Akira, Kawano,  Satoko, Kirillina,  Larissa, Kugler,  Andreas, Lodes,  Birgit, Macho,  Thomas, Mahler,  Nicolas, Melvin,  Sheila, Mueller,  Juergen, Naito,  Hiroshi, Ronge,  Julia, Rothko,  Christopher, Sharp,  Jasper, Suda,  Norio, Trojahn,  Manfred, Weppelmann,  Stefan, Wyss,  Beat, Zapke,  Susana, Zeman,  Barbara, Zhou,  Yanming, Zimmermann,  Andreas
- 250 Jahre Beethoven - Kunstvolle Begegnungen mit dem Komponisten und seinem Werk - Vielstimmig, dynamisch, assoziativ
Aktualisiert: 2020-07-14
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Philosophische Schriften

Philosophische Schriften von Macho,  Thomas, Steizinger,  Johannes, Taubes,  Ethan, Taubes,  Susan, Taubes,  Tanaquil, Weigel,  Sigrid
Der zweite Band der Edition der Schriften von Susan Taubes umfasst ihre 1956 abgeschlossene, bisher unveröffentlichte Dissertation Der abwesende Gott. Eine Studie über Simone Weil sowie ihre Aufsätze und Rezensionen, die zwischen 1951 und 1959 in renommierten Zeitschriften wie The Journal of Religion oder The Review of Metaphysics erschienen sind.Ausgehend von den Grundlinien der Moderne untersucht Susan Taubes in ihren philosophischen Schriften Gnosis und Tragödie als kulturgeschichtliche Konstellationen und spürt verschwiegene Verbindungen zwischen jüdischer Erfahrung und deutscher Philosophie auf. Sie entwirft eine Theorie der Tragödie (Das Wesen der Tragödie, 1953), erschließt Die gnostischen Grundlagen von Heideggers Nihilismus (1954) und kommentiert Das Rätsel Simone Weil (1956). Methodisch zwischen Religionsphilosophie und Kulturwissenschaft angesiedelt, wird in Susan Taubes’ theoretischen Arbeiten aus der kritischen Auseinandersetzung mit Themen wie Entfremdung und Revolte, Nihilismus und Theologie einer Kulturtheorie der Moderne skizziert.
Aktualisiert: 2020-07-07
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Sich im Weltall orientieren

Sich im Weltall orientieren von Kreienbrock,  Jörg, Macho,  Thomas
Als Reaktion auf die erste bemannte Raummission durch Juri Gagarin am 12. April 1961 veröffentlicht der französische Philosoph Emmanuel Lévinas einen kurzen, »Heidegger, Gagarin und wir« betitelten Text. Gagarin, so Lévinas, habe »eine Stunde lang […] außerhalb jedes Horizonts existiert«. Jörg Kreienbrocks Essay kontrastiert Lévinas’ Diskussion der Stellung des Menschen im Kosmos, wie sie sowohl in der Phänome­nologie als auch in der philoso­phischen Anthro­pologie der 1920er-Jahre wiederholt angestellt wurde, mit zeitgenössischen philosophischen Reaktionen auf die Raumfahrt. Diese Öffnung einer globalen zu einer auf eine kosmische Perspektive gerichteten menschlichen Existenz wird von solch unterschiedlichen Denkern wie Jacques Lacan, Hellmuth Plessner, Günter Anders, Gotthard Günther und Hans Blumenberg im Zeitraum zwischen 1950 und 1970 intensiv diskutiert. Kants Frage, was es heißt, sich im Denken zu orientieren, wurde im Zeitalter der »Eroberung des Raumes« (Blanchot) erneut aktuell. Was bedeutet es für den Menschen, die terrestrische Lebenswelt zu verlassen und eine radikal andere Form des Raums zu erfahren?
Aktualisiert: 2020-09-16
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Standardisierung und Naturalisierung

Standardisierung und Naturalisierung von Bergermann,  Ulrike, Bless,  Roland, Bublitz,  Hannelore, Buckermann,  Paul, Echterhölter,  Anna, Eichinger,  Tobias, Eke,  Norbert Otto, Jany,  Susanne, Keil,  Reinhard, Lucci,  Antonio, Macho,  Thomas, Mämecke,  Thorben, Müller,  Martin, Nagenborg,  Michael, Neubert,  Christoph, Ribault,  Patricia, Rieger,  Stefan, Schreiber,  Anne, Sprenger,  Florian, Wahrig,  Bettina, Weber,  Heike, Wilk,  Nicole M., Winkler,  Hartmut
Standards vermitteln die Beziehungen zwischen Menschen, Dingen und Zeichen – besonders wirksam dort, wo sie nicht als Konvention, sondern als ›natürlich‹ erscheinen. Prozesse der Standardisierung und Naturalisierung gewinnen in modernen Gesellschaften zunehmend an Relevanz, sei es im Bereich der Ökonomie, des Selbstmanagements oder der (Lebens-)Wissenschaften. Verfahren der Standardisierung und der Naturalisierung stehen dabei in einem systematischen Verhältnis, sie erscheinen als komplementäre Operationen, durch die kulturelle Praxen, Wahrnehmungen und Technologien in einen Zustand der Selbstverständlichkeit übergehen. Aus medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive suchen die Beiträge des Bandes die Auseinandersetzung mit aktuellen und historischen Phänomenfeldern sowie mit übergreifenden theoretischen Konzeptualisierungen.
Aktualisiert: 2020-07-07
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